Stupidedia:Stupid Literature Contest

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Willkommen beim Stupid Literature Contest!

Was soll das sein?

Im Unterschied zum Stupid Contest dürfen beim Stupid Literature Contest nur Beiträge aus dem Namensraum Diverses teilnehmen. Das heißt keineswegs, dass sie beliebig sind, sondern nur, dass sie die Kriterien eines enzyklopädischen Artikels nicht erfüllen. Bei den meisten Texten aus diesem Namensraum handelt es sich um Gedichte, Erzählungen, Berichte und Reportagen. Diese Gattungen erlauben eine andere Themenwahl und eine andere Beurteilung, weshalb sich die Kriterien etwas vom Stupid Contest unterscheiden. Aber eben durch diese unterschiedlichen Kategorien und eine adaptierte Themenwahl wird ein Rahmen geschaffen, in dem die besten Diverses-Beiträge entstehen können.

Mehr dazu steht auf dieser Seite.
Alle bisherigen SLCs mit ihren platzierten Beiträgen sind in unserem Portal:Walk of Fame unter Stupid Literature Contest zu finden.

Aktueller Wettbewerb

Freunde, Mitbürger, Römer Stupidedianutzer,

Der Unterhautzentaler Pippi-Langstrumpf-Exegese- und Kommemorationsverein für interessierte Laien (kurz: UPLEKIL) steckt in einer tiefen Krise. Nachdem man Ende Mai eine vierstündige Besprechung der Swahili-Übersetzung des letzten Kapitels von »Pippi im Taka-Tuka-Land« beendet hatte, stand fest, dass es, von dubiosen Fanfictions einmal abgesehen, nichts mehr zu lesen, nichts mehr zu diskutieren gab. In dieser schweren Stunde wandte sich der Großmeister von UPLEKIL an Stupidedia, bat mit kummervoller, aber doch gleichzeitig hoffnungsvoller Stimme die Autorenschaft den Geist der rothaarigen Tausendsassa in neuen Texten wiederaufleben zu lassen, damit es wieder etwas zu lesen gibt. Du, der diese Zeilen liest, kannst diesen verzweifelten Menschen durch deine Teilnahme neue Freude schenken. Unbedeutend, ob Drama, Reportage oder Erzählung. Die Gattung ist nebensächlich, solange die Essenz der Figur getroffen wird. Es stellt sich daher nur die Frage:

Welche Abenteuer enthielt uns Astrid Lindgren vor? Was folgte, nachdem Pippi Langstrumpf die Krummeluspille geschluckt hatte? Kämpfte sie in Nepal an der Seite maoistischer Rebellen für Schaffung Taka-Tuka-Lands, einem Hort der freien Liebe und des Antikapitalismus? Zerstritt sie sich mit ihrem Vater, weil dieser, so ihre Meinung, als Negerkönig die kolonialistische Tradition Europas fortleben ließ? Oder wohnte sie, da sie statt eine gediegene Schulbildung zu erhalten allerlei Abenteuer erlebte, vereinsamt in einer vom Staat finanzierten Einzimmerwohnung und ertränkt den Kummer über ihr Anderssein in Alkohol? Finde neue Geschichten, erfühle die Pippilangstrumpfigkeit deines Geistes und manifestiere diese durch magische Worte in der Welt. Es liegt in deiner Hand. Lasse dich nicht durch die Konventionen einschränken, sondern durch sie inspirieren. Es geht um Spaß, es geht um Kunst und es geht um die Rettung von UPLEKIL.

Die Wettbewerbsbeiträge können von heute an bis zum 11. Juli angemeldet werden. Jeder Beitrag muss innerhalb der Zeitspanne erstellt oder neugeschrieben worden sein, ältere Artikel werden disqualifiziert. Des Weiteren müssen auch die Richtlinien beachtet werden. Der Gewinner wird öffentlich verkündet und erhält dadurch ewigen Ruhm.

Bei Fragen möge man sich bitte an die Diskussionsseite wenden, welche auf mirakulöse Weise hoffentlich hilfreiche Antwort geben wird.

Jury

Folgende Benutzer haben sich bereit erklärt, die ehrenvolle Aufgabe der Bewertung zu übernehmen:

Und der da kümmert sich um die Präsentation:


Platzierungen
Platz Autor Artikel Punkte
1 HarryCane Diverses:Onkel Klaus & Justine oder Dreieckige Donuts mit Vanille-Fischragout 266
2 Meister ProperGanda Diverses:Kabale und Liebe 262
3 Käptniglo Diverses:Drama, Drama, Drama! 207
4 Dr. Hardcore Diverses:Mord im Schrank 197
5 Stechuskaktus Diverses:Die Affäre des Thomas de Maizière 175
6 MiniLiter Diverses:Peer, ein Drama in ein paar Akten 174
7 Sky Diverses:Studieren ist Pflicht (Tragödie) 158
8 Snocker15 Diverses:Das Leben eines Römers 150
9 HerrHamster Diverses:Bauer Zipflhuber und seine feschen Madl 125
10 Mad Doc Diverses:Das Leiden nicht gekaufter Bäume 80
11 Timbouktu Diverses:Leben des Galilei 72
12 Zweiraben Diverses:Die deutsche Dreifaltigkeit 57
13 Renamer Diverses:Vasenfetisch 1
14 Metalhero1993 Diverses: Die Physiker 0
14 Ostsee Diverses:Theater im Hühnerstall 0

Tabellenschlüssel:
█████ = 1. Platz
█████ = 2. Platz
█████ = 3. Platz
█████ = Trostpreis
█████ = 0 Punkte/Disqualifiziert

Teilnehmer

01. Timbouktu mit Diverses:Leben des Galilei


Mixtli
Humor 5
Inhalt 5
Sprache 0
Form 3
Gesamt 13


Hanns1995
Humor 25
Inhalt 18
Sprache 3
Form 5
Gesamt 51


Spartanica
Humor 2
Inhalt 0
Sprache 0
Form 6
Gesamt 8


Ergebnis
Humor 32
Inhalt 23
Sprache 3
Form 14
Gesamt 72

Kommentare

  • Es ist schade, dass der Text nicht rechtzeitig fertig wurde, vor allem wenn man bedenkt, dass dies vermutlich auf einen Planungsfehler zurückzuführen ist. Aber da Timbouktu vorhat, den Text fertig zu stellen, werden wir sicherlich später in den Genuss dieses Theaterstück kommen. Dieser Mangel an Buchstaben ermöglicht jedoch Timbouktus Bildproduktion zu loben. Er hat sich die Mühe gemacht, mehrere Bilder für den Beitrag zu gestalten – wie schon für viele seiner Texte – und das in dem für ihn typischen Stil. Übrigens ist es schön zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der der Akteinteilung des klassischen Dramas vertraut. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Zunächst einmal muss ich zugeben, dass ich das Werk nie gelesen habe, und musste mich mit einer Zusammenfassung zufrieden geben (bzw. ich kenne ungefähr Galileis Lebenslauf). Für Leute die es nicht gelesen haben, ist es unglaublich schwer den Witz mit den Bildern zu verstehen, bzw eigentlich nicht möglich, was deinem Beitrag eine Menge Humor nimmt. Ansonsten sind die Bilder liebevoll gemacht, mit schönen Details verziert, in die man sich bestimmt auch noch genauer vertiefen kann (z.B. Capitol USA)! Inhaltlich sind meines Erachtens nach die grundlegenden Informationen des Originalwerks enthalten, welche durch Aspekte wie der Raumgestaltung durch besondere Elemente (z.B. die Wandbilder) unterstützt werden, wobei mir die Bilder trotzdem noch zu nah an der Originalgeschichte sind. Auf die Sprache bekommst du Gnadenpunkte, da eigentlich keine vorhanden ist, aber immerhin die Figuren erläutert sind. Auch bei der Form muss es Abzüge geben, da es zwar eine gute Idee ist, das Werk so aufzuziehen, und auch die Gestaltung ansprechend ist, jedoch für mich den Sinn ein wenig verfehlt.
    Alles in allem ein durchdachter Beitrag, der auf einer guten Idee basiert, letztendlich aber nicht besonders viel mit sich bringt und vielleicht nicht komplett zum Contest passt. — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Die Bilder mögen nett sein, doch fehlt der Text. Selbst ein Improvisationstheater im Stile der prä-Goldonischen Commedia dell' arte, kann ich hier aber nicht entdecken, da es selbst dort einen groben Handlungsfaden gibt. Für die Parodie auf einen doch so utilitaristischen Brecht eher nicht geeignet. Also gibt es eigentlich keine Bewertungsgrundlage. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

