Plattenbau

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Sind sie nicht schön?
- Stimmt, sind sie nicht...
Sind wir hier schon in Manhattan?

Die Plattenbautechnologie bezeichnet das industrielle Bauen von vielen gleichen Hochhäusern mit vielen gleichen riesigen, in Fabriken vorgefertigten Bauteilen, die an der Baustelle zusammengesetzt werden. Vor allem im Ostblock weit verbreitet (daher auch der Wortteil "Block").

Entwicklung in der DDR

Ende der vierziger Jahre hatte die junge aufstrebende DDR genau zwei Probleme: Erstens, den Wohnungsmangel und zweitens, eine Fehlinvestition in der staatlichen Musikindustrie. Als Folge davon hatte man Millionen unverkaufter Platten, die nicht mal die Russen gefressen hätten. Walter Ulbricht (damaliger Chef der konföderierten linken Sackkratzer Union) geriet nun unter Zugzwang und kam zu einer genialen Entscheidung, die da lautete: Er ließ andere das Problem lösen (funktioniert heute auch noch - probiert’s doch mal aus).

Jedenfalls kamen diese anderen auf die Idee, das Nützliche mit dem Hässlichen zu verbinden und bauten einfach mehrstöckige Häuser aus den Schallplatten, die so genannten Plattenbauten. Da die jedoch beim Beziehen einstürzten, kam es zu einem immensen Bevölkerungsschwund in der DDR. Um zu vertuschen, dass die Ossis keine ordentlichen Häuser bauen WOLLTEN, erschoss man ein paar Leute an der Berliner Mauer und sagte: „Ja ja, wir haben nur so wenig Leute, weil die alle in den Westen abhauen, zwinker zwinker“ (Zitat Walter Ulbricht).

Die abgewanderten Massen lösten aber insgeheim das Wohnungsproblem der DDR. In die nun leer stehenden *Gebäude zogen Hartz-IV-ler ein.

West-Plattenbau

Da die durch die Plattenbau-Grippe erkrankten Ossis in den Westen flüchteten, bauten und infizierten sie die Wessis mit dieser Grippe. Die Folge: es wurden immer mehr Plattenbauten sichtbar. Das Extrembeispiel ist Köln-Chorweiler mit seinen 20 Plattenbauten mit höchst moderner Technologie. Besonders das Treppenhaus und die Aufzüge sind sehr hochmodern.