1 x 1 Bronzeauszeichnung von Misses Kennedy

Spitzname

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Nichts hat sich verändert beim Klassentreffen der alten Freunde. „Möhre“ trifft auf „Jumbo“ (Hintergrund), während „Haubitze“ das Klassentreffen schon von unten begutachtet.
Spitzname der, ist die zumeist treffendere Bezeichnung und Titulierung einer Person, als es der selbigen, durch die Taufe ermöglicht worden wäre. Damit steht der Spitzname in der Hierarchie aller Namen gebenden Ordnungen an zweiter Stelle. Das bedeutet, dass er direkt hinter der fabelhaft selbstverliebten Wortwahl von: „Ich Supertyp, der ich bin“ gelistet wird, der wichtigsten Benennung eigener Charakterstärke.

Allgemein

Stellt sich die Frage, warum Eltern nicht aus eigenem Antrieb auf den Gedanken stoßen, ihr Kleines von Kindes Beinen an, auf einen „coolen“ Spitznamen zu taufen, so gilt die nicht variierbare Logik des Satzes: „Es ist unmöglich!“ Sie können im Vorhinein gar nicht wissen, welchen Charakter ihr Kind zukünftig aufweisen wird, um seinen Namen zu „spitzen“. Da dieser Umstand aber zwingend notwenig ist, verbleibt Eltern nur, als einzige Möglichkeit, die artgerechte Prügelstrafe. Durch sie gelingt es mitunter, Kindern die Charaktereigenschaften zukommen zu lassen, die für ihre späteren Spitznamen bestimmt sein sollen. Deshalb sind Spitznamen, aufgrund der vorangestellten Problematik, unvorhersehbar wie Blei bei Bleigießen. Oder anders gesagt; sie sind zumeist kalkuliert und zutreffend.

Typen der Spitznamen

Allgemein hin sind „Spitznamen“ Spitznamen und bleiben es damit auch. Da es aber zur Erschließung ihrer Ordnung und dem Verständnis keinen Abbruch tut, die diversen Unterkategorien der Spitznamen ein wenig intensiver zu durchleuchten, sind folgend, einige Beispiele der namenhaftesten Sonderlinge aufgegliedert.

Für die hart gesottene Riege

...oder Buddys. Unter ihnen herrscht ein strenger Spitznamen-Komment, der unweigerlich die Hierarchie der jeweiligen Gruppenmitglieder charakterisiert. Typenbezeichnungen wie „Easy Rider“ „Opel Ingo“ oder nur „Mofa“ stellen die unterste Stufe dar. Sie sind zumeist die Chauffeure. Über ihnen stehen die exemplarischen Namen: „Halunken Fred“, „Feuer Achim“ oder „Spriti“. Vertreter dieser Namen sind die durchschnittlichen Handlager. Sie sind es, denen es zur Last gelegt wird, den Rest der Welt mit mitunter sinnfreien aber hauptsächlich denunzierenden Spitznamen zu versorgen. Vollends ausgesorgt haben Mensch der Gattung: „Knockout Jim“ oder „Evil Dead“. Sie sind zumeist Firmenbosse und fallen überwiegend durch ihren Erfolg und Ehrgeiz im Arbeitsumfeld auf.

Für eher Benachteiligte

Namen wie: „Dummchen, Schüchti, Flüstertasche“ oder „Gürtelrose“ machen deutlich, dass die Namengebung dieser Gesellschaft nicht auf materiellen Umständen beruht, sondern ausschließlich Charakterschwächen aufgreift. Auch sind Menschen dieser Gruppe nicht diejenigen welche, sondern jene, die ihre Spitznamen aufgedrückt bekommen. Darauf reagieren sie zum Teil sehr zickig, womit sie sich erfolgreich den Namen „Zicken“ einstreichen. Erwähnenswert hier; Tritt der seltene Fall ein, dass man sie irrtümlicherweise mit „Buddy“ begrüßt, erwidern sie die Ansprache lediglich durch ein schlichtes „Hallo“. Das macht deutlich, dass Vertreter dieser Art den Umgang mit Spitznamen nicht erlernt haben.

Für wohl Körperdefinierte

Heikel, Heike, Heikel. Gegenwärtig wird lediglich, um politisch korrekt zu bleiben, der athletische Typ genannt: Athletischer Typ.
Bohnenstange, Fatty, Brillenschlange, Hinkebein, Nase, Schmalzhaar Edelbar und Wackelkasper werden hiermit also nicht erwähnt.

