Wipe Out

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"Wipe Out- Heul nicht, lauf!" Ist eine Fernsehsendung, die derzeit auf dem Unterschichtenkanal Pro7 ihr Unwesen treibt und Gerüchten zurfolge zu Schlaganfällen und chronischen Phantomschmerzen sowie Verblödung führen soll. Erklärtes Ziel der Sendung ist es, die Solidarität mit Leidtragenden bis zum Quartalsende um 79 % zu senken und das Niveau des deutschen Fernsehens auf einen Tiefstand zu bringen, zu dem selbst Marcel Reich-Ranicki nichts mehr einfällt.

Enstehungsgeschichte

Im Januar 2008 entwickelte der CIA eine neue Foltermethode für Guantanamo-Bay, die alle bisherigen Quälereien und Schrecknisse für die Inhaftierten bei weitem in den Schatten stellen sollte. Die Idee für die unmenschliche Schinderei bekam der Erfinder, George W. Bush, damals noch Präsident der USA, als er zum 456. Mal Super Mario durchspielte. Ihm fiel auf, dass die Musik, wenn Mario von einem laufenden Pilz erwischt wurde oder auf eine Dorne sprang, enttäuscht und unbefriedigt klingt und schloss daraus, dass Mario diese Ereignisse nicht glücklich machten. Was, stellte sich George die Frage, wäre wenn echte Menschen diesen Parcours durchmachen müssten? George rief den CIA an und da dieser eh grade etwas ratlos war, wie man unschuldigen Ausländern wichtige Informationen über den internationalen Terrorismus entlocken könnte, nahmen die Agenten die Idee freudig auf. Dann aber passierte das Fiasko, vor dem sich George und der CIA immer gefürchtet hatten: Der neue Präsident der USA, Barack Obama zeigte sich sozial und menschenfreundlich, was ganz und gar untraditionell im Bezug auf die amerikanische Außenpolitik war und ordnete die Auflösung der Terrorprävention auf Guantanamo an. Das Projekt "Wipe Out" war damit hinfällig geworden. Was sollte nun mit der schönen Idee geschehen? Da traf es sich, dass Pro7 mal wieder auf der Suche nach einem neuen Sendeformat war, das unter dem Niveau von Hauptschulabbrechern lag. Leider war Dschungel-Camp immer noch im Besitz von RTL und Uri Geller war auf einer Tournee in Rumänien als Hexe verbrannt worden. Und wie der Zufall oder die Illuminati wollten, war Aiman Abdallah gerade in den USA unterwegs um das Geheimnis der 50 Sterne auf der amerikanischen Flagge für Galileo Mystery zu lüften. Da traf er zufällig auf George W. Bush um ihn nach den neuesten Forschungsergebnissen zu fragen. So kamen sie ins Gespräch. George bot an, Aiman die Idee für Wipe Out zu verkaufen, wenn der aufhöre in jedem zweiten Satz "mysteriös" zu sagen. Aiman wusste um die Probleme seines Senders und begann zu feilschen. Weil er sich aber nicht 25 % seines Wortschatzes nehmen lassen wollte, rief er Jumbo Schreiner, der gerade auf der Durchreise war und nach dem größten Walsushi der Welt suchte, herbei. Jumbo drohte George als den größten Truthahn der welt vor laufender Kamera zu verspeisen und so wurde Projekt "Wipe out" für 20 Euro und zwei ausgehungerte Topmodels an Pro7 verkauft. Um die ursprünglichen Entwickler zu ehren, wurde der Hindernisparcours nach allen Regeln der Missachtung der menschlichen Würde in einem Dritte-Welt-Land errichtet, um Amnesty International und das Grundgesetz zu umgehen. Um Kosten zu sparen wurden sämtliche durchgefallene Kandidaten von Popstars und Germany's next Topmeodel zur Baustelle geflogen um aus billigem Zement und den Wrackteilen abgestürzter Flugzeuge unter der Aufsicht von Stefan Raab den Parcours aufzubauen.

Worum gehts eigentlich?

