Steuerfluchtschlumpf

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Der Pipischlumpf hat gute Chancen auch Steuerfluchtschlumpf zu werden.

Der Steurfluchtschlumpf ist ein in Russland gern gesehener Schlumpf. Er gehört zur Familie der Fluchtschlümpfe.

Schlumpfysionimologie

Steuerfluchtschlumpf ist im - Gegensatz zu Schlumpfinchen- kein Name. Allerdings ist es auch keine vererbbare Würde, wie die des Papa Schlumpfs, sondern eine Funktion, die einmal im Jahr anlässlich des großen Schlumpf-Festes, vergeben wird. Bei diesem munteren Treiben wird immer nur ein einziger Schlumpf zum Steuerfluchtschlumpf ernannt. Dieser Titel verfällt aber nicht, so dass in der 246 jährigen Geschichte von Schlumpfhausen viele (nämlich 246) Steuerfluchtschlümpfe ernannt wurden. Den Titel verlieren kann der so Ausgezeichnete entweder durch ernsthafte Buße und Läuterung oder durch den Tod. Andere Möglichkeiten gibt es nicht. Bisher wurden 156 Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der Steuerfluchtschlümpfe liegt damit bei 90. Das rührt daher, dass Steuerfluchtschlümpfe, selbst wenn sie hart bestraft werden, niemals bußfertig sind oder geläutert werden, sondern verbissen an ihrer Funktion und dem damit verbundenen Tun festhalten.

Vorschlumpfen

Der Zimwunkelschlumpf möchte ungern erkannt werden.

Die Steuerflucht ist nicht nur auf Schlumpfhausen begrenzt. Sie kommt in Staaten vor, die einen höheren Steuersatz haben als andere. Steuerflucht ist die Flucht vor der Steuer, z.B. durch Annehmen einer anderen Staatsangehörigkeit oder eines anderen Wohnsitzes und zwar in einem Staat, der einen niedrigeren Steuersatz hat. Gern wird auch die Einkommensquelle in einen anderen Staat verlegt. Diese Variante praktizieren nach unbestätigten Berichten der FDP-Führung in erster Linie Rentnerinnen oder Frührentnerinnen (z.B. Schlecker-Frauen), die ihre Rabattmarkensammlungen in Schließfächern in der Schweiz deponieren, um der Kapitalertragssteuer zu entgehen. Kaum nachvollziehbar wäre dann jedoch, dass im Jahre 2012 keine Schleckerfrau zum Steuerfluchtschlumpf ernannt wurde, sondern der frühere Postschlumpf Klaus Zimwunkel (Name von der Redaktion geändert).

Steuerfluchtschlümpfe

Die letztendlich verdiente Ehrung für Zimwunkel war dennoch knapp und stand im Widerstreit mit der Nominierung von Schraubenschlumpf Reinhold Würgh (Name von der Redaktion geändert). Der auch durch seine gute Mitarbeitermotivation bekannte Würgh hätte Zimwunkel beinahe auf der Zielgeraden noch überholt, denn es war zu befürchten, dass Zimwunkel wegen seines Steuervergehens zu einer Haftstrafe verurteilt würde (Haft! Das geht in diesen Kreisen gar nicht!). Irgendwie gelang es dem Ex-Bundesverdienstkreuzschlumpf Zimwunkel dann aber diese drohende Haftstrafe zur Bewährung aussetzen zu lassen (wozu hat man denn auch sonst Geld und Kontakte?); durch diesen Coup wurde Würgh, der für seine Steuerhinterziehung eine Geldstrafe aufgebrummt bekam (gegen die er sich noch nicht einmal richtig gewehrt hatte), der Rang abgelaufen. Reinhold Würgh, der doch nun extra den Konzernsitz seines Schraubenimperiums in die Schweiz und seine Staatsbürgerschaft nach Österreich verlegt hat, überlegt derzeit gegen Zimwunkels Ernennung eine Konkurrentenklage einzureichen.
Bereits im Jahre 2008 wurde der Go-Cart-Schlumpf Michael Schuhmacher (Name von der Redaktion geändert) zum Steuerfluchtschlumpf berufen. Das deutsche Kinn- und Sportidol der späten 90er Jahre verschlumpfte sich in die Schweiz um nach eigenen Angaben dem kleinlichen Deutschen Steuerstaat zu entgehen. Dieses Verhalten ist rechtlich legal, sodass Schuhmi diese Auszeichnung auch zu Recht mit Stolz trägt.

