Zentaur

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Zentauren waren im Mittelalter beliebte Flüssigkeitsspender, wenn man wusste, wo man bohren musste.

Der Zentaur (auch Turteltauer) ist ein vermutlich aus Persien stammendes, aber mittlerweile, wenn auch nur sehr selten, in ganz Europa anzutreffendes Geschöpf. Der wissenschaftliche Name lautet Homo Equus Palumbes.

Beschreibung

Ein Zentauer ist das Ergebnis des Zeugungsaktes von einem Menschen einem Pferd und einer Turteltaube. Grob umrissen handelt es sich beim Zentauren um einen Mann, der von der Hüfte abwärts in ein Pferd übergeht. Die Widerristhöhe beträgt selten mehr als 165 cm und die gesamte Körpergröße liegt somit bei in etwa 2,5 Metern. Der Oberkörper ist kräftig, mit ausgeprägter Behaarung, auch an der Armen, wogegen der Pferdeleib eher zierlich wirkt. Er kann jede beliebige Färbung haben, das Kopfhaar ist meist dunkel bis schwarz. Zentauren sind äußerst scheue Wesen und sehr schwer zu Gesicht zu bekommen. Es ist nicht auszuschließen, dass diese prachtvollen Geschöpfe bereits ausgestorben sind, da in den letzten Jahren kaum welche gesichtet worden sind. Sicher ist jedenfalls, dass sie vom Aussterben bedroht sind.

Der Halb-Zentaur

Noch seltener allerdings ist eine Zentaurenart, die exakt halb Mensch halb Pferd ist, nämlich der Halbzentaur.In diesem Fall wurde die Taube beim Geschlechtsakt einfach ausgelassen.Ein Halbzentaur hat den Oberleib eines Menschen und den Hinterleib eines Pferdes, also nur den Pferdearsch und die Beine und nicht mehr. Ein Halbzentaur macht die Bezeichnung "Pferdearsch" noch sprichwörtlicher. Nach der Bezeichnung "zur hälfte Mensch zur Hälfte Pferd" müsste eigentlich der Halbzentaur das Original sein.

Fortpflanzung

Die Zentauren pflantzen sich durch Zellteilung fort. Die heutigen Zetauren sind Jahrtausende alt. Woher sie stammten ist keinem Menschlichen Wesen bekannt. Es ist ihr wohlgehütetstes Geheimnis und wir werden es wohl niemals erfahren. Nun haben sie aber Geschlechtsorgane, enorme Geschlechtsorgane. Die Paarung der Zentauren ist nicht dazu da Nachkommen zu zeugen. Man nimmt an, dass die Menschen die Möglichkeit des Geschlechtsaktes um des Aktes willen, sowie die gleichgeschlechtliche Liebe von den Zentauren übernommen haben. Das war auch der Hauptgrund ihrer späteren Verfolgung. Die Tatsache, dass sie sich nicht vermehren sorgt dafür, dass Zentauren vom Aussterben bedroht sind. Zwar können sie scheinbar keines natürlichen Todes sterben, doch gibt es immer noch Menschen, die meinen die Sache der Inquisition fortführen zu müssen. Außer den Menschen haben Zentauren keine natürlichen Feinde.

Geschichte

Der Legendäre Zentaurenkönig MercuriusI

Die ersten lesbaren Beweise für die Existenz solcher wesen stammt vom frühen griechischen Philosophen Homophilius, der in seinem Bestiarium die Paarung zweier Zentauren am Ufer des Euphrat beschrieb, ein Zitat ist hier nicht vonnöten. Insgesamt wurden Zentauren im antiken Griechenland für ihre enorme Manneskraft und Anmut verehrt. Ihre melodischen Balzgesänge galten von jeher als das musikalische Ideal. Das war die Blütezeit der Zentauren und ihrer Verehrer. Mit dem Christentum kam auch die Verfolgung der Zentauren. Der Grund dafür war zum einen die Erklärung der Gleichgeschlechtlichen Liebe zur Sünde, zum anderen die Ähnlichkeit der Zentauren zu der christlichen Personifikation des abstrakten Bösen (Teufel) – „Halb Mensch, halb Tier“.

So zogen sich die Zentauren in für Menschen unzugängliche Gebiete zurück, um ein ungestörtes Dasein führen zu können. Die Menschen, welche Kontakt zu ihnen hatten, oder sie immer noch anbeteten wurden als Hexen/Hexer/Teufelsbuhlen*/Sodomiten* verfolgt und verbrannt. (* dazu muss angemerkt werden, dass es nie sexuelle Verhältnisse zwischen Menschen und Zentauren gegeben hat. Kein Mensch hätte das überlebt.) Als das Christentum schließlich an Einfluss verlor, wurden Versuche unternommen das Verhältnis der Menschen und Zentauren zu restaurieren, doch bei den Menschen hatten sich seit der Zeit der grausamen Verfolgungen viele Generationen gewechselt, bei den Zentauren nicht. Ihre enorme Weisheit erlaubte es den Zentauren nicht die Menschen für die Schandtaten ihrer Vorfahren zu hassen, doch die Vergangenheit ließ ein erneutes Näherkommen der Rassen nicht zu. Selbstverständlich kann noch einiges gerettet werden. In Ungarn wurde das viele Hektare große Zentaurenschutzgebiet Chiron eingerichtet. Dort lebt unter der Führung von MercuriusII eine zwei Dutzend Hengste zählende Herde. Ähnliche Programme sollen nun auch andernorts durchgeführt werden. Die Menschheit hat eine Menge wieder gutzumachen.

Literatur

Leider wurden ab 749 n.Chr. auf Geheiß des Papstes alle Texte, die Zentauren behandelten als heretisch verbrannt, nur zwei Werke aus der Antike haben überlebt:

  • Homophilius von Athen - Bestiarium (Erste schriftliche Erwähnung des Zentauren)
  • Caesar Nero - Oden An Den Zentauren (261 Gedichte umfassende Lobes- und Liebeslyriksammlung)

An Literatur aus der Neuzeit mangelt es nicht. Hier ist das bedeutendste Werk aufgeführt:

  • Edgar Pferte-Fräße - Der Centaur - Geschichte und Einfluss auf die Menschliche Zivilisation