Wernher von Braun

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Wernher von Braun bei einem Filmdreh zu Zweiter Weltkrieg von Regisseur Guido Knopp
Braun, Wernher Freiherr von, neben und zu (* 23. März 1912 in Wirsing, Polen; † 16. Juni 1977 in Brokkoli, USA) deutsch-amerikanischer Filmtechniker, Erfinder; in Cineasten-Kreisen als Magic Rocket Man oder auch FX Wizzard bekannt; dt. Raketenheiliger.

Kindheit und Jugend

Behütet aufgewachsen auf dem elterlichen Gut inmitten herrlicher polnischer Landschaft machte Wernher von Braun bereits in Kinderjahren erste beeindruckende Erfahrungen mit Film und Filmtechnik. Der aus deutscher Sicht jedoch mäßige Erfolg der Produktion "WW I" bewirkte in Jung-Wernher den unbedingten Wunsch, sich als Erwachsener mit ganzer fröhlich-deutscher Schaffenskraft einer deutlichen Nachbesserung der insbesondere für landvertriebene Junker als demütigend empfundenen Heimatvertreibung zu widmen. Seine Jugendjahre verbrachte Werner im schönen Schlesien.

Wernher, ein aufgewecktes Kind mit geschickten Händen, erregte rasch die Aufmerksamkeit seiner Umgebung. Erste Abschüsse von Wetterballonen mit selbstgebauten schwarzpulvergefüllten Flughülsen im Jahre 1922 brachten ihm sowohl drei harte Wochen Stubenarrestes ein als auch ein anerkennendes "so moss ein deutschärrr Jonggää sein!!" eines gewissen österreichischen Jungschauspielers aus Braunau am Inn, der sich in jenem Jahr zur Sommerfrische in der Nähe des Braunschen Landgutes aufhielt.

Wernher vergass diese Worte nie, wie aus späteren Tagebuchaufzeichnungen deutlich wurde. Im Gegenteil: als Werner zur Konfirmation 1926 eine Agfa A2-Kleinbildkamera geschenkt bekam, erinnerte er sich an jenen immer leicht verträumt und "künstlerisch" (Zitat W. v. Braun, Tagebücher) aussehenden Adolf H. aus B. am I., welcher inzwischen einige Erfolge als Schauspieler an Münchener Bühnen hatte feiern können. Werner, der sein Taschengeld mit wechselnder Präferenz zwischen dem örtlichen Kino und seinem ballistischen Hobby aufteilte, wusste aus Berichten von H.'s theoretischen Schriften über "Volk und Kino". In einer für sein noch junges Alter wahrhaft titanischen Leistung gelang es ihm, am 3. September '26 nicht nur einen Zeppelin der 2000-Kubikmeterklasse durch Beschuss mit einer selbstgebauten Rakete zur Notlandung zu zwingen, sondern es glückten ihm auch atemberaubende Aufnahmen des Vorgangs mit seiner Agfa A2, die er sofort nach München an Hitler schickte und, ungeachtet seiner jungen Jahre, sich jenem andiente als unbedingter Anhänger völkisch-cineastischen Gedankengutes. Hitler, seit je der Jugend zugewandt, erwirkte die elterliche Erlaubnis, fürderhin für Jung-Wernhers Ausbildung und "dass es ihm wohl ergehe" zu sorgen und so kam es, dass ab Frühjahr 1927 W. von Braun zur sich rasch erweiternden Künstlerkolonie A.H. gehörte.

Karriere vor 1939

Von Brauns ungemein rasche Auffassungsgabe für die künstlerischen Konzeptionen Hitlers machten ihn alsbald unentbehrlich für dessen weiteres kreatives Schaffen. Nach kleineren anfänglichen Erfolgen (nebst jeweils anfallenden nützlichen Erfindungen in der Effekttechnik) bei zivilen Events wie "Nürnberger Reichstag" oder "Berlin 36 - Lauf für Deutschland!" schob sich von Braun mit seinen Special Effects beim Unternehmen "Deutsche Condor-Legionäre" mit einem Schlag in die erste Riege der Meister seiner Zunft. Spätestens jetzt genoss er das unbedingte Vertrauen Hitlers, der es schließlich auch durchsetzte, dass von Braun sein eigenes Aussenstudio "Peenemünde" bekam, in welchem die weltweit erste wirklich leinwandtaugliche Sci-Fi-Technik entwickelt wurde.

Karriere 1939-45

Für von Brauns Anteil an der Gestaltung des Grossprojektes von Guido Knopp siehe Zweiter Weltkrieg.

Karriere nach 1945

Das (aus deutscher Sicht) cineastische Desaster im Frühjahr 1945 brachte in von Brauns Karriere keinen wirklichen Rückschlag. Das boomende Hollywood machte ihm ein Angebot, welches er nicht ablehnen konnte. Zum großen Verdruss der auch an ihm interessiert gewesenen russischen Filmgesellschaft "Baikonur" drehte von Braun ab den frühen 50ern einen Erfolg nach dem anderen für amerikanische Studios ("Mercury", "Gemini") bis ihm mit dem Film "Apollo" ein zweiter Jahrhunderterfolg vergönnt war. Erst Anfang der '70er zog sich von Braun vom Filmgeschäft zurück. Noch im hohen Alter gönnte er sich hin und wieder den Abschuss eines Hubschraubers oder Lufttaxis ("this holds me jung") mit selbstgebastelten Geschossen.

In den 80ern trat von Braun nochmals mit seinem alten Filmfreund R. Reagan ins Licht der Öffentlichkeit, als sie das Projekt "SDI" der Öffentlichkeit vorstellten. Finanzierungsschwierigkeiten vereitelten aber diese Pläne.

W. von Braun starb Silvester 2000, als er eine noch nachmittags gebaute "Centennial Fun Rocket" um Mitternacht starten wollte. Seine sterbliche Hülle kreist seit dem 4. Januar 2001 im "Orbit of Fame" zwischen den Urnen von Weltraumhündin Laika und Nils Armstarks.