02. Snocker15 mit Diverses:Das Leben eines Römers


Mixtli
Humor 15
Inhalt 5
Sprache 19
Form 4
Gesamt 43


Hanns1995
Humor 28
Inhalt 19
Sprache 27
Form 8
Gesamt 82


Spartanica
Humor 5
Inhalt 5
Sprache 8
Form 7
Gesamt 25


Ergebnis
Humor 48
Inhalt 29
Sprache 54
Form 19
Gesamt 150

Kommentare

  • Die römische Politik ist immer für einen Skandal gut. Der Römer Gripus, der die Menschen eigentlich verachtet, strebt nach Macht. Er bemüht sich zuerst um den Posten des Volkstribuns, lässt diesen aber links liegen, sobald er die Möglichkeit hat, Kaiser zu werden. Dabei schert er sich nicht um die Belange seiner Mitmenschen. Es geht ihm um Macht. Dabei erinnert er nicht an den klassischen Bond-Bösewicht, dessen niederträchtiges Verhalten in der Zweckrationalität wurzelt, sondern sein Verhalten erinnert vielmehr an einen narzisstischen Charakter, der im Kaiserthron die Erfüllung seiner Allmachtsphantasien sieht. Sein Gegenspieler – ob diese Bezeichnung gerechtfertigt ist, werde ich später genauer erläutern – Tacitus ist dieser Wille nach Macht scheinbar fremd, dennoch erlangt er die Kaiserwürde. Sein Verhalten ist ambivalent. Gut gemeinte Gesten werden von absurden Machtdemonstrationen abgelöst.
    :Wenden wir uns nach dieser kurzen Einleitung einmal den Bewertungskategorien zu. Der Text hat humoristisches Potential. Ich musste mehrmals schmunzeln. Leider finden sich die Gags mea sententia vor allem am Beginn des Textes. Das ist zwar besser als gar kein Witz, erhöht aber die Erwartungshaltung, die dann enttäuscht wird. Die Phrase „sich opfern gehen“ hat mich amüsiert und auch die Interaktion in Rückgriff auf den für die Figuren eigentlich unbekannten, physisch manifestierten Text – eigentlich ist es die Folge, nämlich der Bruch mit der Illusion der Guckkastenbühne, die den Witz hervorbringt, aber das nur am Rande – hat seinen Reiz. Charmant sind die Anspielungen auf das Imperium Romanum und dessen Besonderheiten, wie zum Beispiel der häufigen Ermordung von Kaisern. Leider wird dieser Weg nicht konsequent zu Ende gegangen – Am Rande sei erwähnt, dass die Pointe mit den Rittern gänzlich misslungen ist. Diese Klugscheißerei schießt sich selbst ins Knie, wenn man bedenkt, dass schon die Römer einen Ritterstand kannten. Diese Parallele zum Mittelalter wird besonders deutlich, wenn man sich die lateinischen Texte aus dem Mittelalter ansieht und erkennt, dass der Begriff Eques verwendet wird – stattdessen sollen nun Übertreibungen und Absurditäten den Witz tragen, was leider misslingt, wobei ich den Fehler in der Handlung sehe.
    :Bevor ich näher darauf eingehe, werde ich aber die Personenliste besprechen. Man charakterisiert keine Figuren in der Personenliste. Das macht man einfach nicht. Die Handlungen eines Protagonisten sollten eine derartige Beschreibung obsolet machen und falls dies nicht der Fall ist, so ist die Charakterisierung in der Personenliste falsch. Dieser Fauxpas ist deshalb ärgerlich, weil er nicht notwendig gewesen wäre. Die Figuren verhalten sich gemäß ihrer Beschreibungen und machen – wie schon erwähnt – eine derartige Beschreibung obsolet. Wenden wir uns nun der Handlung zu und beginnen mit den Protagonisten. Die Basis für eine gute Posse ist gegeben, denn Gripus – positiv fällt die Hommage an Plautus' Kömodie auf – wird kernig charakterisiert. Auch Tacitus – positiv die Anspielung auf die historische Figur – wird kongruent beschreiben, wenn man vom Todesurteil absieht, das nicht zur Rolle des noblen, aber blassen Herrschers passen will. Nur daraus entwickelt sich nicht wirklich eine Posse, sondern ein Rohrkrepierer Wie schon gesagt, der Text beginnt mea sententia als Posse, will dann aber kurz absurdes Theater sein, um etwas später in ein biederes Besserungsstück zu kippen, dass sich dann zu einer gewöhnlichen Komödie umwandelt. Ich gewann den Eindruck, dass die Handlung nicht im Zentrum stand, sondern eher ein Rahmen für diverse Szenen sein sollte und daher eher das Stück wie ein Cluster an einzelnen Szenen wirkt und nicht wie ein geschlossenes Drama. Der Spannungsbogen bricht unter dieser Belastung. Die einzelnen Szenen sind nicht in der Lage das Gewicht zu tragen. Zumindest der Zustand der Handlung erinnert an das Forum Romanum.
    :Was die Sprache betrifft, so lässt sich nicht viel sagen. Sie war sauber. Fehler sind mir keine aufgefallen. Sie drängt sich jedoch auch nicht in den Vordergrund. Sie wirkt wie ein Mittel zum Zweck. Sie erfüllt ihren Zweck, aber ein außergewöhnlicher ästhetischer Anspruch war für mich nicht erkennbar. Manchmal will die Schönheit einfach nicht in einem Text hausen. Über die Form lässt sich sagen, dass man den Anspruch eines vernünftigen Layouts zwar erkennt, die Umsetzung überzeugt aber nicht wirklich. Es ist vorteilhaft, dass die Namen hervorgehoben sind und die Regieanweisungen kursiv, dennoch hätte man den Text etwas übersichtlicher gestalten können, zum Beispiel durch eine Unterteilung in mehr als zwei Szenen. Bilder finden sich keine. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Ich muss sagen, mir gefällt der latent stumpfe Humor der ein wenig an "Das Leben des Brian" erinnert, aber das hatten wir ja schon. Gelungen ist vor allem der Lesefluss; Ich konnte mir jede Szene und auch die gefühlt gottesähnlichen Regieanweisungen lebhaft vorstellen. Inhaltlich ist nicht viel zu bemängeln, da es in sich logisch und stimmig ist, jedoch gibt es auch nicht viel zu bejubeln, da es für eine Satireseite meines Empfindens zu wenig veralberte Kritik aufweist.
    Sprachlich ist das Werk gelungen, da beim ersten und zweiten Lesen keine Fehler aufgefallen sind und auch die Wortwahl im gewählten Bereich ausfiel. Emotionen konnte man deswegen gut ablesen und nachempfinden, mir fehlte nur ein wenig Wortspiele bzw. wenn es welche gab waren sie unauffällig.
    Grundlegend hast du dich auch an die Dialogform gehalten und damit das Hauptthema erfüllt. Abzüge gibt es für fehlende Bilder und den fehlenden Verlinkungen deines Artikels in anderen Artikeln.
    Schöner Artikel! — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Zuerst möchte ich anmerken, dass die Namensgebung furchtbar ist. Magnus Magnificus finde ich nicht lustig, eher kindisch. Das Opferungsmotiv hingegen ist so absurd und so abwegig, dass doch Humor erzeugt wird. Insgesamt bleibt der Humor aber eher unbeholfen und nur selten ist das Stück lustig.
    Wofür braucht man eigentlich Akte, wenn sie derart unbeholfen plaziert sind? Hätte man da nicht auf ein Aktschema verzichten können? Inhaltlich passiert auch nicht viel und der Handlungsfaden ist, wenn er denn als solcher vorhanden ist, sehr dünn.
    Sprachlich ist das Stück in Ordnung, wenn auch nicht brillant. Die Form ist in Ordnung, wäre aber optimierbar. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb


