Diverses:Die Geschichte des Meisterdiebes

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Ganz schlau und geschickt umgeht er die Sicherheitseinrichtungen - diese Pussy aus dem Ganovenfilm "Barbie und Klyde und die Gangsterbraut"! Das hat der Meisterdieb natürlich nicht nötig!

Es war ein Abend wie jeder andere - einfach wunderschön. Manchmal war der Meisterdieb zu dieser Zeit im Freien, um sich über den Sonnenuntergang lustig zu machen. Für diesen Abend jedoch hatte er seinen großen Einbruch geplant, daher bedachte er die Sonne nur mit einem verächtlichen Blick und ging dann in Richtung der Villa, die sein Ziel war.

Vor der Villa

Der Meisterdieb schlich so leise wie er konnte über das riesige Grundstück und war sich bewusst, dass keinerlei Geräusch sein Ankommen verkünden würde. Bald schon war er vor dem Tor, wo die vielen Kameras ihn leise summend verfolgten, aber er besah auch sie nur mit einem verächtlichen Blick, denn er wusste, dass sie ja vielleicht alle defekt waren. Er wusste auch, dass das Klettern über das Tor einen Alarm auslösen würde, doch es kümmerte ihn nicht, da der Alarm ja vielleicht gerade nicht funktionierte.
Er fing an, über das Tor zu klettern, doch als er gerade darüber gekommen war, hörte er plötzlich eine Stimme.

  • Meisterdieb: Hallo?
  • Wachhund: Wie bist du durch das Tor gekommen?
  • Meisterdieb: Ich bin geflogen.
  • Wachhund: Wie das?
  • Meisterdieb: Glaub mir das willst du nicht wissen.
    Was machst du hier überhaupt?
  • Wachhund: Ähm...
  • Meisterdieb: Tja, jetzt sitzt du ganz schön in der Klemme.
  • Wachhund: Ich kann dir Geld geben...
  • Meisterdieb: Zwecklos. Deswegen bin ich nicht gekommen.
  • Wachhund: Bitte, man muss sehen wo man bleibt!
  • Meisterdieb: Ja, das stimmt.
    Und, wo sind wir hier?
  • Wachhund: Das ist ein Juwelierladen.
  • Meisterdieb: In einer Villa?
  • Wachhund: Komm schon, innere Logik ist nicht alles.
  • Wachhund: (löst sich in Luft auf, zusammen mit der Tür der Villa)

In der Villa

Der Meisterdieb hatte nicht einmal einen verächtlichen Blick übrig für die vollautomatischen Schießanlagen an den Wänden, denn er wusste, dass sie ja vielleicht alle ausschließlich mit Blindgängern geladen sein könnten. Auch die Schätze in den Vitrinen beachtete er kaum; dort gab es Gold, Weihrauch und Myrrhe, aber wer braucht schon Myrrhe.
Er ging weiter ins Innere der Wohnung. In einen Haufen Diamanten und Amethysten gebettet gab es dort tatsächlich einige Pflanzen, sein Besuch war also nicht umsonst gewesen. In freudiger Erwartung des Geldes, das er verdienen würde, fing er an zu suchen.

Die Suche

Zuerst fand er nichts, doch er wusste, dass es da sein musste, da die Pflanzen alle in gutem Zustand gewesen waren. Mutlos griff er in die Tasche und schluckte ein paar der Pillen, die er dabei hatte. Ihr Wirkstoff war Colchicin, ein wirksames Gift, das nach Einnahme in Körper einen ganzen Haufen völlig nutzloser Zellen bildet, die der Körper dann beseitigen muss. Schon bei nur einer halben Pille wird das Abwehrsystem an dieser Aufgabe scheitern, wodurch man dann an der nächsten Krankheit, die man bekommt, stirbt, aber der Meisterdieb hatte keine Angst vor den Folgen, denn er wusste dass ja vielleicht alle Pillen nur irgendeinen harmlosen Wirkstoff enthalten und falsch eingepackt worden sein könnten.

Die Beute

Duenger.jpg

Ach ja, die Beute. Natürlich fand er sie, er musste auch nicht mal mehr lange suchen. Sie war in einem unauffälligen, blauen Schrank versteckt. Es war ein Beutel voll mit dem wunderschönsten Dünger, den er je gesehen hatte - Mineraldünger, ein wunderbarer Dünger, der aus vielen hübschen blauen Steinchen besteht. Er war wahrlich schön anzusehen, und bestimmt beinahe 10 Euro wert, was hieß, dass für ihn ein Gewinn von fast 7 Euro herauskommen würde - bei ihm um die Ecke gab es nämlich einen wunderbaren Blumenladen, der für gekauften Dünger zwei Drittel des Kaufpreises zurückgab. Er hatte die Beute schon an sich genommen, als sich plötzlich das schlechte Gewissen meldete und so griff er erneut in die Tasche und legte ein Drittel des Kaufpreises auf einen nahen Tisch, so würden er und der Blumenladen gleich viel Gewinn bei der Sache machen und für die Besitzer war es nur noch 2/3 so schlimm. Beim Rausgehen bemerkte er, dass der Raum durch eine Tür mit Zahlenschloss gesichert war, die sich schloss, sobald man den Raum betrat. Doch es kümmerte ihn nicht, denn er wusste, dass die richtige Zahlenkombination ja vielleicht genau die Nummer war, die ihm gerade durch den Kopf ging: 106310631063...

Schlusswort

Der Meisterdieb brachte die Beute sicher nach Hause und verdiente 3,10 Euro an der Sache, seine Ausgaben abgezogen. 3 Euro davon gab er für ein Lotterielos aus, durch das er dann bald darauf 300.004 Euro gewann; ein paar Tage später starb er an einer Erkältung wegen totalem Ausfall des Immunsystems.
Möge er in Frieden ruhen.