Staatliche Schule

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Staatliche Schulen

Entstehung:

Die eigentliche Schule, die man heute kennt, entstand erst während der DDR im Jahre 1966 in Deutschland, als der Staat merkte, wie gut man potentielle neue Wähler manipulieren könnte, wenn man „Schulen“ errichtet, die durch den Staat finanziert und von seinen willenlosen Geschöpfen (heutzutage besser bekannt als Lehrer) infiltriert sind. Dadurch wurden vor allem Mittelständlereltern aus ihren mit Kartoffelchips, alten Socken, Kondomen und Brigittezeitungen gefüllten 1 ½ -Zimmerwohnungen angelockt, da es deutlich kostengünstiger war, als z.B. Privatschulen. Diese schickten ihre Kinder also auf eine dieser Schulen, nicht ahnend, welche Gefahr dort auf ihre Sprösslinge zukam.

Machtpolitische Interessen:

Zwar galt der gesamte Aufbau solcher Schulen hauptsächlich der Demagogie der Schüler, um bessere Wahlergebnisse zu erzielen, doch bald schon stellte sich diese Idee als weitaus lukrativer heraus, als die Regierung ahnen konnte. Bald schon griff das Staatsschulensystem auf andere Länder über und verbreitete sich über die ganze Welt. Damit war ein stabiles, politisches Netz geschaffen, das man nutzen konnte, um Millionen von Schülern unter ihre Fittiche zu nehmen und das Jahr für Jahr. Auch, als die Mauer dann schließlich 1989 aus irgendeinem unerfindlichen Grund abgerissen wurde, änderte es nichts an dem inzwischen völlig autarken System der Staatsschule. Wenige Jahre nach der Entstehung der Staatsschulen wurden Gerüchte laut, die Freimaurer hätten sich ebenfalls in die Expansion der Staatsschulen eingemischt und erheblich zur Ausweitung beigetragen. Dieses Thema beschäftigte dann zusehends mehr Galileo Mystery, die zudem noch die Illuminaten und UFO’s mit ins Spiel brachten, doch das Team dieser großspurigen Sendung konnte keine der Indizien eindeutig beweisen.

Das Schulsystem:

Das Schulsystem basiert im Wesentlichen auf der Idee eines Staatsmannes, der aus Gründen der Diskretion nicht genannt werden darf. Entweder hatte dieser Entwickler des Systems einen eindeutigen Auftrag von seinem Mutterschiff, die Menschheit langsam, aber sicher zugrunde gehen zu lassen, oder er verfasste die Regelungen für die Staatsschulen während der Halbzeit eines Spieles der deutschen Nationalmannschaft gegen ein anderes Land und zwar im Vollrausch. Bis zur Ankunft in der jeweiligen Schule ist alles genauestens durchdacht: Die Schüler verlassen ihre jeweiligen Schlafstätten, bei manchen eine von drei Ecken in einem Zimmer von insgesamt 1 ½, oder ihr, je nach Geschlecht, mit Parfüms, Deos, Eyeliner, Nagellack und Haarfärbemittel gefülltes Zimmer, das gut und gerne zwei Drittel der gesamten Wohnung einnimmt, zur gut verdaulichen Zeit von halb zehn Uhr morgens. An der Haltestelle steigen sie in einen mit 400 Schülern gefüllten Bus der eigentlich nur für 120 ausgelegt ist, von gelegentlichen Zerquetschten bittet die Busgesellschaft abzusehen, und fahren dann rund 20 Kilometer zur Schule, die in einer Stadt liegen muss, damit der vom Staat geschmierte Bürgermeister die Schulen besser beobachten kann, was letztendlich auch seinem Zwecke dient, da er sich durch die eigene Beeinflussung Stimmen erkaufen kann. Doch ab dem Punkt, ab dem die Schüler den Bus verlassen, wird die Situation kritisch. Manche Schüler setzen sich ab und genießen den Vorteil, von einem Bus dank Buskarte (vermeintlich) kostenlos in die Stadt gekommen zu sein, um das für die Schulkantine bestimmte Geld in Zigaretten und Mc Donalds zwei Straßen weiter zu anzulegen. Für die Schüler, die sich dem Prozedere des Unterrichts unterziehen (zum Großteil die, die sich zuhause das Bett mit dem Nachbar teilen), beginnt der Unterricht um zehn Uhr, was ihnen Gelegenheit gibt, die Hausaufgaben des gestrigen Tages nachzuholen, da der Lehrer regulär erst um zwanzig nach zehn im Klassenzimmer erscheint. Als einige besonders lerneifrige Schüler in einer Schule, die ebenfalls nicht genannt werden darf, sich darüber beschwerten, verteidigten sich die Lehrer mit dem Argument, sie könnten nicht schwimmen, weshalb sie über den Flur im ersten Stock mit einem Boot hätten übergesetzt werden müssen, eine Maßnahme, die aufgrund einer starken Überflutung in den Klos tatsächlich notwendig war. Der Schultag ist in drei Unterrichtstunden gegliedert, die sich auf plusminus 25 Minuten beschränken. Nach Beendigung der regulären Unterrichtszeit werden die Schüler wieder mit dem wohldurchdachten Schulbussystem-Schulbus abgeholt und nach hause gebracht, wo sie den Rest des Tages mit weit informativeren Videospielen verbringen.

