Edison-Nokia-Bell-Syndrom

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Da kann einem ein Licht aufgehen.

Das Edison-Nokia-Bell-Syndrom (ENOBES) (benannt nach Th. A. Edison, N. Nokia und A. G. Bell) ist eine von Psychologen erst kürzlich entdeckte psychische Störung, bei der der Erkrankte zwanghaft auf defekte Mobiltelefone – bevorzugt die eigenen – springt, sich aber dummerweise dabei den Fuß bricht. ENOBES bringt noch einige andere Symptome mit sich, die aber oft falsch gedeutet werden und vollkommen anderen psychischen Erkrankungen zugeschrieben werden. Das ist nicht verwunderlich, da ENOBES ausgesprochen selten ist und auf der ganzen Welt etwa 37 Fälle registriert wurden. Die Dunkelziffer wird aber wesentlich höher geschätzt.

Erkennung und Klassifizierung

Das Edison-Nokia-Bell-Syndrom ist in die Kategorie Zwangsstörungen einzustufen. Wobei aber nicht alle Symptome aus reinem Zwang heraus, sondern viel mehr aus einer mit Dauer der Erkrankung fortschreitenden Persönlichkeitsveränderung auftreten.

Benannt wurde die Erkrankung nach den führenden Pionieren der Telephonie in Theorie und Praxis. Erster dokumentierter Patient hingegen war ein gewisser Gottlieb von Trotha (Urenkel des legendären Lothar von Trotha), bei dem die Störung zum ersten Mal entdeckt und später auch erforscht wurde um Therapiemöglichkeiten zu finden. Von Trotha war mehr oder minder alkoholisiert auf sein defektes Mobiltelefon gesprungen, brach sich dabei den Fuß und wurde ins Krankenhaus gebracht. In der Ambulanz stellten die fähigen Ärzte, anhand des Bruches und den Erzählungen des Unfallhergangs jedoch fest, dass dieser Unfall zweifellos nicht nur durch übermäßigen Alkoholkonsum und Ungeschicktheit geschehen konnte, sondern dass es einen tieferen Grund dafür geben müsse.

Als sich dann Psychologen mit dem Fall beschäftigten, wurde es offiziell: Man war auf eine neue Form der Zwangsstörung gestoßen.

Symptome

Das bekannteste, eindeutigste und unweigerlich mit ENOBES in Verbindung zu bringende Symptom ist

  • Das Springen auf defekte Mobiltelefone - beliebigen Herstellers - und dem anschließenden Brechen des Fußes


Folgende Symptome können sich beim Erkrankten beim Fortschreiten der Krankheit manifestieren:

  • Verdammt gutes Aussehen
  • Permanente Rüpeligkeit, vor allem anwesenden Mitmenschen gegenüber
  • Mündliche Abmachungen zu seinen Gunsten zu verändern und einen Zeugen zu finden (eventuell dafür zu bezahlen) diese Behauptungen zu bestätigen
  • Grenzenloser Egoismus
  • Das Ansprechen anderer Bürger in öffentlichen Verkehrsmitteln, um sie über Minigolfprofis auszufragen
  • Panische Angst davor zu haben, das Transfervolumen des Internetproviders zu überschreiten, obwohl kein Grund dafür besteht (wegen Fair Use)
  • Stellt Regeln auf und besteht darauf, dass andere sie einhalten, er selber jedoch nicht. Bei Nichteinhaltung gibt es die unsinnigsten Verbote.
  • Glaubt nur das was er glauben will (bevorzugt seine eigenen Geschichten) und hat kein Verständnis für die Meinung anderer. Das kann so weit führen, dass der Erkrankte die Realität nur noch sehr verzerrt wahrnimmt und durch seinen Egoismus glaubt er über den Gesetzen zu stehen.


Unter Alkoholeinfluss werden diese Merkmale um ein vielfaches verstärkt, jedoch meinen dann die meisten Leute einen gewöhnlichen und ungehobelten Trunkenbold vor sich zu haben. Nur ein geschultes Auge erkennt und deutet die Anzeichen von ENOBES richtig. Im Fortgeschritten Stadium des ENOBES kann es sogar zu einer drastischen Verringerung des Gehirnvolumens kommen, jedoch ist von dem Verfall an Gehirnzellen hauptsächlich das Großhirn betroffen, sodass lebenswichtige Funktionen des Kleinhirns erhalten bleiben, die Intelligenz des Erkrankten jedoch stark leidet.

Ursachen

Den Auslöser für ENOBES kennt man nicht. Aufgrund der Komplexität der menschlichen Psyche ist es viel mehr wahrscheinlich, dass die Krankheit aus einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren resultiert. Nachweisbar sind im Anfangstadium jedenfalls Veränderungen im frontalen Cortex. Als mögliche Ursachen werden meistens traumatische Erlebnisse in der Kindheit - meist über längere Zeiträume - und der Stress und Leistungsdruck der modernen Gesellschaft angeführt.

Eine etwas gewagtere Theorie besagt, dass im Falle von ENOBES auch genetische Ursachen bestehen könnten. Im Falle von Gottlieb von Trotha wurden Parallelen zu einer bekannten historischen Person mit ähnlichen psychischen Abnormitäten gezogen.

Noch gilt diese Theorie allerdings als noch nicht bewiesen. Die gentechnischen Analysen sind noch nicht abgeschlossen. Allerdings glaubt man bereits ein Gen identifiziert zu haben welches die Anfälligkeit für ENOBES erhöht.

Behandlung der Krankheit

Leider konnte die psychoanalytische Schule bei der Therapie der Zwangskrankheiten keine nennenswerten Erfolge erzielen. Bei ENOBES kommt hinzu, dass - durch die extreme Seltenheit und den Umstand, dass Erkrankte der eigene Zustand gar nicht bewusst ist - die Krankheit erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt wird und daher die meisten ENOBES-Kranken unbemerkt unter uns leben. Nur unsere ständige Wachsamkeit kann zu einer Früherkennung verhelfen, bei der die Heilungschancen verschwindend gering, aber dennoch vorhanden sind. Auf jeden Fall kann der Krankheitsverlauf herausgezögert werden und das ist immerhin ein Anfang.

Bekannte ENOBES-Patienten