Think-Twice-Ball

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Version vom 17:10, 1. Feb. 2014 von Qui-Gon Jinn (Diskussion | Beiträge)

(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hier ein qualitativ hochwertiges Stück aus der Recyclingwerkstatt eines argentinischen Kinderheimes

Der Think-Twice-Ball (dt. Denk-zweimal-Ball) wurde im Jahrhundertsommer erfunden. Dieser Ball eignet sich für alle Arten von Sport, vor allem aber für Fußball auf ungeraden Straßen. Denn er hat die Eigenschaft durch seine individuelle Beschaffenheit nicht weit wegrollen zu können. Diese Funktion nennt man Auto-Stop.

Beschaffenheit

Das schöne an einem Think-Twice-Ball ist die Herstellung! Auch das ärmste Kind kann sich diesen Luxus gönnen. Das Herz des Balles wird mit einer beliebigen Art von Müll hergestellt. Da sich dieser Müll später im Inneren befindet, kann man ohne Bedenken Glasscherben oder Metalle benutzen. Von Biomüll ist jedoch abzuraten. Dadurch würde der Kern des Balles faulen und in sich zusammen sacken. Das Herz wird anschließend von sehr vielen Müllsäcken umwickelt. Für die inneren Schichten sind die durchsichtigen Müllbeutel am geeignetsten. Für eine robuste Ausenhaut verwendet man am Besten die dicken blauen Müllsäcke. Ganz wichtig bei der Umwicklung ist der Zwischenschritt zwischen jeder Müllsackschicht. Zur Befestigung und Steigerung der Stabilität wickelt man viel Klebeband wild durcheinander Um die jeweilige Müllsackschicht. Tesa reicht vollkommen, wenn man verschänderisch ist. Mit Iso-Band ist der Think-Twice-Ball beinahe unzerstörbar! Der klassische Think-Twice-Ball kommt allerdings nur mit billigem Tesa aus. Durch die vielen Schichten und den Tesa ist der Ball nun weich um den möglicherweise harten Kern herum und müsste die Auto-Stop-Funktion beherrschen. Falls der Ball zerfleddert, einfach einen weiteren Müllsack als neue Schicht umwickeln und fixieren.

Spielspaß

Der Spielspaß mit dem Think-Twice-Ball ist unbeschreiblich groß! Mit selbstgebastelten Sachen fühlt man sich noch enger verbunden und spielt viel lieber damit. Außerdem, scheiß drauf, wenn er nen Riss hat! Man muss also nicht ewig in jedem Laden verzweifelt nach einer Ballpumpe suchen und feststellen, dass es Ballpumpen nur in ausgewälten Ballpumpenfachgeschäften gibt!

Geschichtlicher Hintergrund

Zu beginn des 21. Jahrhunderts kam auch gleich der Jahrhundertsommer. Es hatte teilweise über 40 Grad im Schatten und eine kleine Gruppe junger Mädchen im schönen Bayern fand es sehr witzig gerade wegen der hohen Temperaturen dicke schwarze Kunstpelzmäntel zu tragen und so den ganzen Sommer Kuchen zu backen und im Garten rumzuliegen. Bis die Hitze sie irgendwann auf die seltsame Idee brachte, sich selber einen Ball zu basteln, welcher nicht immer ewig weiterrollt, sobald man ihn die Straße abwärts kickte. Die Person, die dazu verdonnert ist den Ball wiederzubesorgen bezeichnet man in diesen Fachkreisen als Ballolla, abgeleitet von dem Wort "Ballholer". Zum Glück funktionierte die Idee und der Think-Twice-Ball mit der Auto-Stop-Funktion war geboren! Es fehlte kurzzeitig noch am Namen, aber Dank der dürren ausdruckslosen Natasha Thomas mit ihrem Lied "It's over now" konnte er gefunden werden. Dieses Lied war zu dieser Zeit in den Charts und das Musikvideo lief rauf und runter. In diesem Video tanzt sie zu der Bridge eine dämliche Choreographie, welche sich jedes Kindergartenkind ausdenken hätte können: Zu dem Text: "Think twice, you lose my lovin'" tippt sie zu dem Wort "Think" mit dem Zeigefinger an ihre Stirn, den sie bei dem Wort "twice" wieder wegbewegt und auch noch den Mittelfinger streckte, wodurch eben zwei Finger das "twice" (dt. zwei mal) symbolisieren sollen. Dieser "Tanzschritt" wurde zu gerne von diesen Mädchen nachgeäfft, dass sie ihn gleich legendär machten, durch die Benennung dieses Balles.