St. Anton am Arlberg

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St. Anton am Arlberg ist ein in den Sommermonaten ruhiges bis unheimlich-unbelebtes Bergdörfchen in den Tiroler Alpen. Lediglich wenige Busse mit Rentnern aus Groß-Britannien, Frankreich, Japan und Italien machen kurz halt in dem idyllischen Bergdorf um beispielsweise die Wälder vor lästigen Speisepilzen zu befreien und stattdessen mit lustigen Fähnchen an Ästen zu verschönern.(Vor allem die lieben Nachbarn aus dem Süden) Bekannt wurde es durch seinen Anteil an der Geschichte des alpinen Schilaufes und den dadurch entstandenen Massen-Tourismus. Seitdem finden alljährlich Massen-Besäufnisse von Ende November bis Ende April unter dem Deckmantel eines "Winterurlaubes" statt.

Geographie

St. Anton am Arlberg liegt im Stanzertal im heiligen Land Tirol in Österreich und ist sowohl vom Osten (hier treffen sich während der gesamten Wintersaison allwöchentlich tausende Urlauber in lustigen, mehrstündigen Verkehrsstaus von Innsbruck bis Landeck) als auch vom Westen(selber Spaß vom berühmten Pfänder-Tunnel bis Wald am Arlberg) gut aus Deutschland erreichbar. Der höchste Berg ist die Valluga mit 2809 Metern, der Ortskern liegt auf 1304 Metern Seehöhe. Markant ist auch, dass St. Anton am Arlberg direkt vor dem Arlbergpass liegt (daher der Name), der nicht nur Tirol von Vor-Arlberg trennt sondern auch eine Wasser-und Alkohol-scheide darstellt.

Klima

Das Klima in St. Anton zwischen Mai und November war bis vor kurzem noch unbekannt, da all jene die es erlebten ihr gesamtes Leben in St. Anton verbrachten und es kam auch keiner von außerhalb dem sie hätten davon erzählen können. Erst seit der massiven Entwicklung des Tourismus kamen Menschen nach St. Anton und verließen es auch wieder(einige blieben bis zum Sommer, denn oft dauerte der Rausch länger als der Winter). Vor allem auf die ansässigen Skibums trifft dies nach wie vor zu. Die Sommermonate (Juni-September) sind zwar mäßig warm (bis zu 25°C) jedoch ist ständig mit einem Wintereinbruch zu rechnen, der einen sofortigen Massenansturm von Ballermann-Touristen zur Folge hat, weshalb trotz guter Schneelage die Schilifte und Bars im Sommer geschlossen bleiben.

Der Winter in St. Anton gilt von Ende November bis Anfang Mai als "schneesicher" wobei Stefan Raab bereits andere Erfahrungen machen durfte. Aufgrund der enormen Hitzestrahlung der Millionen Liter von Jagertee und Glühwein wird der Winter in St. Anton immer kürzer und der Schnee immer weniger. Lokale Klima-Experten (alle die im Unterstufen-Geographie-Unterricht keine Fünf hatten) gehen davon aus, dass binnen der nächsten 10 Jahre der Schnee völlig ausbleiben wird, darum rüsten manche Hotels bereits jetzt auf wieder auf Viehzucht, vor allem Schweinemast um, was bereits heute am Essen in diversen Lokalen zu erkennen ist.

St. Anton und der Klimawandel

Seit durch Stefan Raab im ganzen deutschsprachigen Raum bekannt wurde, dass St. Anton keinesfalls von Anfang Dezember bis Ende April schneesicher ist, spricht man auch in St. Anton offen über den Klimawandel. Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde sachlich diskutiert und die Expertenrunde die aus dem Betreiber der Bergbahn, 70 Hoteliers, dem Vorstandsvorsitzenden einer Schneekanonenfirma und einem Milchmann bestand, kam zu dem Ergebnis, dass St. Anton weder heute noch in ferner Zukunft vom Klimawandel betroffen sein wird. Vorsorglich würde man aber dennoch versuchen so viel und schnell wie möglich Geld zu verdienen, aus Gründen der Nachhaltigkeit. Weiters erklärte man jegliche Kritik am Massentourismus und an Gewalt-Beschneiungen (auch außerhalb des meterologischen Winters, Herbst und Frühlings) als hetzerisch und geschäftsschädigend. Auch das Wort Massentourismus wird geächtet und durch den Wortlaut "quantitativ gehobener Tourismus" ersetzt. Man versucht auch langfristig den Ausdruck "Schneekanone", der Gewalt suggeriert durch ein Medien-tauglicheres Wort zu ersetzen. Vorschläge wie "Wölkchen-Puster", "Umwelt-Freund-Glitzer-Röhre", "Spaßmacher" oder "Ganz-Jahr-Winter-Helfer" stehen zur Diskussion.

