VW Sharan

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Der Volkswagen Sharan ist ein großes NPV (”no purpose vehicle”), das seit 1995 produziert wird. Es handelt sich hierbei um eine Familienkutsche. Er hat Schwestern namens Ford Galaxy und SEAT (”Sehen - Einsteigen - Aussteigen - Totlachen“) Alhambra und stammt meistens aus Palmela im Hochqualitätsland Portugal.
Der Name “Sharan” stammt nicht vom ähnlich gutaussehenden Waran aus Komodo ab, sondern kommt aus dem persischen und bedeutet “Träger des Nutzlosen”. In England hat er ein Image-Problem, weil der Name leider dem “Sharon” ähnelt, was dort mit den lokalen “Essex Girl”-Witzen in Verbindung gebracht wird, einer britischen Variante unserer Blondinenwitze. Anhänger dieser Pampers-Boliden findet man sogar in einem Forum vereint.

Entstehungsgeschichte

Karré Schubb war der Erfinder der Schubkarre (1911) sowie Gründer und Großaktionär der Volkswagen AG (1928). Schon als Kind war es sein Hobby, Dinge durch die Gegend zu transportieren. Bald bemerkte er, dass sich dies mitunter sehr aufwändig gestaltet.
Nachdem einige Versuche, wie etwa die Gegenstände an Felsbrocken zu binden und diese dann zu rollen, von nur geringem Erfolg gekrönt waren, befestigte er ein Rad an einer Badewanne und nannte seine Erfindung "Radwanne". Da dies jedoch oft missverstanden wurde und er sich selbst ein Denkmal setzen wollte, nannte er sie in Anlehnung an seinen Namen schließlich Schubkarre.
Um Schubkarren in größerer Anzahl produzieren zu können, kaufte Schubb einen Badewannenhersteller und benannte ihn in "Volkswagen AG" um (siehe unten). Nachdem er mit seinen Schiebtruhen (wie es ja korrekt südlich der Weißwurstgrenze heißt) ein Vermögen verdient hatte, plante er, eine motorisierte Version zu entwickeln.
Da sehr faule Menschen sich schließlich selbst damit transportierten, wurde diese Kiste schließlich als Automobil bezeichnet und VW war von nun an Autohersteller, was Karré allerdings erst einige Jahre später erfuhr und noch für eine Weile Scheibtruhen produzierte, die von den Kunden als Automobile benutzt wurden. Der VW Sharan ist ein solcher, aber dazu später mehr.

Die Volkswagen AG (VW)

Der Name "VW" stammt nicht, wie allgemein angenommen, vom Wortstamm "Volksmusik" ab, sondern ist die Abkürzung für "Völlig Wertlos". Man kann üblicherweise den Wert eines VW-Autos verdoppeln, indem man es volltankt. Trotzdem hat der Konzern viele Freunde gefunden, die sich angeblich durch fahrerisches Nichtkönnen, durch Geschmacksverkalkung und mangelnde Größe des Großhirns sowie (besonders bei den Besitzern des Sondermodells Golf GTI) primäre Geschlechtsmerkmale auszeichnen. Viele davon haben sich das Gefährt mühsam gebauspart und sind stolz auf ihre Individualität, obwohl eigentlich nur die Farbe und die Hässlichkeit der aufgesetzten Metallverkleidung variieren.
Tatsache ist aber: die Marke ist erfolgreich. Erst wenn ein Modell in Deutschland absolut nicht mehr zu verkaufen ist, dreht man es den ahnungslosen Chinesen oder Lateinamerikanern an, die es dann noch für 100 Jahre weiterbauen.
Apropos… der unrentable No-Go-Area-Standort Deutschland wurde nach dem politischen Abgang des russischen Gasbarons Schröder völlig zugunsten billigerer Produktionsstätten in Indien und Russland aufgegeben, was sich selbstverständlich auch auf die Qualität der Produkte auswirkt.
Früher gab es den Spruch “Warum gibt es Renault? - Damit Volkswagen in der ADAC-Wertung nicht das Schlusslicht bildet.”

Tun(fish)ing des Sharans

Einige Besitzer des Sharans entscheiden sich für kleine Verbesserungen am Automobil. Dazu werden zunächst die Herstellerembleme entfernt, damit man sich für sein Gefährt nicht mehr so sehr schämen muss. Als nächster wichtiger Punkt wird der Wagen manchmal ein wenig tiefergelegt, damit ihn weniger Leute sehen können (auch das dient der Verschleierung, verursacht durch Scham).
Eine weitere Möglichkeit stellt der ohnehin viel zu laute Auspuff dar: dieser ist extra so gebaut, dass die Leute beim Vorbeifahren in den Himmel sehen und nach einem Düsenjäger (welcher als Verursacher des Lärms vermutet wird) Ausschau halten.
Weiterhin werden Musikanlagen mit mehreren tausend Watt Leistung installiert, welche aber durch ihre Trommelklänge (ähnlich afrikanischen Bongotrommeln) auf die unterentwickelte Technik des Fahrzeugs hinweisen.

