Wir sind Heiden

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Wir sind HEIDEN
Frontsängerin Judith Pentakel in ihrer paganistischen Tracht und mit Keltenkreuz auf der Brust
Gesang und Riten Judith Pentakel
Orgel Jens-Michel Thorette
Keltische Felsentrommel Pola Rune
Kristallkugellesen Mark Tawotan
Gründung 2000
Produzent S. Chamane
Stil Pagan Pop
Fans Kultur-Menschen

Wir sind Heiden ist die wohl bekannteste deutsche Pagan Pop-Band. Das liegt aber eigentlich nur daran, dass sie die einzige deutsche Pagan Pop-Band sind. Mitglieder sind Judith Pentakel (musikalisch angehauchte Opferschreie), Jens-Michel Thorette, Mark Tawotan sowie Pola Rune.

Geschichte der Band

Die Band gründete sich im Jahr 2000 unter dem simplen Namen "Heiden" in Heidenheim an der Brenz, als sich die Bandmitglieder allesamt als richtige Hardcore-Paganisten outeten, aus verständlichen Gründen allerdings nicht ernst genommen wurden. Weil sie sich nicht trauten, irgendeine an Satanismus grenzende Schandtat zu verüben, um ihren Glauben unter Beweis zu stellen, gründeten sie eine paganistische Musikgruppe und nannten sie "Wir sind Heiden", um diesbezüglich auch wirklich auf der sicheren Seite zu sein. Die obligatorische Großschreibung (Umbennenung in "Wir sind HEIDEN"), um ihren Absichten mehr Ausdruck zu verleihen folgte ein Jahr später. Zudem gaben sie sich selten dämliche Künstlernamen, die irgendwie mit dem Heidentum in Verbindung stehen (bzw. von denen sie glaubten, dass sie es tun). Mark Tawotan verzichtete in seiner eigenen Welt versunken auf einen Künstlernamen und wurde so zum Außenseiter der Band. Dafür wurde von Fans auch 2007 sein Hund geopfert, wobei er dabei erst bemerkte, dass er überhaupt einen Hund hatte. Von nun ab hielten sie als Konzerte getarnte Opfergottesdienste, die zwar nicht viel mit Paganismus zu tun hatten (am Ende wurde dem imaginären Gott Destroyan eine zerstörte Gitarre geopfert), die Band aber deutschlandweit bekannt machten, wohingegen Wir sind HEIDEN in Amerika strengstens verboten sind. Wer dort eine Wir sind HEIDEN-CD kauft, bekommt dazu kostenlos den Freifahrtsschein nach Guantanamo.

Bandmitglied Pola Rune: Kann dieser Bart lügen?

Musik

Die Musik von "Wir sind HEIDEN" ist gekennzeichnet von pseudo-paganistischen Texten und extrem schlecht gemachter Hintergrundmusik, die scheinbar aus dem Herr der Ringe-Soundtrack entwendet wurden. Das Lied "The Pan Piper (and The Devil)" durfte nicht veröffentlicht werden, da, so Jugendschützer, darauf "seltsames Keuchen" zu hören war. WsH machten die Holzbläser dafür verantwortlich, die bei den Studioaufnahmen öfter am Joint gezogen, als in die Flöte geblasen hatten. Andere bekannte Lieder von WsH sind unter anderem Die Reinkarnation, Götterdenkmal, Gekommen für die Heiden, Von hier an Rind oder Endlich ein Grund zum Pagan.

Gründe für ihr Handeln

Die ganze Band wurde am 27.10.2008 zu Oliver Geißen eingeladen und sollte dort mit einem Vertreter der katholischen Kirche und dem Mitglied einer echten Rockband die Gründe (und Berechtigungen) für ihr Handeln und ihre Existenz diskutieren. In dieser Sendung sagten Judith Pentakel und Jens-Michel Thorette aus, dass sie aufgrund ihres mangelnden Könnens (tatsächlich besaß Thorette eine Orgel mit Stützrädern) ein Nischengenre brauchten, in dem sie keine Konkurrenz oder irgendeine Vergleichsband haben konnten, da sonst ihre Abhängigkeit vom OSSLATO-Prinzip deutlich geworden wäre.

Analyse

Als wir sind HEIDEN-Fan outet man sich auch outomatisch als Heide. So wie Kermit.
Hol den Vorschlaghammer!

Sie haben uns ein' Totem gebaut
und jeder Vollidiot weiß,
dass das die Götter vergrault.
Ich werd die besten Killer
dieser Stadt engagieren.
Die sollen Nachts noch die Trümmer
mit Ravioli beschmieren.


Dies ist der Text des Liedes Götterdenkmal. Der erste Teil des, zugegebenermaßen doch sehr kurzen Liedes handelt von Heiden, die ihren Anführern übereifrig einen Totem errichten. Die Anführer halten das, wie aus dem Lied hervorgeht, für eine sehr schlechte Idee und wollen ihn zerstören. Der letzte Satz zeugt von mangelnder Kreativität und der Tatsache, dass Songwriter Pola Rune nach 3 Stunden dauertexten hungrig wurde und sich beim Schreiben etwas zu essen machte. Eine klassische musikalische Einflussnahme.