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Jägerschnitzel: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Jägerschnitzel''' wird hergestellt aus dem Lendenstück eines [[Jäger]]s.
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Das '''Jägerschnitzel''' wird hergestellt aus dem Lendenstück eines [[Jäger]]s. Oder aus Jagdwurst - je nach der geografischen Herkunft des [[Koch]]s.
  
 
== Vorbereitung ==
 
== Vorbereitung ==
Gehen sie zum Metzger ihres Vertrauens und Verlangen sie ein saftiges Lendenstück. Wer es besonders frisch mag möge bitte in den [[Wald]] gehen und sich einen jungen Jäger schießen. Beachten sie dabei bitte, dass sie kein Muttertier erlegen! Auch neigen männliche Tiere in der Brunftzeit dazu sehr aggressiv auf Schussverletzungen zu reagieren. Daher ist es sehr wichtig das sie es beim ersten Schuss erlegen, da sonst ein Schusswechsel stattfindet. Hierbei ist dem Jäger sein zu einem Schießprügel ausgebildeter Vorderlauf äußerst hilfreich. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass einige Exemplare über eine hohe Treffsicherheit verfügen. Und wenn man schon einmal im Wald ist sollte man die [[Pfifferling]]e und das Wurzelzeug für die Zubereitung nicht vergessen.
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Der ambitionierte Hobbykoch geht zum [[Metzger]] seines Vertrauens und lässt sich ein saftiges Lendenstück geben. Wer es besonders frisch mag möge bitte in den [[Wald]] gehen und sich einen jungen Jäger schießen. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, kein [[Mutter]]tier zu erlegen. Auch neigen männliche Tiere in der Brunftzeit dazu, sehr aggressiv auf Schussverletzungen zu reagieren. Daher ist es sehr wichtig dass der erste Schuss sitzt, da sonst ein Schusswechsel stattfindet. Hierbei ist dem Jäger sein zu einem Schießprügel ausgebildeter Vorderlauf äußerst hilfreich. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass einige Exemplare über eine hohe Treffsicherheit verfügen. Und wenn man schon einmal im Wald ist sollte man die [[Pilz|Pfifferling]]e und das Wurzelzeug für die Zubereitung nicht vergessen.<br />
So gerüstet gehts an den Herd!
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So gerüstet geht's an den [[Herd]]!<br />
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Panieren, braten, Grünzeug drauf - fertig.
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Zum Würzen des Jägerschnitzels wird bereits seit der Erfindung die traditionelle "Jägersoße" verwendet. Sie besteht aus den weißen Blutkörperchen und der Gallensäure eines Jägers, welche dem Schnitzel die übliche bitter-würzige Geschmacksnote verleiht. Nach dem Chernobyl-Disaster, griffen immer mehr Hausfrauen (besonders im Osten der Republik) zu handelsüblichem Ketchup, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
  
== Zubereitung ==
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== Spezialrezept: Jägerschnitzel für ostdeutsche Retrogamer ==
Man nimmt ein Schiwan und zerhackt ihn.
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[[Datei:Pac-Man gebraten.jpg|thumb|250px|Als Augen kann man aber später auch [[Ketchup]]kleckse nehmen.]]
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Der Inbegriff der [[Jagd]] ist für einen eingefleischten Retro-Gamer das Spiel "[[Pac-Man]]". In den 80er Jahren, als man über erste [[Videospiel]]e am [[Schwarzweißfilm|Schwarzweiß]][[fernseher]] staunte, da sehnte man sich bei der ausgeklügelten Grafik von [[Tennis]] nach dem nächsten Level. Über eine liebe [[Oma|Omi]] mit Westgeld oder den Intershop, kamen auch die ersten [[Commodore 16|Commodore]] und [[Atari]] in die kleine [[DDR]], und mit ihnen die damals angesagten Spiele wie auch Pac-Man.<br />
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Wenn man im Osten schon mal ein Jägerschnitzel bestellt hat, dann weiß man, dass man in dem Fall nicht mit einem [[Schnitzel]] im herkömmlichen Sinne rechnen kann, sondern es sich hier meist um panierte und gebratene Jagdwurstscheiben handelt. Wenn man die Jagdwurst vor dem Häuten längs einschneidet und unpaniert brät erhält man "Pac-Man"-ähnliche Figuren. Mit etwas künstlerischem Aufwand kann man auch [[Auge]]n hinein schnitzen oder das ein oder andere [[Monster]] kreieren. [[Möhre|Möhrchenscheiben]] dienen in einem [[Kartoffel]]labyrinth als Futter. <br />
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Guten Appetit!
  