Heimische Fauna

Lokale Besonderheit der heimischen Fauna ist der Homo sapiens alcoholis, eine Unterart des Homo sapiens der sich durch ständigen Alkoholkonsum rückwärtig in Richtung Schimpanse zu entwickeln scheinte. Lerntests konnten jedoch beweisen, dass der Intellekt von Schimpansen schon um 1980 von Daueransässigen unterschritten wurde, da sich die rechte Hälfte des Gehirns zur Gänze in Lebergewebe umwandelte. Derzeit befindet sich der durchschnittliche IQ von Dauer-Sauf-Touristen bereits auf Seegurken-Niveau und genügt gerade noch um alkoholhaltige Flüssigkeiten zu erkennen und zum Mund zu führen. Der Homo sapiens alcoholis ist jedoch stark vom Aussterben bedroht, da er nachdem er seine Ressourcen im Schi-Gebiet verbraucht hat, vertrieben wird und in seiner ursprünglichen Heimat meist nur noch als Polizist oder Straßenkehrer Arbeit findet. Meist stirbt er jedoch auf der Heimreise an Alkoholentzug. Größere Populationen von Homo sapiens alcoholis treten auch in Ischgl oder Kitzbühel auf und ein geringer Teil migriert im Sommer auf die Balearen. Diese Wanderungen überleben nur die fittesten und selbst die schaffen maximal vier aufeinanderfolgende Wanderungen bevor sie an Leberversagen sterben.

Geschichte

Frühgeschichte

Aus der Frühgeschichte St. Anton's ist wenig bekannt, denn sämtliche archäologischen Grabungen erwiesen sich als erfolglos, da man bald erfuhr, dass die steinzeitlichen Werkzeuge bis ins 19te Jahrhundert in Gebrauch waren (sind) und somit in Privatbesitz.

Mittelalter

Die Geschichte St. Anton's im Mittelalter ist im wesentlichen uninteressant, da die Siedlung bereits seit Römerzeiten lediglich dazu diente sich vor einer anstrengenden Pass-Überquerung des Arlberg-Passes mit ortsansässigen Bauern zu betrinken. Man wusste schließlich nie ob man von dieser abendteuerlichen Reise je zurückkehren würde. Für jene die sich nach einer solchen durchzechten Nacht noch auf den Weg über den Pass machten, wurde im heutigen St. Christoph am Arlberg ein Hospiz für Trunkenbolde errichtet in dem man sich ausruhen konnte, vor die Reise weiterging. Der findige Geschäftsmann der 1643 das Hospiz eröffnete hieß Heinrich Findelkind, benannte sich jedoch 1935 in Adolf Werner um, da er mit der Sympatie der vorwiegend deutschen Gäste rechnete. Adolf Werner ist nach wie vor als Gastwirt im Hospiz tätig, nur darf er heute anstatt gegerbten Fellen und Salz hunderte von Euros als Gegenleistung für eine Nächtigung empfangen. Während der Sommermonate vertreibt sich der mittlerweile 538-Jährige die Zeit als Moorleiche im Naturhistorischen Museum in Wien. Ansonsten gab es in St. Anton noch eine Burg im heutigen Nasserein, die allerdings von gierigen Bauern (Vorfahren heutiger Hoteliers) bereits vor Einsetzen des Tourismus' geplündert wurde um Baumaterial zu gewinnen, bzw. sich die Arbeit des Steine-schleifens zu ersparen.

