Ich hab gehört: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Redewendung "Ich hab gehört" ist Ausdruck lückenlosen, fundamentalen Wissens und wird hauptsächlich von Menschen benutzt, da andere Tiere mit unbewiesener, jedoch an Grenzen sichernde Wahrscheinlichkeit kein Allgemeinwissen besitzen. Sie ist die große Schwester von "Ich hab im Fernsehen gesehen" und "Ich hab gelesen". Groß deswegen, da mit zunehmendem Alter die Demenz zunimmt und es wie ein Brötchen belegt ist, dass die große Mehrheit sich nicht anstrengt, selber nach Fakten und Wissen zu streben, wenn eine scheinbar interessante Information aufgesammelt wurde und ohne Validierung weiterverbreitet wird (siehe auch Gerüchteküche).
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Die Redewendung '''Ich hab gehört''' ist Ausdruck lückenlosen, fundamentalen Wissens und wird hauptsächlich von Menschen benutzt, da andere Tiere mit unbewiesener, jedoch an Grenzen sichernde Wahrscheinlichkeit kein Allgemeinwissen besitzen.<br>
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Sie ist die große Schwester von '''Ich hab im Fernsehen gesehen''' und '''Ich hab gelesen'''. Groß deswegen, da mit zunehmendem Alter die Demenz zunimmt und es wie ein Brötchen belegt ist, dass die große Mehrheit sich nicht anstrengt, selber nach Fakten und Wissen zu streben, wenn eine scheinbar interessante Information aufgesammelt wurde und ohne Validierung weiterverbreitet wird (siehe auch Gerüchteküche).
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Folglich folgt folgende Folgerung: (Betonung liegt auf dem Doppelpunkt)
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===Folglich folgt folgende Folgerung:===
Sei "Ich hab gehört" das µ, die beiden anderen Lemmata seien respektive durch ß und @ dargestellt. Daraus ergibt sich:
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(Betonung liegt auf dem Doppelpunkt)<br><br>
  
"Ich hab gehört" > "Ich hab im Fernsehen gesehen" > "Ich hab gelesen"
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Sei '''Ich hab gehört''' das µ, die beiden anderen Lemmata respektive durch ß und @ dargestellt. Daraus ergibt sich:<br><br>
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''Ich hab gehört > Ich hab im Fernsehen gesehen > Ich hab gelesen''<br>
 
µ > ß > @
 
µ > ß > @
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Aufgrund des Transitivgestzes gilt selbstverklärend:
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<br>Aufgrund des Transitivgesetzes gilt gleichzeitig selbstverklärend:<br><br>
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<center>µ > @</center>
  
µ > @. ß ist dabei die goldene Mitte, die nicht zu verkennen ist und bildet damit das Verbindungsglied zweier vernichtender Mächte.
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<br>ß ist dabei die goldene Mitte, die nicht zu verkennen ist und bildet damit das Verbindungsglied zweier vernichtender Mächte.
  
  
Beweisführung!
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===Beweisführung===
Punkt 1: Warum µ pwnt
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<u>Punkt 1:</u> ''Warum µ pwnt''<br>
 
Die Verbreitung von zufällig aufgegriffenen Worten aus dem Umfeld kann tödlich für den Ruf der Artgenossen sein und aus dem heiteren Nichts eine aufflammende Stimmung erzeugen. Die Welle breitet sich immer stärker aus, da alles und jeder plötzlich nur noch davon spricht. An der Glaubwürdigkeit gibt es rein gar nichts zu rütteln, bis irgendwann eine Person aus der Menge ß oder aus der Menge @ auftritt, um Schlichtung zu betreiben oder einfach nur zu mitteilen, dass alles nichts weiter als grober Hokus Pokus ist. Da µ sich damit nicht ohne weiteres zufrieden gibt, MUSS µ aus diesem Grunde die größte zerstörerische Kraft des Universums sein.
 
