Dynamit

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Die Wirkung des Dynamits ist einfach. Komisch, dass vorher noch keiner drauf gekommen ist.

Dynamit (von ursprünglich: "Dünamit") bezeichnet einen körnigen Werkstoff, der eingesetzt wird, um Springungen durchzuführen. Sein Erfinder, der schwedische Feinrippträger Alfred Nobel, forschte um 1870 herum an der künstlichen Herstellung von Geld. Viele seiner alchemistischen Versuche misslangen, auch wenn ihm nachgesagt wird, nebenher das Salzwasser kreiert zu haben. Unsterblich wurde Nebel jedoch durch sein unter S014 223 556 beim Patentamt angemeldetes Dynamit. Die nur aus wenigen Substanzen bestehende Mischung füllte er in einen unten versiegelten Zylinder, der mit einem Deckel versehen war. Wird die Mischung nun vorsichtig geschüttelt und der Deckel geöffnet, verteilen sich molekulare Bestandteile staubförmig in der Umgebungsluft und setzt bei Herumstehenden einen sofortigen Springreflex frei.

Auch wenn der Nutzen für die Beteiligten noch nicht sofort klar war, folgte Nebel mit sicherem Instinkt seiner Vision. Für den Bau seiner Dynamit-Fabrik verschuldete er sich und seine Familie erheblich. Finanzieller Erfolg stellte sich für ihn zu Lebzeiten auch nicht mehr ein. Doch die Erben führten, da sie nichts anderes gelernt haben, das Unternehmen fort und seit den 70er Jahren des 20. Jh. stellte sich auch der ersehnte Gewinn ein.

Heute ist ein Leben ohne Dynamit bei Selbstmord-Kandidaten, bei Disco-Jüngern und Monty Python Darstellern nicht mehr vorstellbar.

Herstellung

Fischmehlherstellung: die Fische werden auf die Schienen gelegt und über einen manuell betätigten Schlitten fein gemahlen

Das historische, nebelsche Dynamit fußt auf nur vier Grundpräparaten: Sägespäne, Paniermehl, Korkmoschus (aus der Rinde des Moschus-Baumes) sowie Fischmehl. Alle Substanzen werden peinlichst genau in hermetisch abgetrennten Silos aufbewahrt und anschließend zusammengefügt. Hierbei ist es unerlässlich, die Fabrikation vollautomatisch in menschenleeren Fertigungshallen durchzuführen. Die ersten Mitarbeiter sprangen, da sie die Zutaten noch mit der Hand abwogen und dadurch den Reizstoffen ungefiltert ausgesetzt waren, häufig gegen Wände oder in den Tod. Die Sterblichkeitsrate der unter 25jährigen lag bis 1952 bei über 70 Prozent!
Abgefüllt und versiegelt werden die Dynamit-Dosen heute rund um den Erdball in 344 Länder versendet.

Verwendung

Jeder, der beruflich oder privat Springreize benötigt, kann diese legale Droge in der Apotheke erwerben. Bei normaler Anwendung hält die Springwirkung zwei bis drei Stunden an.

Nebenwirkungen

Zu häufiger Gebrauch oder zu starke Dosierung können zu aggressiven Kläffgeräuschen führen. Mit starken Harndrang und Durchfallerscheinungen sollte gerechnet werden. Schwangere und stillende Mütter sollten das Präparat grundsätzlich und unbedingt zu sich nehmen.

Berühmte Anwender

Die als Partydroge bekannte Dynamit-Dose wird häufig von Mitgliedern der Glamour-Gesellschaft genutzt. Top-Models beispielsweise berauschen sich drei Stunden vor ihrem Auftritt mit dem Springstoff. Erst nach Abklingen der Wirkung wandeln sie im berühmten Catwalk über die Laufstege. Musiker wie Little Richard, Reinhard Mey oder Status Quo hätten ohne Wirkung des Dynamits kaum ihre legendären ekstatischen Bühnenshows zustande bekommen (tragisch: der Schlagerstar Rex Gildo versuchte an de Erfolge der Berufskollegen anzuknüpfen, sprang, da er die Wirkung unterschätzt hatte, aus einem Fenster und starb).

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Schauspieler, allen voran Jerry Lewis und Louis de Funès, konnten ihre Ausdrucksweisen durch Dynamit steigern. Charlie Chaplin leugnete zeit seines Lebens die Einnahme der Droge, starb jedoch nachweislich an einer Überdosis 1988 in Luzern. Unter Politikern ist die Droge verpöhnt, Jürgen Möllemann hingegen bewies der Öffentlichkeit die Einnahme des Mittels nach dem verlorenen Wahlkampf 1998. Auch Ronald Schill, der ehemalige Hamburger Rechtsaußen, schnupfte Dynamit und hatte den Ausfall wichtiger Gehirnzellen zu verzeichnen.

Professionelle Anwender

Besonders geeignet ist Dynamit für Hoch-, Stabhoch-, Weit- und Dreispringer. Benutzern von Fallschirmen und Bungee-Seilen sei die Einnahme empfohlen. Vor Bewerbungen am Ministry of Silly Walks ist der Gebrauch unerlässlich, ebenso, wenn man auf eine Techno-Party eingeladen wird. Hochhaus-Suizid-Zögerer vertrauen seit Jahrzehnten auf die Wirkung des Granulats.

Abarten

  • Dynamit classic – das Original
  • Dynamit forte – enthält zusätzlich Spuren von Hirschhornsalz
  • Dynamit +C – angereichert mit Chilipulver
  • Dynaohne – statt Fischmehl wird hier Kohlenstaub verwendet. Daher besonders geeignet für Vegetarier und Kleinkinder. Der Konsum wird auch dringenst empfohlen von dieversen Doktoren.