Grabmahl

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Grabmahl beschreibt ein bei Todessern religiöses Fest/Ritual, welches im Christentum mit Weihnachten zu vergleichen ist. Es findet jährlich am 32. Oktober, direkt nach Halloween, statt.

Wann und Wo?

Auffällig am Grabmahl scheint das verwirrende Datum zu sein, an dem es abgehalten wird. Hierbei ist zu beachten, dass man sich am 31. Oktober um 00:00Uhr in der Winkelgasse zu befinden hat, da der Kalender sonst sofort auf den 1. November umspringt. Befolgt man diese Bedingung, so bleibt die Zeit in Nicht-magischen Orten 24 Stunden lang stehen. Dies begründet zum einen, dass es faktisch keinen 32. Oktober gibt, zum anderen aber auch, dass sich viele Menschen allerorts jedes Jahr am Morgen nach Halloween beklagen, sie fühlten sich, als hätten sie 24 Stunden länger geschlafen. Oftmals ahnen diese dann gar nicht, welche Ironie hinter ihren Worten steckt und wie naiv sie eigentlich sind.

Das Prozedere

Wenn sich nun endlich eine gebürtige Schar Todesser in der Winkelgasse zusammengefunden hat und sich infolgedessen auch der letzte Gremlin ins Hemd macht und verschwindet, steht den eigentlichen Feierlichkeiten nichts mehr im Wege:

Schritt 1: Die Schar teilt sich nun nach eigenem Ermessen auf und alle bummeln kräftig drauflos, mit dem Ziele, einen möglichst düsteren und mysteriösen Friedhof zu finden. Da die Winkelgasse nur einen Eulenfriedhof zu bieten hat, wird nun in den meisten Fällen eine Reise durch den Kamin an abgelegenere magische Orte unternommen, meistens mit schon vorher geplanten Reisezielen. Leider gibt es auch jedes Jahr immer wieder Kandidaten, die sich schlussendlich in Dumbledores Büro wiederfinden, da unter diesem zwar nur halb so viele Tote vergraben liegen, wie auf richtigen Friedhöfen, es dort dafür aber doppelt so stark nach Verwesung riecht.

Schritt 2: Da sich langsam ein jeder auf dem Friedhof seiner düsteren Träume eingefunden hat, folgt der Hauptteil des traditionsbewussten Ablaufs. Die Todesser holen ihre Grab-Löffel heraus und schaufeln sich die Erde, mit dem das Grab bedeckt wurde, rein, bis sie keinen einzigen Bissen mehr runterkriegen. (Erwachsene sitzen so zu dritt an einem Grab, während den Nachwuchssartanisten eine Anzahl von fünf Kindern erlaubt ist.

Schritt 3: Wer es nun sehr beachtenswerter Weise geschafft hat, sich bis zum Sarg (wenn vorhanden) durchzubeißen, erhält die Gunst, auf einem der Friedhöfe seiner Vorväter begraben zu werden. Diese Gunst ist allerdings nur einmal zu erwerben. Bei darauffolgenden "Siegen" erfolgt lediglich Entlohnung in Form von Ehrzuspruch seitens Lord Voldemord. Die Anderen, welche nicht bis zur letzten Erdschicht vorgedrungen sind, trösten sich mit einem vollen Magen und tagelangem Erbrechen. Lord Voldemord selber nimmt nicht am Ritual teil, sondern beschäftigt sich währenddessen damit, wenn durch Platzmangel von Nöten, letzte Gräber zu füllen. Das Fest endet offiziell gegen 00:00Uhr des 32. Oktobers, danach geht das normale Leben eines Todessers so weiter, wie es halt so ist, wenn man ein Todesser ist!

Hintergrund

Der perverse und suspekt erscheinende Akt des Grabmahls geht auch einem tieferen Sinn entgegen. Die Tradition besagt, dass sich die Weisheit der Verstorbenen mit der Zeit in der Erde ablagert, unter der sie begraben wurden. Das Essen dieser Erde dient also im wahrsten Sinne des Wortes dazu, die Weisheit mit Löffeln zu fressen. Wer dabei dann wie erwähnt den Sarg (wenn vorhanden) freilegt, hat das Wissen und die Macht des Verstorbenen vollkommen übernommen. Mit der Zeit hat es sich zudem als besonders pfiffig erwiesen, sich ein Grab der Familie "Longbottom" vorzunehmen, da die Erde dieser Gräber nicht allzu sehr von Weisheit und Wissen durchzogen ist und folglich leichter zu schlucken und zu verdauen ist. Die Chancen hierbei, ein Grab in den Reihen seiner Vorväter (wenn vorhanden) zu ergattern erhöhen sich um etwa 32,4%. Ironischer Weise muss man sich dabei keine Sorgen machen, dass sich lebende Mitglieder der Familie Longbottom für eben diesen Vorwand ein Grab ihresgleichen vorreservieren, da es sich für sie im Endeffekt folglich nicht als besondere Ehre erweist, in die Hallen solcher ihrer Vorfahren einzuziehen.