Weinbergschnecke

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Es gib zwei Arten von Weinbergschnecken.

Beschreibung 1 - die gemeine Weinbergschnecke

Als gemeine Weinbergschnecke bezeichnet Mann eine spezielle Art, die nur in den Anbaugebieten des rheinhessischen Weinbaus zu finden ist. Dort liebevoll als "Schneggche" bezeichnet.

Die physiologischen Merkmale dieser Rasse sind im folgenden aufgeführt:

  • übertriebener Mitteilungszwang
  • üppige Proportionen
  • dumm wie Bohnenstroh
  • schräge Gangart (hervorgerufen durch das Aufwachen in Hanglage)

Sofort beim ersten Kontakt mit der gemeinen Weinbauschnecke wird jedem klar denkendem Mitteleuropäer die Überflüssigkeit dieser Lebensform bewußt. Spätestens aber nach einem erfolgreichen Kommunikationsaufbau wird klar, die Unterhaltung mit einer Parkuht ist zwar zeitlich begrenzt, inhaltlich aber wesentlich gehaltvoller. So bleibt dem männlichen Geschlechtspartner auch nichts anderes übrig als nach erfolgreicher Kopolation sofort das Weite zu suchen. Dieses Verhalten mag zwar verwerflich sein, ist aber reiner Selbsterhaltungstrieb und fördert somit den Fortbestand der Art.

Es gibt verschiedenlich Berichte, in denen es dem Männchen nicht gelungen ist, nach der Paarung zu entkommen. Diese enden meist in völliger Zerrütung, unfähig der sozialen Kontaktaufnahmen und taub auf beiden Ohren, ausgezerht durch jahrelange Folter der weiblichen Muttertiere.

Beschreibung 2 - die schleimige Weinbergschnecke

Die Weinbergschnecke (lat. Schleimus giganticus, Linné 1758) in der Tierwelt ist eigentlich eine ganz normale Schnecke, deren Leber vom ewigen Genuss halbvergorener Weintrauben angeschwollen ist, wodurch sie zwei- bis dreimal so groß ist wie ihre Artgenossen. Das gilt, wie beim Menschen auch, vor allem für die Männchen. Neben dem vergorenen Traubensaft ist vor allem Pasta ihr Hauptnahrungsmittel (sog. Schnecken-Nudeln). Sie trinken auch oft bier.

Nutzen für die Menschheit

Eigentlich gar keiner. Nur das Schleimen haben wir von der Weinbergschnecke anscheinend gelernt. Die Natur hat es zum Schutz dieser ebenso wehrlosen wie unansehnlichen Spezies so eingerichtet, dass ihr Fleisch ekelhaft schleimig, knorpelig und im Grunde ungenießbar ist - was manche menschliche "Feinschmecker" aber anscheinend nicht bemerken (und Квас aus ihr brauen). Schnecken-Rezepte gibt's übrigens hier:[1]

Die Weinbergschnecke in der Literatur

Die Weinbergschnecke taucht - von diversen Speisekarten mal abgesehen - nur in einem unveröffentlichten Roman von Kinderbuchautor Waldemar Bonsels als Titelfigur auf: "Die Weinbergschnecke Klaus-Detlef". Glücklicherweise konnte sein Verleger ihn dazu überreden, die Geschichte in "Die Biene Maja" umzuschreiben. So ist der Menschheit schlimmeres erspart geblieben und der gute Waldi hat - nach den beiden Flops "Jack The Rippers lustige Abenteuer" und "Gisbert, die schwule Zwerggiraffe" - doch noch einen Bestseller zustande gebracht.