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V2

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Die V2 ist der größte jemals für Filmprojekte entworfene pyrotechnische Körper der Welt. Entworfen wurde sie vom deutschen Pyrotechniker Wernher von Braun, der zu dieser Zeit noch für die Peenemünde GmbH arbeitete. Der große Erfolg der V2 sorgte dafür, dass amerikanische Filmstudios sie als Grundlage für ihre eigenen Blockbuster nutzten.

Der Name V2

Projektname in der deutschen Pyrotechnikindustrie

Woher der Name V2 stammt, ist heutzutage nicht mehr nachvollziehbar. Zur Herkunft gibt es mehrere Theorien.

Nachfolger der V1

Am Naheliegendsten ist die Theorie, dass die V2 der Nachfolger der V1 sein soll. Jedoch zeigen Dokumente der Forschungsabteilung der Peenemünde GmbH eine parallele Entwicklung dieser auf. Ebenfalls sollen erste Entwürfe zeitgleich beim Vorsitzenden der Pyro- und Flugtechnikabteilung, Peter "La Bomba" Feuerdoch, eingegangen sein. Es ist nicht bekannt, welche Skizze als Erstes auf die Feuerzeugprobe gestellt wurde, nur dass sie beide nicht bestanden.

Rechtschreibfehler in den frühen Entwurfsskizzen

Diese Theorie scheint wesentlich plausibler als die Vorangegangene. Bereits die Eltern des begnadeten Pyrotechnikingenieurs Wernher von Braun litten unter einer schweren Form der Ecritia malae grave (hundsmiserable Rechtschreibung, dadurch lässt sich auch die Schreibweise Wernher erklären). Der interne Name lautete eigentlich Feuerwerksrakete 2, aber der gute Wernher notierte fälschlicherweise Veuerwerksrakete 2. Dieser Fehler wurde jedoch erst kurz vor dem ersten Einsatz am Filmset bemerkt. Da im Drehbuch zum großdeutschen Filmprojekt Zweiter Weltkrieg die gleiche (oder selbe?) Abkürzung benutzt wird, war keine Änderung nötig.

Filminterne Bezeichnung

Im Gegensatz zur realen Bezeichnung ist die Filmtitulatur eindeutig belegt. Der Name wird auf den deutschen Schauspieler Joseph Goebbels zurückgeführt. Dieser war entsetzt, als ihm die britische Regierung 1940 untersagte, Dreharbeiten für den Subplot Operation Seelöwe - Der ganz große Fang in England durchzuführen. Ebenfalls fingen englische Filmteams an, deutsche Dreharbeiten in Europa, besonders in Deutschland, zu stören. Deswegen wurde das Drehbuch leicht abgewandelt. Es sollten nun Vergeltungswaffen eingesetzt werden; das schöne Feuerwerk sollte ausländische Filmteams dazu bewegen, deutschen Filmteams eine Drehgenehmigung zu erteilen.

Entwicklngsgeschichte

Die erste Entwurfszeichnung für die V2 (Original)

Ursachen für die Entwicklung

Die Ursprünge der V2 finden sich am Ende der Dreharbeiten zum Welthit Erster Weltkrieg. Nachdem französische Filmkulissen durch deutsche Fahrzeugmodelle des Typs Panzer beschädigt wurden, gab es eine Unterlassungsklage seitens der französischen Filmindustrie. In zukünftigen deutschen Produktionen durften keine Panzer oder andere beeindruckende Militaria mehr vorkommen. Deutsche Regisseure waren davon wenig begeistert; an den schlechten französischen Straßenkulissen waren sie nicht Schuld. Man überlegte sich nun, wie dennoch spannende Action- und Spielfilme mit guter, deutscher Marschmusik und passender Requisite gedreht werden konnten. Die Oberste Filmführung führte intensive Studien durch, um eine Lösung zu finden. Man fand heraus, dass Feuerwerke bei Deutschen beliebt sind (102% der Befragten gaben an, mindestens einmal jährlich die Bude niederzubrennen). Die Konsequenz: deutsche Filme brauchen einen dicken Brummer.

Das Entwicklerteam

Das Team, mit typischer Rußschicht, nach dem ersten Test; Später standen sie nicht mehr unter der V2

Der Plan war gefasst, die Lunte gelegt, aber niemand hatte die Absicht, vernünftige Sprengkörper mitzubringen. Dieses Problem musste umgehend gelöst werden. Über die modernsten Medien der damaligen Zeit wurden unter dem Slogan "Das ganz große Ding" Interessierte gesucht. Nachdem sich anfangs niemand gemeldet hatte, fand sich mit der 1936 gegründeten Peenemünde FX und Späschel Ifekts AG ein potentieller Partner. Dieser musste jedoch erst einmal zeigen, dass er überhaupt in der Lage war, den hohen Standards der großdeutschen Filmprojekte gerecht zu werden. Dazu sollten mehrere Tests durchgeführt werden. Verantwortlich für die Bewährungsprobe war Wernher von Braun, damals noch ein unbekannter Student, der das Geld brauchte. Die Probedrehs (From Zero to Mach 4 in only 25 seconds!) fanden bis 1939 statt. Zur Erprobung wurde eigens die A(rbeitsbeschaffungs)-Reihe entwickelt. A1, A2, A3 und A5 waren der totale Flop. Erst die A4, deren Entwicklung nach der A5 begann, konnte den Regisseur GröFAZ überzeugen.