03. Käptniglo mit Diverses:Drama, Drama, Drama!


Mixtli
Humor 23
Inhalt 28
Sprache 23
Form 8
Gesamt 82


Hanns1995
Humor 24
Inhalt 22
Sprache 25
Form 9
Gesamt 80


Spartanica
Humor 13
Inhalt 11
Sprache 13
Form 8
Gesamt 45


Ergebnis
Humor 60
Inhalt 61
Sprache 61
Form 25
Gesamt 207

Kommentare

  • Wäre dieser Text ein Film würde man wertneutral – vielleicht auch mit einer marginal positiven Intention – von krankem Scheiß sprechen. Diesem Urteil muss ich mich anschließen, wobei ich noch das Wörtchen gut ergänzen würde. Nun könnte ich fortfahren und die Handlung erläutern, aber das wäre verschwendete Zeit. Nicht, dass es gar keine Handlung gäbe. Sie ist nur Projektionsfläche für den Irrsinn, der das Stück dominiert. Das ist jedoch nicht negativ gemeint. In der Tradition des absurden Theater wird die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins aufgezeigt. Das Gericht, eine essentielle Institution des Rechtsstaats, wird zur Farce. Die Räder der Erfahrungen greifen nicht mehr in einander. Alles bricht auseinander. Dieser Process ist jedoch untrennbar mit dem Bruch des Individuums verbunden. Nicht nur die Welt scheint sich aufzulösen, auch die Protagonisten tun es. Ihre Lebenslügen halten der Realität nicht mehr stand. Dabei hat man nicht Eindruck, dass der Zeigefinger gehoben wird. Die Auflösung der Sinnhaftigkeit scheint so sehr Konsequenz der Struktur des Stückes zu sein, dass sie nicht einmal von den Protagonisten beachtet wird, so wie sich niemand dafür interessiert, dass gedruckte Buchstaben schwarz sind, obwohl dieser Umstand unsere Lesegewohnheit stark beeinflusst.
    :Nun werde ich ein paar Worte zu Humor, Inhalt, Sprache und Form verlieren, muss aber gleich zu Beginn eingestehen, dass ich mir nicht wirklich erklären kann, warum mir dieses Stück so gut gefallen hat, denn die Handlung ist eigentlich hanebüchen, der Humor infantil und die Form klassisch, aber nicht innovativ. Wenden wir uns den Kategorien zu. Wie schon angedeutet resultiert der Humor aus unerwarteten Wendungen, Übertreibungen und dem einen oder anderen infantilen Scherz. Angetan zeige ich mich natürlich von der Anspielung auf Goethes Faust. Eine Tragödie sowie die Nennung des Advocatus Diaboli, der – wie im Vatikan üblich – den Angeklagten nicht verteidigt, sondern ihm sogar noch zusetzt. Köstlich ist die Figur des Zuschauers am Ende, der, unkritisch gegenüber der Kunst, einfach wie ein Affe in die Hände klatscht, bis diese bluten. Natürlich wird damit auch das Ego und die Ruhmessucht mancher Autoren auf die Schippe genommen. Nicht vergessen werden darf der Epilog, der diese daseinserschütternde Erfahrung, die Stefan Kraut durchmacht, als Trivialität abtut. Für ein Schmunzeln sorgt natürlich auch die gelungene Einleitung.
    :Nun sollte ich ein paar Worte über den Inhalt verlieren. Das ist aber nicht wirklich einfach. Vielleicht beginne ich einfach mit dem Titel des Stückes. Als ich ihn zum ersten Mal gelesen habe, war ich skeptisch. Nun muss ich aber eingestehen, dass er perfekt zum Text passt. Das Stück ist Drama, Drama, Drama. Immer passiert irgendetwas: Sei es das Gummiboot, das Schmieden von Plänen oder der Anwalt, der aus dem Nichts erscheint. Was die Protagonisten betrifft, so ist positiv zu vermerken, dass die Pointe gekonnt umgesetzt wurde und durchaus überraschend wirkt. Die gespaltene Persönlichkeit, erinnert mich an eine Faust Interpretation, die vor einigen Jahren bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wurde. Faust und Mephistopheles wurden vom gleichen Schauspieler dargestellt. Analog zu dieser Aufführung könnte man die verschiedenen Persönlichkeiten als Manifestation divergenter Wünsche betrachten. Anbieten würde sich auch eine Deutung, die den drei Protagonisten jeweils einmal das Über-Ich, das Ich und das Es zuweist. Man könnte aber auch in Richtung „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ denken, aber ich schweife ab.
    :Als ich die ersten Zeilen des Teufels las, war ich erstaunt. Käptniglo, der von sich selbst behauptete, ein Literaturbanause zu sein, entflieht in die Sphäre der hochtrabenden Wortwahl. Nun, diese Erwartungen haben sich nicht ganz erfüllt, dennoch ist die Sprache gelungen. Sie erhebt keine ästhetischen Ansprüche, sondern stellt sich gänzlich in den Dienst der Handlung. Das ist nicht negativ gemeint, denn auch wenn auf stilistische Protzerei verzichtet wurde, liest sich der Text flüssig und entwickelt einen gewissen Sog. Die Form ist gelungen, wenngleich klassisch. Die Wahl der Bilder ist gelungen. Abschließen kann ich nur sagen, dass ich mich darauf freue, die Prämiere in der Funktionärsloge sitzend genießen zu können und mich zu fragen, was zur Hölle man in meinen Mojito gekippt hat. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Der Artikel gehört zu den Gelungeneren des Contests. Die Form wurde eingehalten, und auch die sonstigen Stupidedia Kriterien (Bilder, Links, Kategorien) erfüllt. Einzigen Abzug gibt es bei der lediglich halben Entwaisung, da ja niemand will, dass das Stück in der Schublade entschwindet!
    Sprachlich ist es ebenfalls auf hohem Niveau, ein recht witziges Wortspiel ist auch dabei, jedoch fiel mir die sprachliche Raffinesse erst beim 2. Lesen auf. Abzug gibt es für das fehlende wecken des Interesses des Lesers am Anfang, auch wenn im Nachhinein die Orientierungshilfe gelungen ist.
    Inhaltlich muss man wieder sagen, das der Artikel eines zweiten Lesens erfordert, um sich in die Rolle des Schizophrenen hineinversetzen zu können. Zwar weist er dann viel Botschaft auf, jedoch bezweifle ich, das der Otto-Normal-Leser diese Mühe auf sich nehmen wird.
    Zum Humor lässt sich sagen, das am Schluss eine schöne Pointe stattfindet, jedoch Anfangs bis kurz vor dieser Pointe abgesehen von kleinen Phrasen kaum Witz findet. Wieder einmal baust du auf das 2. Lesen, aber wie bereits erwähnt, findet dies nur selten statt.
    Schöner Artikel, wenn man sich die Mühe macht ihn zwei mal zu lesen! — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Das Stück gibt vor klassische Dramen zu imitieren, was es aber nicht tut. Die Akte, die wahrlich kurz ausgefallen sind, so dass sie, in meinen Augen den Titel Szene mehr verdient hätten, erfüllen nicht unbedingt alle einen Zweck für das Gesamtwerk. Akt 1 und 2 sind mir weitgehend unverständlich, so wohl inhaltlich als auch aus dramaturgischer Sicht. Der dritte Akt gefällt mir besser und er bietet eine überraschende Pointe, die aber vielleicht besser hätte ausgearbeitet werden sollen.
    Ich hätte auf das Aktschema verzichtet und nur den dritten Akt, in etwas längerer Form als einzigen Sketch stehen lassen. Warum es einen Epilog gibt, verstehe ich auch nicht so ganz, er ist nämlich nicht in den Text eingebunden. Er wirkt also eher wie ein Fazit in einem normalen Artikel. In der Dramatik müsste man wohl eher jemanden diesen Text sprechen lassen. Den einleitenden Text könnte man als Prolog ebenfalls von jemanden sprechen lassen.
    Die Rechtschreibung scheint mir manchmal eigenwillig. Manche Sätze mag ich nicht recht verstehen. Die Sprache weißt an vielen Stellen auch sehr gute Qualität auf, ist aber noch steigerungsfähig. Die Formalien sind weitgehend erfüllt.
    סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

04. Meister ProperGanda mit Diverses:Kabale und Liebe


Mixtli
Humor 29
Inhalt 27
Sprache 29
Form 8
Gesamt 93


Hanns1995
Humor 28
Inhalt 27
Sprache 30
Form 9
Gesamt 94


Spartanica
Humor 20
Inhalt 20
Sprache 25
Form 10
Gesamt 75


Ergebnis
Humor 77
Inhalt 74
Sprache 84
Form 27
Gesamt 262

Kommentare

  • „Kabale und „Liebe“ war eines der Bücher, die in meinem Regal standen und jedes Mal, wenn ich etwas Neues lesen wollte, hatte ich es in der Hand und dachte mir dann: „Nein, vielleicht ein anderes Mal“. Nun wollte ich aber jede Anspielung verstehen und habe „Kabale und Liebe“ doch gelesen; und zwar beide; direkt hintereinander. Für alle, die nicht mehr weiterlesen wollen, zumindest beim Humor zog Schiller den Kürzeren. Wenden wir uns aber der Version von Meister ProperGanda bevor noch negative Erinnerungen an die Schulzeit geweckt werden. In dieser Version des bürgerlichen Trauerspiels gibt es keine ewige Liebe. Der Standesunterschied hat weniger mit der Geburt als mit dem Bankkonto zu tun und Luisen Miller ist nicht mehr die zarte Unschuld. Die Parodie hat der Vorlage jeglichen heroischen Glanz geraubt und zeigt die Figuren als dümmliche Kleingeister, die ihre eigene Mediokrität nicht begreifen. Nur die junge Louise besitzt einen realistischen Blick auf die Welt. Daraus erwächst aber höchstens Resignation.
    :Wenden wir uns einmal dem Humor zu. Hier ist an erster Stelle zusagen, dass sich der Text nicht zu ernst nimmt und daher wunderbar als Parodie fungieren kann. Er schert sich nicht, um die perfekte Illusion, weshalb die ständigen Anspielungen, dass es sich letztendlich nur um ein Theaterstück handle, auf fruchtbaren Boden treffen und eine wahrhaftige Bereicherung. Aber auch die Personen sind äußert gelungen humoristisch in Szene gesetzt worden. Die Parodie des Hofmarschalls ist eine einzige Freude und auch der furchtbare Präsident bekommt sein Fett weg. Natürlich kommt auch der klassische Witz nicht so kurz. Wenn Louise an der Kassa steht und 5,99€ will, aber Ferdinand antwortet, dass kein Preis für ihre Liebe zu hoch sei, muss man einfach lachen. Sehr amüsant.
    :Die Handlung ist eigentlich rasch erzählt. Ferdinand und Wurm sind hinter Louise her, doch der grausige Wurm wird abgewiesen und auch an Ferdinand hat Louise kein großes Interesse. Generell ist mit Louise die Allegorie der jugendlichen Unlust gelunden. Hierfür ein großes Kompliment von mir. Wurm steckt dem Präsidenten, dass sein Sohn mit einer Musikertochter anbandelt, woraufhin beide Pläne schmieden, um beide auseinanderzubringen. Das ist aber gar nicht notwendig, denn Louise hat erkannt, wie nervtötend Ferdinand ist und hat ihn in den Wind geschossen. Das Ganze klingt wie die Zusammenfassung einer typischen Seifenoper, aber sowohl Schiller wie auch Meister ProperGanda umschiffen diese Gefahr. Meister Propaganda dadurch, dass er die Figuren ins Lächerliche zieht. Der liebende Vater wirft nur noch mit hohlen Phrasen um sich. Die dümmliche Mutter strebt vollkommen unreflektiert nach dem Modus vivendi der Reichen, die aber genauso Hohlbrote sind, wie das Bürgertum. Der Klassenunterschied löst sich in der Parodie auf. Es sind alle gleich dämlich und gleich seicht. Das Bürgertum weiß es, aber die Adeligen glauben, dass sie etwas Besseres seien, weil Sie Geld am Konto haben. Ich habe es schon mehrmals gesagt und scheue nicht davor zurück es ein weiteres Mal zu tun, diese Parodie ist äußerst gelungen, dennoch muss ich einen kleinen Kritikpunkt anbringen: Der Sinneswandel des Ferdinand passiert mir etwas zu plötzlich und führt seine Parodie ad absurdum, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt.
    :Die Sprache ist äußert gelungen. Schon Schiller hat zwischen den sprachlichen Unterschied zwischen den Ständen hervorgehoben und in der Parodie bleibt dies erhalten. Ich weiß ex experientia, dass diese Art des Schreibens sehr schwer ist. Vor allem wenn so viele Figuren involviert sind. Noch dazu wird die Sprache auch zur Parodie eingesetzt. Die Eigenheiten des Präsidenten und des Hofmarschalls werden gelungen aufs Korn genommen. Auch hier noch einmal: Bravo! Die Form erfüllt ihren Zweck. Die Bilder sind nett, aber nicht weltbewegend. Hier steht der Text im Vordergrund und das ist auch gut so. Dieser Text ist ein ausgezeichnet Beispiel dafür, dass es stupideske Autoren gibt, die den Vergleich mit den Kollegen aus den großen Verlagshäusern nicht scheuen müssen, sondern mit stolzgeschwellter Brust auf ihre Beiträge verweisen können. Verbreitet diesen Text, legt Zeugnis ab, dass es auf Stupidedia mehr gibt als Penis- und Vaginawitze, wobei das vermutlich immer eines unserer Kerngeschäfte sein wird. Was mich betrifft, so werde ich innerhalb der nächsten Tage einmal ins Burgtheater spazieren und einen Text vorstellen. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Auch hier muss ich zugeben, dass ich das Originalwerk nicht gelesen habe, trotzdem finde ich deine facon... ähh entschuldige, Fassung so gut, ich würde sie mir sogar anschauen, da es mich wirklich gefesselt hat!
    Beginnend bei der Form, die sich eigentlich an alle Formalien (Bilder, Dialogform, Kategorien, kreative Interne Links) hält, mit einem kleinen Abzug für die wenige Verlinkung in anderen Artikeln (Stand: 4, Wünschenswert: 6-10).
    Die Sprache ist der zeitlichen Epoche gut angepasst und auch mit viel Witz gewählt, wie die französischen Seitenhiebe Wurms.
    Der Inhalt orientiert sich gut am Original (soweit ich das bewerten kann) und arbeitet ebenfalls mit ständigen Seitenhieben an der Schreibweise der Epoche u.Ä. (durch Luise). Besonders gelungen ist der Epilog mit dem Fürst. Verbesserungsvorschläge kann man eigentlich kaum bringen.
    Humor ist durchweg vorhanden, baut jedoch teils auf gleich bleibenden Elementen. Mit dem kreativen Schluss hast du eine schöne Schlusspointe gezogen.
    Ich muss sagen: Ein kleines Meisterwerk in meinen Augen! — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Zuerst muss ich mich als Banause outen, da ich hier nicht das Original kenne. Ich habe in letzter Zeit aber noch eine andere Parodie auf dieses Stück hören dürfen, diese Version gefällt mir aber besser. Es ist durchaus sehr unterhaltsam, wenn es auch einige Längen gibt. Die Sprache ist schön ausgearbeitet und wird geschickt benutzt. Der Spannungsbogen wird, so denke ich vom Originaldrama in abgewandelter Form übernommen, ist auf jeden Fall aber sehr gut gelungen. Warum es nur zwei Akte gibt ist mir aber unklar. Die Formatierung ist nicht 100% gleich, aber herausragend ausgearbeitet vor allem in Bezug auf die Links. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

