Wachsoldat

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Der Wachsoldat, auch früher schon ein pflichtbewusstes Mitglied der Streitkräfte!

Der Wachsoldat ist eine vom Grünmann-Verbund, unter Insidern auch als Bundesheer näher bekannt, ins Leben gerufene Einheit, die als Abschreckung vor unbefugten Zugriff zu Kasernen, insbesondere gegen minderjährige Kinder, dienen. Sie sind zumeist am Haupteingang militärischer Einrichtungen anzutreffen, und lassen sich durch spezielle optische Merkmale von herkömmlichen Soldaten unterscheiden. Zu diesen Merkmalen zählen die „Wache“-Armschleife, die, außer von Neo-Nationalsozialisten, zumeist auf der linken Seite getragen wird, ein so genanntes „Wache“-Namensschild, dass es einem Bundesheernoob unmöglich macht, den wirklichen Namen des vor ihm stehenden Soldaten ausfindig zu machen, und der weiße Feldgürtel, der es einem ungeschultem Auge auch auf eine Distanz von 2,43 Kilometern noch erlaubt, den Trottel der Kaserne eindeutig ausfindig zu machen.

Leben

Das Leben des Wachsoldaten ist primär von stark einseitiger Belastung im Bereich des Nichts-Tuns geprägt. Da die Dienstanweisung verlangt, nicht einzuschlafen, ist bei den fortgeschrittenen Wachsoldaten ein gewollter Hang zum Schlafwandeln feststellbar. Diese Fähigkeit ermöglicht es dem Wachsoldaten, von seinen Vorgesetzten und den überprüfenden Organen als nicht schlafender Wachsoldat vorgefunden zu werden, obwohl dem nicht so ist. Man spricht dabei auch vom Wachcheat No1.
Bei den Neulingen im Geschäft kann es durchaus passieren, dass die Müdigkeit überhand nimmt und der Wachsoldat ins Land der Träume verfällt. Die Strafen, wenn man beim Schlafen während der Dienstzeit betreten wird, belaufen sich von Geldbußen (1337% des Gehaltes), Strafexzerzieren im rosa Morgenmantel, bis hin zu Peitschenhieben und Verlängerung des Dienstes bis auf Widerruf.
Des Weiteren sind Wachsoldaten Meister im "Sitzen und Stehen", viele bekannte Sitztechniken wie zum Beispiel der Schneidersitz wurden einst von heroischen Wachsoldaten erfunden, die heutzutage nirgendwo namentlich erwähnt werden (, was wiederum mit dem „Wache“-Namensschild auf der Brust zu tun hat). In den bekannten Zeitvertreibungstechniken wie Kreuzworträtsel und Sudoku sind sie ebenso schwer zu schlagen wie im Bereich des Lesens. Unbestätigten Insiderinformationen zufolge gibt es Wachsoldaten, die während ihrer Dienstzeit alle Bücher gelesen haben, die bis zu diesem Zeitpunkt zu Papier gebracht und anschließend durch einen Einband umrahmt wurden (inklusive Bibel). Gerüchten zufolge, wurden bereits sämtliche Rekorde aller möglichen Variationen des Zauberwürfels, auch besser bekannt als Rubik’s Cube, bereits um ein Vielfaches verbessert, allerdings sind diese nicht offiziell, da die Dienstanweisung das Hantieren mit Spielen, dazu zählt eben auch jener besagte Zauberwürfel, untersagt.

Gefährlichkeit

Außer dem grimmigen und zumeist müden Blick von Wachsoldaten haben kleine Kinder vor Kasernen nichts zu befürchten. Wachen besitzen in ihren Waffen ca. 85,73% unscharfe Munition, was damit zusammenhängt, dass die scharfe Munition im Rausch der Langeweile bereits verballert oder durch Munitionsdiebe entwendet wurde und vor der Rückgabe an den Vorgesetzten vor Dienstende durch Holzstifte ersetzt wurden. Die Rückgabe aller erhaltenen Schüsse ist unabdingbar, da die Strafen weitaus höher sind, als beim oben beschriebenen Wachvergehen des Einschlafens und auch zu brutal dazu sind, um angeführt zu werden. Im Underground gibt es Händler, die aus Buchenholz Projektile fertigen können, die einem Original zum Täuschen ähnlich sind.

