Waschbecken

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Das herkömmliche Waschbecken, nicht zu verwechseln mit dem Bidet, ist die wohl praktischste Erfindung nach dem Toilettenpömpel und dem Schweizer Offiziersmesser. Ähnlich wie moderne Smartphones bietet auch das Waschbecken eine Fülle an Funktionen (analoges WC), die sofern Sie ihren Gummistöpsel nicht verlieren, auch noch nach 20 Jahren ihren Dienst erfüllen ohne, dass Ihnen das Wasser bis zum Hals steht, sofern Sie Ihren Gummistöpsel nach Gebrauch wieder entfernen. Ein Waschbecken ist jedoch, entgegen jeder Annahme auch ein gefährliches kleines Mistding, das sich gegen die Menschheit verschworen hat. Doch dazu später mehr.

Geschichte

Die Geschichte des Waschbeckens ist äußerst unspektakulär. Von Wolfgang Albert Stephan Christoph Beckenbauer in einem kleinen Nest in Tirol das erste mal in Umlauf gebracht (Jahreszahl unbekannt), verbreitete sich das W.a.s.ch. Becken in rasanter Geschwindigkeit über den gesamten Globus. Eine ähnliche Erfolgsgeschichte erfuhr nur noch der Fußball, obgleich Familie Beckenbauer auch hier ihre Hände bzw. die Füße im Spiel hatte. Heute verfügt das Waschbecken über einen direkten Anschluss an die Kanalisation und damit das gesamte Kanalnetz. Dabei liegt der Preis für ein solides Waschbecken noch unter dem eines Smartphones.

Bedeutung für den Menschen

Der Problemlöser

Das Waschbecken ist auf der einen Seite der beste Freund des Menschen. Jeder wird irgendwann einmal zum Waschbecken gelangen und dort seine Probleme los werden. Wenn schon nicht beim Waschen, dann zumindest nach einem exzessiv durchzechten Partygang, dessen Alkoholisierungsgrad ein schier unglaulich hohes Ausmaß angenommen und magentechnisch dringend unter Kontrolle gebracht werden muss oder während einer Magen-Darm-Grippe. Meist nutzen Menschen dafür Toiletten. In einigen Fällen sind diese jedoch einfach nicht mehr rechtzeitig zu erreichen, wodurch der Griff ins Klo.... äh zum Waschbecken nah liegt. Obwohl das Waschbecken soviel Standhaftigkeit aufbringt, ist es meist angekotzt von den Menschen. Viele von ihnen spucken auch gern drauf, meistens beim Zähneputzen. Hintergrund ist jedoch nicht die bloße Zahnreinigung. Vielmehr handelt es sich hierbei um ein Statement: "So nicht, Freundchen, so nicht."

Der Ehebrecher

Denn, auch wenn man es ihnen auf Anhieb nicht abnimmt, so tragen Waschbecken eine erhebliche Mitschuld, dass viele Ehen, aber auch harmlose Wohngemeinschaften in die Brüche gehen. In diesem Zusammenhang nennenswert sind:

  • Das "Haar-im-Waschbecken-Problem."
  • Das "Schatz-du-hast-dir-die-Fußnägel-wieder-überm-Waschbecken-geschnitten-Problem."
  • Das "Schatz-du-hast-schon-wieder-daneben-gekotzt-Problem" mit dem Nachwort "Ich-wars-nicht."

Meistens sind in diesem Zusammenhang "immer" Männer die Mitschuldigen. Das liegt größtenteils daran, dass sämtliche Haare die einmal ins Waschbecken gelangt sind das Erscheinungsbild eines Brust- bzw. Genitalhaares annehmen. Dabei sind es oftmals nicht einmal die Männer die ihre Haare verlieren, sondern die Frauen beim Haare kämmen. Trotzdem ist der Mann nicht ganz unschuldig, wenn es um die sachgemäße Entfernung der Fußnägel geht.

Der Wasserwirrer

Eine weitere Funktion ergibt sich in der Abgabe von Kalt- und Warmwasser durch den sogenannten Wasserhahn. Dabei hat sich jedoch das Phänomen der Farbenblindheit immer mehr herauskristallisiert, das erheblichen Einfluss auf den Alltag des Menschen nehmen kann. Das Problem, welche Farbe zu welcher Temperatur gehört, lässt sich durch das Gustav-Hahne... ähhh Heinemann-Modell realistisch darstellen. Unterteilt ist das Gustav-Heinemann-Modell in drei Phasen.

Problemphase 1 - die Unterscheidung

Der Mensch verbindet mit der Farbe blau, etwa nicht die Kälte, sondern einen (evtl. wunderschönen) sonnigen Strand auf Mallorca, eine herrlich blau schimmernde Lagune oder die Augenfarbe irgendeiner hübschen Blondine. Somit prägt sich das Gehirn auf Anhieb etwas Falsches ein, blau wird zu "Heiß" oder "Warm".