05. HerrHamster mit Diverses:Bauer Zipflhuber und seine feschen Madl


Mixtli
Humor 7
Inhalt 5
Sprache 23
Form 7
Gesamt 42


Hanns1995
Humor 10
Inhalt 13
Sprache 28
Form 7
Gesamt 58


Spartanica
Humor 8
Inhalt 5
Sprache 8
Form 4
Gesamt 25


Ergebnis
Humor 25
Inhalt 23
Sprache 59
Form 18
Gesamt 125

Kommentare

  • Alois Zipflhuber ist ein Mann der Tat. Er packt zu, egal Ehefrau oder Dienstmagd, Hauptsache Busen. Und wenn gerade niemand anderes zur Hand ist, dann muss auch mal die Lisl, Bauer Zipflhubers Lieblingskuh, herhalten. Gut, letzteres entspringt nur meiner Imagination, würde aber gut zu diesem notgeilen Bock passen, der vermutlich mehr Dinge mit seiner Penis als mit seiner linken Hand berührt hat. Da das Stück aber nicht fertig ist – Auch das ist eine Annahme, aber eine plausible, denn sonst wäre das Ende wirklich miserabel – kann es ja noch ein Stelldichein mit einer Kuh geben.
    :Werfen wir einmal einen genaueren Blick auf dieses Stück, dass an sommerliche Ausflüge der Josefine Mutzenbacher erinnert. Es gibt einige witzige Stellen: Zum Beispiel Bauer Zipfelhuber, der verzweifelt versucht seinen Lurch melken zu lassen. Auch das Bild von Onkel Adolf, der mit entblößten Genitalien, aber tot in der Scheibtruhe liegt, war latent amüsant, wobei aber zu erwähnen ist, dass ich es vermieden habe, Adolf Hitler zu imaginieren. Ich frage mich auch, warum eine derartige Anspielung notwendig gewesen wäre. Generell präsentiert sich das Fragment witzig, wenngleich die großen Brüller fehlen und ich den Eindruck habe, dass manche Pointen im Verlauf des Stückes entwickelt hätten. Selbiges ist auch über die Handlung zu sagen. Das, was vorhanden ist, wirkt sinnvoll, wenngleich die Personen, abgesehen von Bauer Zipflhuber, der, wie wir alle jetzt wissen, ein schwanzgesteuerter (Bitte passendes Substantiv einfügen. Meine Kreativität hat mich an dieser Stelle im Stich gelassen) ist, nur sehr schwach charakterisiert sind. Da das Stück offensichtlich nicht fertig ist, erübrigt sich ein Gespräch über den Spannungsbogen.
    :Interessant ist dafür die Sprache, die an den bairischen Dialekt angelehnt ist. Ich finde sie gelungen, wenngleich sie mea sententia etwas stärker zur Mundart tendieren könnte. Da ich aber mein ganzes Leben von bairischen Dialekten umgeben war und bin, nehme ich die mundartliche Prägung vielleicht nicht so stark war. Die Form ist akzeptabel. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Der Artikel ist nur in einem anderen Artikel verlinkt, dafür gibt es Abzug, außerdem fehlen ein paar kreative Bilder wie z.B. der Slogan am Anfang. Ansonsten hast du dich an die Formalien eines Theaterstücks gehalten, auch wenn der Artikel optisch jetzt nicht so die Wucht ist.
    Die Sprache hingegen finde ich sehr gut gelungen, da man sich lebhaft vorstellen konnte, wie das Theaterstück gesprochen wird! Ich denke mal du kommst selbst aus Bayern, oder?
    Zum Inhalt muss ich sagen, dass der Artikel wohl hoffentlich nicht fertig ist. Im jetzigen Zustand fehlt einfach die Pointe auf die die Handlung hinarbeitet.
    Humor ist zwar vorhanden, wird aber nicht wirklich weiter ausgebaut, wie z.B. die sexistischen Andeutungen Alois etc. Möglicherweise hättest du dies auch mit einer längeren Fassung geschafft.
    Zusammenfassend muss ich sagen, es handelt sich um einen akzeptablen Ansatz, geht aber leider nicht darüber hinaus! — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Der Text ist wohl nicht ganz fertig geworden. Inhaltlich bietet er auch nicht viel. Spannung und Humor wird kaum erzeugt. Zwar nicht die allerschlechteste Adolf-Implementierung, die ich je gelesen habe, aber auch nicht besonders gelungen. Für mich sind die Sexualisierten Passagen grenzwertig, noch nicht geschmacklos, aber unnötig. Die Formatierung ist nicht wirklich gelungen. Die Mundart ist anstrengend zu lesen und scheint mir nicht immer ganz richtig. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