Weiteres zu Wachsoldaten

Da sich das Leben eines Wachsoldaten außer um Langeweile zumeist nur um voll Langeweile dreht, haben sich bereits einige kreative Köpfe geniale Erfindungen einfallen lassen, die das Leben unserer Nachkommenschaft massiv beeinträchtigen können. Dazu zählt zum Beispiel das so genannte Heizradio, ein Heizstrahler mit integriertem Radio der zudem einen eigenen Sendersuchlauf besitzt. Die Stromversorgung kann wahlweise von Festnetz auf Batterie und Solar umgestellt werden, wobei Letzteres für Wachen eher nicht in Frage kommt, da sie sich ohnehin in einer höhlenähnlichen Behausung aufhalten und Tageslicht ein Fremdwort für sie ist. Die Produktion dazu ist bereits in Gange.
Faktum ist, dass über 93% aller Chuck-Norris-Witze von Wachsoldaten erfunden wurden. Viele davon haben unmittelbar mit ihrem Dienst zu tun. So wurde von Wachsoldaten berichtet, die bereits mehrmals bis Unendlich gezählt haben, und nicht wie Chuck Norris nur zweimal. Ein bekanntes Leiden von Wachsoldaten ist der Blick auf die Uhr. Alle Gesetze der Zeit sind mit Antritt des Dienstes außer Kraft gesetzt. So wurden bereits viele spannende Geschichten von den Veteranen des Wachdienstes überliefert, in denen manche zu berichten wussten, dass sich der Zeiger ihrer Swatch nur um etwa fünf Minuten am Ziffernblatt voran bewegt hatte, obwohl sie mit großer Sicherheit eine halbe Stunde bis zum nächsten Blick auf die Uhr gewartet haben. Was das ganze noch mysteriöser macht: Die Uhr wurde von einem namhaften Uhrmacher nach Dienst untersucht und es wurde festgestellt, dass die Uhr keinerlei Verschleiß- oder Abnutzungserscheinungen aufwies, sie funktionierte also noch tadellos.

Vorkommen

Da sich Wachsoldaten nur in einem bestimmten Bereich von militärischen Liegenschaften aufhalten dürfen, zumeist im Bereich des Eingangs, und sich von dort außer in Ausnahmesituationen nicht entfernen dürfen, muss man wohl kein heller Kopf sein um zu erkennen, dass sich Wachsoldaten nur minimal bewegen. Dazu kommt, dass sie von jeglichen sportlichen Aktivitäten, die in Kasernen durchgeführt werden, befreit sind. Die Nahrungsaufnahme hingegen, nimmt dabei in den seltensten Fällen ab, eher ganz im Gegenteil mutieren viele zu unberechenbaren Fressmaschinen was zu einem fatalen Gewichtsanstieg führt der sich auf exponentieller Basis beläuft. Wegen dieser Tatsache sprechen auch viele vom vierten optischen Kennzeichen von Wachsoldaten, sie besitzen oft eine rundliche menschenfremde Form. Ein österreichischer Wissenschaftler an der TU Türkaserne Spittal, der in etwa den IQ von Albert Einstein aufweisen konnte (nur viel viel mehr noch), hat dazu eine Formel entwickelt, mit der man anhand von Gewicht vor dem ersten Wachdienst und dem aktuellen Gewicht des Wachsoldaten die Anzahl seiner Wachdienste errechnen kann. FormelfürEUD.jpg

Interesse an Wachsoldaten

Das Interesse an Wachsoldaten schwindet zusehends und es wird sogar spekuliert, die völlig sinnlosen Wachen durch einen Portier zu ersetzen, der es jedem Gangsta erlaubt, die Kaserne unbefugt zu betreten. Einzig die hinterlistigen Munitionsdiebe, die sich immer wieder mit geschickten und gemeinen Überredungstechniken an Wachsoldaten heranmachen, um deren Munition zu klauen, erfreuen sich über die Existenz von Wachsoldaten. Dies ist ein allgemein bekanntes Übel, doch die Chance, dass ein solcher Dieb einen scharfen Schuss ergattert, ist auf Grund des oben genannten Wertes an unscharfen Schüssen in den Magazinen von Wachsoldaten (85,73%) sehr gering.

Siehe auch