Untermensch

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Untermensch (links) und Arier (rechts) aus der verqueren Sicht eines Ariers

Untermensch ist ein aus der Zeit der Nationalsozialisten stammender und mittlerweile vollkommen zurecht total politisch inkorrekter Begriff, der Menschen bezeichnet, die aufgrund ihrer Nationalität, Hautfarbe oder Religion keinerlei Rechte haben, da sie als zweitklassig und entbehrlich angesehen werden. Ironischerweise waren die Nationalsozialisten auf die Arbeitskraft ebenjener Menschen angewiesen, um ihre Ziele (z.B. die Weltherrschaft) zu erreichen. Das Gegenstück zur Klasse des Untermenschen nennt sich Herrenrasse oder Arier.

Der moderne, politisch korrekte Begriff für Untermenschen heißt Leiharbeiter, Zeitarbeiter oder im Falle von osteuropäischen Spargelerntern auch Saisonarbeiter. Heutzutage werden Menschen nur noch aufgrund ihres aktuellen Nutzens für die Gesellschaft (Arbeitsleistung, bzw. Art der Arbeit oder auch Arbeitslosigkeit) in die Untermenschen-Schublade gesteckt. Es ist ein schlecht gehütetes Geheimnis, dass im Agentur für Arbeit-Jargon der Begriff Untermensch immer noch Verwendung findet. Und solange Guido Knopp nicht aufhöhrt, Dokumentationen über den Zweiten Weltkrieg zu produzieren, wird dieser Begriff auch nie vollständig aus der deutschen Sprache verschwinden.