Auch was den Verwendungszweck des Projekts "Wipe Out" angeht hält sich Pro7 streng an die Vorstellungen des CIA: es geht im erster Linie um Demütigung und Folter. Der einzige Unterschied ist nur, dass es nicht im Geheimen sondern publikumswirksam stattfindet damit auch alle was davon haben und das lustig finden können. Der typische Ablauf eines Durchganges sieht wie folgt aus: Ein Teilnehmer, augenscheinlich mit dem Hirnvolumen einer Ohrenqualle, wird von der Moderatorin, auch als Kerkermeisterin bezeichnet, kurz interviewt und man erfährt Details aus dem Leben des Teilnehmers, die man eigentlich noch nie wissen wollte, z.B. dass einer den Beruf des Unterwäschemodels ausführt und dergleichen. Anschließend postiert sich der Teilnehmer am Anfang des riesigen Folterinstruments, ob freiwillig oder gezwungenermaßen bleibt dahingestellt. Es folgt ein sinnfreier, dem Gebrüll von Höhlenmenschen nicht unverwandter Schrei wie "Ich mach euch alle Platt!" oder "Igittigitt!". Dann rennt er los, verletzt sich, holt sich ein Schleudertrauma und diverse innere Verletzungen und erreicht mit letzer Kraft und mit toxischem Schlamm bespritzt das Ende. Zu den Hindernissen handelt es sich um auf Wasser treibende Schaumstoffmatten, eine Wand, aus der durch Löcher in der Wand ca. hundert Klone von Mohammed Ali auf den Gemarterten einprügeln und große Ballons, die vermutlich aus Asbest bestehen und die der Teilnehmer hüpfend überwinden muss, was kalkulierterweise praktisch unmöglich ist. Begleitet wird die Tortur von zwei Moderatoren, die sich über die Verdammten lustig machen und ihr gesamtes Vokabular der "kleinen Raupe Nimmersatt" zu entnehmen scheinen. Gerüchten zur Folge sind die Beiden von den Illuminaten bearbeitet worden oder einfach aus der Zielgruppe von Pro7 rekrutiert.

Die Teilnehmer

Wer die Teilnehmer wirklich sind und woher sie kommen bleibt ein Rätsel. Erste Vermutungen gingen dahin, dass der CIA die Sendung tatsächlich für sein anfänglich Vorhaben nutzt und vorrangig mutmaßliche Al-Quaida-Terroristen zwingt, den Hindernislauf mitzumachen. Das wurde inzwischen von Osama bin Laden mit der Begründung dementiert, dass er solche Flachzangen nicht einmal als Selbstmordattentäter aufnehmen würde. Andere Vermutungen gehen davon aus, dass die Teilnehmer von der Straße weggefangen und 300 Stunden TV Total am Stück gucken mussten bis sie zu willenlosen Sklaven von Pro7 wurden. Es kann aber auch sein, dass es sich lediglich um typische Pro7-Gucker und leichtgläubige Banker der Hypo Real Estate handelt, die auf die Verlockung von 10000 Euro Preisgeld hereinfielen. Die 10000 Euro gibt es tatsächlich, aber nur in Form von Monopoly-Spielgeld, was aber eh keiner weiß. Es könnte sich aber auch, dem Geschrei, das im vorigen Kapitel erwähnt wurde, nach zu schließen, um die aufgetauten Verwandten von Ötzi handeln, die sich beim Anblick der Moderatoren auf einer Mammutjagd wähnen. Nicht auszuschließen ist auch, dass es sich im die Idioten ohne Zukunft von der Selbstmordhotline handelt.

Menschenrechtssituation

Was Menschenrechte betrifft, so hat Pro7 hier zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen- tatsächlich spielen sie keine Rolle. Erstens interessiert sich die Zielgruppe nicht für Menschenrechte und kann das Wort nicht buchstabieren, was auch bei anderen Sendeformaten von Nutzen ist. Zum Anderen nimmt es Südamerika,wo die Sendung produziert wird, es auch nicht so genau damit.