Tinnitus und Teenietussi

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Tinnitus und Teenietussi, ist die altgermanische Erzählung einer Liebschaft zwischen zwei emporstrebenden jungen Sprösslingen, aus den Häusern, einander verfeindeter Familien. Dieses Motiv findet schon in der nordischen Edda seine Erwähnung und gilt als Vorläufer und Anhaltspunkt des von Shakespeares wieder aufgegriffenen TheaterstücksRomeo und Julia“. Allerdings müssen hier ein paar Einzelheiten genannt werden, die Shakespeares Form vom Original abweichen lassen und sich somit am Besten dazu eignen, in wenigen Worten die Geschehnisse zu charakterisieren und gegeneinander abzugrenzen.

Handlung

Die beiden Liebenden gehen sich im Codex Manesse auf die Ohren

Die Handlung ist schnell getan. Aus Aussichtslosigkeit und natürlicher Gepflogenheit fassen beide Hauptpersonen den Entschluss, sich ihrer Gegenüber auf ewig zu binden und in diesem Aufbegehr der Gefühllosigkeit ein wenig vorgespielte Liebe unterzubringen. Es kommt zum Zerwürfnis der Eltern, wobei sich herausstellt, dass Teenietussis Eltern auch Tinnitus Eltern sind und beide Kinder im gleichen Haus aufwuchsen.

Die Eltern trennen sich und führen einen erbitterten Machtkampf um die Gunst ihrer Sprösslinge. Dabei wird die Moral aus dem väterlichen Hause vertreten, der gegen das inzestuöse Verhältnis seiner Kinder protestiert und aus Liebe zu den selbigen und Angst um ihre Zukunft, beide ordentlich verdrischt und prügelt. Die Sünde, als Kontrapunkt, wird von ihrer Mutter repräsentiert, die in dieser Zusage zur rohen Untugend hofft, die Liebe zu ihren Kindern zu wahren. Dabei lässt sie keinen Versuch aus, dem teuflisch lasterhaften Verhältnis ihrer Kinder, Schub und Öl ins Feuer zu kippen, indem sie sie zur Kopulation zwingt.

Die Erzählung neigt sich ihrem jähen Ende als Tinnitus Ohrtropfen verschrieben bekommt. Sie wirken wie ein wahres Gift auf die Beziehung ein und Teenietussie macht mit ihrem Bruder Schluss.

Interpretation und Verschwörung

Rolle des Tinnitus

Hauptaugenmerk will zunächst auf die unterschiedliche Namensgebung der auftretenden Charaktere gelegt werden. So findet sich der Name „Tinnitus“ nahe seiner medizinischen Anlehnung wieder. Tinnitus, der die männliche Hauptrolle verkörpert, geht seiner Geliebten Teenietussi, im Vergleich zur zu schnulzig geratenen Neuauflage von Shakespeare, gehörig auf die Ohren. Man ist geneigt, dem interpretatorischen Ansatz glauben zu schenken, dass er eine wahrhaftige Pfeife war.

Rolle der Tennietussi

Teenietussi, Besetzung der weiblichen Protagonistin, ist eine gerade in der Pubertät aufkeimende Nervensäge, die sich mit Hilfe ihrer hohen Schuhe, von der Masse des Volkes abzuheben versucht. Tinnitus, der sich dieser von ihr ausgehenden Arroganz bewusst ist, verliebt sich deshalb nur aus dem Grunde in sie, weil sie das einzige weibliche Wesen seiner Jugendjahre darstellt. Andersherum, ist sich Teenietussi zwar der Nachteile, wie unter anderem Schlafstörung, Angstzustände und Depressionen bewusst, die von Tinnitus augehen, nimmt ihn aber dennoch an ihre liebende Brust, weil sie als Tussi nun einmal einen Macker braucht.

