Zweite Deutsche Wiedervereinigung

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Die Zweite Deutsche Wiedervereinigung oder Erweiterte Wiedervereinigung war ein Geheimprojekt der Regierung Helmut Kohls in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren. In mehreren Etappen sollte dabei die Bananenrepublik Deutschland wieder mit seinen früheren Kolonien vereinigt werden.

Das Projekt befand sich nach bisher unveröffentlichten Aussagen des Außenministers Klaus Kinkel 1998 kurz vor seiner Vollendung. Ihm wurde jedoch durch den Wahlsieg Gerhard Schröders ein Riegel vorgeschoben. Angela Merkel wollte das Projekt ab 2005 wiederbeleben, scheiterte aber am Widerstand der SPD, die eine Fremdarbeiterwelle in deutsche Lande und damit um die Arbeitsplätze ihrer Wählerklientel fürchtete. Es gibt jedoch Hinweise darauf, das es von einem geheimen Diplomatenkorps weitergeführt wird.

Umfang

Das Projekt sollte Deutschland mit folgenden Staaten wiedervereinigen:

Eine Hinzufügung von Mallorca wurde dagegen abgelehnt, da der deutsche Staat sich nicht in der Lage sah, die von deutschen Touristen am Ballermann hinterlassenen Abfälle zu reinigen. Ebenfalls sah man es es als aussichtslos an, die früheren deutschen Besitzungen in Venezuela (Klein-Venedig) und China (Kiautschou) zu bekommen und beschränkte sich damit auf die afrikanischen Staaten.

Mit der Umsetzung wäre Deutschland zweitgrößtes Land der Welt hinter Russland geworden.

Geschichte

Vorgeschichte

Schon Adolf Hitler hatte vor 1945 erfolglos versucht, die Kolonien Deutschlands zurückzuerobern. Nach der Umwandlung der Nazidiktatur in die heutige Bananenrepublik wurde in der Nachfolgepartei der NSDAP, der CDU, ein Kreis gebildet, der sich mit den diplomatischen Möglichkeiten der Rückeroberung der Kolonien befasste: der Kolonialkreis.

War dieser Kreis zunächst von erzkonservativen, stramm rassistischen ehemaligen Nazis geprägt, so stieß ab 1968 ein Kreis linksorientierter Intellektueller dazu. Diese argumentierten, Deutschland müsse die historische Schuld für die Ausbeutung der ehemaligen Kolonien übernehmen und diese Länder wieder in den deutschen Wirtschaftsraum aufnehmen. Zwar gab es zunächst Streitigkeiten, da die Rechten die drohende "Niggerflut" (sic!) ablehnten, doch man entschied sich, für das gemeinsame, große Ziel diese Streitigkeiten zurückzustellen. Bis Anfang der 80er Jahre blieben diese Diskussionsthemen im Hintergrund.

Konkrete Planungen

Ab der Übernahme der Regierung durch Helmut Kohl in Deutschland begann jedoch zum ersten Mal ein Hoffnungsschimmer aufzublitzen, da dieser gerade aus dem Kolonialkreis stammte. Er setzte sogleich den BND ein, um diplomatische Kontakte zu den betroffenen Regierungen zu unterhalten. Dabei stießen die deutschen Agenten zunächst auf schroffe Ablehnung. So sagte Uguma Adabema, Diktator von Togo, in einer später in seinen Memoiren veröffentlichen Geheimansprache:

Diese Deutschen (...) maßen sich an, hier wieder die Kolonialherren zu spielen. Wir hätten ja noch mitgemacht, wenn wenigstens unser Clan unter die Schutzherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft gekommen wäre. (...) AberDemokratie einführen und unsere Macht abgeben? Niemals!

Das Problem löste sich jedoch, als die erste deutsche Wiedervereinigung gelang. Die Präsidenten und Diktatoren waren begeistert von den neuen Shoppingcentern, die in den blühenden Landschaften des deutschen Ostens wie Pilze aus dem Boden schossen, und konnten auch der Lynchjustiz der Neonazibanden etwas abgewinnen. Da regulieren sich Fehlentwicklungen selbst, fast so wie bei uns! (Zitat von Paul Kagame, Ruanda).

Der 1+8-Vertrag

Man einigte sich schließlich im Jahr 1997 auf den 1+8-Vertrag, der 1999 ratifiziert werden sollte und folgende Gefälligkeiten für die Diktatoren der ehemaligen Kolonien vorsah:

