Unterseeboot

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Die erste Skizze

Ein Unterseeboot ist ein modifiziertes U-Boot. Während das U-Boot unter Wasser und über Unterwasser auf/in allen sieben Meeren im Einsatz ist, ist ein Unterseeboot für kleinere Gewässer konzipiert.

Konzeption und Entwicklung des ersten Unterseebootes

Ein Unterseeboot soll vor allem in kleineren Gewässern zu Einsatz kommen, in denen große U-Boote manövrierunfähig wären. Die Konzeption sah ein nuklear betriebenes, wasserdichtes Boot vor, dass die Beförderung von Personen in Gewässern gewährleisten soll, die nicht tiefer als 6 Meter sind und eine Fläche von höchstens 1000 Quadratmeter aufweisen.
Die Planung sah weiterhin vor, vom typischen U-Boot Design abzuweichen, und dem Unterseeboot ein typisches Bootsausehen zu geben.
Außerdem sollte ein ziviler Charakter des Fahrzeuges auf potentielle Kunden einladender wirken. Die Planung der Innenausstattung sah eine Menge Highlights vor. Zuerst wurde mit einer Passagierkapazität von 100 Personen geplant. Diese sollten allen Luxus genießen können, den auch ein Ozeanriese für seine Gäste vorhält. Als Grundausstattung einigte man sich auf folgende Positionen:

  • Jeweils 80 Einzelkabinen mit Panoramafenstern und wasserdichtem Balkon. Die Größe der Zimmer wurde auf 30 Quadratmeter festgelegt.
  • Ein Erlebnisbad und Wellnessbereich mit Saunalandschaft mit etwa 500 Quadratmeter nutzbarer Fläche.
  • 4 Bordrestaurants, 2 Bars und eine Großraumdisco mit insgesamt 1000 qm Nutzfläche.
  • Bibliothek, I-Max Kino und Sonnendeck mit ebenso 1000 qm Nutzfläche.
    Der Prototyp nach Fertigstellung auf der Werft

Nachdem man sich auf die Grundlegenden Daten geeinigt hatte, wurden Fördermittel für den Bau eines ersten Prototypen bei der EU-Kommision beantragt. Die Kommision sah sofort die Brisanz dieses Projektes und legte extra dafür ein Programm auf. Das Programm "Nutzung alternativer Wege mit neuer Technik" wurde mit 1,5 Milliarden Euro ausgestattet.
Ebenso beteiligte sich der Freistaat Bayern, der eine Menge passender Gewässer besitzt, an der Finanzierung mit einem Zuschuss von 500 Millionen Euro. Die Mittel dafür wurden aus dem Wohnungsbauprogramm entnommen. So konnte die neugegründete Firma "Untersee AG" nahezu ohne eigene Kostenbeteiligung an den Bau des Prototypen herangehen.

Bau des Prototypen

Für den Bau des Prototypen wurde eine große Werft in Rostock bedacht, die ausgezeichnete Erfahrungen im Bau von Ozeanriesen besitzt. Aufgrund der guten Vorplanung konnte der Bau innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen werden. Der Prototyp konnte aufgrund der Förderung sein Platzangebot für die Passagiere knapp verdreifachen. Der Prototyp hat eine Grundfläche von ca. 5000 Quadratmetern und insgesamt eine Nutzfläche von 32.000 Quadratmetern auf 6 Etagen.
Auch die sonstigen Maße sind beeindruckend:

  • Länge 250 Meter, Breite bis zu 23 Meter, Tiefgang 8 Meter
  • 120 Passagiere und 112 Besatzungsmitglieder
  • Atomar-betriebene Gasturbine mit 36000 Kilowatt Leistung usw.

Schiffstaufe und Jungfernfahrt

Hier sollte der Prototyp seinen Linienverkehr aufnehmen

Da die Jungfernfahrt in einem bayerischen Badeweiher stattfinden sollte, der den ganzen Sommer über sehr rege besucht ist, musste mithilfe einer logistischen Meisterleistung das ganze Unterseeboot über Land transportiert werden, weil alle Flüsse und Kanäle Richtung Bayern nicht für so einen Tiefgang konzipiert wurden.
Die Schiffstaufe mit anschließendem Stapellauf fand dann am Geburtstag des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in Beisein vieler hochrangiger Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur statt. Der auserwählte Badeweiher liegt etwas außerhalb von Oberanschiessing im Bayerischen Wald. Der Weiher hat ca 900 Quadratmeter Grundfläche und ist im Schnitt 3 Meter tief. Sozusagen der ideale Platz für die Neuentwicklung Unterseeboot. Nach der Schiffstaufe, bei der der Prototyp zur Überraschung des Ministerpräsidenten auf den Namen "Horsti-1" getauft wurde, folgte der Stapellauf.
Hier zeigte sich gerade noch das planerische Fiasko, dass bei allen Behörden und bei den Erbauern nicht aufgefallen war. Das Schiff passte nicht ins Gewässer, beziehungsweise zeigte der Weiher keinerlei Bemühungen, sich zu vergrößern.
Um diese Katastrophe nicht in eine schwere Staatskrise zu verwandeln, betrank man sich im extra aufgestellten Bierzelt mit feinem bayerischen Bier. Am nächsten Tag war dann diese Situation schon wieder vergessen. Der Weiher wurde zum militärischen Sperrgebiet umgewidmet und das Unterseeboot wurde einfach vergraben. Jetzt dient es im Winter als Rodelbahn für Feriengäste.

Ausblick

Es wird sicher noch viel Überzeugungskraft investiert werden müssen, um einen neuen Versuch dieser wunderbaren Idee zu starten. Im Fördertopf liegen immerhin noch 50 Millionen Euro.

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