König Artus. Er hat mit allem nichts zu tun

Die Gegenüberstellung

Die Gegenüberstellung der Namen „Romeo und Julia“ ist signifikant. Sie enthalten alle Vokale des Alphabets!!! Es liegt hier im Stück "Tinnitus und Teenietussi" also eine wahrhaftige Diskrepanz zu den Konsonanten, ja sogar eine absolute Diskriminierung selbiger vor. Als Randbemerkung ließe sich ergänzen, dass alle weiteren Titel, der Werke die Shakespeare verfasst oder abgekupfert hat, mindestens zwei Vokale aufgreifen. Das allein sollte für sich stehen oder sprchn.
Die Edda und altgermanische Überlieferung von „Tinnitus und Teenietussi“ lässt bewusst die Vokale „A“ und „O“ nicht im Titel ihrer Erzählungen zu, um die Reinheit des Begriffs von „A(lpha) bis O(mega)“ nicht zu zerstören. Es ist nicht übertrieben in dieser Erkenntnis, Shakespeares antichristliche sowie antianglikanische Haltung zu manifestieren und die makellose Sauberkeit der eddischen Volkssage hervorzutun.

Das im Titel gleich anmutende Verhalten der Protagonisten ist ein sprachlich geschickter Griff in die Spielkiste der Rhetorik. Hier wird mit der Vertrautheit beider Darsteller kokettiert, um im Anschluß, den schleichenden Prozess der jeweilig anwachsenden Abneigung beider zu untermalen und hervor zuheben.

Das plötzliche Ende

Kopfzerbrechen bereitet das unvermittelte, dafür aber auch unvermutete Ende. Wie der offen gebliebene Handlungsstrang weiter geführt wird, bleibt (siehe Anfang des Satzes) offen. Fest aber steht, dass Geschichten und Erzählungen, sehr wohl ohne kitischige Todesszenen und herzzerreißende Liebeskaspereien auskommen können.

Fazit

Shakespeares aberlächerlicher Schreibstil, der wohl über das Ausbleiben charismatischer Züge seiner Darsteller hinwegtäuschen soll und der die Grobheit seines sprachlichen Unvermögens bestens zu kaschieren weiß, ist in keinster Weise, auch nur annähernd, in der Urfassung vorzufinden. Damit hätte Shakespeare, um ein Haar, die ganze abendländische Kultur des Schrifttums, um Jahrhunderte, durch sein Intervenieren und borniertes Annehmen als Literat auftreten zu müssen, zurückgeworfen. Glücklichen Umstandes, waren nicht genügend Menschen nicht in der Lage, seine Werke zu verstehen oder in ihre Sprache zu übersetzen, so dass sich einzig und allein, die Erzählung von "Tinnitus und Teenietussi" in ihren Köpfen manifestierte.

Gelobt sei hierbei, also die Urfassung, die alle wichtigen pragmatischen Alltagsprobleme aufgreift und sie einem, wenn auch, kläglichen Ende, zuweißt.

Informatives

Ein Auszug aus dem vorhunzten Stück Shakespeares
  • Tinnitus war Ritter der Artusrunde neben Tristan und Gwen, saß aber am Katzentisch.
  • Die Urfassung umfasst nur 5 Wörter. Überflüssiges Geschwätz galt damals schon als primitiv und wenig informativ. Erst die Edda machte eine kleine Story aus dem kurzen Report.
  • Heute kennen nur noch Leser diesen Artikels, die ergreifende Geschichte der Protagonisten.
  • Der Titel ist als Wortspiel nicht miszuverstehen.
  • Es werden keine lila Gegenstände in dem Werk erwähnt.
  • Jegliche gewollte Diskriminierungen gegenüber Herrn Shakespeare sind „nicht“ mutwillig, und beabsichtigt.
  • Kinder unter 9 Jahren können sich ein weiterführendes Ende ausdenken und ihren Eltern mitteilen.
  • Dass Interpretationen immer länger sein müssen als die wiedergegebene Handlung, ist auch in diesem Fall ein Graus.
  • Teenietussi ist heute Vorbild vieler junger Gören.

Kritik

Kritik wird nicht geduldet