== Serviertipps ==
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[[Kategorie:Rezept]]
Da ein Jägerschnitzel zu 90% aus [[Zucker]] besteht trinkt man dazu am besten einen trockenen [[Rotweinessig]] oder einen [[Jagatee]].
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[[Kategorie:Essen und Trinken]]
  
[[Kategorie:Bare Münze]]
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[[kamelo:Jägerschnitzel]]
[[Kategorie:Essen und Trinken]]
 
[[Kategorie:Kulinarik]]
 

Aktuelle Version vom 31. März 2014, 23:42 Uhr

Eine Gruppe Jäger sammelt sich vor der Fabrik kurz vor ihrer Verarbeitung zum Schnitzel..

Das Jägerschnitzel wird hergestellt aus dem Lendenstück eines Jägers. Oder aus Jagdwurst - je nach der geografischen Herkunft des Kochs.

Vorbereitung

Der ambitionierte Hobbykoch geht zum Metzger seines Vertrauens und lässt sich ein saftiges Lendenstück geben. Wer es besonders frisch mag möge bitte in den Wald gehen und sich einen jungen Jäger schießen. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, kein Muttertier zu erlegen. Auch neigen männliche Tiere in der Brunftzeit dazu, sehr aggressiv auf Schussverletzungen zu reagieren. Daher ist es sehr wichtig dass der erste Schuss sitzt, da sonst ein Schusswechsel stattfindet. Hierbei ist dem Jäger sein zu einem Schießprügel ausgebildeter Vorderlauf äußerst hilfreich. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass einige Exemplare über eine hohe Treffsicherheit verfügen. Und wenn man schon einmal im Wald ist sollte man die Pfifferlinge und das Wurzelzeug für die Zubereitung nicht vergessen.
So gerüstet geht's an den Herd!
Panieren, braten, Grünzeug drauf - fertig. Zum Würzen des Jägerschnitzels wird bereits seit der Erfindung die traditionelle "Jägersoße" verwendet. Sie besteht aus den weißen Blutkörperchen und der Gallensäure eines Jägers, welche dem Schnitzel die übliche bitter-würzige Geschmacksnote verleiht. Nach dem Chernobyl-Disaster, griffen immer mehr Hausfrauen (besonders im Osten der Republik) zu handelsüblichem Ketchup, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.

Spezialrezept: Jägerschnitzel für ostdeutsche Retrogamer

Als Augen kann man aber später auch Ketchupkleckse nehmen.

Der Inbegriff der Jagd ist für einen eingefleischten Retro-Gamer das Spiel "Pac-Man". In den 80er Jahren, als man über erste Videospiele am Schwarzweißfernseher staunte, da sehnte man sich bei der ausgeklügelten Grafik von Tennis nach dem nächsten Level. Über eine liebe Omi mit Westgeld oder den Intershop, kamen auch die ersten Commodore und Atari in die kleine DDR, und mit ihnen die damals angesagten Spiele wie auch Pac-Man.

Wenn man im Osten schon mal ein Jägerschnitzel bestellt hat, dann weiß man, dass man in dem Fall nicht mit einem Schnitzel im herkömmlichen Sinne rechnen kann, sondern es sich hier meist um panierte und gebratene Jagdwurstscheiben handelt. Wenn man die Jagdwurst vor dem Häuten längs einschneidet und unpaniert brät erhält man "Pac-Man"-ähnliche Figuren. Mit etwas künstlerischem Aufwand kann man auch Augen hinein schnitzen oder das ein oder andere Monster kreieren. Möhrchenscheiben dienen in einem Kartoffellabyrinth als Futter.
Guten Appetit!


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