06. Zweiraben mit Diverses:Die deutsche Dreifaltigkeit


Mixtli
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 10
Form 0
Gesamt 10


Hanns1995
Humor 5
Inhalt 4
Sprache 16
Form 2
Gesamt 27


Spartanica
Humor 5
Inhalt 5
Sprache 6
Form 4
Gesamt 20


Ergebnis
Humor 10
Inhalt 9
Sprache 32
Form 6
Gesamt 57

Kommentare

  • Das ist kein Theaterstück. Man kann sogar argumentieren, dass es sich nicht einmal um einen Diverses-Text handelt. Dennoch hat man sich die Mühe gemacht und einen Beitrag verfasst, weshalb ich mir die Mühe machen werde und eine Kritik zu Papier bringe. Ich habe jedoch nicht die Erwartung, dass mir der Autor dafür dankbar sein wird, denn ich war vom Text überhaupt nicht begeistert. Fangen wir damit an, dass nicht klar ist, worum es genau geht. Sicherlich, der Text handelt vom nationalen Drama „Die deutsche Dreifaltigkeit“, aber eine vernünftige, informative oder gar humoristische Inhaltsangabe konnte ich nicht entdecken. Stattdessen werden Gemeinposten ausgeschlachtet. Es geht gegen die Gebühreneintreiber, gegen das Gendering von allem möglichen, gegen die Vortragsweise des Papstes. Das sind alles Dinge, die kritisiert werden können, allein gelingt das diesem Beitrag nicht. Es wirkt alles wild durcheinandergewürfelt. Ich vermisse einen roten Faden, eine zündende Idee, die der Kritik Rückhalt gibt. Es wirkt ambitioniert, aber unstrukturiert. Dann gibt es noch Dinge, bei denen ich mich frage, was damit ausgedrückt werden soll. Als Beispiel diene folgender Satz, der dem Absatz Ausgangssituation entnommen wurde: „Und einen von diesen Schwulen hat sie schon, und das ist auch gut so und soll nun genug sein.“ Was zur Hölle ist damit gemeint? Warum muss die Sexualität des Ferkeldarstellers verkümmert sein? Ich kann dahinter keinen Sinn erkennen. Der sprachliche Ausdruck ist schwach. Viele Formulierungen wirken unausgegoren oder unpassend. Ich kann nicht über die Idee hinter diesem Beitrag urteilen, aber die Ausführung ist mea sententia mangelhaft. Deutschland, du hast viel Blödsinn angestellt, aber du hast es nicht verdient, dass so etwas dein nationales Drama ist. Da es sich um kein Theaterstück handelt, vergebe ich nur Punkt für die Sprache. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Tut mir Leid, aber irgendwie konnte ich mit dem Text überhaupt gar nichts anfangen! Beginnend bei der Form: Für mich ist das weder ein Theaterstück, noch ein Drama, das einzige Drama war das Ding zu lesen. Nicht einmal die Bilder sind gut gewählt, aber immerhin hast du welche. Es fehlen noch Kategorien, mehr interne Links (volle 7 Stück habe ich gezählt) und außerdem ist der Artikel fast verwaist.
    Sprachlich ist der Artikel zwar in Ordnung (bis auf "Pfurzen"!), aber irgendwie bringt er einen zum Abschweifen und fesselt nicht und dafür gibt es große Abzüge, da der Artikel somit langweilt.
    Inhaltlich habe ich ehrlich gesagt gar nichts verstanden, außer das die Kanzlerin Brüste und Genitalien hat? Deshalb kann ich nicht mehr dazu sagen, bzw. auch nicht mehr werten.
    Mit Humor hat das Ding auch nicht viel am Hut, was vielleicht am unverständlichen Inhalt liegt.
    Mag sein, das ich den Text einfach nur nicht verstanden habe und es könnte sein, dass meine Jurorkollegen den absolut genial finden, jedoch empfinde ich ihn als schwache Leistung und ich weiß, dass du das besser kannst! — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Es ist ja super, wenn man zu seinem Werk gleich die Deutung dazu schreibt. Blöd aber, wenn es kein Werk gibt und die Deutung für sich alleine stehen muss. Der Artikel hätte so in den Hauptraum gepasst, nicht zu Diverses. Daher ist der Text am Thema vorbei geschrieben. Die Handlung will mir auch nicht besonders gefallen und besonders witzig ist der Text auch nicht. Die Formalien wurden ebenfalls nicht in Gänze erfüllt. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

07. Stechuskaktus mit Diverses:Die Affäre des Thomas de Maizière


Mixtli
Humor 8
Inhalt 15
Sprache 15
Form 7
Gesamt 45


Hanns1995
Humor 26
Inhalt 24
Sprache 25
Form 7
Gesamt 82


Spartanica
Humor 15
Inhalt 10
Sprache 15
Form 8
Gesamt 48


Ergebnis
Humor 49
Inhalt 49
Sprache 55
Form 22
Gesamt 175

Kommentare

  • Mediokre Liebesbeziehungen sind die Geißel des Politikers. Sagen wir besser, mediokre Liebesbeziehungen sind eine Geißel des Politikers, eine von vielen. Dieses Mal ist es aber nicht Bill Clinton oder Attila, der über eine Affäre stolpert. Es ist Thomas de Maizière, der aufgrund eines Techtelmechtels mit einer Dirne, ich meine natürlich, Drohne, mit einer Drohne in Schwierigkeiten gerät. Allen, die vor Ungeduld schon die Tischplatte angenagt haben, sei gesagt, dass es kein Happy End gibt. Weder kommen Dirne, äh Drohne und Thomas de Maizière zusammen, noch verliert er seinen Posten. Über den Humor ist zu sagen, dass er mich nicht tangiert oder anders formuliert: Ich musste nicht einmal schmunzeln, trotz Dirne, äh Drohne. Dennoch fällt auf, dass der Autor sich bemühte, witzige Szenen zu kreieren. Nur zündeten seine Pointen für mich nicht, im Gegensatz zur Dirne, äh Drohne. Ich lesen den Text, merke, hier liegt ein Gag begraben, muss aber nicht einmal schmunzeln, wobei mir die Grundidee, dass die Drohne zur Dirne wird, gefällt. Ich hätte sie nur anders aufgezogen. Die Dirne, äh Drohne ist mir zu anhänglich. Stattdessen hätte sie einfach verschwinden sollen, als es kein Geld mehr gab und schon gewinnt die Sache eine neue Dynamik. Die Personen, die im Stück erscheinen, bleiben blass. Der Spannungsbogen ist für mich die X-Achse. Die Sprache passt wunderbar zum Stück. Sie ist unscheinbar, wirkt gelegentlich etwas hölzern, weist aber keine groben Fehler auf. Der Text ist formal in Ordnung, nur fehlt mir etwas Esprit. Ich sehe, die Bemühungen; ich bemerke, die Absichten; doch etwas mehr Mut hätte diesem Text nicht geschadet. Es wirkt alles etwas zu nett. Ein Hund ohne Zähne muss Hummus essen. Dadurch, dass der ganze Text in Ordnung ist, aber mehr auch nicht, ist es schwer den Finger auf eine Stelle zu legen und zu sagen: Das muss geändert werden. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Eine schöne Idee, nur etwas zu kurz geraten!
    Die Form hätte mir als Theaterstück mit Regieanweisungen vielleicht ein Stück besser gefallen. Das Bild ist ziemlich genial, deswegen auch noch einmal ein großes Lob an Assel! Ansonsten hast du es ordnungsgemäß Kategorisiert, auch interne Links sind vorhanden (leider einer in der Überschrift, und das ist hässlich!), das Einzige, das zu kurz gekommen ist, ist das verlinken in anderen Artikeln (meine Faustregel: 7-10 sind optimal).
    Sprachlich war das Stück im guten Bereich, denn man konnte den Zickenkrieg förmlich spüren. Inhaltlich ist die Idee mit der Drohne ganz gut gelungen, wird aber kaum weiter ausgebaut. Mal ein wenig überspitzte Kritik hier, mal ein wenig Nonsense da, also durchaus stupidediawürdig. In meinen Augen ist der Artikel jedoch noch ein wenig zu kurz...
    Beim Humor baust du auf deine total (gut-) bescheuerte Story und baust sie mit dem Zickenkrieg aus. Gefällt mir gut, du könntest jedoch noch ein wenig neue Aspekte bringen. Ansonsten hast du auch einiges an humorisierter Kritik mit reingebracht, was ja eigentlich das Hauptfeld einer Satireseite ist. Ein großer Brüller war leider nicht vorhanden.
    Alles in allem eine schöne Arbeit, die sich gut lesen ließ. Gut gemacht! — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Ich weiß nicht ob dieses Stück fertig geworden ist. Es endet jedenfalls abrupt. Auch wenn der Inhalt durchaus humorvoll ist und zum Schmunzeln anregt, so verläuft der Handlungsfaden nicht besonders gut. Es wird kaum Spannung erzeugt und eine wirklich Auflösung passiert auch nicht. Eigentlich sind die letzten zwei Szenen ein Dialog-Wirr-Warr mit Kommunikationsproblemen. ZWar unterhaltsam, aber nicht herrausragend unterhaltsam. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

