Bad Pyrmont

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Die Weser an Bad Pyrmont

Bad Pyrmont ist die Bezeichnung eines kleinen aber sehr mondänen Ortes mitten im Weserbergland, der als größtes "Open-Air-Altersheim der Welt" bekannt ist. Der Altersdurchschnitt der armseligen und dementen Bevölkerung beträgt 174,3 Jahre (Zahlen stetig steigend, da die kürzlich verstorbenen eingefroren und später aufgetaut, reanimiert und abgerichtet werden, damit sie die sowieso schon selten vorhandenen Jugendlichen überrennen und ausrotten.

Auftretende Probleme

Das gesamte Stadtgebiet wird durch die kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Generationen geprägt und kann von Personen unter 50 Jahren nur unter Lebensgefahr betreten werden.

Die Senioren setzen alle erdenklichen Mittel gegen zersetzende Einflüsse wie bunte Kleidung, Negermusik (z.B. Pur, Michael Jackson oder Modern Talking) und Verkehrsrowdytum ein. Besonders subversive Jugendliche werden dabei durch Selbstmordattentäter durch gezieltes Davorstürzen von ihren Zweirädern geholt.

Geschwindigkeiten jenseits der 30 km/h (auch zu Fuß!) auf Durchgangsstraßen gelten als Rowdytum und Angriff gegen die göttliche Ordnung. Im Straßenverkehr wird deshalb eine Richtgeschwindigkeit von 25 km/h eingehalten, im ersten Gang mit Vollgas. Dabei muss mindestens ein Rad des Fahrzeuges die linke Begrenzung des Fahrstreifens berühren. Wer das Pech hat, so ein sogenanntes "Mumienmobil" vor sich zu haben, sollte möglichst großen Abstand halten, um dessen Fahrer (unter Senioren selbstverständlich Führer) nicht unnötig zum Schnellfahren zu nötigen, ansonsten reicht seine Konzentration nicht mehr, um auf Dinge wie Vorfahrtsregeln zu achten. Selbstverständlich müssen alle Verkehrsteilnehmer auch in Betracht ziehen, dass mit fortschreitendem Lebensalter einfach eine geistige Reife erreicht wird, die über schnöde, weltliche Dinge wie rote Ampeln, Parkplatzmarkierungen oder Rechtsfahrgebote erhaben macht.

Ein weiteres Gefahrenpotential bilden die umliegenden Krankenhäuser, in denen fast ausschließlich Nonnen arbeiten: die Rheumakliniken und sonstigen Kureinrichtungen. Immer wieder kommt es vor, dass sich die Nonnen in blutrünstige Monster verwandeln und Kinder und Jugendliche auf bestialische Art und Weise versuchen, mit Fahrrädern zu überfahren (um das hinterher als "plötzlichen Kindstod" zu deklarieren).

Die wenigen verbliebenen Jugendlichen in dieser Stadt haben sich teilweise in ihr Schicksal gefügt und vegetieren in Erwartung eines baldigen Daseins als Rentner dahin. Andere neigen zu Frustrationshandlungen wie sinnloser Gewalt, Schulbesuch, exzessivem Colasaufen (nicht zu verwechseln mit Komasaufen!) oder dem Schreiben sinnloser Artikel in der Stupidedia. Die Agressionsschwelle ist allgemein niedrig, Durchreisende jeneseits der 30 Jahre werden argwöhnisch auf mögliche Anzeichen einer Solidarisierung mit den Senioren beäugt. So soll es bereits wegen eines Phantasialand-Aufklebers und einer Diddlmaus zu Pogromen gekommen sein.

Nahrungsaufnahme

Die meisten Einwohner konsumieren ihre Nahrung im sogenannten "Restaurant zur goldenen Möwe" oder auch McDonalds, der wohl schlechtbesuchteste Filiale einer großen internationale Fast Food-Kette. In diesem Restaurant wird ausschließlich gesunde Vollkost angeboten.

  • Hauptbestandteile der Produkte sind Tetra-Hydro-Cannabinolhaltige Pflanzen, die den Salat darstellen
  • Von Nonnen überfahrene Kinder stellen die Fleischbeilage dar, meistens mit Senf oder ähnlichem verfeinert.
  • Rentner, die aus irgendwelchen Gründen nicht reanimiert werden konnten werden zu Brötchen verarbeitet und stellen so die Grundlage jeder Mahlzeit dar.

Es gibt Studien, die beweisen, dass der Konsum dieser Produkte den Altersprozess beschleunigt, Verwirrung oder Demenz auslöst und die Reaktionszeit erheblich verlängert, so dass sicheres Autofahren unmöglich wird.

Man vermutet, dass Bad Pyrmont um das besagte Restaurant gegründet wurde und sich die Bevölkerung daraus entwickelt hat. Nicht klar ist jedoch, ob die Wirkungen eines Besuchs im "Restaurant zur goldenen Möwe" durch die Nahrungsmittel oder durch die Fäkalien, die sich im gesamten Restaurant befinden, hervorgerufen werden.

Wissenswertes

Des Weiteren bemerkenswert ist, dass Bad Pyrmont auf einer Vielzahl von Heilquellen gegründet wurde. Diese werden voraussichtlich im Jahre 2400 austrocknen, womit Pyrmont gänzlich von der Bildfläche der Welt verschwinden und sich keine Sau mehr dorthin trauen wird.