Virtuell

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Das Adjektiv virtuell sagt im Großen und Ganzen aus, dass etwas nicht existent ist, bzw. dass man glaubt es zu haben, obwohl man es nicht hat.

virtuelles Geld

Banken verdienen Geld damit, mit Geld zu handeln. Dabei haben die Banken nicht einmal Geld, denn Geld müssen sie sich von anderen Banken, insbesondere von Zentralbanken leihen. Klingt pervers, ist auch so. Banken investieren das Geld, das sie nicht haben in Unternehmen, die sich davon echte Dinge wie zum Beispiel Pressesprecher kaufen. Sobald der Pressesprecher dann lange genug gut genug gearbeitet hat, hat die Firma genug Geld verdient, um der Bank wieder ihr Geld zurückzugeben. Da aber in der Zwischenzeit Zinsen angefallen sind, hat die Bank jetzt auch wirklich vorhandenes, existentes Geld und das virtuelle Geld, das sie zurückbekommen hat, kann sie wieder jemandem leihen und wieder echtes Geld damit verdienen.

Immer wenn virtuelles Geld erschaffen wird, entsteht automatisch die gleiche Menge virtuelles Antigeld, auch Schulden genannt. Bei der Umwandlung von echtem in virtuelles Geld entsteht hingegen reines, virtuelles Geld. Da dieses aber sehr kostbar ist, ist eine 1:1 Umtauschung nicht empfehlenswert.

Das klingt schön und gut und wie bei allem, was schön und gut klingt, haben es die Amerikaner dabei mal wieder übertrieben: Die Amerikaner hatten alle kein Geld, bauten sich davon ein Haus und das virtuelle Antigeld wurde über die ganze Welt verkauft. Solche als Investmentpakete getarnten Wirtschaftsmassenvernichtungswaffen sind tickende Zeitbomben. Wenn man zufällig ein solches Paket gekauft hat und es noch nicht wieder verkauft hat, wenn rauskommt, dass es eigentlich gar nicht existiert, also auch nichts wert sein kann, hat man einen Totalverlust erlitten. Das bedeutet, dass man kein echtes und kein virtuelles Geld mehr hat und wenn das rauskommt, kann man auch kein virtuelles Geld mehr erschaffen weil niemand mehr Gläubiger sein will, also das passende Antigeld erzeugen will. Man ist pleite.

Man kann auch echtes Geld in virtuelles Geld umwandeln, indem man zu einer Bank geht und ihnen das Geld gibt. Man bekommt virtuelles Geld in Form von lustigen, bunten Plastikkärtchen ausgehändigt und die Bank kümmert sich um das echte Geld. Wenn die Bank von dem echten Geld aber mehr virtuelles Geld kauft, um einen Gewinn zu erzielen und dieses nicht rechtzeitig wieder verkauft, macht die Bank einen Verlust. Da die Hypothekenkrise solche Fälle zur Regel macht, sind auch die Banken bald alle pleite. Wenn man dann sein Geld von der Bank zurückhaben will, hat man Pech gehabt weil die Bank ja pleite ist und ist selber auch pleite.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es besser ist, wenig echtes Geld zu haben, als viel virtuelles Geld zu haben, also viel echtes Geld nicht zu haben.

Informatik

Erklärung

Im Hardwarefachjargon gibt es sogenannten virtuellen Speicher nicht. Wenn etwas sich damit rühmt, virtuellen oder "shared" Speicher zu haben, hat es diesen Speicher nicht. Da gibt es nicht nur unter Laien Verwirrung. Man gehe davon aus, eine Grafikkarte in einem realen Laptop hat einen Grafikspeicher von 64 Megabyte plus bis zu 512 MB shared memory, bzw. virtuellen Speicher, so hat die Grafikkarte 64 MB Speicher und 512 MB Speicher nicht. Mit Hilfe einer MMU wird die Speicher-Zuordnung völlig kaschiert, weil ein Zugriff nicht zurückverfolgt werden kann. Eine hochwertige MMU verschlüsselt außerdem den Hauptspeicherinhalt, so dass sie die Macht über den ganzen Computer bekommt. Dahinter steckt eine Verschwörung der Mafia.

Sinn

Die Industrie schreibt gerne große Zahlen auf Verpackungen ihrer Produkte.

Funktionsweise

Virtueller Speicher beruht auf dem Prinzip des Diebstahls. Die Grafikkarte sagt zum Mainboard "Kuck mal, da ist ein Vogel" und schnappt sich schnell ein Stück vom Hauptspeicher. Ist dieses Stück des Hauptspeichers gerade in Verwendung, ergibt sich ein Bluescreen (falls man kein Windows verwendet, braucht man auch keinen Hauptspeicher). Andernfalls wird einfach nur der Rechner langsamer. Es empfiehlt sich also, beim Kauf von Hardware darauf zu achten, dass sie keinen Speicher nicht hat, sondern selbst für sich sorgen kann.

Logik und Philosophie

Virtuelle Dinge existieren nicht, sind also keine echten Dinge im eigentlichen Sinne. Daher wäre es logisch, davon auszugehen, dass die Philosophie, deren eigentlicher Ursprung ja der menschliche Verstand selbst ist und deren Ziel zugleich selbiger, sich da ingewisser Weise selbst ein Bein stellt weil sie von der Nichtexistenz der Punktes ausgeht und einfach immer weiterlabert ohne Punkt und Komma wobei man sagen muss dass die Philosophie ihre eigene Unkenntnis gerne hinter gekonnten Formulierungen deren Essenz der Leser nur schwer erschließen kann zu verstecken vermag.

Ethik und Moral

Es ist unmoralisch, virtuelle Dinge also keine Dinge zu verkaufen bzw. nicht zu verkaufen (weil sie ja gar nicht existieren). Wenn man also keine Un-Dinge nicht verkauft, ist man moralisch gesehen genau so geliefert wie jemand, der so etwas ständig tut, da man nichts nicht verkaufen kann oder zumindest nicht verkaufen können sollte, da nichts kostenlos ist außer dem Tod und der kostet immerhin das Leben.