08. Dr. Hardcore mit Diverses:Mord im Schrank


Mixtli
Humor 17
Inhalt 20
Sprache 17
Form 9
Gesamt 63


Hanns1995
Humor 28
Inhalt 25
Sprache 28
Form 9
Gesamt 90


Spartanica
Humor 10
Inhalt 10
Sprache 15
Form 9
Gesamt 44


Ergebnis
Humor 55
Inhalt 55
Sprache 60
Form 27
Gesamt 197

Kommentare

  • Man serviert uns eine kalte Welt, kalt wie Rache. Es ist eine raue Welt, rau wie Sandpapier. Diese Welt kennt keine Gnade, genauso wenig wie die deutsche Schlagermusik diese kennt. Die Grenzen zwischen Verbrechen und Gerechtigkeit sind schwach. Verbrecher und Retter verschwimmen in einer Figur, die nicht ambivalent handelt, sondern nicht mehr die Macht besitzt, fernen Idealen nachzujagen. Korrupte Pensionisten, verhurte Sekretärinnen, nekrophile Pathologe und wahnsinnige Zoodirektoren bewohnen diese Welt ohne Hoffnung, in der große Ideen keinen Platz mehr haben. Es regiert die Zweckrationalität. Der Utilitarismus hat die Pflichtenethik verdrängt. Zwischenmenschliche Liebe gibt es nicht mehr. Alle sind abgestumpft, haben ihre Seele vor dem Leid verschlossen. Diese Welt zeichnet der Autor Dr. Hardcore in seinem Drama „Mord im Schrank“. Halt! Tut er das wirklich? Serviert man uns sozialkritische Kost? Ist ein Kommissar, der sich nicht den Arsch abwischen kann, wirklich Ausdruck einer nihilistischen Gesellschaft? Ist eine Sekretärin, die auf dem Schreibtisch genagelt wird, wirklich der Hilfeschrei einer verwundeten Seele? Ist ein nekrophiler Pathologe, der sich an seinen Leichen vergeht, wirklich das Produkt einer kaputten Umwelt? Nein, hier geht es nicht um eine kaputte Welt. Verzweifelte Seelen gangbangen sich nicht durch die Nacht. „Mord im Schrank“ ist keine apokalyptische Gesellschaftskritik. „Mord im Schrank“ ist Trash mit all seinen positiven wie negativen Aspekten. Es fliegen Gedärme durch die Gegend. Leichen und Sekretärinnen werden gefickt, arme Migranten von Polizisten ausgeraubt. Pensionisten überwältigen Muskelprotze und ein alter Sack weigert sich zu altern. Kann diese trashige Mischkulanz überzeugen? Ist sie dämlich oder so dämlich, dass sie wieder gut ist. Werfen wir dazu einen Blick auf den Humor. Dieser macht sich gar nicht die Mühe, sich hochtrabend zu geben, sondern suhlt sich im Dreck. Das funktioniert manchmal gut (Der Bayer in der Lederhosen, die eine Öffnung zu viel hat), verfehlt aber auch manchmal seine Wirkung (Der Nussverkäufer). Mea sententia hängt es stark davon ab, mit welcher Einstellung man an den Text geht, ob man bestimmte Gags lustig oder misslungen findet. Wer den Blödsinn glaubt, denn ich am Beginn verzapft habe, wird sich an vielem stoßen. Wer die Erklärung Trash akzeptiert und annimmt, kann seinen Spaß haben, wobei ich denke, dass an manchen Stellen übertrieben wurde. Nicht jeder Arsch ist lustig, sondern mancher ist auch tragisch. Über den Inhalt lässt sich nicht viel sagen. Die Handlung ist an den Haaren herbeigezogen. Der Showdown ridikül und unglaubwürdig. Doch dieser Text folgt seinen eigenen Gesetzen hat dadurch Erfolg, dass er das bis zum Ende durchzieht und zu diesem Konzept zählt auch, dass die Protagonisten hoffnungslos überzeichnet sind. Ein Kommissar, der sich nicht den Arsch abwischen kann. Ein Pathologe, der sich an seinen Leichen vergeht und eigentlich keine Ahnung hat. Ein Zahnarzt, der nicht altert. Das sind alles Komponenten einer derben Posse, die sich kompromisslos gibt. Die Sprache schafft es leider nicht ganz die Plattitüden zu Qualitätstrash umzuwandeln. Die Form ist unscheinbar. Die selbstgemachten Bilder fallen positiv auf. Ich muss noch anmerken, dass die Regieanweisungen nicht dazu da sind, um die Gedankengänge und Intentionen des Protagonisten aufzuzeigen. Nachdem das geklärt ist, bleibt mir nur noch eines zu sagen: Sollte mein Leben zu einem Trashfilm verkommen, weiß ich, was ich lesen werde (wenngleich ich mich über eine etwas überarbeitete Version freuen würde), wenn ich in einem abgefuckten Zug sitze, um am Reiseziel die Gelegenheit zu haben, ein paar verfickten Aliens in den Arsch zu treten. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Ein wirklich guter Beitrag von jemandem, der mir zuvor nie aufgefallen ist!
    Bei der Form gibt es minimalen Abzug, da du den Artikel noch nicht entwaist hast. Ansonsten ist alles wichtige vorhanden, vor allem ein großes Lob an die Bilder, die alle selbst erstellt sind.
    Sprachlich gut gelungen und fesselnd, vor allem die Genauigkeiten bei den Personen (Befehlender Ton beim General Moltke, Orientdeutsch beim Nusshändler...), deshalb auch hier eine hohe Punktzahl.
    Inhaltlich eine gute Geschichte, wenn auch nicht besonders Aussagekräftig für die Realität. Schwachsinnige Aspekte sind optimal eingebaut.
    Der Humor baut auf die banale Unfähigkeit des Polizisten, die ihn am Schluss zum Mörder führt, was ein sehr gut zu tragendes Humorelement ist. Klasse fand ich den Einfall mit den Rentnernüssen und der sprechenden Kartoffel1!
    Zusammenfassend ein guter Beitrag, ich habe es genossen ihn zu lesen, und wünsche mir mehr von dir lesen zu können.

    Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Das sind aber viel Akte. Ich hätte die eher in Szenen umgetauft. Teilweise ist das Stück ja derart albern und absurd, dass es nicht lustig ist. Es gibt aber Passagen, die durchaus zum Schmunzeln anregen. Die Handlung baut zwar auf einander auf, scheint mir aber nicht besonders geistreich. Das in Altenheim ein Moltke rumläuft, ist zwar unterhaltsam, da hätte man aber noch viel mehr rausholen können. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

09. Ostsee mit Diverses:Theater im Hühnerstall


Mixtli
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Hanns1995
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Spartanica
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Ergebnis
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0

Kommentare

10. MiniLiter mit Diverses:Peer, ein Drama in ein paar Akten


Mixtli
Humor 20
Inhalt 20
Sprache 25
Form 5
Gesamt 70


Hanns1995
Humor 20
Inhalt 21
Sprache 22
Form 6
Gesamt 69


Spartanica
Humor 10
Inhalt 10
Sprache 10
Form 5
Gesamt 35


Ergebnis
Humor 50
Inhalt 51
Sprache 57
Form 16
Gesamt 174

Kommentare

  • Und eine weitere Satire, die sich der deutschen Politik annimmt. Es ist schade, dass sich Assel, unser Held der Arbeit für österreichische Politik, die Gelegenheit entgehen ließ, ein Drama mit dem Titel „Heinzis Heiselgschicht’n“ zu schreiben, aber ich schweife ab. In „Peer, ein Drama in ein paar Akten“ wird endlich verraten, warum Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der SPD versagt. Er versteht das Volk nicht und weil das ein Problem für ihn, schreibt er einfach eine Rede, die niemand hören will. Aber keine Sorge, das Publikum wird nicht damit gequält, denn für das Dénouement im fünften Akt sorgen Batman und Perry das Schnabeltier. An dieser Stelle möchte ich mich für den Ohrwurm bedanken. He’s Perry, Perry the platypus. Perry, Perry the platypus.
    :Wenden wir uns einmal den humoristischen Erhöhungen des Beitrags zu. Für Amüsement sorgt schon die gelungene Charakterisierung des Hauptcharakters. Dieser will zwar Kanzler werden, scheint aber keine Ahnung zu haben und auch kein Interesse. Er wirkt wie ein kleines Kind, bemuttert von der Ehefrau und behütet von den Parteikollegen, die ihm alles vorkauen und erklären müssen, damit er es versteht, denn Peer will eigentlich nichts mit dem Volk zu tun haben, sondern am liebsten in seinem Zimmer Reden schreiben. Zum Schmunzeln regen auch die Aktüberschriften an. Vor allem die Bezeichnung des fünften Aktes ist gelungen, sowie der Einsatz von Batman und Perry dem Schnabeltier. Ganz nett sind auch die Reime, wenngleich der humoristische Wert der Dialogzeilen für mich in den Texten des Peers liegt.
    :Über die Charakterisierung von Peer habe ich schon ein paar Worte verloren, ergänzend möchte ich noch anmerken, dass sie vielleicht einige Eigenschaften des Vorbildes außer Acht lässt, seine Fehltritte dennoch gelungen parodiert. Die anderen Figuren sind stimmig definiert, der Focus liegt dennoch ganz klar auf Peer. Der Spannungsbogen ist in Ordnung, bietet aber keine großen Überraschungen. Die Handlung dient als Rahmen für Peers Naivität, was gelungen umgesetzt wurde. Auch Batman und Perry tragen positiv zu einem guten und soliden Inhalt bei. Negativ aufgefallen ist mir das Schlusswort am Ende. Es wirkt deplatziert und zumindest ist kann keinen humoristischen Mehrwehrt erkennen.
    :In dieses positive Gesamtbild reiht sich auch die Sprache ein, die als gelungen beschrieben werden. Sie unterstreicht Peers Infantilität, die Sorge seiner Ehefrau, die dubiosen Absichten der Hexe, verzichtet aber auf jegliche rein der Ästhetik dienenden Verzierungen, was mich zwar schmerzt, dem Autor aber nicht allzu negativ angerechnet werden soll. Lobende Worte meinerseits gibt es für die Reime. Mir fehlt dafür jegliches Talent, weshalb ich immer etwas staune, wenn jemand diese wundersame Fähigkeit aus dem Hut zaubert. Das Layout ist in Ordnung. Mich stört nur, dass der gesprochene Text kursiv geschrieben ist. Zum Abschluss bleibt nur noch zu sagen, dass ich großzügig darüber hinwegsehe, dass der Autor seine Frankfurter in Ketchup ertränkt hat. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Ein eher mittelmäßiger Artikel mit großartigem Schluss!
    Zur Form: Das Werk ist Kategorisiert, interne Links sind vorhanden und es entspricht den Auflagen des Contests, jedoch fehlen Bilder und entwaist wurde der Artikel auch noch nicht.
    Sprachlich ist es in Ordnung, jedoch nicht herausragend den Personen angepasst wie z.B. bei "Mord im Schrank". Eine rausstechend gute Stelle war das Wortspiel mit dem "Korn in die Flinte gießen", in die Richtung hätte ich mir mehr gewünscht.
    Im Kontrast dazu stehen die schlechten Reime des Triples, bei denen einfach kein Metrum zu finden war (hätten also wegfallen können).
    Inhaltlich war das alles halt einfach nichts neues, weil einfach so extrem viel darüber berichtet wurde. Du hättest die Story mit etwas eigenem aufwerten können, um nicht auf der alten Leier herumzureiten.
    Was ich beim Humor vermisst habe, waren kreative Ideen wie die Putzfrau am Anfang, welche wirklich dafür gesorgt hat, dass man weiterlesen möchte. Doch leider verschwand sie gleich am Anfang (im Rauch) und tauchte nicht mehr auf. Der Witz mit dem Rauch war dann beim zweiten Mal auch ausgelutscht und nicht mehr wirklich komisch. Zwischendrin sah es dann ein wenig mau aus, doch mit dem Schluss (holte sich ein Würstchen...Batman...) hast du nochmal einige Punkte geholt.
    Schlussfolgernd, aufgrund mangelnder Eigenkreativität, für mich ein Artikel im Mittelfeld. — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Wieso gibt es im dritten Akt keine Szenen? Generell wirkt das Ende nicht wohl proportioniert. Das Ende gefällt mir in Gänze nicht. Während zu Beginn des Stückes noch schön Spannung aufgebaut wird, zischt zum Ende alles ohne eine Pointe weg. Im Grunde ist der Teil davor überflüssig geworden. Darunter leidet also der Humor und auch der Inhalt. Sprachlich den Personen nicht immer angemessen, so dass es beliebig wirkt, wie auch die Rollen Zuteilung. Formatierung ist zum Ende in grausig. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

