Kronach

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Kronach
Amtssprache Kronacherisch
Schrift Fehlanzeige
Fläche 66,99 km²
Einwohnerzahl 500 Menschen, 2500 Hasen
Kfz-Kennzeichen KC (Keine Coburger)

Kronach ist ein Dorf östlich von Coburg, das von den knapp 500 Einwohnern gerne als Kreisstadt bezeichnet wird. Allerdings sind die, sich in Kronach befindende, Festung Rosenberg und die heimische JVA der einzige Grund, warum Kronach noch nicht von sämtlichen Landkarten getilgt wurde.

Geographie

Das Dorf Kronach gehört im Gegensatz zu seinem Nachbarn Coburg, das eigentlich ostdeutsch ist, schon lange zu Franken. Die Karren der Kronacher tragen - wie auch die Gefährte der umliegenden Einödhöfe (Blumau, Dörfles, Fischbach, Küps usw.)- das Kennzeichen KC (Keine Coburger) um sich auch für Außenstehende klar von ihren ostdeutschen Nachbarn abgrenzen zu können. Neben den bereits aufgezählten Einödhöfen und Weilern gibt es in der Umgebung Kronachs ... nichts.

Bevölkerung

Die Bevölkerung Kronachs lässt sich am Besten mit dem Ausdruck "fränkische Bauerntölpel" umschreiben. Dafür spricht, neben dem oberfränkischen Dialekt und dem allgemeinen Auftreten der Einwohner, auch das Gerücht, Heinrich Hoffmann hätte sich bei seinem Entwurf des Struwwelpeters an Kronach orientiert. Der einzige Lichtblick war die Geburt des berühmten Malers Lucas Cranach des Älteren - doch diese Glanzzeiten liegen über 500 Jahre in der Vergangenheit. Bei den wenigen Veranstaltungen die Kronach zu bieten hat,sind die Bauerntölpel alle präsent, sie nehmen sich äußerst wichtig und man fühlt sich hier gefühlt wie ein kleines München. Sehr offensichtlich wird dass am sogenannten "Freischießen" was dem Oktoberfest beim Bierkonsum gravierend überlegen ist.

Geschichte

Die erste Erwähnung Kronachs datiert auf das Jahr 1122 nach Christi Geburt. In den darauf folgenden Jahrhunderten wird Kronach erwartungsgemäß nicht erwähnt.

1632, zu Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs, wurde Kronach von den Schweden belagert. Einzig der Feste Rosenberg war es zu verdanken, dass die mit Heugabeln bewaffneten, zahlenmäßig unterlegenden Kronacher nicht innerhalb von wenigen Minuten überrannt wurden. Die folgende Belagerung erstreckte sich über eine Vielzahl von Wochen, welche die sonst so feigen Kronacher in der Festung ausharrten. Nicht nur die Versorgungskette der Kronacher war unterbrochen, sondern auch die Schweden hatten seit Wochen keinen Nachschub an Nahrung erhalten, da die Coburger Nachbarn die nachrückenden Versorgungskarawanen der Schweden abfingen. In den Wintermonaten des Jahres 1632 griffen die Schweden zu einer List. In großen Buchstaben wurde ein knapp 2 Meter hoher Hinkelstein am Fuße der Festung mit Ruß bezeichnet. Der Wortlaut des Geschriebenen war von den Kronachern selbst von den Mauern der Festung einsehbar: "this kaff sucks, coburg rulez!". Diese ungeheuerliche Provokation erfüllte ihren Zweck und die erzürnten Kronacher stürmten mit Heugabeln und brennenden Stuhlbeinen bewaffnet aus dem Schutz der sicheren Festung. Nach kurzem Gefecht wurden die Schweden aufgerieben und die Übernahme der Festung Rosenberg konnte verhindert werden. Einer der mutigsten Kämpfer, der sich auf Kronachs Seite befand, war ein kleiner Hase, der auch als letzte Notreserve gegen die drohende Hungersnot gehalten wurde. Seit jeher verehren die Kronacher Hasen, tragen ihn als Wappentier und selbst das Maskottchen "Feline der Hase" schmückt bis in die heutige Zeit die Festung.

Den zweiten Weltkrieg überstand Kronach fast unbeschadet; zu den Gründen existieren drei Theorien. Entweder war auf den Karten der Alliierten an Stelle Kronachs ein Fleck oder die Streitkräfte wussten von Kronach und hofften, dass Deutschland von innen heraus zermürbt würde. Die dritte Theorie besagt, da Kronach in so einem schlechten Zustand war (was sich bis heute eigentlich nicht geändert hat), dass die Piloten der Luftaufklärung dachten: "Hier waren wir schon"

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Als Reiseziel bietet Kronach dem Urlauber die Möglichkeit, auf der gut erhaltenen Festung Rosenberg zu übernachten. Neben einer Vielzahl von Museen bietet die Feste Rosenberg einen Blick auf die umliegende Landschaft - graugrüne Nebelschwaden aus Kronach und den angrenzenden Weilern. Zudem haben die Kronacher auf der Festungsmauer ein Fernglas montiert; mittels diesem genießt man einen herrlichen Ausblick auf die JVA am Fuße der Festungsmauer. An schönen Tagen kann man sogar die dort Einsitzenden bei ihrem Freigang beobachten.

Ein weiteres Highlight ist, dass es in Kronach - ebenfalls im Gegensatz zu Coburg und Sonneberg - essbare Bratwürste gibt.

Ferner existiert täglich ein markenoffenes Pferdekarrentreffen auf dem Vorplatz der größten Drogerie des Dorfes. Hier werden während des Kosums von Tabakwaren die neuesten Telegramme über die übrigen 480 Einwohner besprochen und analysiert. Auch der Zustand der Pferdekarren wird gerne besprochen, um vom tristen Alltag im Stall Abstand zu nehmen

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr Der Verkehr beschränkt sich hauptsächlich auf Schusters Rappen. Vereinzelt wird man einen Pferdekarren oder gar ein motorisiertes Fahrrad zu Gesicht bekommen. Kronach besitzt einen Bahnhof; dieser ist sogar Teil der ICE-Strecke München-Berlin - leider halten in Kronach keine Züge.

Wirtschaft Neben ein paar Dönerbuden und dem Tourismus gibt es leider keine Wirtschaft. Der Dorfhäuptling verbietet neumodischen Geschäfte wie beispielsweise bekannte Fast Food-Ketten.

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