Vor- und Nachteile

Vom Sharan gibt es keine GTI (Geistig Tiefergelegte Insassen) Version - dies bezieht sich auf die sonderbare Fahrergruppe, der allein es vorbehalten ist, ein solches Gefährt zu bedienen.
Dafür zeichnet sich der Sharan durch einen Spritverbrauch wie Airforce One aus. Und das, obwohl er auf eine Art und Weise beschleunigt, dass man sehr hochentwickelte GPS-Satelliten benötigt, um überhaupt eine Vorwärtsbewegung feststellen zu können. Diese findet bei der geringsten Steigung dann auch nicht mehr statt.
Natürlich gibt es Ansätze des Herstellers, in das Auto einen entspechenden Motor einzubauen, der aus dieser Schuhschachtel auf Rädern mit dem Handling eines Bisons doch einen Sportwagen macht. Aber ebensogut könnte Stephen Hawking versuchen, La Traviata zu singen.
Die Vorteile des Autos liegen woanders: es ist ohnehin so, dass man einem Fußgänger den Tag ziemlich versauen kann, wenn man ihn mit einem Zweitonner wie dem Sharan rammt, der mit der Anmut und Grazilität eines Walrosses unterwegs ist. In diesem Fall kommt da aber noch die Bauweise dazu - meistens spielt der solcherart Niedergemähte schon die Harfe, bevor der Sharan überhaupt zum Stillstand gekommen ist. Aber da braucht man kein Mitleid zu haben - Fußgänger müssen sowieso lernen, dass sie keine Straßensteuern zahlen und daher auch kein Recht haben, auf etwas herumzuwuseln, das ihnen nicht gehört. Nein, keine Frage… der Sharan ist ein großes Auto. In Passau meldete vor kurzem ein junger Mann der Polizei seinen Smart als gestohlen. Das Missverständnis konnte schnell aufgeklärt werden: der Mann hatte seinen Smart übersehen. Ein Sharan hatte über ihm geparkt.
Die Größe sagt natürlich nichts über das Design der mobilen Folterkammer aus und tatsächlich wirkt er so, als hätte Arnold Schwarzenegger einfach einen Lada mit einer Fahrradpumpe überdimensinal aufgepumpt.

Über die qualitative Ausführung des Sharans sei nur soviel verraten, dass ein Diktator eines Dritte-Welt-Lands vergleichsweise zuverlässig ist. Warum grüßen sich Sharan-Fahrer mittags nicht? Sie haben sich alle morgens schon in der Werkstatt getroffen. In unserem Kulturkreis ist das ja aber für einen Hersteller überhaupt kein Problem. In Amerika dagegen gibt es ja Leute, die einen Autoproduzenten schon mal klagen, wenn dem Cabrio-Fahrer durch den unerwarteten Fahrtwind das Haar zersaust wurde - und er dadurch doof aussieht.
Aber all das kann nicht davon ablenken, dass der Sharan sich zumindest in der Business-Ausstattung durch eine unglaubliche Liste an großartiger Serienausstattung auszeichnet. So ist z.B. das Heckscheibenfenster beheizt - das ist toll, weil es einem beim Schieben der Kraxn die Hände wärmt. Außerdem kommt der Sharan ebenso wie ein Tampon mit einem praktischen mitgelieferten Zugseil. Und eine kleine Einheit Rostentferner ist ebenfalls ohne Aufpreis dabei, obwohl bei breitflächiger Anwendung derselben das Auto praktisch verschwindet. Es darf daher zweifelsfrei festgestellt werden, dass VW mit dem Sharan ein Gefährt geschaffen hat, das sich seit dem gleichartigen Grundprinzip des Ochsenkarrens definitiv evolutionär weiterentwickelt hat. Man muss sich halt auch die Details ansehen, um den Unterschied zu erkennen.

Tipp des Autors

  • Vermeiden Sie dieses Auto ebenso wie ungeschützten Sex mit einem äthiopischen Transvestiten. Die einzige Möglichkeit, mit diesem Ding Spaß zu haben, ist, ein angezündetes Streichholz in den Tank zu werfen. Das Leben ist viel zu kurz, um einen Sharan zu fahren!