Die Farbe rot, löst bevorzugt ja gern die Suggestion eines Feuers aus. Also ein gewisser Zusammenhang mit Wärme müsste theoretisch eigentlich unbedingt bestehen. Aber auch hier komplette Fehlanzeige. Die Farbe Rot wird vom menschlichen Gehirn noch vor dem Feuer mit Liebe in Verbindung gebracht, ein Gefühl das zuweilen eiskalte Eifersucht auslöst.

Fazit: Der Körper verarscht uns. Kalt ist heiß und rot ist blau oder anders ausgedrückt, kalt ist rot und heiß ist blau.

Problemphase 2 - die Lernphase

Man hat nun gelernt, dass heiß nicht kalt sondern rot bedeutet. Man hat auch gelernt dass rot heiß bedeutet. Nun müsste man also wenn man korrekt aufdreht heißes bzw. kaltes Wasser erhalten. Jedoch weit gefehlt, da das Wasser nicht wie erwünscht, warm sondern heiß oder eben nicht kalt, sondern eissauarschkalt ist. Zusätzliche Verwirrungen stiften Klempner, die sich einen Jux erlauben und die Kabel vertauschen. Damit hätte Problemphase 1, durchaus Sinn gemacht. Jedoch wird der Lernprozess damit zurück in die Steinzeit verfrachtet.

Problemphase 3 - die Erkenntnis

Früher oder später wird jeder darauf kommen: Eine Problemlösung gibt es nicht. Zwar lässt sich durch präzise Abmischung ein fast annehmbare Temperatur erzeugen, doch in einigen britischen Fällen hat sich auch dies als unzureichend herausgestellt, da irgendein Idiot es für sinnvoll erdachte zwei Wasserhähne in das Waschbecken zu integrieren, wodurch der Mischprozess gar nicht erst Zustande kommen kann. Aufgrund der Müdigkeit morgens oder auch abends, passieren auf diese Weise schlimme Unfälle, die oft mit Verbrühungen enden. Damit leistet der Wasserhahn einen erheblichen Beitrag zu der allgemeinen Weisheit, dass die meisten Unfälle im Haushalt passieren. Aufdrehen wird mit Zudrehen, links mit rechts, blau mit rot und Zahnpasta mit Haftcreme verwechselt. Es ist zum aus der Haut fahren.

Das Waschbecken ist demnach ein Objekt dass Menschen in pure Verzweiflung bringt. Fazit: Der Tag fängt ja mal wieder gut an!

Bedeutung für die Tierwelt

Für Ratten hat das Waschbecken keine größere Bedeutung. Die Zuleitung zur Kanalisation ist zwar gegeben, aber sie bevorzugen dennoch lieber den Weg durch die Toilette. Für kleinere Wesen der Tierwelt bietet jedoch auch das Waschbecken einen perfekten Zugang, vor allem Schnecken machen davon gern Gebrauch. Für Fische ist sowohl die Toilette als auch das Waschbecken der einzige Weg aus der Verzweiflung, seit sie "Findet Nemo" gesehen haben.

Faszinierendes über Waschbecken

Laut Wikipedia ist ein Waschbecken Folgendes: Handwaschbecken haben keinen breiten hinteren Rand. Sie haben auch meist keine eingeformte Seifenschale, oder diese befindet sich seitlich in einer Ecke. Auch befindet sich der Platz für das Auslaufventil in einer Ecke, oder es ist kein Platz dafür vorgesehen, so dass ein Wandeinbauventil verwendet werden muss.

Also laut Wikipedia, besteht das Waschbecken aus garnichts und hat auch nichts. Dies kann jedoch nicht stimmen. Ein Waschbecken besteht aus Teilen die einfach noch kein Namen haben. Außer dem Begriff Wasserhahn, gibt es nichts. D.h. Ein Waschbecken besteht also aus einem Wasserhahn und zwei Teilen links und rechts mit einem roten und blauen Punkt. Am besten mit dem Genital des Mannes zu vergleichen.

Unter dem Waschbecken ist Kabel- und Rohrzeug, wo Wasser durchfließt. Allerdings ist beeindruckend mit welcher Geschwindigkeit das Wasser aus dem Wasserhahn spritzt. Kaum dreht man den Hahn auf, ist das Wasser auch schon da. Man kann also davon ausgehen, dass das Wasser gar nicht aus den Rohren kommt sondern ein kleiner Geist mit einem Wassereimer im Hahn sitzt.

Woher das Wasser allerdings kommt, ist eine andere Frage. Wenn in einem bayrischen Badezimmer aus den Rohren Wasser spritzt, dann kann das Wasser nur vom Bodensee kommen und nicht etwa von der Ost- oder Nordsee. Stephen Hawking gab dazu folgende Erklärung ab, woher das Wasser stammen könnte, was aus den Wasserhähnen fließt: Computer belastet - Frage zu schwer.

Siehe auch