1 x 1 Silberauszeichnung von Zwörg

Zahnseide

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Die Zahnseide, auch dentali sericum genannt (letzteres jedoch nur in speziellen Zahnseide-Fachkreisen), war ein zahntechnischer und sozialer Durchbruch der Menschheitsgeschichte. Ohne die Zahnseide würden wir heute nicht über CO2 und Co. Diskussionen führen, sondern uns über den schlechten Mundgeruch der Nachbarin unterhalten.

Herstellung

Die Herstellung der Zahnseide ist ein kompliziertes, kostspieliges und riskantes Unternehmen. In einem äusserst grossen Ofen werden Unmengen an Zahnarzthandschuhen in Verbindung mit Calciumcarbonat zuerst aufgekocht, danach gesiedet und zum Schluss mit Geschmacksstoffen gedämpft.
Der Zahnarzthandschuh ist sowohl Hauptinhaltsstoff der Zahnseide wie wichtiges Folterhilfsmittel für Zahnärzte
Der Verwendung der Geschmackstoffe sind geringfügige Grenzen gesetzt. Seit dem Denkwürdigen Fall einer älteren Dame, die sich nach der Anwendung von Zahnseide gezwungen sah, ihr Abendbrot rückwärts zu essen, tat dies mit einer solcher Wucht, dass ihr Gebiss ersetzt wurden musste, ist es Zahnseidefirmen nicht mehr gestattet die beliebte Geschmacksrichtung Kutteln auf den Markt zu bringen. Des Weiteren sind biologische Geschmacksstoffe verboten, damit die Zähne der Bevölkerung nicht so reinlich sind, dass Zahnärzte nicht mehr von Nöten sind.
Der Brei aus Zahnarzthandschuhen und Calciumcarbonat wird nun mit Gliss Kur Liquid Silk von Schwarzkopf angedickt. Dieses Gemisch wird in speziell dafür angefertigte Furchen gegossen. Diese Furchen befinden sich in weichem Mamor und wurden mit einem vergoldeten Vampirzahn hergestellt. Das Gemisch darf jedoch nur im Mondschein einer Vollmondnacht vergossen werden, ansonsten verwandelt es sich zu Gummi.

Geschichte

Wie jedes denkwürdige Werkzeug hat die Zahnseide eine lange und atemraubende Geschichte. Die erste überlieferte Darstellung einer Zahnseide wurde in einer Höhlenmalerei im österreichischen Bayern entdeckt. Das Bildnis zeigt eine beinahe menschliche Figur, welcher eine unförmige Linie quer durch den Mund gezogen wurde. Anti-Zahnseide-Lobbyisten reden seit Jahren von der dargestellten Ermordung der Figur und Anhänger der BDSM-Szene behaupten, die erste bekannte Knebelung darin zu erkennen. Doch Dentali-sericum-Forscher sind sich einer Meinung, dass nur die Zahnseide mit dieser Zeichnung gemeint sein kann. Des Weiteren finden sich an prähistorischen Gebissen von Hunden und Katzen Abnutzungen, welche darauf hindeuten, dass sogar Haustieren die Chance auf ein gesundes gebiss nicht verwehrt wurde.
Im Zeitalter der Römer ging die Bedeutung der Zahnseide verloren. Mit der Entdeckung des Profits dank kranken Zähnen durch Zahnärzte und Zahnfirmen wurden die Vorzüge der Zahnseide mithilfe Widerstandgruppen wie cmeptbyhoro byaa (russisch, bedeutet so viel wie Tod den Zahnärzten) der Öffentlichkeit präsentiert.

Nutzen

Ein Beispiel der typischen Zahnseide.

Der Nutzen der Zahnseide ist unter Dentali-sericum-Forschern ebenso unbestritten, wie er von der Anti-Zahnseide-Lobby untergraben wird.

Sozialer Nutze

Als sozialer Nutze der Zahnseide wird der Ungestank bezeichnet, welcher einem Menschen beim Sprechen entströmt. Ohne regelmässigen Nutzen von Zahnseide kann es bei den Zuhöhern zu Ohnmachts- und Übelkeitserscheinungen kommen. Versuche von sogenannten Munriechern direkt nach der benutzung von Zahnseide wird entnommen, dass Zahnseide den Mund neutralisiert. Umstritten ist jedoch die Liebe-durch-Neutron-These, welche besagt, dass der neutrale Mundgeruch auf andere Personen anziehend wirkt.

