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Temple Run

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Der Spieler rennt aus dem Tempel raus, im Schlepptau die 3 Dämonen-Monster

Temple Run ist ein von dem Film Forrest Gump stark inspiriertes Handy-Spiel von Imagi-Studios, bei dem es simpel und stupide darum geht, immer weiter geradeaus zu rennen und ab und zu abzubiegen, ohne dem Ziel auch nur einen Schritt näher zu kommen.

Story

Die Story des Spiels ist sehr simpel gestrickt, als ganz normaler Archäologe hat man es irgendwie hingekriegt, den Tempel aufzusuchen und zu erforschen, wobei man sofort auf das Artefakt stößt, das am Anfang vom Tempel ausgestellt ist. Entfernt man dieses Ding dann von seinem Sockel, geht der Terror auch schon los und man wird von mehreren Dämonen-Monstern zu Tode gehetzt, bis man es irgendwann bei der hohen Geschwindigkeit (250m in 10 Sekunden) nicht mehr hinkriegt, rechtzeitig unter einem der tausenden Bäume durchzurutschen, die auf den Gehweg durch den unendlich großen Sumpf gefallen sind. Relativ schnell wird man feststellen, das gegen gegen diese Viecher kein Kraut gewachsen ist, und sie eigentlich nur spielen wollen, da sie immer genau gleich schnell wie der Spieler sind, selbst wenn man ein Powerup einsammelt, das einen Kurzzeitig auf ca 100m/s beschleunigt. Das merkt man auch daran, das man sie nach einem Fehler wieder abschütteln kann, sodass sie unter dem Bildschirm verschwinden, dann aber trotz gleicher konstant zunehmender Geschwindigkeit nicht weiter nach hinten fallen lassen kann. Um hinter dem Spieler bleiben zu können, bedienen sich diese Viecher auch gerne mal Tricks, wie etwa über eine freie Fläche zu schweben, da links und rechts schon Teile abgebrochen sind, um bei ihrem Traum-Herrchen zu bleiben. So stupide springen sie dem Archäologen sogar hinterher, wenn er aus versehen ins Wasser hüpft, statt abzubiegen, retten können sie ihn dafür trotzdem nicht.

Spielelemente

Um das Spiel nicht langweilig zu gestalten, wurden mehrere Gameplay-Elemente hinzugefügt, das wichtigste vorneweg, das Abbiegen. Sehr oft wird man im Spiel vor die schwerwiegende Frage gestellt, ob man jetzt rechts oder links abbiegen will, meist liegt diese Antwort auf der Hand, da auf der einen Seite nur Abgrund ist, aber das ist nicht immer so. Der Weg den der Spieler beschreitet wird dabei zufällig generiert, sodass es schon mal vorkommen kann, dass man erst 4 mal kurz hintereinander rechts abbiegt, der vorherige Weg aber schon durch den neuen ersetzt wurde und man resigniert merkt, dass es wohl kein zurück gibt und man von nun an unendlich lange durch die Spielwelt rennen muss.

Hindernisse

Da abbiegen alleine noch nicht für aufregendes Spielvergnügen sorgt, wurden natürlich noch weitere Features hinzugefügt, wie dem lehnen des Smartphones nach Links und rechts bzw. dem springen, um nicht in die Lücken im Weg zu fallen, die sich mit der Zeit aufgetan haben. Zusätzlich dazu tauchen immer wieder Hindernisse auf, die es zu überwinden gibt, wie eben erwähnte Bäume, oder Fallen aus Feuer über die man entweder drüber springen kann, oder unten durch. Wenn man über ein kleines Hindernis stolpert, ist man normalerweise noch nicht tot, aber es erscheinen wieder die Dämonenmonster, die man eigentlich schon 20km abgehängt ab, direkt hinter einem und brüllen, worauf man einen Adrenalinkick bekommt und sie wieder abhängt, was allerdings scheinbar nur von kurzer Dauer ist, denn kaum rennt man in das nächste Hindernis rein, sind sie schon wieder hinter dem Spieler und machen sich mit lautem Brüllen bemerkbar

Spielumgebung

Um das Spiel abwechslungsreich zu gestalten, gibt es außerdem 3 verschiedene Settings, die sich immer wieder abwechseln, sich aber außer vom Aussehen nicht wirklich von den anderen unterscheiden, mal rennt man über die uralten Ziegelsteinwege, mal über einen Steg mitten über dem Sumpf und plötzlich ist man auf einer Menge aufgeschichteter Steine.

Powerups

Powerups sind dazu da, das Spiel leichter zu gestalten, das geht von Unverwundbarkeit bis zur Automatischen Steuerung und kostet nur paar Coins, die überall rumliegen, man kann sich sogar ein zweites Leben kaufen, falls man aus Versehen sterben sollte. Wenn man zu wenig Coins hat, kann man diese natürlich billig per In-App-Käufe mit realem Geld erwerben.

Temple Run 2

Geldgeil, wie die Entwickler sind, haben diese sehr schnell mal einen zweiten Teil herausgebracht, bisschen an der Grafik geschraubt, paar neue Umgebungen hinzugefügt und es dann so als Temple Run 2 in den Store gestellt. Anders als im ersten Teil ist der Tempel diesmal schwebend in luftiger Höhe und nur durch ein dünnes Seil erreichbar, das der Archäologe vorher offensichtlich hochgespannt hat, über das man auf seiner Flucht als erstes runterrutschen muss. Auch in dem Teil bleibt fragwürdig, wo der Spieler überhaupt herkommt, und warum er nicht einfach auf dem gleichen Weg, auf dem er hergekommen ist, wieder zurückgeht, sondern sich in ein ewig weitergehendes Labyrinth stürzt.

Neuerungen

Eines der Hindernisse

Ähnlich wie im ersten Teil, ist auch der zweite Teil in mehrere Umgebungen gegliedert, mal rennt man über fliegende Ziegel-Plattformen in der Luft, mal durch einen Wald mit reißenden Flüssen, mal fährt man mit einem Minen-Wagen durch eine verlassene Mine, die wiederum auch in der Luft schwebt oder rutscht eine gigantische Wasserrutsche runter. Im großen und ganzen war das auch schon der ganze Unterschied, es wurden lediglich noch ein paar weitere Fallen eingebaut, die aber allesamt gleich aufgebaut sind, und das Zahlungssystem verbessert, sodass man jetzt direkt nach dem Tod 30 Sekunden Werbung über sich ergehen lassen kann, um danach wiederbelebt zu werden und sofort wieder zu sterben, da man dank der erzwungenen Pause aus dem Flow geraten ist, oder alle paar Wochen einen supergeilen neuen Charakter kaufen kann, den es nur für kurze Zeit gibt und der danach für immer verschwunden ist.

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