Vortrag

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Ein Vortrag ist eine stupide Methode von Lehrern, eine Unterrichtsstunde zu füllen. Da es bei den Zuhörern nicht selten zu inneren Blutungen und Gedächtnisverlust kommen kann, ist dies auch ein sehr gefährliches Unternehmen. Im Allgemeinen hört niemand zu und jeder versucht individuell die Zeit tot zuschlagen. Das kann wiederum zu kreativen Phasen anregen, in denen der 11. September mit Füller, Tintenpatrone und einem zerbrochenen Lineal nachgestellt wird. Inhaltlich ist bei Vorträgen keine Grenze gesetzt. Es ist jedoch nicht nötig dem Referat zu folgen, da man alles eh später bei Wikipedia oder auf dem mitgegebenen Handout nachlesen kann.

Vortragsweisen

1. Selbstgespräch

Hierbei hat der Vortraghaltende jede Hoffnung verloren, dass jemand auf ihn hören könnte. Es ist ihm auch egal, da er in einem inneren Monolog den Inhalt in einer tragenden monotonen Art und weise vor sich hin murmelt. Nicht selten passiert's, dass der Referator durch seine eigene beruhigende Stimme in eine tiefe Trance fällt.

2. Kopieren

Da die Vorträge am Abend vor dem Referat präpariert werden, ist es nicht nötig, lange nach Inhalten zu suchen. Man geht ins Internet und tippt "www.wikipedia.de" ein und erhält sofort einen 100 % unverständlichen Vortrag, der schon gegliedert ist. Aufgrund, dass 90 % der Lehrer selbst auf den Schwachsinn zurückgreifen, der in dieser schamlosen Parodie der Stupidedia veröffentlicht wird, haben sie auch nichts einzusetzen. Beim Vortrag an sich wird dann oft auf Vortragsweise 1 zurückgegriffen.

3. Streberreferat

Durch ein enthusiastisches Auftreten und guter Recherche erhofft sich der Streber ein aufmerksames Publikum und versucht durch viele Bilder zu punkten. Es scheitern im Normalfall 102,76 % dieser Versuche dann, wenn der Vortragende versucht, das aufmerksame Publikum mit einzubeziehen. Hier die Warnung: PUBLIKUM NICHT DABEI STÖREN, STAR WARS NACHZUSPIELEN!!! Nach dem Vortrag probieren die Mitschüler, den Streber mit sinnlosen Fragen in Verlegen zu bringen, da man ihn Mal so richtig fertigmachen will. Doch meistens kann der Streber all die Fragen beantworten.

4. Aktion

Ein spannendes Referat, das den Zuhörer vollkommen anspricht und aus seiner Fantasiewelt reißt, gipfelt in einem Ohnmachtsanfall des Vortragenden. Man kann beobachten, dass die 20 % männliches Publikum sich ein Lachen nicht mehr verkneifen kann und nach vorn drängelt, um einen guten Sichtplatz zu ergattern, 40 % des weiblichen Publikums in einer Art Heulkrampf ausbricht, 10 % des Publikums helfen, die restlichen 30 % tuscheln inzwischen über andere Dinge. Der Lehrer schickt inzwischen die Schleimerin los, um Hilfe zu holen und hockt sich hilflos neben den Vortragenden in der Hoffnung, dass er nur ein Nickerchen hält.

Anteile des Inhalts

Den schwierigsten Teil macht die Einleitung aus, da man die nicht aus dem Internet kopieren konnte. 80 % werden durch Wörtchen wie "halt" gefüllt und 239 % stellen "Ähms" dar. Hierbei handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Geheimsprache, in der der Vortragende seine Eindrücke vom Publikum dokumentiert (sollte er es noch wahrnehmen). Je nachdem, wer den Vortrag hält, werden 5 bis 30 Minuten durch nerviges Kichern ausgefüllt.