11. Mad Doc mit Diverses:Das Leiden nicht gekaufter Bäume


Mixtli
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 25
Form 0
Gesamt 25


Hanns1995
Humor 5
Inhalt 5
Sprache 20
Form 3
Gesamt 33


Spartanica
Humor 5
Inhalt 7
Sprache 5
Form 5
Gesamt 22


Ergebnis
Humor 10
Inhalt 12
Sprache 50
Form 8
Gesamt 80

Kommentare

  • Wer kennt sie nicht, die Leute, die auf Christkindlmärkten und vor Weihnachtsbasaren Flugblätter verteilen, die uns darauf aufmerksam wie grausam unser Umgang mit Christbäumen ist, die uns zeigen, dass wir Barbaren sind, die diese Bäume künstlich am Leben zu erhalten, um sie, wenn sie nutzlos geworden sind, aus dem Fenster zu schmeißen und sterben zu lassen. Doch selbst diese Aufklärer haben es verabsäumt, uns zu zeigen, welches Leid die Bäume erfahren, die nicht gekauft werden. Dieser Aufgabe hat sich Mad Doc angenommen, doch leider nicht fertig gebracht. Vielleicht wurde er von der Christbaum-Lobby entführt? Ich bin mir sicher, dass er an einer großen Sache dran war. Eine Gruppe von Bäumen, sprich ein kleiner Wald, kämpft sich bis nach Dänemark durch. An dieser Stelle, möchte ich anmerken, dass es sich um kein Theaterstück handelt und ich daher nur die Sprache bewerten werde, dennoch möchte ich auch ein paar Worte über diese mea sententia bis jetzt gelungene Geschichte verlieren. Der Ansatz ist durchaus innovativ. Die Vorstellung, dass die Bäume, die sich gemäß unserer Erfahrung nicht von selbst bewegen können, durch einen Maschendrahtzaun festgehalten werden, hat Potential. Das tragische Schicksal von diesem Baum, dessen Name ich jetzt vergessen habe, und die Flucht wissen zu unterhalten. Die Sprache ist ebenfalls angenehm. Schade, dass der Text nicht fertig ist. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Schade, das der Artikel nicht fertig geworden ist, hätte ein interessantes Thema werden können!
    Kategorien, interne Links, Bilder und Entwaisung fehlen. Außerdem wirkt das eher nicht wie ein Drama (persönliche Empfindung), sondern wie ein Roman, deshalb so viel Punkteabzug bei der Form.
    Die Sprache ist sehr auf Dramatik angesetzt, übertreibt jedoch ein wenig, was ich als Stilmittel empfinde. Trotzdem kann man leider nicht sämtliche Eindrücke wahrnehmen, weshalb der Artikel ein wenig ermüdend wirkt.
    Zum Inhalt lässt sich bisher nicht viel sagen... Gute Idee, Umsetzung fehlt.
    Es kann witzig sein, eine Schwachsinnige Geschichte so dramatisch aufzuziehen, doch nur wenn sie vollendet ist. So arbeitet das Ganze halt auf keine Pointe hin.
    Ich hoffe der Artikel wird eines Tages noch fertig gestellt, damit er auch ein richtiges Feedback genießen kann. — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Nicht fertig geworden. Es treten nicht mehrere Personen auf und kommunizieren. Daher bezieht sich der Artikel nicht auf Thema. Da es nicht mal den Ansatz eines Dialoges gibt, kann ich auch nicht viele Punkte verteilen — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

12. Renamer mit Diverses:Vasenfetisch


Mixtli
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Hanns1995
Humor 1
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 1


Spartanica
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Ergebnis
Humor 1
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 1

Kommentare

13. HarryCane mit Diverses:Onkel Klaus & Justine oder Dreieckige Donuts mit Vanille-Fischragout


Mixtli
Humor 28
Inhalt 25
Sprache 28
Form 4
Gesamt 85


Hanns1995
Humor 27
Inhalt 28
Sprache 30
Form 8
Gesamt 93


Spartanica
Humor 30
Inhalt 25
Sprache 24
Form 9
Gesamt 88


Ergebnis
Humor 85
Inhalt 78
Sprache 82
Form 21
Gesamt 266

Kommentare

  • Wie entsteht eigentlich ein Theaterstück? Was muss man tun, wenn man ein Drama schreibt? Dieser Frage mussten sich die Teilnehmer dieses SLCs stellen, aber HarryCane ging noch einen Schritt weiter und machte diese Frage zu einem zentralen Thema seines Werkes, in dem zahlreiche Betrachtungen der modernen Medienlandschaft der Postmoderne behandelt werden. Was wie ein Moderationstext aus einer ZDF-Literatursendung klingt, fällt dem Leser aber zu Beginn gar nicht auf, denn es streiten sich Regieanweisung und Ausstattungshinweis. In einem normalen Theater würde so etwas noch vor Beginn der eigentlichen Inszenierungen stattfinden, aber dieses Drama ist geschaffen worden, um selbst auf den einfachsten Bühnen dieser Welt bestehen zu können. Man kann es sogar in seinem Wohnzimmer aufführen. Dann muss man den Fernseher nicht einmal durch einen Karton supponieren, aber hilfreiche Tipps werden sowieso vom Ausstattungshinweis übernommen. Die eigentlichen Protagonisten sind aber Justine und ihr Onkel Klaus, der seiner Nichte beim Schreiben eines Theaterstücks unterstützen soll, nachdem diese von der Regieanweisung fast zum Ausziehen genötigt wäre. Freunde des avantgardistischen Theater mögen sich fragen, wo hier der Skandal liegt, denn ein echt hipper Regisseur hätte die Protagonisten schon nackt auf die Bühne treten lassen und den Fernseher durch eine lila Kuh ersetzt, aber die Regieanweisungen sind halt konservativ, was sicherlich ein Grund ist, weshalb sie sich ständig mit dem Ausstattungshinweis streiten. Um das Ganze abzukürzen:
    :Onkel Klaus erzählt von seinen Versuchen als Theaterdichter, aber Justine ist nicht wirklich beeindruckt und entscheidet sich dafür, den Pfad des Improvisationstheater zu beschreiten. Nach dieser kurzen Einleitung ist es an der Zeit den Humor zu sezieren: Das wird viel Arbeit werden, denn der Text ist wirklich lustig. Das fängt bei der Interaktion von Regieanweisung und Ausstattungshinweis an, geht über den Bruch der Illusion der Guckkastenbühne und zieht sich bis zum skurril-absurden Entwurf für Theaterstück, den Justine aus dem Internet gewinnt. Immer wieder fallen die netten, kleinen Ideen auf, die für ein Schmunzeln sorgen. Justine, die fast einen Krampf im Handgelenk bekommt, weil sie den Regieanweisungen folgt. Eine Stückbezeichnung, die sich über die hochtrabende Benennung von Dramen lustig macht. Das Schicksal von Werner-Werner Werner-Werner, der seinen Namen aus für mich unerfindlichen Gründen cool findet. Man merkt, dass es dem Autor gelungen ist, seine witzigen Ideen in den Text einzuweben.
    :Die Handlung ist der Hintergrund dieses Gagfeuerwerks und dieser Hintergrund ist sehr einfach gehalten. Der Spannungsbogen ist keine Parabel oder gar irgendein kompliziertes, geometrisches Konstrukt, sondern einfach nur eine Gerade. Man möchte zwar wissen wie es weiter geht, würde aber nicht unbedingt seine Nachbarin ermorden. Trotzdem fällt positiv auf, dass es keine Handlungslöcher gibt, was ein Risiko ist, wenn man die Regieanweisungen so stark in den Text einbaut. Die Charakterisierung der Personen ist gelungen. Man kauft ihnen ihre Motive und Handlungen ab. Ein Kompliment muss ich auf für die Sprache aussprechen, die diesem Stück eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Dem Autor ist es gelungen eine glaubwürdige und dennoch angenehme Alltagssprache zu beschrieben, die das Geschehen authentisch wirken lässt. Mihi placet, dass auch gelegentlich mit der Sprache gespielt wird.
    :Das Stück ist sehr gut, aber das Layout diskussionswürdig. Zwar fällt das selbstgemachte Bild positiv auf, aber die bunten Namen sind mea sententia eine Katastrophe. Vor allem Justine und Onkel Klaus sind für meinen Geschmack viel zu grell, wodurch die Übersicht nicht verbessert wird, sondern verloren geht. Zum Abschluss bleibt mir noch zu sagen, dass, wenn man einen gemütlichen Sommerabend mit seinen Freunden, Bekannten oder wahlweise auch Feinden verbringen möchte, man dieses Stück im eigenen Garten inszenieren kann. Etwas Kultur fürs Eigenheim und den Karton kann man dann nachher zum Anheizen des Grills verwenden. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Ein wirklich sehr gelungener Beitrag zum Contest!
    Bei der Form ist fast alles korrekt, der Artikel ist kategorisiert, interne Links sind gut gesetzt und als einziger Artikel (!!!) ist er komplett entwaist. Leider fehlen mir ein paar Bilder und auch die farbenfrohe Optik empfinde ich als störend.
    An der Sprache ist nichts auszusetzen, sie passt sich den jeweiligen Protagonisten an, wie es auch sein sollte, und unterstützt somit z.B. die pubertäre Stimmung Justines.
    Inhaltlich ist das Werk in sich schlüssig und weist eine gewisse Grundkomik auf. Besonders gelungen ist der Realitätsbezug, der nicht mal zwingend nur für Schüler gültig ist. Letztendlich fehlt mir jedoch eine letzte Grundpointe die den Schluss abrundet und außerdem fand ich es recht anstrengend diese wirre Zwischengeschichte zu lesen.
    Die bereits erwähnte Grundkomik ist ein tragendes Element des Humors und trägt zu großen Teilen dazu bei. Beginnend mit der Wahl der Namen (Justine = Kevinismus) und der Wahl des Titels und endend mit den Kommentaren der Regieanweisung, wird der Artikel noch durch verschiedenste Wortwitze geprägt. Auch der flache Humor wird an der Stelle mit dem Oberteil gut bedient.
    Abzüge gibt es für das dauerhafte Zanken der Regieanweisung, da der Witz irgendwann zu benutzt ist, um noch darüber zu lachen. Außerdem fehlt mir der große Brüller für die volle Punktzahl.
    Zusammenfassend eine großartige Leistung, die es durchaus Wert ist aufgeführt zu werden! — Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • "Werner-Werner. Werner-Werner Werner-Werner" ... Ich lach mich krumm. Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht über einen Artikel den ich jurieren durfte. Mit diesem Stück wird geradezu das Theater insgesamt verhohnepipelt. Akten statt Akte, Regieanweisung und Ausstattungshinweis als Rollen... Es gibt so viele beschissen geniale dämlich-alberne Ideen, die das Stück zu einem Feuerwerk des Humors machen. Wo Euripides von der Erfindung des Theaters schreibt, erleben wir hier den völligen Abriss des gruseligen Nimbus, den Theater einer gewissen Kultiviertheit wegen inne hat. Dennoch bewegt sich das Stück durchaus in einem Rahmen, der nicht unbedingt den dramentypischen Aufbau in Gänze verlässt. Wenn auch der Inhalt des Stückes nicht besonders umfangreich scheint und die Handlung auch durch viele Zäsuren unterbrochen wird, so wird immer noch immer wieder Spannung kreiiert. Sehr gelungenes Stück, dass ich gerne einmal, nicht unbedingt wegen seiner dramaturgischen Brillanz, sondern wegen seines tollen Humors und der interessanten Aufgabe der gespielten Regieanweisung, inszeniert sehen möchte. Sprachlich abgesehen von kleineren Fehlern auch sehr schön. Mein persönlicher Favorit. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb

