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Teenietuss

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Teenietuss ist neben Alkoholismus, Wanstreißen und Das Schlimmste, die weit verbreitetste Männerkrankheit. Sie kommt quer durch alle gesellschaftlichen Schichten - und in allen Kulturen vor. Heiß diskutiert wird die Frage, ob Teenietuss ein angeborener Defekt oder eine zwangsläufige Reaktion auf das Leben an sich - und somit quasi „hausgemacht“ ist.

Krankheitsbild

Teenietuss ist wahrscheinlich psychosomatisch bedingt, führt zu nervöser Reizbarkeit des ZNS und geht meist einher mit anderen Zipperlein - wie z.B. der Schattenparker-Blindheit, Muffensausen oder dem Buchs-Flitzkaak-Syndrom. Teenietuss gilt als altbekannte Zivilisationskrankheit, und hat in den letzten zehn Jahren geradezu pandemische Ausmaße angenommen.
Ab einem gewissen Alter fängt auch bei Männern die biologische Uhr zu ticken an. Wann dieser natürliche Vorgang eintritt (der auch durch falsche oder ungute Umwelteinflüsse ausgelöst werden kann), ist individuell verschieden, meist aber offensichtlich angeboren. Bei der biologischen Uhr handelt es sich um ein Organ, es hat seinen Sitz am Handgelenk der Führhand. Je nach Größe, Schwere und äußerer Erscheinung der biologischen Uhr, ist die Schwere der Erkrankung individuell unterschiedlich. Hier gilt allerdings das sogenannte „Je größer - je besser“ - Prinzip. Manche Männer müssen aufgrund widriger Umstände ohne biologische Uhr leben, was den Teenietuss einfach vorprogrammiert.

Krankheitsverlauf

Der tödlich gefährliche Spaltpilz „Gymnocybe Cyrus“, galt bis vor kurzem noch als potenzieller Erreger.

Erste Anzeichen von Teenietuss kann man schon im Mittelalter erkennen, der Krankheitsverlauf setzt sich dann meist bis in die Steinzeit fort. Selbst in einem Alter in dem, technisch gesehen, gar nichts mehr läuft - wird das klägliche Restleben vom gemeinen Teenietuss bestimmt. Manch eine blutjunge Altenpfleger-Auszubildende kann davon ein langes Lied von singen.
In jungen Jahren kann man den Teenietuss meist kaum erkennen, daher wird er, kommt er bei einem Teenager vor, auch meist als altersbedingt-normal angesehen. Erste Hinweise bekommt man erst bei fortschreitendem Alter. Es gibt einige Begleiterscheinungen wie z.B. Wichsgriffel, an denen man einen Verdacht auf Teenietuss fest machen kann, dies wird in den betroffenen Familien aber oft stigmatisch tot geschwiegen. Selbst erwachsene Männer schämen sich noch für ihr Leiden.
Eine gewisse Unsicherheit im Auftreten, mangelnder Kontakt mit der Beer-Group und häufiges Sitzenbleiben begünstigen Teenietuss eindeutig. Dem Befallenen werden erste, störende Anzeichen seiner Krankheit meist verschweigen, da Teenietuss „...so nötig ist wie ein Kropf am Hals ist, und mindestens so schlimm wie Katzen-Aids!“ (Hausmeister Krause)

Mögliche Behandlungsformen

Auch bei Weibchen treten Formen von Teenietuss auf, die allerdings eher zu den Perversionen zählen.

Teenietuss muss man erst einmal erkennen um ihn ansatzweise behandelbar zu machen. Dies geschieht in einer aufwendigen Anamnese. Der Befallene bedarf in dieser Phase einer langen, meist jahrelangen, Begleitung durch geschultes Fachpersonal. Im Laufe der langwierigen Doppeltblindtests schaut man am besten weg, damit der (Kranken)Hausfrieden nicht gestört wird. Irgendwann werden die Ergebnisse schon kommen. Wichtig ist für den behandelnden Psychologen, sich persönlich nicht zu stark in die ungeliebte Arbeit zu involvieren.
Der Erkrankte weist oft Wahnvorstellungen auf, die sogar manchmal von der seriösen Forschung aufgenommen werden. Der arbeitslose Nachtwächter Hans P. sah sich jahrelang gefährlichen Krankheitserregern ausgesetzt, die ihm angeblich eine ziemlich lästige Schwitzkrankheit mit ekligem Ausfluss bescherten. Vollkommen allein gelassen von der Gesellschaft, brach sich sein Verfolgungswahn in einigen Gewalttaten, an jungen Mädchen Bahn, die zufällig auf den Bus warteten.
In solch einem Fall greift die übliche Praxis: Man verfrachtet den Mann in eine Heilanstalt. Dort werden die übrigen Patienten, von den zuständigen Pflegern vorher über die Erkrankung aufgeklärt, damit sie sich - in der Drama-Gruppe - gegenüber dem Neuling entsprechend verhalten können. Das sollte doch wohl reichen um mit solch einem übertriebenen; hypochondrischen Verhalten des Erkrankten fertig zu werden.

Leben mit Teenietuss

Besonders bei jungen Müttern um die Mitte-Ende Dreißig, ist Teenietuss oft Gegenstand geschmackloser Schmähwitze. (Dies ist übrigens eine Begleiterscheinung der Krähenfüße, einer pumpösen Deformierung des weiblichen Fußes und nicht etwa ein Zaubermittel.)

Teenietuss wird in der westlichen Welt zwar nicht akzeptiert, jedoch stillschweigend toleriert. Kein Wunder wenn man bedenkt, dass in der guten alten Man's-World bis zu 85% aller Männer von Teenietuss gepeinigt werden. Positiv zu sehen ist jedoch, dass die meisten Erkrankten mit Ihrer Krankheit erstaunlich gut zu Recht kommen und nicht wenige treiben bis ins hohe Alter einen regelrechten Kult um ihr Gebrechen. Bei Männern im fortgeschrittenen Alter wird es fast als Schrulligkeit oder als gewisse Unreife ausgelegt. Bei manchen, wie etwa Lothar Matthäus oder Dieter Bohlen findet das Leiden sogar öffentlich statt, wenn es nicht sogar manchmal als - ähnlich verlaufende - „Morbus Twenty-Somethese“ dargestellt wird. Eine Art Verkrüppelung, die man oft in der Bild-Zeitung findet.
Trotz allem haben die Befallenen kein leichtes Leben. Eine tiefe Unsicherheit und die Angst eine hinten drauf zu kriegen sind einfach zu stark, als dass man einfach mal fünf grade sein lassen könnte. Die emotionale Struktur der Befallenen ist dann auch dem entsprechend verklebt. Den Preis zahlen wie gewohnt andere. Hat man erst mal Teenietuss in der offenen Verlaufsform, sind die Nachbarn und die Leute auf der Arbeit stinksauer, dass man eine so teure Behandlung bekommt. Nur gut, dass der Mob nicht die Möglichkeit zum Volksentscheid hat, was wiederum Haushaltskosten sparen könnte.
Teenietuss ist nicht ansteckend, wird jedoch inviva durch Handywellen übertragen. Bei angebotenen Applikationen mit dem Titel "Sexy Maus" oder "Heißes Emo Girl" sollte man auf den Genuss einfach verzichten. Was kann man sonst auch machen.