Mythodea

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Mythodea (abgeleitet von "Mythe" = absurde Geschichte und "Methode") ist eine psychologische Therapie-Methode für Schizophrene, die, aufgrund der großen Nachfrage, einmal im Jahr in einem Sumpf irgendwo in der Norddeutschen Steppe durchgeführt wird.


Grundlagen

Die Grundlage von Mythodea beruht darauf, dass Menschen, die Schizophrenie, also an einer gespaltenen Persönlichkeit, leiden, sich grundsätzlich nicht selbst heilen können. Wenn nämlich der eine Teil der Persönlichkeit die Schizophrenie behandeln möchte, muss er den anderen Persönlichkeitsteil vernichten, was dieser andere Persönlichkeitsteil selbstverständlich verhindern wird. Der ungewollte Persönlichkeitsteil muss also von einem außen stehenden vernichtet werden. Da die Behandlung der Millionen Schizophreniepatienten in Deutschland durch Psychologen aber viel zu teuer wäre und die Kassen Schizophreniebehandlungen grundsätzlich nicht zahlt, lässt man die Schizophrenen sich einfach gegenseitig "therapieren". Das spart Kosten, hält die Verrückten aus der Öffentlichkeit fern und ist zudem recht lustig mit anzusehen.

Umsetzung

Bei Mythodea erfolgt die gegenseitige Therapie dadurch, dass die Patienten (gerne selbstgebaute) Gummischwerter in die Hand bekommen und damit auf einander einschlagen, und zwar so lange, bis eine der schizophrenen Persönlichkeiten, der "Spiel-Charakter" "getötet", also vernichtet wurde. Erste Experimente zu dieser Methode fanden noch in geschlossenen Räumen statt, da die Therapien jedoch meist in wüsten [[Prügel]eien endeten, was die Nachbarn aufweckte, und zudem der Bedarf immer größer wurde, lagerte man das ganze schließlich in einen großen Sumpf in der Norddeutschen Steppe aus, weit weg von jeglicher Zivilisation, damit keine aufgebrachten Anwohner, Schaulustige oder Menschenrechtsaktivisten die Therapie stören konnten. In diesem Sumpf werden die Verrückten nun jedes Jahr für einige Tage eingesperrt und können fröhlich aufeinander einschlagen.

Therapieerfolge

Bislang halten sich die Erfolge der Mythodea-Therapie allerdings leider in Grenzen. Einer der Hauptgründe für den Misserfolg ist wohl der, das viele "gestorbene", also geheilte Schizophrenen sich relativ bald nach Therapieende wieder eine neue Zweitpersönlichkeit anschaffen, nur, um noch einmal an "Mythodea" teilnehmen zu dürfen. Zudem kommt es nicht selten vor, dass bei den wüsten Prügeleien versehentlich der falsche, vernünftige Persönlichkeitsteil zerstört wird und die Patienten nunmehr ihr ganzes Leben lang als wahnsinniger Mythodea-Charakter herumlaufen.