  • Paul Biya, Präsident des größten Landes Kamerun, wird Finanzminister der nächsten deutschen Bundesregierung. Auf sein Talent zur Veruntreuung öffentlicher Gelder wurden große Hoffnungen gesetzt.
  • John Kufour (Ghana), der Hobbyfußballer ist und in der AH-Mannschaft von Ghana Ehrentorhüter ist, wird Bundestrainer der Vereinigten Deutschen Fußball-Nationalmannschaft.
  • Paul Kagame (Ruanda) und Jakaya Kikwete aus Tansania werden in den Vorstand der Telekom AG geschleust. Ihre Aggressivität in den Regionalkonflikten wurde damit gewürdigt, sien sollten eingesetzt werden, um US-Heuschreckenfonds abzuwimmeln.
  • Sir Michael Somare (Papua-Neuguinea), der immer schon Engländer werden wollte, darf dies nach einem Geheimabkommen mit Tony Blair auch werden.
  • Hifikepunye Lucas Pohamba (Namibia), der besonders von den Shoppingcenters des Deutschen Ostens begeistert war, wird Bürgermeister von Lüderitz in Sachsen-Anhalt und darf dort einen neuen Industripark bauen.
  • Pierre Nkurunziza (Burundi) wird Eigentümer des Aldi in Offenbach-West, damit er endlich einen legalen Besitz sein Eigen nennen kann.
  • Manny Mori (Mikronesien) bekommt eine Sozialwohnung in Berlin-Neukölln zugeteilt, um nicht als Obdachloser dazustehen. Als Dank sollte am 1. Januar 2000 eine Parade mit den zwei Pferdewägen und drei Fußsoldaten der mikronesischen Streitkräfte organisiert werden, für die sogar 2 der kostbaren Kalaschnikow-Kugeln geopfert werden sollten.

Pause in der Regierung Schröder

Nach dem Regierungswechsel 1998 wurden die Pläne jäh abgewürgt. Grund war eine Rede des neuen Außenministers Joschka Fischer, die das vorläufige Ende bedeutete:

  • Es steht uns Deutschen nicht zu, wieder zu unserer alten Kolonialpolitik zurückzukehren. Ein Land mit einer derartigen Vergangenheit (...) sollte in dieser Hinsicht Zurückhaltung üben. Ich erkläre hiermit die Unterstützung der Bundesregierung für das Projekt für beendet.

Trotz vehementer Proteste aller beteiligten Staaten wurden die Verhandlungen nicht mehr wiederaufgenommen.

Nach dem Wechseljahre-Putsch

Nachdem die CDU 2005 wieder an die Macht kam, sahen die Regierungschefs der ehemaligen Kolonien ihre Stunde gekommen. Doch zunächst scheiterten alle ihre Bemühungen an der SPD, die wegen dem befürchteten Zustrom neu-deutscher Arbeitskräfte die Unterstützung im Bundestag verweigerten. Eine eigene Mehrheit für das Projekt aus CDU und NPD - die ja noch nicht mal im Bundestag sitzt - war nicht möglich, alle anderen Parteien lehnten es sowieso ab. Offiziell ist damit die Zweite Wiedervereinigung weiter auf Eis gelegt.

Dennoch gibt es wieder Hoffnung, seit Anfang 2007 geheime Besprechungen in der ehemaligen PDS (Die Linke) bekannt wurden. Angeblich soll Oskar Lafontaine der CDU die Unterstützung für das Projekt zugesagt haben, wenn er in einer möglichen schwarz-roten Koalition 2009 das begehrte Finanzministerium wiedererhält. Dadurch musste allerdings der Plan, Paul Biya diesen Posten anzubieten, umgewandelt werden. Es sind bisher zwei Möglichkeiten im Gespräch. Zum einen könnte Biya Vorstandvorsitzender der Volkswagen AG werden. Zum zweiten könnte ein Geheimabkommen mit dem russischen Konzern Gasprom geschlossen werden, wo Gerhard Schröder, der an dem Projekt anscheinend inzwischen doch Gefallen gefunden hat, ein gutes Wort bei Wladimir Putin einlegen könnte.

Bis diese Bestrebungen umgesetzt werden, können jedoch noch ein paar Jahre vergehen.

Mögliche Auswirkungen

Die Auswirkungen auf Deutschland sind durchweg positiv zu bewerten:

  • Deutschland hätte Anteil an den Tropen und der Südsee. Die Touristen könnten also im eigenen Land im Dezember Strandurlaub machen.
  • Deutschland könnte mit Wiederaufforstungen des Regenwaldes die eigene Klimabilanz (CO2-Bilanz) auffrischen, ohne selbstumständlich Energie zu sparen.
  • Tropenfrüchte und vor allem der Deutschen zweitliebstes Gesöff (hinter Bier) müssten nicht mehr importiert werden.
  • Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hätte durch die Verstärkung aus Fernsüd endlich wieder Chancen auf den Weltmeistertitel.
  • Deutschland wäre endlich auch offiziell Bananenrepublik und könnte dieses wichtige Grundnahrungsmittel anbauen!
  • Die Anzahl der deutschen Bundesländer wäre endlich wieder gerade, da zusätzlich zu den 16 alten Bundesländern folgende dazukämen:
    • Nordkamerun
    • Südkamerun
    • Westkamerun
    • Ostkamerun
    • Westghana
    • Ostghana
    • Togo
    • Nordtansania
    • Südtansania
    • Mikronesien
    • Ruanda
    • Burundi
    • Nordnamibia
    • Südnamibia
Damit wären es endlich wieder 30, was eine einfachere Handhabung als die sperrige 16 bei administrativen Aufgaben bedeuten würde und riesige Kostenersparnisse brächte.

Literatur

  • Klaus Kinkel: Die gescheiterte Zweite Deutsche Wiedervereinigung. Enthüllung eines Welt-Skandals (Soll Ende 2007 erscheinen, wenn das Buch nicht von Angela Merkel zensiert wird)

Siehe auch