Neuzeit nach dem Ersten Weltkrieg

Die große Wende brachte die "Erfindung" des alpinen Schilaufes zu Beginn des 20ten Jahrhunderts: Die Legende besagt, dass ein unbekannter betrunkener Bauer auf dem Weg von der Alm ins Tal versehentlich auf zwei Bretter trat auf denen er einige Meter über matschigen Schnee rutschte, bevor Hannes Schneider ihn von den Brettern prügelte und sich als Erfinder eines neuen Sports feiern ließ. Hannes Schneider war einige Monate zuvor in Deutschland umher gereist und erkannte sofort wie leicht sich gerade die wohlhabenderen Bewohner dieses Volkes unterhalten ließen. Später machte er die selben Beobachtungen in Frankreich, Italien, Holland und Skandinavien (wo man das Schifahren längst kannte, aber sich dabei zu betrinken war neu).

Auch die Tatsache, dass in Skandinavien das damalige Schilaufen dem nach wie vor unpopulären Langlaufen weit mehr ähnelte (man musste sich tatsächlich anstrengen), während man in St. ALKOHOL ein "Rutschen" mit möglichst wenig körperlichem Aufwand anpries, gab dem "alpinen Schilauf" den entscheidenden Vorteil. Die Kombination mit Alkohol brachte den entgültigen Todesstoß für die nordischen Schifahrer und verschaffte dem alpinen Schilauf und somit St. Anton bereits um 1925 die Pole-Position im Wintersport-Wettrennen.

Zweiter Weltkrieg

Während des zweiten Weltkrieges blieb St. Anton von jeglicher Zerstörung oder Kriegshandlungen verschont und die Entwicklung des Tourismus nahm scheinbar unbehelligt vom Kriegsgeschehen seinen Lauf. Der einzige Unterschied lag darin, dass man zwischen 1939 und 1945 den sportlichen Gruß "Schi Heil!" in etwas abgewandelter Form aussprach. Auch am Gemeindeamt hing eine andere Flagge, die aber den wenigsten Bewohnern auffiel.

Nachkriegszeit bis heute

In der Nachkriegszeit entwickelte sich St. Anton schließlich explosionsartig; Hotels, Gaststätten und Bars schossen aus dem Boden und man konnte genüsslich am "deutschen Wirtschaftswunder" teilhaben. Diese Entwicklung hält bis zum heutigen Tag an. Von Wirtschaftskrisen blieb St. ALKOHOL verschont, denn ging es den Leuten gut, so gönnten sie sich einen Urlaub und ging es ihnen schlecht, so hatten sie den Sauf-Urlaub umso mehr verdient.

Tourismus

Seit der Erfindung des alpinen Schilaufes hat sich der Tourismus in St. Anton stets weiter entwickelt, sprich man darf jedes Jahr mehr für Kost, Logie und natürlich Trank bezahlen. Heute hat St. Anton einen festen Platz unter den Top Skigebieten Österreichs und gar weltweit; Billiger als Lech am Arlberg aber "niveauvoller" als Ischgl im Paznauntal zieht es einen bunten Mix an Touristen an. Einerseits die, die sich Lech nicht leisten können und andererseits jene, die nicht nach Ischgl fahren können um sich die Kante zu geben, da sie ja Frau und Kinder mitschleppen müssen. So empfängt man jede Saison eine bunte Mischung aus Geizkragen und genervten Familien aller Herren Länder deren Geld jedoch herzlich willkommen ist. Egal wie genervt Einheimische von den Touristen zu sein scheinen, sie werden mit offenen Armen empfangen und fest gedrückt, bis auch der letzte hart verdiente Cent rausgequetscht wurde. Doch dieser Sachverhalt ist wohl allen Tourismus-Resorts gemein.

Pro und Contra des Tourismus

Ein besonders positiver Aspekt durch den sich St. Anton auszeichnet sind die zahlreichen und effektiven Seilbahn-Anlagen, die binnen Minuten so viele Menschen auf die Berge befördern, dass diese unter dem Gewicht der Menschenmassen schrumpfen. So werden die Berge St. Anton's durchschnittlich fünf Centimeter kleiner pro Jahr. Ein weiteres Manko den der Tourismus mit sich bringt ist die Erosion des Geländes durch die unheimliche Menge an Kotze, die jeden Abend nach dem Apres-Ski vor allem vom Mooserwirt talwärts rinnt.

