Fußballschuhe

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Fußballschuhe hatte fast jeder Fußballer schon mal angehabt. Ein tolles Accessoires für das Raubein vom Aschegrund bis hin zum erhabenen Profi. Manche Schuhe enthalten mehr Plastik als Gina Wild, sind dafür aber absolut wasserdicht und lassen sich hervorragend für gemeinsame Kanutouren mit der Familie nutzen. Zudem trägt man sie an den Füßen und hält sie nicht in jede x-beliebige Kamera (Das wird oft von vielen professionellen Ballschubsern nicht hinreichend beachtet!).

Allgemeines

Messi FX-Ace-Hypervenom Slush 1.2 Schuh

Fußballschuhe können aus den verschiedensten Materialien hergestellt werden. Meistens Kunststoff. Aber auch Leder, Latex und Pandafell sind mit in der Verlosung. Latexschuhe finden meist Absatz bei Leuten, die die ´Abwehrkette´ etwas ernster nehmen, während Fußballschuhe aus Pandafell den gemeinen Greenpeace-Aktivisten entzücken. Je nach Preiskategorie gibt es auch gewaltige Unterschiede. Bei günstigen Schuhen (20-70€) bekommt man meist zentner schwere Plastiktreter serviert. Selbst mit einem tauben, abgestorbenen Raucherbein hätte man mehr Ballgefühl als mit diesen Schuhen. Die teuren Latschen sind meist zum selben Preis wie die Don-Billo-LMAA-Treter hergestellt (5,29 €*), werden dann mit einem kleinen, "fairen" Aufschlag verkauft (300- 7.000€). Sind sie gut gemacht, hat man vom Ballgefühl her quasi so etwas ähnliches wie ein Kondom an den Füßen, glauben die Fußballer. Von manchen wird der Schuh dann auch wie eines benutzt. Das bleibt dann aber meist in der Kabine. Das Material hauchdünn wird jeder Schuss zur Fußmassage. Dass sich gelegentlich ein Gegenspieler bei der Massage beteiligt, tut der Freude meiste keinen Ab-, sondern Fußbruch. Der neuste Hype sind Fußballschuhe aus der nie verwendeten, biologisch-abbaubaren Zahnspange von Ronaldinho mit extra langen Fersenstrumpf. Handsigniert gehen die Schuhe über die Ladentheke wie Böller zu Silvester.

Varianten (Sohlen)

Das vielleicht wichtigste bei modernen Fußballschuhen ist natürlich nach einer angemessen Farbwahl, die Wahl der Sohle. Hier kann es viele Unterschiede geben. Folgend eine kleine Aufschlüsselung der drei wichtigsten Versionen:

Trampelfuß (TF)

Trampelfuß-Sohlen sind meist eher flach und ähneln am meisten den handelsüblichen Belag von Straßenschuhen. Mit dieser Sohle kann man quasi auf jedem Untergrund spielen. Bei nassen Rasenflächen, empfiehlt es sich aus kosmetischen Gründen einen Helm und Armschoner anzuziehen. Aber Vorsicht! Bei unsachgemäßer Verwendung können beim Gegenspieler blaue Flecken entstehen.

Abfallgrip (AG)

Diese Sohle ist aus recycelten Müll hergestellt. Nichts besonders, auch nicht erwähnenswert, aber immer gut um eine Auflistung zu füllen. Eine Sohle für all jene, die nicht wissen, was sie wollen.

Soccergrave (SG)

Mit der Sohle ausgestattet, kann man einen Ball zum platzen und einen Gegenspieler zum heulen bringen. Er ist die richtige Wahl, wenn man das Spiel gerne mal etwas mehr in die englische Richtung mag und ungehemmt in Zweikämpfe gehen möchte. Ein schneller Knock-Out wird durch anspitzen der Stollen gefördert. Es empfiehlt sich (besonders in Derbys) auf 50 mm Deathstomp-Stollen von Adiwas zu setzen. Sie schinden nicht nur beim Mannschaftsarzt Eindruck, sondern auch später bei den Ärzten im Krankenhaus. Aber Obacht! Immer die richtige Schuhgröße wählen, sonst könnte es Blasen geben.

Geschichte

Früher kein ungewohntes Bild. Heute unvorstellbar.
Nur Ältere werden sich noch an diese Zeiten erinnern.

