Vegeterrier

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Vegeterrier
Veggiemops.jpg
Gemopter Vegeterrier (Vegiterra Mopus)
Systematik
Überklasse: Gemischter Hund (Hundus kreuzus)
Klasse: Terrierartig (Terrius nervus)
Unterklasse: Fleischloser (Terrius vegerus)
Überordnung: Säugetier (Mamalia)
Ordnung: Hundeartig (Kleffus kleffus)
Unterordnung: Echter Hund (Kleffus Hundus)
Familie: Vegetarischer Hund (Hundus terrarius)
Gattung: Vegetarischer Terrier (Terrus vegirus)
Art: Vegeterrier
Verbreitung: Europa, Afrika, Amerika, Asien
Symbol: 🍐
Fortpflanzung: Vegetarisch
Nächster Verwandter: Obstfliege
Ernährung: Vegetarisch
Wissenschaftlicher Name
Vegiterra

(Benedikt Höwedes, 2000)

Der Vegeterrier (Vegiterra) bezeichnet eine spezielle Unterart des Hundes, genauer des Terriers. Es handelt sich hierbei um eine Hundeart, die extra dazu gezüchtet wurde, ausschließlich fleischloses und damit nahrungsarmes Fressen zu konsumieren. Obwohl der Vegeterrier zu den Terriern gezählt wird, weist er nicht zwingend die äußeren Merkmale des klassischen Terriers auf. Die bekannteste Art ist wohl die des Mopsterriers, darüber hinaus gibt es aber auch noch weitere Arten, wie etwa die des Schäferterriers. Das eindeutige Merkmal aller Vegeterrier ist die ausnahmslose Nahrungsaufnahme auf vegetarische Art; teilweise auch nur vegane Art, die jedoch auch zu dem Vegetarismus gezählt wird.

Züchtungsgeschichte

Im Sommer 1998 begann der Biologe, Fußballspieler und heute offiziell anerkannter Vegetarier Benedikt Höwedes mit einem Forschungsexperiment, dass eine Hunderasse, die sich ausschließlich vegetarisch ernährte, zum Ziel hatte. Das Projekt trug den Codenamen „Laika“.
Nach vielen Fehlschlägen kam im Dezember 2000 ein Hundewelpe zur Welt, der den Wünschen von Höwedes vollkommen entsprach. Schon von Geburt an ernährte sich der Hund rein vegetarisch, anfänglich ausschließlich von Muttermilch, später gewöhnte sich das Tier an Gras, Obst (etwa Äpfel, Birnen oder Erdbeeren) und Gemüse (etwa Moor- und Zuckerrüben). Besonders entwickelte der erste echte Vegeterrier eine Vorliebe für Seegurken, die einen leicht wässrigen Geschmack aufwiesen.

Benedikt Höwedes rechnete allerdings nicht mit der Popularität seiner Hundeart und so verzichtete er auch darauf, den Begriff „Vegeterrier“ zu patentieren. Schon bald entwickelten viele Hundezüchter eigene Hunderassen, die sie „Vegeterrier“ nannten. So kamen schnell viele Tiere zusammen, die dem Original nicht mehr im Entferntesten ähnelten. Wo bei dem ersten Vegeterrier darauf geachtet wurde, dass überwiegend nur Terrierrassen hineingezüchtet werden, wurde bei den vermeintlichen Vegeterriern alles Mögliche und Unmögliche, wie Bösweiler, Dalmatiner, Gemeiner Bullmops, Lobpudel oder Subwuffer, zusammengemischt. Schon heute gibt es kaum noch reinrassige oder terrierähnliche Vegeterrier, der heutige „Mopsterrier“ oder auch „Gemopter Terrier“ wird als verbreitetster Vegeterrier anerkannt.

Ernährung

Banapfel werden gerne von Vegeterriern konsumiert.

Vegeterrier ernähren sich ausschließlich Vegetarisch. Dies ist aber in Tierschutzkreisen sehr umstritten, denn da der Hund als natürlicher Fleischfresser, oder zumindest als Allesfresser (Omnivore) gilt, fehlen ihm durch seine vegetarische Ernährung Eiweiße und wichtige kalziumhaltige Lebensmittel. So sind auch die Zähne der Vegeterrier sehr instabil und können Futter, wie harte Äpfel und Moorrüben, nicht ausreichend zerkleinern – obwohl sie zu den Grundnahrungsmitteln der Tiere gehören. Vegeterrier sterben so schon oft in ihren ersten Tagen an Unterernährung, auch, weil vegetarische Nahrung nicht ausreichend Fette liefert.
Dem Vegeterrier fehlt weiterhin ein ausgeprägtes Jagdverhalten, das ihm die Grundzüge eines Hundes nimmt.

Nutzen

Gehalten werden Vegeterrier hauptsächlich von Menschen, die sich selbst zu Vegetariern erklärt haben und freiwillig auf gesunde Fleischernährung verzichten – unabhängig aus welchen Gründen. Sie sehen in ihrem Hund einen Verbündeten, wenn auch er sich ähnlich wie sie selbst verhält.

Die VegetarismussektePeTA“ wirbt mit dieser Hunderasse für ihre Verbrechen. Unschuldige Kinder werden mit dem Hund auch oft früh genug an PeTA herangeführt; unbemerkt und unauffällig wie die Sekte agiert. Zunächst werden Kinder mit ihrer Hundeliebe mit dem Vegeterrier verbunden und sobald sie eine enge Bindung mit dem Tier eingegangen sind, werden sie mit PeTA in Verbindung gebracht und glauben den Schwachsinn der Terrororganisation. So gelingt es PeTA auch immer wieder, Nachwuchsanhänger zu gewinnen, die das „Projekt“ am Leben erhalten.

Der Vegeterrier erfreut sich auch einer großen Beliebtheit bei den niedrigeren Steinzeitmenschen der Neuzeit, da das Tier sich meist selbst versorgen kann, ohne das der Halter teure Hundelebensmittel aus dem Fressnapf besorgen muss. Für die Jagd eignet sich der Vegeterrier jedoch nicht, da ihm die Jagdprinzipien fehlen. Martin Rütter erläuterte es mal wie folgt:

Die Wahrscheinlichkeit, dass Vegeterrier Lebewesen jagen, ist so hoch, wie das fette, Lasagne fressende Kater Mäuse fressen. Als nicht-katzenliebe Hunde sind diese Viecher einfach nicht zu gebrauchen. Martin Rütter, 2011
Alternativ kann ein Vegeterrier zwar als Fruchterntegerät eingesetzt werden – nur leider legt der Hund die Ernte automatisch in seinen hundeinternen Speicher ab, eine Umprogrammierung könnten nicht einmal die besten Dressurprofis erreichen.

Trivia

  • Der Tierschutz kritisiert das Züchten von Vegeterriern, da die Tiere wegen Abmagerung oft an Mangel von Abwehrproduktion sterben. Es ist Actimel für Hunde in Planung.
  • Max Buskohl und Moritz Leuenberger haben gar nichts mit dem Vegeterrier zu tun.
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Beipiel