1 x 1 Silberauszeichnung von Belarusfan

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche
Inhaltsverzeichnis
  1. Geschichte
  2. Hauptforderungen
  3. Aktivität
  4. Literatur
Vorsitzende des ZDSuR reagiert auf einen harmlosen Stupidedia-Artikel

Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma (kurz: Zigeuner-Lobby oder ZDSuR) ist ein umgehend nach Ende des Zweiten Weltkriegs gegründeter Verein der es sich zum Ziel gesetzt hat künftig umgehend gegen berechtigte und unberechtigte Kritik am fahrenden Volk vorzugehen, sowie eine zentrale Anlaufstelle für alle Rotationseuropäer zu bilden. Sinti und Roma-Räte gibt es überall in Europa, jedoch nur der in Deutschland trägt den Zusatz "Zentral", da Deutschland ziemlich mittig in Europa liegt und von daher für alle Sinti und Roma bei ihren Wanderungen kaum zu verfehlen ist (sofern ein Kompass und jemand der ihn lesen kann vorhanden ist). Der ZDSuR weist Ähnlichkeiten mit dem Zentralrat der Juden auf, wobei der ZdJ die Forderung nach einem eigenen Land schon vor langem gestrichen hat, da ihnen völkerrechtswidrig das Land der Palästinenser zugewiesen wurde.

Geschichte

Nur wenige Tage nach der Kapitulation Deutschlands, die das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa besiegelte, setzten sich einige nur wenige Tage zuvor befreite, ehemalige Sinti und Roma-Konzentrationslagerinsassen zusammen um Vorkehrungen zu treffen die Sinti und Roma in Deutschland zukünftig schützen solle für den Fall, dass die Nationalsozialisten nocheinmal an die Macht kämen. Eine Vereinssatzung wurde ausgearbeitet. Als Sitz des Zentralrates wurde die neue Hauptstadt Bonn gewählt, da man dort ohne lange Reisezeiten Politiker mit Forderungen überhäufen und notfalls auch einschüchtern könne, wenn irgendetwas nicht nach den Vorstellungen des ZDSuR laufen sollte. Aufgrund der Schuld, die Deutschland durch den Mord an Tausenden Sinti und Roma auf sich geladen hatte wurden dem ZDSuR nur selten Steine in den Weg gelegt. Lange Zeit hatte der ZdSuR aber fast nur mit Familienzusammenführungen (juristisch korrekt: illegal Menschen einschleusen) zu tun. Hin und wieder wurde auch ein bisschen auf angebliche Diskriminierung aufmerksam gemacht.
Nach dem Fall der Berliner Mauer, Berlin wurde neue alte Hauptstadt, zog auch der ZDSuR um, um weiterhin in der Nähe der politischen Machthaber sein zu können. Hierbei kam es zum ersten Konflikt zwischen Politik und dem ZDSuR. Dieser forderte, die Bundesregierung möge den Umzug bezahlen. Als diese sich weigerte, drohte man mit den Medien und damit, Paralellen zur NS-Zeit zu ziehen was die Ausgrenzung von Sinti und Roma angeht. Davon eingeschüchtert beglich die Bundesregierung die Umzugskosten in Höhe von 300.000 DM. Seitdem hat der ZDSuR seinen Hauptsitz in Berlin.