Erfinder der Fußballschuhe waren die alten Majas. Die Schuhe waren wie der Ball ursprünglich quadratisch. Die Spanier brachten die Idee dieser Schuhe mit der Entdeckung Amerikas dann mit nach Europa. Der damalige König von Spanien, ein echter Modefreak, war so begeistert von den Schuhen, sodass er sie gleich in zahlreichen Manufakturen nachproduzieren ließ. Es kam zum Patentstreit zwischen dem Königreich Spanien und dem Reich der Maja. Man zog vor Gericht. Der Supreme Court of Missouri entschied schließlich zugunsten der Maja. Spanien ging darauf in Revision Conquisition und befreite die Maja von ihren Patentansprüchen, indem sie die Maja kurzerhand auf damals übliche Weise vernichteten missionierten. Doch trotz der ganzen Querelen wurde der Fußballschuh kein Kassenschlager. 1503 wurde die Produktion der quadratischen Schuhe eingestellt. Was soll man auch mit Fußballschuhen, wenn man nicht weiß wie Fußball funktioniert?
Der Durchbruch kam erst später als die Engländer im 19. Jh. den Fußballsport erfanden. Auf einmal ergab alles einen Sinn! Man begann damit Schuhe aus alten Bällen herzustellen. Die Produktion lief einfach und schnell. So gut wie jeder konnte sich so einen Schuh leisten oder in sogenannter "Do-It-Yourself-Arbeit" Zuhause selber herstellen. Fußball als Breitensport war geboren. Es gab jedoch einige Gründe warum der traditionelle Ball-Schuh, der sich noch bis in die 70er! hielt, nicht durchsetzen konnte und durch eine modernere Variante ersetzt wurde. Zum einen sorgte der damals omnipräsente Spruch "Das Runde muss ins Eckige" für ordentlich Verwirrung. Er wurde von den meisten Spielern missverstanden und am Ende standen 22 verwirrte Spieler an der Eckfahne herum. Zum anderen konnten die Spieler auch nicht richtig zwischen Ball und Schuh unterscheiden und holzten einfach voll auf die Beine des Gegen- bzw. manchmal auch Mitspielers. Das sorgte zwar im Publikum für einen hohen Unterhaltungswert, führte jedoch bald zur Einführung eines Schiedsrichters. Einer Person, die noch heute den Fan nervt und den Fun-Faktor aller Seiten deutlich einschränkt.
Um den Unterhaltungsfaktor wieder etwas anzuheben passte man den Fußballschuh an normale Straßenschuhe an. Die Profis, die noch den Gang in den alten Schuhen gewöhnt waren, bewegten sich mit Einführung der neuen Schuhform wie wackelige Rehkitze auf dem Platz, was so manchem Fan ein heiteres Lächeln in die mit Bier beschlabberte Hackfresse zauberte. Doch irgendwann verlor auch das wieder seinen Reiz. Man setzte einen drauf und färbte die Schuhe in allen erdenklichen Regenbogenfarben. Mit Sätzen wie "Was ne Schwuchtel!", "Haha - kann der sich keine richtigen Schuhe leisten oder wat?!" deutete sich die gute alte Unterhaltungskultur vergangener Tage an. Doch spätestens, wenn man einen Sohn in der C-Jugend hatte, verging einem das Lachen. Man wurde quasi vom kleinen Hosenscheisser und dessen Mutter gezwungen auch bunte Schuhe zu kaufen. So wurde bunt schließlich zu cool und hip. Väter dürfen heutzutage nur noch heimlich über das Schuhwerk lachen und setzen sogar im Stadion alibimäßig einen bösen Blick auf, wenn jemand sich doch mal drüber lustig macht. Der Funktionsschuh wurde mit der Zeit zum ultimativen Modeobjekt.

Pflege

Nachdem Schlammbad erstmal eine Runde im Garten chillen.

Die Pflege der Fußballschuhe sind das A&O, wenn man von ihnen lange was haben will. Dabei sollte man heutzutage nicht mehr auf unmotiviertes Abwichsen setzen, sondern man muss schon tiefer in die Trickkiste greifen. So helfen ein ordentliches Schlammbad oder eine Runde Schuh-Chigong manchmal Wunder. Vorallem beim Schlammbad sollte man aber darauf achten, die Erde ordentlich einziehen und antrocknen zu lassen. Mit dem Hochdruckföhner einmal drübergehen und fertig. Auch ein gemeinsamer Wellness-Urlaub können die Haltbarkeit exorbitant steigern.

Trivia

  • Anhand der Form und Farbe von Fußballschuhen können Psychater mittlerweile ganze Persönlichkeitsprofile erstellen.
  • Kevin Großkreutz und Kevin Kuranyi hatten vor ihrer Profikarriere stets Fußballschuhe mit Klettverschluss an.
  • Thomas Hitzlsperger wurde nicht schwul, weil er zu oft bunte Schuhe an hatte.
  • Schnürsenkel für Fußballschuhe kann man auch aus Geschenkband machen. Man merkt keinen Unterschied.