Schulkantine:

Durch den Mangel an Einkommen in der Schulkantine mussten die meisten staatlichen Schulen schon binnen Kurzem auf Sägemehl und ätzende Säuren als Getränke umsteigen. Das schreckte nun auch die standhaftesten Schüler ab, sodass die Kantine bald vollkommen leer war. Eine Lösung musste her. Schnell begriff die Regierung, wie lukrativ Mc Donalds war und begann, Schülern Arbeitstellen in dieser Fast Food Kette zu vermitteln, bis diese die Spitze der Karriereleiter bei Mc Donalds erreicht hatten und Filialleiter geworden waren. So übernahmen die Staatsschulen die Macht über Mc Donalds. Ein Teil des Einkommens von Mc Donalds füllte ab sofort die Schulkassen. Durch diese Entwicklung wurde die Kantine in vielen Schulen vollends abgeschafft.

Lehrinstanzen:

Die Lehrer an Staatsschulen werden nach folgenden Kriterien ausgesucht:

• Furcht einflößend • Mindestgewicht: 110 Kilo • Kein Schulabschluss • Mindestens drei deutlich sichtbare Muttermale mitten im Gesicht • Reizbar • Der nationalen Sprache kaum mächtig

Der Grund für eine solche der Lehrer Auswahl war einfach: sie waren leicht zu bekommen. Zudem konnte der Staat sie gut übers Ohr hauen und im Notfall wieder in das Land abschieben, aus dem sie illegal immigriert waren. Aber natürlich gab es auch diese Leute nicht ohne Limit und so beschied man sich, als die Ressource aufgebracht war, zähneknirschend mit kompetenten Lehrern (weit unter 90 Kilo). Der Ablauf jeden Lehrers ist wie folgt:

– Pünktliches Eintreffen um 10 Uhr, nach einem ausgedehnten Kaffee in der Stadt – Unterrichtsbesprechung, d.h. alle an der Schule unterrichteten Fächer werden auf kleine Zettel geschrieben und in einen Becher geworfen (in der Regel 5 oder 6 Zettel), der Rest sind leere Zettel, die ebenfalls hinzukommen, bis so viele Zettel im Becher liegen, wie es Lehrer an der Schule gibt, dann zieht jeder Lehrer einen und bricht zur Klasse auf, um mit dem ihm zugeteilten Unterricht zu beginnen. Wer einen leeren Zettel gezogen hat, kann sich wieder auf den Weg nach hause machen. – Nach einer Unterrichtsstunde ist Pause, bei der den Lehrern gerade genug Zeit bleibt, neu auszulosen, die Lehrer, die bei der ersten Ziehung einen leeren Zettel hatten, werden nicht miteinbezogen. Jeder Lehrer wendet sich seinem jeweiligen Fach zu. – So wird dann auch ein drittes Mal verfahren, dann ist der Unterricht des Tages zu Ende.

Ausrüstung der Lehrer:

Ein essentieller Bestandteil im Unterricht eines jeden Lehrers ist seine Ausrüstung, die in dem allmorgendlichen Ritual jeder Unterrichtstunde zum Tragen kommt. Dazu gehört:

1. Ein elektromagnetischer Sensor, der Handyempfang stört und die Lautsprecher jedes Handys mit dem unangenehmen Stakkatobrummen erfüllt, das man von Zuhause kennt, wenn man ein Handy an einen CD-Player hält. Dies dient der Beendigung des Musikhörens mit Kopfhörern. 2. Ein Megafon, um etwaige schlafende Schüler aus dem Reich der Träume zu holen 3. Eine schusssichere Weste für potentielle Amokläufer 4. Eine Schrotflinte, die man an einer Halterung unter dem Lehrerpult befestigen kann, ebenfalls für den Fall eines Amokläufers 5. Ein Hochsicherheitssystem zur Verriegelung von Tür und Fenster, falls die Schüler der Biografie von Franz Kafka und Thomas Mann entkommen möchten 6. Ein ausgefranstes Buch für den jeweiligen Unterricht, das hinten aus dem halb zerbombten Schrank zu entnehmen ist, das der Lehrer selbst zuletzt während seiner Schulzeit gelesen hat und traditionsgemäß zu Unterrichtsbeginn auf- und zum Schluss wieder zugeschlagen wird, ohne irgendjemanden über seinen Inhalt aufgeklärt zu haben

Unterricht:

