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Arbeiterklasse

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Arbeiterklasse ist ein Euphemismus für die Summe aller Blödmänner und naiv-doofen Idealisten, die

  1. sich vom klügeren Rest der Gesellschaft ausbeuten lassen.
  2. geistig zu beschränkt sind, um die Antragsformulare für Sozialhilfe auszufüllen und deswegen in einer Fabrik oder ähnlichen Dummköpfe versklavenden Produktionsstätten schuften müssen.

Geschichte

Die ersten Arbeiter entstanden mit der Arbeit. So musste bereits in der Ur-Steinzeit Feuer gemacht und durch Sammeln von Holz in Gang gehalten werden. Für die Nahrungsaufnahme wurden tote Tiere und Pflanzen benötigt, die auch noch --> verarbeitet werden mussten. Kriegern eines feindlichen Stammes, denen von den eigenen Kampfeinheiten die Eingeweide herausgerissen worden waren, musste der Schädel herausgetrennt und auf einen Pfahl gesteckt werden etc.

Die wenigen Urmenschen, deren Hirn bereits größer als ein ausgespucktes Kaugummi war, drückten sich natürlich vor dieser schweißtreibenden Scheiße. Andere konnten mit Hilfe ihres Bizeps-Umfangs überzeugend ihre fehlende Eignung für solche Aufgaben nachweisen. Wer von der damals schon recht launischen Natur weder mit dem einen noch mit dem anderen ausgerüstet war, hatte dagegen zu malochen - die Arbeiterklasse entstand.

Vom Sklaven unterschied die Arbeiter hauptsächlich, dass sie für ihre Plackerei statt Peitschenhieben auch mal verschimmeltes Brot oder eine Beförderung (wenn auch meist nur in den Steinbruch oder ins Jenseits) bekamen.

Quantitativ war die Arbeiterklasse den übrigen meist haushoch überlegen. Doch nur sehr selten strebten charismatische Personen danach, den Trotteln zu mehr Macht zu verhelfen. Warum auch?

Erst der Philosoph und Ökonom Karl Marx versuchte im 19. Jahrhundert, die bewährten Verhältnisse auf den Kopf zu stellen. Warum, bleibt sein Geheimnis - vielleicht hatte er in seinem Rauschebart zu viele Filzläuse, die ihm das Kleinhirn zerfressen hatten. Jedenfalls vertrat Marx die irrwitzige These, dass Arbeitern die wahre Herrschaft gebührte, dass die Schwachmaten für sich selbst sorgen und sogar mehr als dreibuchstabige Wörter wie Kolchose oder Proletariat aussprechen könnten. Ein fataler Fehlglaube, wie der Verlauf des 20. Jahrhunderts bewies. Gleich zu Beginn wurde mit diesem Arbeiterquatsch herumexperimentiert, zahlreiche Revolutionen wurden erfunden, die entweder nicht weit genug oder viel zu weit gingen und am Ende hat wieder einer geweint. In der Novemberrevolution 1918/19 gipfelte auch ein Versuch der deutschen Arbeiterschaft, selbstständig einen Staat zu erschaffen, im Willen, sich selbst abzuschaffen. Vielleicht lief da akustisch was schief, auf jeden Fall, hätte man das Proletariat mit der eigenen Staatsgründung nicht bis in die 50er Jahre warten lassen sollen. Da war nämlich niemand mehr da, um sie aufzuhalten.

Arbeiterstaaten

Nach dem 2. Weltkrieg benutzten impotente Diktatoren (z. B. Ulbricht) die Deliriums-Phantasien des längst verstorbenen Marx und seiner Irrglaubens-Brüder, um Arbeiterstaaten zu gründen. Für die Malocher selbst änderte sich wenig - sie mussten weiter schuften. Allerdings wurde ihr Hungerlohn fortan statt monatlich nur noch fünfjährlich ausgezahlt, ihre heruntergekommenen Baracken mussten 15 Jahre vor Zuteilung beantragt werden. Die erhöhte Anzahl von Urlaubstagen wurde von einer durch Mauern und Selbstschussanlagen limitierten Reiseziel-Auswahl kompensiert. Im Klartext: Die Ausbeutung der Arbeiterklasse übernahm statt Adel, Militär oder Kapitalisten nun die Partei.

Sonstige Bedeutungen

  • Noch benachteiligter, als die Arbeiterklasse ist die Schulklasse. Sie unterscheidet sich von der Arbeiterklasse dadurch, dass sie keinen Lohn erhält und zusätzlich zur Arbeit auch noch zur Heimarbeit gezwungen wird. Schulkinder sind meistens zu dumm, zu unerfahren und haben auch noch kein ausreichendes Selbstbewusstsein um eine Revolution zu organisieren. Statt dessen verprügeln die stärkeren, schöneren und beliebteren lieber die Schwächeren. Die Opfer müssen die doppelte Frust in sich hineinfressen und werden später zu Kriminellen oder zu Obdachlosen.
  • Billigfluggesellschaften richten zunehmend zur Business Class auch die Arbeiterklasse in ihren Maschinen ein. Mit Holzsitzen und Pausenbroten ausgestattet, können dortige Passagiere zwar nicht mal ihre Bordkarte lesen, dafür aber bei einer Panne während des Fluges zu Reparaturen auf die Tragflächen geschickt werden.
  • Berliner Schulen planen, ihre Besucher künftig vor dem Hauptschulabschluss in die Arbeiterklasse zu schicken. Senator Blöder: "Damit die Kinder wissen, was Arbeit ist. Wenn sie fertig sind, kriegen sie ja nie wieder einen Job."
  • Linksintellektuelle, deren Vorfahren im Hafen oder Schlachthaus ihr Bier in den Schlund gegossen hatten, berufen sich oft stolz auf ihre Herkunft und demonstrieren gern zwischen Kaviaressen und Mailand-Shopping Solidarität mit der Arbeiterklasse.