Zigeuner haben ihren Wagen wieder. Das wird gefeiert

Hauptforderungen

Die Satzung des Vereins beginnt wie folgt:
1.1 Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma setzt es sich zum Ziel, eine zentrale Anlaufstelle für alle Sinti und Roma in Deutschland zu bilden zum Zwecke des Selbstschutzes (vor allem vor den Deutschen, denn wer für zwei Weltkriege verantwortlich ist, kann bestimmt auch einen dritten verursachen), der Familienzusammenführung und der vereinfachten Planung großerer Sinti und Roma-Wanderungen.
1.2 Des weiteren verpflichtet sich der ZDSuR gegen jede noch so kleine (angebliche, Anm. des Autors) Kritik bzw Diskriminierung unseres Volkes erst massiv medial und dann, falls nötig, auch gerichtlich vorzugehen.
1.3 Der ZDSuR kämpft mit allen Mitteln für die Rückgabe von durch das Naziregime enteignetem Besitz.
1.4 Der ZDSuR setzt sich für die Gründung von Bauwagenplätzen ein.
1.5 Gründung eines eigenen Staates, wenn Deutschland irgendwann nocheinmal aufgeteilt werden sollte.
Diese Hauptforderungen stießen auf enormen Zuspruch innerhalb der Sinti und Roma-Gemeinden und die Mitgliederzahlen erreichten innerhalb weniger Wochen nach Gündung mehrere Zehntausend. Vor allem die Aussicht auf Rückgabe der enteigneten Pferdekarren freute die Sinti und Roma, denn ein Zigeuner ohne Karren ist weniger mobil, kann also weniger herumreisen um europäische Sozialsysteme auszubeuten.
Ausserdem kämpft der ZDSuR dagegen an, dass, nur weil sehr viele einige Sinti und Roma kriminell sind, gleich alle als kriminell bezeichnet werden. Allerdings ist es dem ZDSuR komischerweise gestattet, dass, wenn einige Deutsche sich negativ äussern, gleich ganz Deutschland als Roma und Sinti-feindlich zu bezeichnen. Dieses selbst alle über einen Kamm scheren und von anderen verlangen, dass man eben das bei ihnen nicht tut ist schon vom Zentralrat der Juden bestens bekannt.

Aktivität

Der Verein hatte anfänglich erheblich damit zu kämpfen, dass er niemanden vertrat. Sinti und Roma sind Ausländer, also nicht Deutsche, und die Deutschen hießen nicht Sinti oder Roma, sondern Zigeuner. Der Verein hatte aber Erfolg damit, Zigeunern und Gutmenschen einzureden, dass Zigeuner gar keine Zigeuner sind, sondern Gutmenschen, ähm, Sinti. Oder Roma. Seitdem vertrat er dann die umetikettierten Zigeuner.


Richtig nervig aktiv wurde der ZDSuR erst ab den 1990ern:

  • Im November 1993 demonstrierte der Zentralrat zusammen mit Holocaust-Überlebenden vor dem Reichstag für die Errichtung einer Gedenkstätte vor dem Reichstag. Die Bundesregierung überlistete die Demonstranten und erwiederte, solange dort demonstriert wird, wo ein Denkmal gebaut werden soll, kann dort ja nicht gebaut werden. Als die Demonstranten den Platz räumten, sah die Bundesregierung den Protest als beendet an und beschäftigte sich wieder mit wichtigeren Dingen. Eine Beschwerdeschrift über dieses Vorgehen zerstörte daraufhin einen Aktenvernichter im Kanzleramt.
  • 1995 setzte der ZDSuR durch, dass Sinti und Roma offiziell als Minderheit mit eigener Sprache anerkannt werden. Als Minderheit mit eigener Sprache wurden sie zwar schon zur NS-Zeit anerkannt (deshalb wurden sie verfolgt und ermordet), aber das tut wohl nichts zur Sache.
  • Ende 2013 kämpfte der ZDSuR gegen das Wort „Zigeunersoße“, da das ihrer Auffassung nach diskriminierend sei. Den Soßenherstellern war das egal, auch das Einschalten der Medien blieb wirkungslos.
  • Ende Februar 2014 gelang dem ZDSuR ihr bis dahin größter Erfolg, als es ihnen gelang den Betreiber der Stupidedia einzuschüchtern, indem sie mit Naziargumenten ankamen, weil ihnen der Artikel "Zigeuner" nicht politisch korrekt genug war.
  • Der ZDSuR hat überall in Deutschland Bauwagenplätze gegründet. Diese werden aber kaum in Anspruch genommen, da Sinti und Roma eh nie lange an einem Ort verweilen.

Literatur

  • Udo Voigt - Zigeuner, Rotationseuropäer, Sinti und Roma - Auch wenn man es golden anmalt und umbenennt: Scheiße bleibt Scheiße; NPD-Privatdruckerei, 18,88€
  • Knorr Kochbuch - Warum Zigeunersoße Zigeunersoße heißt, 1,80€
  • Edward Snowden - Inside ZDSuR, umsonst bei Wikileaks
Wo gehts'n jetzt lang? Dieser Artikel ist eine Reaktion auf die Sperrung von Zigeuner. Wer ernstgenommen werden will muss auch bitterböse Satire, Sarkasmus, Zynismus, usw abkönnen. Gleich die Nazikeule auspacken ist armselig Nazikeule.jpg