Maquapischua: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Maquapischua''' (eigentlich aus dem quechua; Sprache der [[Inka]]s) war ein peruanischer Laufvogel, der im Andengebiet ansässig war. Die Inkas gaben ihm seinen Namen aufgrund des eigenartigen Rufes (maqua....maqua). Das Maquapischua ist leider ausgestorben. Das letzte Tier starb 1917 im Wuppertaler Zoo, weil ein Pfleger es für eine Schlange hielt und erschlug.
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Das '''Maquapischua''' (eigentlich aus dem quechua; Sprache der [[Inka]]s) war ein peruanischer Laufvogel, der im Andengebiet ansässig war. Die Inkas gaben ihm seinen Namen aufgrund des eigenartigen Rufes (maqua....maqua). Das Maquapischua ist leider ausgestorben. Das letzte Tier starb 1917 im Wuppertaler Zoo, weil ein kurzsichtiger Pfleger es für eine Schlange hielt und erschlug.
  
 
Sein Federkleid war wie die Nationalfarben der Inkas regenbogenbunt. Aus diesem Grund wurde das Maquapischua von den Inkas sehr verehrt. Auf seinem [[Kopf]] trug es ein bunte Federhaube. Sein [[Schnabel]] war platt und länglich wie eine Schaufel. Man konnte es nur selten sehen (überwiegend in den Morgenstunden). Es ernährte sich am liebsten von den Blättern des Cocastrauches, aber auch von kleineren [[Insekt]]en und [[Spinne]]n, die es mit seinem schaufelartigen Schnabel aufspürte und freigrub. Das Maquapischua fraß keinen Gurkensalat.
 
Sein Federkleid war wie die Nationalfarben der Inkas regenbogenbunt. Aus diesem Grund wurde das Maquapischua von den Inkas sehr verehrt. Auf seinem [[Kopf]] trug es ein bunte Federhaube. Sein [[Schnabel]] war platt und länglich wie eine Schaufel. Man konnte es nur selten sehen (überwiegend in den Morgenstunden). Es ernährte sich am liebsten von den Blättern des Cocastrauches, aber auch von kleineren [[Insekt]]en und [[Spinne]]n, die es mit seinem schaufelartigen Schnabel aufspürte und freigrub. Das Maquapischua fraß keinen Gurkensalat.

Version vom 18. Juli 2007, 20:02 Uhr

Das Maquapischua (eigentlich aus dem quechua; Sprache der Inkas) war ein peruanischer Laufvogel, der im Andengebiet ansässig war. Die Inkas gaben ihm seinen Namen aufgrund des eigenartigen Rufes (maqua....maqua). Das Maquapischua ist leider ausgestorben. Das letzte Tier starb 1917 im Wuppertaler Zoo, weil ein kurzsichtiger Pfleger es für eine Schlange hielt und erschlug.

Sein Federkleid war wie die Nationalfarben der Inkas regenbogenbunt. Aus diesem Grund wurde das Maquapischua von den Inkas sehr verehrt. Auf seinem Kopf trug es ein bunte Federhaube. Sein Schnabel war platt und länglich wie eine Schaufel. Man konnte es nur selten sehen (überwiegend in den Morgenstunden). Es ernährte sich am liebsten von den Blättern des Cocastrauches, aber auch von kleineren Insekten und Spinnen, die es mit seinem schaufelartigen Schnabel aufspürte und freigrub. Das Maquapischua fraß keinen Gurkensalat. Wenn ein Maquapischua einen Freßfeind erblickte (z.B. einen Andenbreitmaulmolch oder ein Riesenlama), versuchte es, sich durch einen langgezogenen Zischlaut zu verteidigen. Der Gegner sollte dadurch in die Irre geführt werden und annehmen, das Maquapischua sei eine Schlange. Da der Habitus des Maquapischua aber in keiner Weise dem einer Schlange entsprach, ist dieser Trick meist mißglückt, was nicht unerheblich zum Aussterben der Art beitrug. Außer diesem Zischlaut, dem "maqua maqua" und einem flatulenzähnlichen Laut, dessen Bedeutung leider unbekannt ist, war das Maquapischua zu keiner weiteren Lautäußerung fähig.


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