Wanderpflanze

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Typische Wanderpflanze

Die Wanderpflanze (lat. Herba hyperprosensis mobile), allgemein bekannt als der gemeine Mitläufer, ist eine Pflanze, die aufgrund von thermischer Unbeständigkeit oder Nährstoffknappheit oft ihren Standort ändern muss oder aktiv jagt. Dazu haben viele Unterarten verschiedene Methoden entwickelt.

Entstehung

Die Spinnenliane krabbelt über das Uralgebirge.

Die Ur-Wanderpflanze entstand in Ägypten während der großen Völkerwanderung, in der nicht nur alle Menschen und Tiere wandern mussten, um existieren zu können, sondern auch einige Pflanzen. Während diesem Exodus, genauer gesagt als Moses das Meer teilte, um es danach auf die Ägypter zu hetzen, der Legende nach mit folgenden Worten:

„Der Süden ist gerächt! Die Sklaverei ist toll!“

wurden die armen Ur-Wanderpflanzen, die aufgrund ihrer Geschwindigkeit nicht mit den Menschen Ägyptens mithalten können, ebenfalls überspült. Diese urplötzliche Wasserversorgung bescherte den Ur-Wanderpflanzen ein Wachstum, um das sie jeder beneidete.

Vorkommen

Heutzutage findet man Wanderpflanzen hauptsächlich in sonnigen Gegenden in den USA, im Mittelmeerraum und den Tropen. In Nord- und Mitteleuropa sind sie nur hin und wieder als Hauspflanzen anzutreffen. Ursprünglich stammen die ersten Wanderpflanzen allerdings aus Ägypten, wo sie aber von den Ägyptern vertrieben wurden, nachdem sie den Israeliten bei der Flucht geholfen haben. Spezieller gesehen leben Wanderpflanzenhorden am liebsten in der Nähe von leichtem, lockerem Boden, da sie dort besser an im Boden vorhandene Nährstoffe kommen können.

Verhalten

Das Verhalten der verschiedenen Arten der Wanderpflanze ist bis auf einige Parallelen unterschiedlich. Generell lässt sich aber sagen, dass sie allesamt nomadische Pflanzen sind, d.h. in kleineren Gruppen ihren Standort verändern, wenn die Luft zu stickig wird, die Nährstoffe im Boden aufgebraucht sind oder eine stärkere Pflanzenhorde das Revier übernimmt. Wanderpflanzen leben in diesen kleineren Gruppen und führen untereinander kleinere Kriege.

Unterarten

Laufender Afro

Der laufende Afro

Der sog. Laufende Afro ist eine besondere Unterart dieser faszinierenden Spezies. Ihre Wurzelbeine sind aufgrund von extrem gutem Nährboden durch und durch trainiert, die Haarpracht erinnert an die Afros der Ugubangowangohousener. Die Laufenden Afros haben die unappetitliche und unerfreuliche Eigenschaft, nur ihren Oberkörper zu bekleiden, was wohl oder übel dazu führt, dass man jederzeit ungewollt einen Blick auf ihre Geschlechtsorgane werfen kann. Daher werden sie vor allem von älteren Personen gemieden.

Generell sind Laufende Afros eher zutraulich und lassen sich meistens an den unbekleideten Stellen streicheln. Auch sind sie relativ stubenrein und kaum aggressiv. Dennoch ist es nicht gerade ratsam, sie als Haustiere oder als Zimmerpflanzen zu halten. Der Grund hierfür ist die stark hygroskopische Eigenschaft der Wurzelbeine, die beinahe jede Feuchtigkeit dem Haushalt entzieht. Wegen dieser Eigenschaft starben 2006 im Schneverdinger Raum in Niedersachsen 15 Personen an Dehydrierung.

Klapperliane

Hier versucht eine Klapperliane, sich im Grün zu verstecken.

Die Klapperliane ist eine Wanderpflanzenart, die sehr stark an Schlangen erinnert. Denn genau wie ebendiese schlängelt sie sich über den Boden und kann dabei sehr leicht die Fährte von Feinden aufnehmen.

Die Klapperliane stellt in mehrerlei Hinsicht eine besondere Form der Wanderpflanze dar. Sie ist (entgegen vieler anderer Arten) Fleischfresser und vertilgt für gewöhnlich Wanderratten und wandernde Kröten. Warum die Klapperliane es speziell auf ihre fleischgewordenen, zarten, im Abgang blumigen wandernden Artgenossen abgesehen hat, weiß niemand ganz genau. Doch sicher ist, dass es eine Art artenübergreifender Kannibalismus ist.

