Tunguska-Unglück: Unterschied zwischen den Versionen

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Im eisigen Hinterland von [[Russland]] erzählt man sich von einer riesigen [[Explosion]], die sich in [[Sibirien]] nahe des Tunguka-Flusses im Jahre 1908 ereignete. Die Anwohner behaupten, an diesem Tag sei ein [[Gott]] vom Himmel herabgestiegen und habe sich gedacht: ''Scheiße, ist das kalt hier! Da muss eine ordentliche Explosion her'' . Doch die wahren Hintergründe des Ereignisses sind viel komplizierter...
 
Im eisigen Hinterland von [[Russland]] erzählt man sich von einer riesigen [[Explosion]], die sich in [[Sibirien]] nahe des Tunguka-Flusses im Jahre 1908 ereignete. Die Anwohner behaupten, an diesem Tag sei ein [[Gott]] vom Himmel herabgestiegen und habe sich gedacht: ''Scheiße, ist das kalt hier! Da muss eine ordentliche Explosion her'' . Doch die wahren Hintergründe des Ereignisses sind viel komplizierter...
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Es war eine kalte [[Winter]]nacht. Wobei kalt relativ ist, denn in Sibirien war es eigentlich verhältnismäßig warm. Winter war es eigentlich auch nicht, sondern Ende [[Juni]]. Und außerdem passierte das ganze [[tag]]süber. Also: Es war ein - verhältnismäßig - warmer [[Sommer]]tag.
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Am Anfang des letzten Jahrhunderts wurde Weihnachten noch im Sommer gefeiert. Die Gründe liegen auf der Hand: Der Fahrtwind des [[Weihnachtsmann]]s war im Sommer nicht ganz so eisig, es gab keinen [[Schnee]], der die Sicht störte, und man lief nicht Gefahr, in einem prasselnden [[Feuer]] zu landen, wenn man einen Schornstein hinunterkletterte. Insgesamt waren das ideale Bedingungen, um mit einem fliegenden Schlitten Weihnachtsgeschenke auszuliefern.
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Version vom 9. Dezember 2007, 13:54 Uhr

Im eisigen Hinterland von Russland erzählt man sich von einer riesigen Explosion, die sich in Sibirien nahe des Tunguka-Flusses im Jahre 1908 ereignete. Die Anwohner behaupten, an diesem Tag sei ein Gott vom Himmel herabgestiegen und habe sich gedacht: Scheiße, ist das kalt hier! Da muss eine ordentliche Explosion her . Doch die wahren Hintergründe des Ereignisses sind viel komplizierter...

Vorgeschichte

Es war eine kalte Winternacht. Wobei kalt relativ ist, denn in Sibirien war es eigentlich verhältnismäßig warm. Winter war es eigentlich auch nicht, sondern Ende Juni. Und außerdem passierte das ganze tagsüber. Also: Es war ein - verhältnismäßig - warmer Sommertag.

Am Anfang des letzten Jahrhunderts wurde Weihnachten noch im Sommer gefeiert. Die Gründe liegen auf der Hand: Der Fahrtwind des Weihnachtsmanns war im Sommer nicht ganz so eisig, es gab keinen Schnee, der die Sicht störte, und man lief nicht Gefahr, in einem prasselnden Feuer zu landen, wenn man einen Schornstein hinunterkletterte. Insgesamt waren das ideale Bedingungen, um mit einem fliegenden Schlitten Weihnachtsgeschenke auszuliefern.

Das Unglück

Der Crash ließ das ganze Land wackeln. Nur ein paar Bäume blieben aufrecht.

Der Weihnachtsmann war spät dran. Im Prinzip war man immer spät dran, wenn man an einem Abend in Millionen enge Schornsteine klettern musste. Aber diesmal war der Weihnachtsmann eben besonders spät dran. Deshalb gab er mit seinem Schlitten auch ziemlich Gas. Er war gerade über Sibirien unterwegs, und leider ergab es sich, dass dort auch gerade ein außerirdisches Forschungsschiff unterwegs war, das Flurps erfoschte. Wer oder was ein Flurp war, das wusste niemand, auch nicht die Außerirdischen. Deshalb erforschten sie sie ja.

Und wie es eben so ist, wenn man schnell unterwegs war, sah der Weihnachtsmann das UFO zu spät und raste mit voller Wucht hinein. Die Druckwelle des Crashs war immens und ließ den Boden gehörig schaukeln (siehe Bild). Natürlich rückte sofort Die Polizei, der Abschleppdienst und der Rentierdoktor an. Der Weihnachtsmann hätte das Ganze lieber privat geregelt, denn nun wurde er Opfer der intergalaktischen Bürokratie...

Auszug aus dem polizeilichen Bericht

Darstellung des Weihnachtsmanns Darstellung der Außerirdischen
Ich flog mit den in Planetenorbits erlaubten 300km/h, als ich plötzlich mitten auf der Flugbahn das UFO parken sah. Wir hatten unser UFO auf dem Seitenstreifen der Hauptflugbahn geparkt, als plötzlich dieser Irre mit schätzungsweise doppelter Lichtgeschwindigkeit auf uns zukam.
Ich versuchte auszuweichen, aber der Wendekreis meiner Rentiere war einfach zu groß. Die Rentiere waren anscheinend auf einem Trip, die dachten nicht mal daran, auszuweichen, und rasselten voll Kanne in uns rein.
Selbstverständlich war mein Schlitten den Sichtverhältnissen entsprechend beleuchtet. Das einzige, was an dieser Klapperkiste leuchtete, war die Nase von diesem Viech.