Der Unterricht ist im Wesentlichen ein Monolog des Lehrers, der sich während seinen Ausschweifungen einen Joint dreht und deshalb nur halb mitkriegt, was er spricht, ebenso wie die Schüler, was letztendlich dazu führt, dass die Schüler sich Notizen über den 1. Weltkrieg im Jahre 1419 machen. Dies nimmt jedoch nur einen unwesentlichen Bestandteil der Zeit ein, die der Lehrer mit der Klasse im selben Raum verbringt. Da die Lehrer vom Staat dazu beauftragt wurden, ist es ihre Pflicht, die Schüler (möglichst in einem frühen Stadium) darüber aufzuklären, dass Ed Hardy Klamotten cool sind, man eine Kappe niemals gerade auf den Kopf setzen darf, Hosen bzw. Jeans grundsätzlich 8 Nummern zu groß und an den Kniekehlen mit einem Billabonggürtel befestigt sein müssen, man in jedem Fall schon mit elf einen Piercing durch die Zunge haben muss und dass man unbedingt allem und jedem so destruktiv wie nur möglich gegenübersteht, was heißt, dass sie auf gar keinen Fall zugeben, dass ein Lehrer sie auf diese Ideen gebracht hat.

Hygiene:

Die Grundwasserversorgung an staatlichen Schulen war in den letzten Jahren kaum gewährleistet. Das Wasser kam teilweise erst nach einigen Sekunden als tropfende, braune und gallertartige Masse. Das Wischen der Tafel erzielte das genaue Gegenteil, dessen, was beabsichtigt war. Schließlich beschloss man, nachdem etliche Schüler durch die bloße Berührung mit Wasser ins Koma fielen, auch hier etwas zu ändern. So wurden für fast alle Staatsschulen in Europa binnen weniger Jahre eigene, unterirdische Kläranlagen gebaut, die die Erzeugnisse der Klobenutzer wieder in verwertbares Trinkwasser umwandelten. Allerdings gab es schon nach einigen Jahren viele Probleme mit diesen Kläranlagen, sie arbeiteten nicht verlässlich. Das führte dazu, dass das Leitungswasser immer ungenießbarer wurde und Schüler, die davon tranken, bekamen furchtbare Pickel, die nie wieder verschwanden. Unglücklicherweise führte bis heute niemand diese Phänomene auf das Wasser zurück. Inzwischen wird es an vielen Schulen nicht mehr getrunken, weil es komisch schmeckte und die Schüler dann tagelang einen schalen Geschmack auf der Zunge hatten, weshalb sie immer und überall hin ausspuckten. Das gewöhnten sie sich rasch an und andere guckten es sich ab, fanden es col und machten es nach. So wurde das Überall-Hinspucken bald zum Kult, der sich bis zum Fußball ausbreitete. Einmal von gelegentlichen Rattenbesuchen in den Klassenzimmern, Kakerlaken in den Waschbecken, Holzwürmern in den verbliebenen Holwänden und Mäusen in zerfressenen und als Winternest zweckentfremdeten Büchern in den Schränken mal abgesehen, sind die staatlichen Schulen erstaunlich reinlich- wenn man von der animalischen Seite ausgeht. Für die Schüler kann man zerfetztes Toilettenpapier auf dem (von fragwürdiger Substanz) durchnässten Boden der Klos, beschmierte Wände und Tische, zerbrochene Wandspiegel, ausgeraubte Kaugummiautomaten, mit Kaugummis tapezierte Tisch- und Stuhlunterseiten (zweifellos für diesen Zweck aus dem Kaugummiautomaten geklaut) und abgerissene Vorhänge verbuchen.

Expansion:

Nicht nur die Schulen selbst betrieben Expansion, auch die Lehrer wurden in alle Himmelsrichtungen ausgeschickt, um andere Schulen um infiltrieren, so auch Waldorfschulen, an denen vereinzelt ausländische Lehrer unterrichten, die heftig gegen die Waldorfpädagogik aufwiegeln. Bisher hat diese Infiltration jedoch noch keinen rechten Erfolg. Geheimdienste sämtlicher Nationen arbeiten daran, diese Invasion der Staatsschulenausbreitung einzudämmen, doch gibt es auch dort Unsicherheiten, inwieweit die staatlichen Schulen das verhindern können.

Fazit:

Zwar hatte die systematische Zerstörung der Leben von vielen Millionen Teenagern auf dieser Welt jahrelang theoretisch einen Vorteil für den Staat, denn durch ihr zerstörtes Leben konnten sie Stellen bei Mc Donalds annehmen und somit Geld in die Staats- und Schulkassen treiben, doch dieses System hatte einen unerwünschten Nebeneffekt: Es gab zu viele Menschen ohne Arbeit. Also musste man einen neuen Ausweg finden und der hieß: Harz 4.


Anhardv.T. 9.5.11