Das auffälligste Merkmal einer Klapperliane ist ihre unverkennbare Wurzelklapper. Zum einen setzt sie diese sowohl als Stichwaffe, stumpfe Waffe, Musikinstrument und Warnsignal ein, zum anderen dient sie wie alle Wurzeln als Nahrungsspeicher und haltgebende Verankerung der Liane.

Klapperlianen sind Einzelgänger, die, egal ob männlich oder weiblich, einen Anspruch auf ein großes Territorium haben (ideal und am meisten begehrt sind in diesem Falle die Territorien an den Wanderpfaden der chinesischen Alpen und am Jakobsweg). Vor allem Männchen liefern sich deshalb oftmals harzige Klapperstechereien, wenn sie (vor allem in der Blütezeit) aufeinander treffen.

Fellparasit

Der Fellparasit (lat. Parasitensis minianapolis) ist eine Wanderpflanze, die in Herden von etwa zwei bis drei Millionen Pflanzen in den Fellen von Tieren (vorzugsweise Hunden) leben. Man erkennt befallene Tiere generell an der Fellfarbe. Gemäß der Natur der Pflanzen sind auch die Fellparasiten grün und dadurch färbt sich auch das Fell von befallenen Tieren dementsprechend.

Fellparasiten ernähren sich generell von den Fellhaaren des Wirttieres, die sie anknabbern und welche dadurch lockig werden. Diese Eigenschaft wurde bis ins 20. Jahrhundert in der taiwanesischen Pudel-Mach-Industrie genutzt, diese musste jedoch wegen Tierschützern eingestellt werden. Deshalb sind die Fellparasiten nun in manchen Ländern vom Aussterben bedroht.

Die natürlichen Feinde der Fellparasiten sind Flöhe. Unter Mikroskopen kann man epochale Schlachten zwischen Flöhen und Fellparasiten beobachten. Diese können mehrere Tage andauern und kosten dem Wirttier meist das ganze Fell.

Venus-Wanderfalle

Die Venus-Wanderfalle ist eine fleischfressende Pflanze, die mit der Venus-Fliegenfalle verwandt ist. Im Gegensatz zu ihrer nahen Verwandten kann die Venus-Wanderfalle aktiv auf die Jagd gehen; sie ernährt sich hauptsächlich von Ratten, Hamstern und gelegentlich sogar Hasen. Zum Jagen verwendet sie hauptsächlich ihr großes Maul, gelegentlich lädt sie aber auch amerikanische Präsidenten ein, ihnen bei der Jagd behilflich zu sein.

Sprechender Baum (Spanbergia schnauzera)

Hier versucht ein Baumschubser, einen Wanderbaum aufzuhalten.

Diese sehr alte Form der Wanderpflanze inspirierte viele Menschen zu Märchen und Fantasy-Geschichten. Früher glaubte man, dass sie verzaubert sind oder die Reinkarnation des Teufels darstellen. Sprechende Bäume sind für gewöhnlich sehr intelligent, weise und freundlich, aber sie können auch Feuer spucken, wenn man sie reizt.

Nahrung

Viele Arten der Wanderpflanze sind kannibalistisch und fressen andere (meist immobile) wehrlose Pflanzen. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie die Venus-Wanderfalle. Hauptsächlich fallen Schnittblumen und Wiesengewächse den teilweise sehr gefräßigen Wanderpflanzen zum Opfer.

Wahrnehmung

Da die Wanderpflanzen genau genommen Pflanzen sind, haben sie weder Augen noch Ohren. Aufgrund der daraus resultierenden Gesichtslosigkeit werden sie häufig als „niedere Lebewesen“ angesehen, obwohl einige Arten durchaus einen höheren IQ aufweisen als Katzen.

Zudem haben sie das Problem, dass sie ihre Feinde lediglich durch Intuition und Berührung erkennen können. Allerdings beginnen einige Arten bereits, einen Geruchssinn zu entwickeln.

Zitate

  • „Ihre Standorte auf offenem Boden sowie ihre ungleichmäßige Verbreitung lassen sie nicht als Reliktpflanze, sondern als Wanderpflanze erkennen.“ - Die Wikipedia versucht sich als lehrend.
  • „Körperliche Ertüchtigung und Gras... uiuiui, kein schöner Cocktail!“ - Jamal Bong