Stupide Notenschrift

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Der Stupide Notenschlüssel (D-Moll übrigens)

Die stupide Notenschrift ist eine alternative Notenschrift, die das Musizieren zwar nicht einfacher, aber zu einem besonderen Erlebnis macht. Da es fast unmöglich ist, sie zu beherrschen, hat sie sich leider noch nicht durchgesetzt, wird aber trotzdem gerne von Autisten oder anderen Verrückten verwendet.

Aufbau

Im Gegensatz zur "gewöhnlichen Notenschrift" werden die Tonhöhen, Längen und all dieser unwichtige Mist nicht explizit notiert. Was für den geneigten Künstler auch kein Problem ist, er kann es sich ja denken.

Fundamentales

Das Fundament bildet eine gleichmäßige Welle mit einem Notenschlüssel vorne dran. Dieser Notenschlüssel definiert den Grundton der Wellenlinie. Das heißt, dass wenn ein Ton irgendwo auf der Welle ist, ist dieser Ton ein 'D'. Ist er drüber, ist er eben was höheres als ein 'D'. Der Sinn dahinter ist der, dass sich eine Art Wellenbewegung durch sämtliche gespielten Stücke zieht. Denn wenn zwei Töne hintereinander auf der selben geometrischen Höhe sind, dann sind sie noch lange nicht auf der selben musikalischen Tonhöhe, wie folgendes Beispiel eindeutig erläutert:

Noten Welle.png
Selbe Höhe und doch nicht - die hohe Kunst des Notenlesens!

Takt

Da es keine Taktstriche gibt, müssen Takte irgendwie anders angegeben werden. Die Höhen- und Tiefpunkte der Welle dienen daher als Taktstiche, sind aber dennoch sehr variabel. Je länger ein Takt sein soll, desto größer muss der Abstand zwischen den Ausschlägen sein (Bogenmaßlänge genannt). Je kürzer und prägnanter ein Takt sein soll, desto höher ist die Frequenzierung der Ausschläge. (Deathmetaltakt: █████)

Noten Welle2.png
Der schematischer Aufbau eines Grundgerüstes. Noten fehlen!

Notenwerte & -höhen

Wie bereits erwähnt, gibt es keine festen Linien, die die Notenhöhe definieren. Man kann nur sagen, "dies ist etwas höher als das und jenes viel tiefer". Es ist sehr ungenau und erfordert daher ein Maximum an harmonischem Verständnis beim jeweiligen Musiker. Er muss erkennen können wie welche Note jeweils gespielt/gesungen werden sollte.

Des Weiteren sind auch die Längen der Töne eher vage als exakt dargestellt. Man hat dadurch einen sehr großen Interpretationsspielraum oder hat zumindest Spaß beim Raten. Auf jeden Fall muss sich der Musiker nicht mehr an Genauigkeiten festhalten. Er wird beinahe unfehlbar. Macht er etwas falsch - dann liegt es sicher an den Noten!

Weiteres

Nur Gott allein weiß, was man zum Teufel noch in die Stupide Notenschrift hinein interpretieren könnte, wenn man wollte. Wenn man auf Originalnotenschriften schaut, gibt es noch weitere Energie-Punkte, Stupide Schnitte, Harmonische Teilungen und Synkopseptimen.

Geschichte

Seinen Ursprung findet die Stupide Notation bereits im Mittelalter. Beispielsweise wurde durch ihre Einführung die für den gregorianischen Choral so typische Dehnungs-Stilistik geprägt. Jedoch merkten die Mönche bald den riesigen Unsinn, den sie sich da eingebrockt hatten und schafften sie soeben auch wieder ab.
Später entdeckten vermeintliche Genies wie Bach oder Mozart diese Notenschrift wieder, erlangten gar Berühmtheit mit ihr! Obwohl man erwähnen muss, dass ihre revolutionären Kompositionen eigentlich nur auf dem bloßen Unvermögen begründet waren, ihre Gedanken in der allgemeinen Notation zu verschriftlichen.

Heutzutage gebrauchen vor allem Avantgardisten oder experimentelle Musiker die stupide Notenschrift. Ein klarer Nutzen, in Form von beispielsweise "schöner Musik", lässt sich nicht erkennen, außer vielleicht, dass sie sich abgrenzen können, von dem "konservativen Künstler".