Die Verbreitung von zufällig aufgegriffenen Worten aus dem Umfeld kann tödlich für den Ruf der Artgenossen sein und aus dem heiteren Nichts eine aufflammende Stimmung erzeugen. Die Welle breitet sich immer stärker aus, da alles und jeder plötzlich nur noch davon spricht. An der Glaubwürdigkeit gibt es rein gar nichts zu rütteln, bis irgendwann eine Person aus der Menge ß oder aus der Menge @ auftritt, um Schlichtung zu betreiben oder einfach nur zu mitteilen, dass alles nichts weiter als grober Hokus Pokus ist. Da µ sich damit nicht ohne weiteres zufrieden gibt, MUSS µ aus diesem Grunde die größte zerstörerische Kraft des Universums sein.
 
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Punkt 2: Warum ß schwächer ist
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<u>Punkt 2:</u> ''Warum ß schwächer ist''<br>
 
liegt daran, dass dafür eine größere aktive Anstrengung von Nöten ist. Hiermit sei dahingestellt, dass Menschen zumindest ETWAS an Vernunft und Intelligenz besitzen, Information zu sondieren und zu hinterfragen.
 
liegt daran, dass dafür eine größere aktive Anstrengung von Nöten ist. Hiermit sei dahingestellt, dass Menschen zumindest ETWAS an Vernunft und Intelligenz besitzen, Information zu sondieren und zu hinterfragen.
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<u>Punkt 3:</u> ''Warum @ am ungefährlichsten ist''<br>
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Als Weiterleitung von Punkt 2 und dem Majorantenkriterium aus der banalen Mathematik gilt Punkt 3, da für die besonders aktive Leistung, sich ein Buch, Zeitung, Magazin, Papier, oder eine Webseite anzuschauen aus dem größten Anreiz bestehen muss, Informationen '''gewollt''' aufzunehmen und deswegen auch am bewusstesten damit umzugehen.
  
Punkt 3: Warum @ am ungefährlichsten ist
 
Als Weiterleitung von Punkt 2 und dem Majorantenkriterium aus der banalen Mathematik gilt Punkt 3, da für die besonders aktive Leistung, sich ein Buch, Zeitung, Magazin, Papier, oder eine Webseite anzuschauen aus dem größten Anreiz bestehen muss, Informationen _gewollt_ aufzunehmen und deswegen auch am bewusstesten damit umzugehen.
 
 
 
Beispiele aus dem Alltag:
 
  
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===Beispiele aus dem Alltag===
Person A(µ): "Lan schab gört Paris Hilton hat neuen Designhund"
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Person A(µ): "Lan schab gört Paris Hilton hat neuen Designhund"<br>
Person B(µ): "SCHOCKSCHWERENOT das muss ich sofort meinem Fön erzählen und überall auf Faceblock twittern"
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Person B(µ): "Ischhhör schab das im Fernsehm gesehn mann!"<br>
 
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Person C(µ): "SCHOCKSCHWERENOT das muss ich sofort dem Fön erzählen und Faceblock volltwittern"
2.
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Person A(ß): "Schab im Fernsehen gesehen, dass der Matthäus schon wieder getrennt ist"
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Person A(ß): "Schab im Fernsehen gesehen, dass der Matthäus schon wieder getrennt ist"<br>
Person B(@): "Son Quack - wat hasse geguckt?"
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Person B(@): "Son Quack - wat hasse geguckt?"<br>
Person A(ß): "auf Exklusiv kam das"
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Person A(ß): "auf Exklusiv kam das"<br>
 
Person C(µ): "ACH DU HEILIGER BIM BAM das steht 100 pro morgen in der Bild"
 
Person C(µ): "ACH DU HEILIGER BIM BAM das steht 100 pro morgen in der Bild"
 
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3.
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Person A(µß@): "Im Fernsehen wurd mir eine Story vorgelesen, da hab ich gehört, dass die Russen noch gar nicht auf dem Mond waren."<br>
Person A(µ@ß): "Im Fernsehen wurd mir eine Story vorgelesen, da hab ich gehört, dass die Russen noch gar nicht auf dem Mond waren."
 