Entwicklungsbeginn und erste Einsätze

Nachdem die ersten Entwürfe abgesegnet waren, brauchte man nur noch das nötige Material für einen ersten Prototypen. Zum Glück konnte man eine Firma finden, die sich durch das strikte Einhalten der Zeitpläne – ein Geschick, das auch in anderen Projekten gelobt wurde – auszeichnete. Dementsprechend war man überrascht, als zum Drehbeginn des Kassenschlagers Zweiter Weltkrieg noch nicht mal das Pappmodell im Maßstab 1:2000 begonnen wurde. Hitler persönlich sorgte für eine komplette Umstrukturierung des Lieferantenstabs. Die Arbeiten gingen trotzdem nur schleppend voran.

1941 teste man den ersten Prototypen, V2 V1. Es traten keine größeren Probleme auf. Dennnoch wollte das Drehteam auf Nummer sicher gehen, weil seit Beginn der Deutsch-Sowjetischen Drehkooperation viele Schauspieler bereits ausstiegen und man die Verbliebenen mit nicht funktionierender FX-Materialen nicht weiter demoralisieren wollte. Dank deutscher Gründlichkeit befand man die V2 3 Jahre später für einsatzfähig. Erstmals verwendete man sie im Nebenplot "London-Antwerpen - Das L.A. Europas". Die Drehteams wollten damit den immer aufdringlicher werdenden britischen und insbesondere amerikanischen Studios zeigen, wo der Hase hinläuft. Gleichzeitig wollte man die eigenen Aufnahmen durch tolle Explosionen aufhübschen (irgendwie musste man den neuen Schauspielern ja zeigen, dass die Arbeit irgendeinen Sinn hat). Der anfängliche Wow-Effekt flaute jedoch schnell ab und der Abbruch der Dreharbeiten seitens deutscher Filmteams war nicht mehr zu verhindern.

Geplante Nachfolger

Es dauerte nicht lange bis der typische GröSSenwahn von den Drehbuchautoren auf die Special-Effect-Teams überschwappte. Bereits nach dem vierten Teststart empfing von Braun einen Brief der Obersten Filmführung mit einer speziellen Forderung: Er solle auf Grundlage der V2 eine Rakete entwickeln, die in der Lage sei, eine deutsche Kartoffel von Germania nach Neu-Jorkien zu transportieren und sie im Zentralpark einpflanzen kann.

Dieses Projekt sollte die Überlegenheit und Widerstandsfähigkeit arischer Pflanzen demonstrieren. Unter dem Arbeitstitel Je größer, desto weiter machten sich die Größen der gesamtdeutschen Filmindustrie an die Arbeit. In weiser Voraussicht hatte man sich bereits ausreichend große Testanlagen beschafft. Mehrere Prototypen wurden entwickelt, aber 1944 kam man mit dem Aufspießer 9, kurz A9, zur Erkenntnis, dass eine Rakete nicht ausreichte. Die Lösung: einfach zwei Raketen aufeinander stellen.

Nach 10 fehlgeschlagenen Testläufen kam man auf die Idee, beide Teile nacheinander zu zünden. Drei weitere Tests offenbarten, das die Erfolgschancen steigen, wenn der untere Teil, der Aufspießeraufspießer, kurz A10, zuerst abbrennt. Leider wurde das Projekt nach der Schließung aller deutschen Filmstudios im Mai 1945 nicht weiterverfolgt.

Weiterer Verbleib

Amerikanische und britische Filmteams fanden an zahlreichen verlassenen Drehorten Restbestände von V2s. Man erlaubte den Kamerateams, fünf Minuten mit ihnen zu spielen, bevor sie eingepackt und per Express-Lieferung nach Hause geschickt werden sollten. Bereits vor dem Zukleben der Pakete zeigte sich, dass keiner die Dinger bedienen konnte; die Bedienungsanleitungen wurden mittels damals unlösbarer Verschlüssungsalgorithmen unlesbar.

Um das Problem zu lösen, bediente man sich einer List: US-amerikanische Filmstudios boten den nun arbeitslosen deutschen Kollegen ein Gehalt von 10.000 US-Dollar (in Wahrheit handelte es sich um Mexikanische Peso, deren Symbol dem $-Zeichen zum Verwechseln ähnlich sieht), um für sie zu arbeiten. Geblendet von der großen Zahl, die man nur aus dem Jahr 1923 kannte, fielen hunderte, ehemalige Mitarbeiter auf den Trick herein; unter ihnen auch Top-Experten wie Wernher von Braun. Sie halfen Hollywood bei der Überarbeitung der hauseigenen Versuche auf Grundlage von deutscher Wertarbeit. Somit sind Deutsche maßgeblich verantwortlich für den Erfolg der späteren Filme.

Filmauftritte

Hauptrolle

Nebenrolle

  • Saturn V - Wenn der Griff nach den Ringen bereits 4-mal daneben ging
  • Apollo 11 - Treffen mit dem Ururururururururenkel von Neptun

Siehe auch