Steuerfluchtschlumpf 2008, trägt die Steuerfluchtkappe mit stolz.

Ein weiterer Funktionsträger ist der Subventions"absahner" und Joghurtmacher Theo Müllermichl (Name von der Redaktion geändert). Theo übersiedelte nach Zürich, um dem Deutschen Staat schon von vornherein die Erbschaftssteuer zu entziehen. Und das, obwohl er noch gar nicht gestorben ist. Chapeau!

Ein unrühmlicher aber aussichtsreicher Kandidat für die Steuerfluchtwürde des Jahres 2013 ist der französische Pipischlumpf (Name von der Redaktion geändert). Nachdem der Pipischlumpf im Jahre 2012 aufgrund seines drängenden Harndranges in einem Fugzeug auf sich aufmerksam machen konnte, verschlumpfte es ihn zunächst nach Belgien, dann aber machte Putinschlumpf dem Franzosen ein unmoralisches Angebot, das dieser nicht ablehnen konnte. Pipischlumpf wurde zum Schlumpfrussen ehrenhalber ernannt. Die Universität Schlumpfhausen arbeitet derzeit verbissen an einer sachgerechten Titulierung für den Fall der Wahl zum Steuerfluchtschlumpf. Gute Aussichten hat "Pipirussenobelixsteuerfluchtschlumpf".

Abgrenzung

Neben der Steuer gibt es andere wirtschafliche Gefahren, die Schlümpfe zum Fluchtschlumpfen veranlassen. Auf die beiden wesentlichen soll eingeschlumpft werden:

Armutsfluchtschlumpf

Würde man das 3. schlumpfikalische Gebot "Geld stinkt nicht!" umkehren, würde der traditionelle Steuerfluchtschlumpf aufgrund seiner finanziellen Situation einen widerwärtigen Gestank verströmen. Wenn wir in dieser plakativen Metapher noch etwas verweilen, dann würde sich um die Armutsfluchtschlümpfe sich ein lieblicher, ja schon fast pheromonischer Duft ausbreiten. Aber die Welt ist, wie sie isst und deshalb darben viele Schlümpfe unter dem Existenzminimum und trachten deshalb nach Schlumpfhausen zu emigrieren. Dem aber schlumpft der Staat einen Riegel vor, denn Armut gilt nicht als Asylgrund. Armutsfluchtschlümpfe werden nicht ernannt sondern erwerben sich ihren Titel durch praktizierte Armutsflucht.

Der Bunga-Bunga-Steuerfluchtschlumpf. Auch gern inkognito.

Bootsfluchtschlumpf

Ein Phänotypus des Armutsfluchtschlumpfes ist der Bootsfluchtschlumpf. Bootsfluchtschlümpfe sind Armutsfluchtschlümpfe, die sich eine Bootspassage leisten können. Bootsfluchtschlümpfe versuchen zumeist von Afrika nach Europa zu gelangen. Da besagter Riegel (siehe Armutsfluchtschlumpf) an den Grenzübergängen zu Europäischen Ländern besonders effektiv geschlumpft ist, trachten die Bootsfluchtschlümpfe häufig danach über das Mittelmeer einzuschlumpfen. Ein versehentlich bevorzugtes Ziel ist dabei Lampedusa, eine Insel in der Heimat des italienischen Bungs-Bunga-Steuerfluchtschlumpfes Bardolino (Name von der Redaktion geändert). Die Bootsflüchtlinge gelangen aber nicht auf das Europäische Festland, sondern müssen auf besagter Insel so lange schmoren, bis genügend Transportkapazitäten verfügbar sind um sie wieder nach Afrika zu befördern.

Externe Literatur

Was andere Medien schlumpfen:

Siehe auch