14. Metalhero1993 mit Diverses: Die Physiker


Mixtli
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Hanns1995
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Spartanica
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0


Ergebnis
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 0
Form 0
Gesamt 0

Kommentare

15. Sky mit Diverses:Studieren ist Pflicht (Tragödie)


Mixtli
Humor 0
Inhalt 0
Sprache 28
Form 0
Gesamt 28


Hanns1995
Humor 25
Inhalt 26
Sprache 28
Form 6
Gesamt 85


Spartanica
Humor 15
Inhalt 7
Sprache 15
Form 8
Gesamt 45


Ergebnis
Humor 40
Inhalt 33
Sprache 71
Form 14
Gesamt 158

Kommentare

  • Emma Watson (Eigentlich sollte an dieser Stelle der Name Monica Bellucci stehen, aber als Philosoph und Physiker bin ich mit genügend Zeitparadoxa vertraut, um zu wissen, dass eine Zeitmaschine nicht einfach funktioniert) heiraten. Geheimagent werden. Eine Partie Monopoly zu Ende bringen. Einen Maserati besitzen. Auch ich habe meine Wünsche. Wir haben alle unsere Wünsche. Die Ziele im Leben sind also klar gesetzt, dennoch langweilt man uns mit unwichtigen Details: Wann putzt du die Wohnung? Welchen Beruf möchtest du ergreifen? Wer soll deinen Maserati bezahlen? Warum sollte jemand Stunden seines Lebens verschwenden, um Monopoly zu spielen? Dabei sind die Antworten einfach: Irgendwann. Irgendwas. Irgendwer und weil Baum. Wer kümmert sich schon um Details?
    :Irgendwie wird man das Kind schon schaukeln, wie zum Beispiel einer meiner Kommilitonen, der sich einfach so für ein Physikstudium angemeldet hat und extra nach Wien gezogen ist, um zu wissen, wie das so ausschaut und notfalls studiert man halt Betriebswirtschaftslehre. Aber wenden wir uns einmal dem Text zu, der sich unterhaltsam liest. Es sind viele kleine Pointen versteckt. Die Erzählung ist liebevoll verlinkt und mit Ironie geschrieben. Sie exemplarisch für viele Gespräche, die in den Zimmern von Jugendlichen geführt werden, denn wie soll man das studieren, was einem Spaß macht, wenn man keinen akademischen Titel in Prokrastination erwerben kann. Wozu tut man sich ein Kunstgeschichtestudium an, wenn man keine finanziellen Vorteile dadurch hat? Dann könnte man ja gleich Philosophie studieren. Natürlich gibt es auch noch Spinner, Spinner wie meine Wenigkeit, die schon sehr früh wissen, was sie studieren wollen, denen das fliegende Spaghettimonster offenbar im Traum erschienen ist, um einen Lebensweg vorzubestimmen. Es sind Leute, die von abstrakten Begriffen wie Leidenschaft, Weisheit und wissenschaftlichen Fortschritt sprechen. Diese Dinge schmecken sicherlich köstlich, wenn man sie mit Instant-Nudeln und billigem Whisky serviert, aber ich schweife ab.
    :Hervorhebenswert ist die Sprache des Beitrags. Sky hat schon mit mehreren Texten bewiesen, dass ihm dieser Schreibstil liegt und hat das auch an dieser Erzählung gezeigt. Der lockere Plauderton harmoniert sehr gut mit gelegentlichen Einwürfen und Gedanken, was eine gewisse Nähe zum Inneren Monolog evoziert, wobei hier sicherlich keine naturalistischen, sondern satirische Motive Grund waren. Es ist zwar eine sehr gute Geschichte, aber kein Theaterstück, weshalb ich nur die Sprache bewerte. — Mixtli Zoanacochtzin
  • Ein besonders interessantes Thema für mich, der ich jetzt in die 13 komme!
    Von der Form her akzeptabel, auch wenn ich bei einem Drama mit etwas anderem gerechnet habe. Nicht mit besonders vielen Kategorien beschmückt (nichtmal mit der um die es ging?!) und auch leider nicht zu genüge entwaist, sind doch immerhin die internen Links vorhanden und auch ein Bild mit passend witzigem Untertitel ist eingefügt worden.
    Sprachlich ist es wirklich gut aufgezogen, weil eine extrem traurige Stimmung erzeugt wird die jedoch im Kontrast zur mehr oder weniger banalen Entscheidung steht. Ich konnte mir eigentlich ständig diese Filmstimme mit trauriger Klaviermusik im Hintergrund vorstellen, die das ganze ermattet vorließt, wie man es aus Schicksalsfilmen kennt. Besonders viel Wortwitz hast du zwar nicht benutzt, jedoch gekonnt Ironie eingesetzt ("Freunde hatten die gleichen Probleme") eingesetzt.
    Inhaltlich hast du eine spannende Realitätsnahe Frage genommen, die jedoch ein recht kleines Publikum anspricht. Trotzdem werden viele bekannte Überlegungen genannt und gut kombiniert. Letztendlich fehlt mir ein wenig der Höhepunkt in der Erzählung auf den das ganze zielstrebig zulaufen sollte.
    Treffend komisch gewählt finde ich den Titel, der ein allgemeingültiges Problem anspricht und sich gleichzeitig darüber lustig macht. Viele witzige Einwürfe sind vorhanden und werden vom trocken dramatischen Erzählstil noch unterstützt.
    Nicht so unglaublich witzig fand ich die Berufsvorschläge, da eigentlich zehn mal auf dem gleichen Witz herumgeritten wurde. Leider wirkt dein Schlusssatz auf einer Seite wie Stupidedia nicht so witzig wie in einem Satiremagazin (o.Ä), da du ja mit Stupidedia kein Geld verdienst...
    Letztendlich ein wirklich gutes Werk, das zwar nicht vorgeführt werden kann, jedoch trotzdem seinen Teil zum Contest beiträgt.

    Busdriver Joe   Kutsche.svg
  • Der Text ist durchaus nett verfasst, hat keine Längen und unterhält gut. Es hätte sicherlich noch lustiger sein können, doch dann würde es übertrieben wirken.
    Problematisch halte ich die Form. Für mich ist der Text eher ein Monolog, als ein Dialog. Die Dialoganteile (die es gibt), werden aus der Vergangenheit vom Erzähler erzählt. Daher liegt für mich kein echter Dialog vor, eher eine Geschichte. Damit hüpfen wir auch von der Dramatik in die Epik. Da die Aufgabe aber war, Texte zu schreiben, die sich eher an ersterer Gattung orientieren, sehe ich die Aufgabe als nicht erfüllt. Wäre der gleiche Text im Präsens und mit mehr Dialog verfasst, wäre er vermutlich als Dialloggeschichte durchgegangen. Dafür ist mir aber zu wenig Dialog vorhanden.
    Sprachlich gut, mit schönen Wortspielen. — סְפַרְטַנִכָה ʿnḫ-wḏ3-snb