Zur Zeit werden Kotzologen von der Universität Palma auf Mallorca nach St. Anton zitiert um den Ansässigen bei diesem Problem Hilfe zu leisten. Während man in Mallorca die unglaublichen Mengen an Kotze direkt ins Mittelmeer leiten kann, ist der Fluss Rosanna in St. Anton bereits ab Mitte Dezember mit der Masse an Erbrochenem überlastet und immer mehr Lastwagen müssen die Mageninhalte abtransportieren. Ein in Ischgl entwickeltes Projekt verspricht jedoch die Lösung: mit neuesten chemischen Methoden kann das Erbrochene in großen Tanks gefiltert und aufbereitet werden. Nach entsprechder Zugabe von Gärhefen und Zucker wird so aus dem Erbrochenen je nach dessen Zusammensetzung Weizen oder Pils gewonnen. Das so recycelte Bier kann anschließend direkt über Pipelines an die Apres-Ski-Bars geleitet und dort verkauft werden. Noch befindet sich dieses Projekt allerdings in der Erprobungsphase.

St. Anton als Stadt-Staat

Der Tourismus ist auch ausschlaggebend dafür, dass sich St. Anton wie viele andere Schi-Resorts zu einer Art Stadt-Staat entwickeln konnte, in welchem die freie Marktwirtschaft abgeschafft scheint und durch Vetternwirtschaft mit einer Priese Korruption regiert und gewirtschaftet wird. Fernab der harten Konkurrenz großer professionell geführter Konzerne mustern sich talentlose Einzelunternehmer zu enorm erfolgreichen Geschäftsleuten, fünftklassige Redner zu lokalen Politikern (als wäre es anderswo nicht so..) und vorlaute, machtgierige Schreihälse zu rachsüchtigen Diktatoren mit hunderten Lakeien in blau-gelben Uniformen. Obwohl noch nicht offiziell, sollte sich jeder Gast in St. Anton darüber im Klaren sein, dass bei Eintreten in das Ortsgebiet St. Anton einige Dinge zu beachten sind, so z.B. die St. Anton-Steuer;

Die St. Anton-Steuer

Als St. Anton-Steuer wird jener Geldbetrag bezeichnet um den eine Ware oder eine Dienstleistung teurer wird, wenn man sie binnen des Gemeindegebiets von St. Anton am Arlberg erwirbt. Zwar können nur ehemalige St.Anton-Urlauber und Einheimische mit diesem Begriff etwas anfangen, aufgrund ihrer hohen Bedeutung sei sie an dieser Stelle jedoch erwähnt. Schließlich ist nicht zuletzt diese Steuer mit ein Grund dafür weshalb sich in einem 3000 Seelen Dorf rund 21 Sportartikel-Läden halten können. Die Steuer errechnet sich aus dem Preis einer Ware oder Dienstleistung in St. Anton, abzüglich des Betrages den man gewöhnlich für den selben Artikel bezahlen würde. Die Formel lautet wie folgt:

Definition:

[math]St.A.S=x-y[/math]


St.A.S........St. Anton Steuer

x.............Preis in St. Anton

y.............regulärer Marktpreis


Rechenbeispiel:

Ein Paar Schischuhe der Marke "boots" und Größe 43 kostet in Innsbruck 74,99€ (=y), das selbe Paar wird in einem Sportgeschäft in St. Anton um 233,99€ (=x) angeboten. Die St. Anton-Steuer errechnet sich somit durch Einsetzen in obige Formel wie folgt:

[math]St.A.S=233,99-74,99[/math]

und ergibt sich in diesem fiktiven aber repräsentativen Beispiel zu 159€.

Auch bei Lebensmitteln wird die St. Anton Steuer aufgeschlagen: Bei einem gewöhnlichen großen Bier etwa, liegt die St. Anton Steuer meist im Bereich von 3-6 Euro, je nach Lokal, Tageszeit und Stand des Mondes.