Hygienischer Nutze

Beim Essen, Küssen, Trinken oder Saufen lagern sich (meist unerwünschte) Reste im Mund ab. Will oder muss man diese entfernen reicht eine Zahnbürste nur bedingt. Mithilfe der Zahnseide werden die Reste zwischen den Zähnen (in den Zahntunneln) entfernt. Für besonders grosse Knochen, Bierdosen, Zungenstücke und Sabberballen kommt man jedoch nicht umhin, mit den Fingern diese heraus zu klauben.

Anwendung

Zahnseide wird in der Mainstreamgesellschaft äusserst selten angewendet, denn die Anwendung der Zahnseide ist nicht ohne Risiken. Hier einige der häufigsten Unfälle:

  1. Schnitte sowohl ind Finger wie in Zahnfleisch
  2. Verletzungen des Zahnes
  3. Ausreissen von Zahnfleisch (in seltenen Fällen Ausreissen eines Zahnes oder Teile davon
    Schnappschuss beim Interviewen eines Zahnes, welcher kürzlich mit Zahnseide in Berührung kam.
  4. Reissen der Zahnseide
  5. Übertragung von dental übertragbaren Krankheiten bei Zweitnutzung eines Zahnseidefadens

Religion

Seit Jahrmillionen existiert die Dentricum-Religion. Diese schreibt der in den in der Zahnseide enthaltenen Stoffen magische, heilende oder zum Wahnsinn verhelfende Wirkung. So wurde bereits zu Zeiten der Inka ein Stück Zahnseide dem königlichen Hund zum Verzehr geboten. Lebte dieser nach seiner Mahlzeit noch, standen gute Ernten bevor, verstarb er, so würde das Reich hungern. Gläubige der ganzen Welt beten bis heute versteckt ein Stück Zahnseide an.

Magische Fähigkeit der Zahnseide

  • Einer mongolischen Legende nach muss man einen langen Zopf aus Zahnseide unter das Kopfkissen legen, damit man bzw der zukünftige Ehemann fruchtbar ist.
  • Chinesen glauben, ein Stück zerkochte Zahnseide in einem Teller mit Nudeln, dem Verehrten untergeschoben, erweckt dessen Gefühle für die Person.
  • Wickelt man sich Zahnseide in die Haare, so wird man viele Freunde haben.
  • Verschluckt man ein Stück Zahnseide und überlebt es, verfolgt einem das Glück. Je grösser der Faden, desto mehr Glück.

Gerüchte

Um die Zahnseide ranken sich unendlich viele Gerüchte, Mythen und Legenden, sogar wenn man die magischen Fähigkeiten der Zahnseide aussen vor lässt. Diese Gerüchte reichen von so unwahrscheinlichen Dingen wie dem Klebenbleiben am Finger bis sehr glaubhaften Berichten von Bergsteigern, die anstelle von Seilen Zahnseide verwendeten. Hier eine Auswahl:

  • Das Mekka der Muslime ist ein riesiger hohler Blechzylinder, in welchem auf einem goldenen Podest ein rotes Samtkissen liegt, auf jenem sich die benutzte Zahnseide Mohammeds befindet. (sehr wahrscheinlich)
  • Gott sendete Maria eine Rolle Zahnseide mit seinem Sperma, damit diese sich die Zahnseide einführen konnte und so schwanger wurde.(sehr wahrscheinlich)
  • Nonnen und Priester befriedigen sich wegen Obengenanntem mindestens am Empfängsnisstages Jesus mit Zahnseide. (wegen Augenzeugenberichten eine Tatsache)
  • In Afrika findet man öfters einen Strang Zahnseide vor der Türe eines Einwohners, welcher böse Geister abhalten sollte. Durch die Stolpergefahr hält er aber eher unangemeldete Gäste fern. (eher unwahrscheinlich)
  • Zahnseide in der Suppe führt zu Übelkeit. (unwahrscheinlich)