Vizekönig

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Königin und Vizekönig der Moderne: Merkel und Gabriel
Vizekönig zu sein ist fast so gut wie König zu sein, aber eben nur fast. Oberstes Ziel jedes Vizes ist es, den aktuellen Amtsinhaber zu ermorden zu stürzen mithilfe eines Medienskandals aus dem Amt zu mobben irgendwann einmal vertreten zu dürfen.

Definition

Der Vizekönig ist der Ersatzkönig. Er rückt nach, wenn der eigentliche König seinen Geschäften nicht nachgehen kann, was allerdings so gut wie nie (auf natürlichem Wege) passiert, denn wer die Macht einmal hat, will sie nicht abgeben, auch nicht zeitweilig, sei das Ereignis auch noch so traurig, freudig oder erfordert aus anderen Gründen Anwesenheit.
Der Vizekönig ist also in etwa wie der zweite Klassensprecher, der nie den Unterricht aufgrund von "SV-Sitzungen" schwänzen darf, weil der erste Klassensprecher immer Streber ist und deshalb nie fehlt.

Aufgaben

Der Vizekönig hat keinerlei Pflichten. Er sitzt den ganzen Tag in seinem Zimmer, spielt Playstation, nuckelt an seinem Maxi-Bucket von KFC (alles vom Staat gestellt) und wartet auf seine große Chance.
Machmal wird der Vizekönig auch anstatt des Königs zu Staatsbesuchen in Krisengebiete geschickt, denn wenn etwas passiert, ist das nicht so schlimm; für den Vize interessiert sich sowieso keiner (wie bei Merkel und ... öhhhhmm, diesem einen da, von der SPD... uhhh, ach egal).

Aufstiegsmöglichkeiten

Die Position des Vizekönigs ist eine Zwickmühle:
Man hat zwar die zweithöchste Stellung im Staat, aber auch nichts zu sagen.
Doch es gibt eine Vielzahl von Aufstiegswegen:

Mord

Der Klassiker. Langweilig, aber effektiv. Hat schon vor 2000 Jahren geklappt.
Egal ob Gift, Kugel oder Messer, egal ob Auftragskiller oder selbst Hand anlegen, der Erfolg ist fast garantiert, wobei letzteres doch einige Risiken mit sich bringt.

Putsch

Auch ein Klassiker. Man braucht nur einige Leute unter sich, am besten das Militär, sie sind ja schon bewaffnet.
Dann einfach eine Privatvilla stürmen, aktuellen Amtsinhaber mithilfe einer im Rücken positionierten Pistole zur Unterschrift der Abdankung zwingen bewegen und fertig ist die neue Diktatur.

Misstrauensvotum

Das Misstrauensvotum ist die langweilige, aber gesetzeskonforme Lösung und meist nur in Demokratien möglich.
Wenn man es selbst als Vize stellt, sieht das aber so ambitioniert aus. Am besten funktioniert ein Gerücht, wie z.B. "Der Kanzler, der unterschlägt Nebeneinkünfte, ganz schlimm. Da sollte mal jemand ein Misstrauensvotum starten. Weitersagen!" Der Rest kommt von selbst.

Medienskandal

Ein täglich erscheinendes Zeitung Boulevardblatt ist immer interessiert an Sex mit Minderjährigen, Steuerhinterziehung, Spionage oder von allem ein bisschen, das man gegen den Amtsinhaber aufspielen könnte und muss, weil er ja der Amtsinhaber ist. Bringt man den Stein ins Rollen, wird sich der Medienskandal von alleine ausbauen, bis die Zielperson unter dem Druck zusammenbricht und zurücktritt.

Gewählt werden

Bei der nächsten Wahl könnte man sich aufstellen lassen, ein paar Plakate mit unrealistischen Wahlversprechen wie z.B. "Ein niedlicher Koala für jeden Haushalt!" oder "8,50€ Mindestlohn für alle!" drucken lassen und damit jede größere Stadt zutapezieren. Dann könnte man noch in jedem Dorf ein Infoständchen aufbauen und dort Flyer, Kugelschreiber und Luftballons für die Kleinen verteilen, frei nach dem Motto: "Also wenn die mir einen Kugelschreiber schenken, kann ich die im Gegenzug auch wählen. Das find ich fair." Vielleicht nicht der einfachste, aber sicherste Weg zu Weltherrschaft Amtsperiode.

Wichtige Vize der Geschichte

Zum einen gibt es da ... uhhhhhhh ... der einzige Vize, der einem sofort einfällt, ist dieser hier,...na! Wie heißt der? Und der eine, der schon mal erwähnt wurde. In der Geschichte gibt es natürlich auch viele Beispiele z.B. den... Das zeigt wieder: Der Vize wird erst wichtig, wenn er nicht mehr Vize ist!