 
Person B ist weggelaufen.
 
Person B ist weggelaufen.

Version vom 10. August 2010, 01:12 Uhr

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Die Redewendung Ich hab gehört ist Ausdruck lückenlosen, fundamentalen Wissens und wird hauptsächlich von Menschen benutzt, da andere Tiere mit unbewiesener, jedoch an Grenzen sichernde Wahrscheinlichkeit kein Allgemeinwissen besitzen.
Sie ist die große Schwester von Ich hab im Fernsehen gesehen und Ich hab gelesen. Groß deswegen, da mit zunehmendem Alter die Demenz zunimmt und es wie ein Brötchen belegt ist, dass die große Mehrheit sich nicht anstrengt, selber nach Fakten und Wissen zu streben, wenn eine scheinbar interessante Information aufgesammelt wurde und ohne Validierung weiterverbreitet wird (siehe auch Gerüchteküche).

Folglich folgt folgende Folgerung:

(Betonung liegt auf dem Doppelpunkt)

Sei Ich hab gehört das µ, die beiden anderen Lemmata respektive durch ß und @ dargestellt. Daraus ergibt sich:

Ich hab gehört > Ich hab im Fernsehen gesehen > Ich hab gelesen
µ > ß > @


Aufgrund des Transitivgesetzes gilt gleichzeitig selbstverklärend:

µ > @


ß ist dabei die goldene Mitte, die nicht zu verkennen ist und bildet damit das Verbindungsglied zweier vernichtender Mächte.


Beweisführung

Punkt 1: Warum µ pwnt
Die Verbreitung von zufällig aufgegriffenen Worten aus dem Umfeld kann tödlich für den Ruf der Artgenossen sein und aus dem heiteren Nichts eine aufflammende Stimmung erzeugen. Die Welle breitet sich immer stärker aus, da alles und jeder plötzlich nur noch davon spricht. An der Glaubwürdigkeit gibt es rein gar nichts zu rütteln, bis irgendwann eine Person aus der Menge ß oder aus der Menge @ auftritt, um Schlichtung zu betreiben oder einfach nur zu mitteilen, dass alles nichts weiter als grober Hokus Pokus ist. Da µ sich damit nicht ohne weiteres zufrieden gibt, MUSS µ aus diesem Grunde die größte zerstörerische Kraft des Universums sein.

Punkt 2: Warum ß schwächer ist
liegt daran, dass dafür eine größere aktive Anstrengung von Nöten ist. Hiermit sei dahingestellt, dass Menschen zumindest ETWAS an Vernunft und Intelligenz besitzen, Information zu sondieren und zu hinterfragen.

Punkt 3: Warum @ am ungefährlichsten ist
Als Weiterleitung von Punkt 2 und dem Majorantenkriterium aus der banalen Mathematik gilt Punkt 3, da für die besonders aktive Leistung, sich ein Buch, Zeitung, Magazin, Papier, oder eine Webseite anzuschauen aus dem größten Anreiz bestehen muss, Informationen gewollt aufzunehmen und deswegen auch am bewusstesten damit umzugehen.


Beispiele aus dem Alltag

Person A(µ): "Lan schab gört Paris Hilton hat neuen Designhund"
Person B(µ): "Ischhhör schab das im Fernsehm gesehn mann!"
Person C(µ): "SCHOCKSCHWERENOT das muss ich sofort dem Fön erzählen und Faceblock volltwittern"

Person A(ß): "Schab im Fernsehen gesehen, dass der Matthäus schon wieder getrennt ist"
Person B(@): "Son Quack - wat hasse geguckt?"
Person A(ß): "auf Exklusiv kam das"
Person C(µ): "ACH DU HEILIGER BIM BAM das steht 100 pro morgen in der Bild"

Person A(µß@): "Im Fernsehen wurd mir eine Story vorgelesen, da hab ich gehört, dass die Russen noch gar nicht auf dem Mond waren."
Person B ist weggelaufen.


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