(Oben) Wohl eher Kosenamen: Häschen, Mäuschen oder Mausezahn.
(Mitte) Irgendetwas ist falsch gelaufen wenn man: Matratze, olle Henne oder Kartoffel genannt wird.
(Unten) Alles richtig gemacht. Beglückende Spitznamen: Rambo, Messer, altes Haus

Für Unbedachte

Es gibt die Gruppe der bejammernswerten „grauen Mäuse“, was an dieser Stelle nicht als Spitzname verstanden werden will, die nie einen Spitznamen durch Freund oder Feind verliehen bekommen. Unter diesen armen Sündern ist eine so bedauerliche Minderheit, die es wagt, sich selbst Spitznamen zu erteilen. Das ist immer peinlich und gar nicht lila. So etwas geht nach hinten los. Zumal man sich selbst, immer in eine höhere Typengesellschaft der Spitznamen einstuft, als man gerecht werden kann. Halb so wild für die einen, weniger schlimm für die anderen, denn schließlich wird man zeitlebens auch der Einzige bleiben, der den selbst erwählten „Spitz“ verwendet.

Anleitung zum Selbstmachen

- Erst mal ruhig Blut beweisen und Taufen lassen. Nicht-Christen oder Non-Konfessionierte haben bisweilen nur die lapidaren Spitznamen wie „Antichrist“ oder „Teufelsgeburt“ abbekommen. Klingt erst komisch, dann rebellisch, und dann, wenn man einige Nachbarn trifft, die ebenso heißen, ziemlich langweilig und abgenutzt.

-Ein Spitzname der Kategorie 2.1 ist wohl nur im Tateinheitsbestand mit einem Imagewechsel drin, sofern er nicht schon erlangt wurde. Ein Akt par excellence zum bevorstehenden Imagewechseln wäre in diesem Fall, eine Lederjacke zu erstehen. Hier besteht jedoch dann die Gefahr, dass eine „Tüte“ in einer „Elvis-Funky-Presley-yo man-Mega burning style“ Jacke steckt. Und das führt unweigerlich schnell dazu, als „verkappter Stümper" Berühmtheit einzustreichen. Immerhin, der vielleicht vermeintlich erste Spitzname wäre geschafft.

–Für Kategorie 2.2 reicht es weitläufig schon, etwas dumm aus der Wäsche zu schauen. Nicht wörtlich zu verstehen, trotzdem dumm gucken! - Für die Liebhaber der unter Kategorie 2.3 erwähnten Namen gilt entweder trainieren oder aber einen, dem vorgestellten Spitznamen entsprechenden, Unfall herbei zuführen. Beiläufig sollte geschickt und peinlichst genau darauf geachtet werden, dass hernach, angestrebter Spitzname sowie das eigene Aussehen, Hand in Hand gehen.

- Sollte es wider Erwarten jemanden geben, der nicht aus Kategorie 2.4 gelernt und logische Rückschlüsse gezogen hat, dass Spitznamen sich selbst zu verleihen nicht förderlich und die „Anleitung zum Selbstmachen“ selbst, völlig irreführend ist, für den ist hier der voll Stumpfsinn und Schwachsinnigkeit folgende Satz angeführt:

Freak, Freak, Freak.

→ siehe auch Nomenklatur in Online-Games

Interessantes

  • Dieser Artikel erspart sich die Formulierung: „Nicht zu verwechseln mitKosenamen, will die Ideologie des Satzes aber dennoch bewusst aufgreifen.
  • Warum „spitz“, warum nicht „zutreff“, warum „Spitz-name“? Man weiß es nicht und es ist bezeichnenderweise „stumpf“ darüber zu sinnen.
  • Die Hundehaltung eines Spitzes sollte dadurch gefördert werden, dass man ihm einen Namen gibt!
  • Nick’s name!
  • Derzeit auf Platz 1 der Spitznamen Rangliste: Ike „Ice“ Eisenhower. Geht das bitte spitzenmäßiger?
  • Benennungen wie „Arni, Tini, Helmie, Uschi“ und „Chucki“, Pizzi sind keine Spitznamen und entstehen nur aus Mangel an Kreativität.
  • Der Spitzname heißt im Internet nicht mehr Spitzname, weil er von Nick Name neu erfunden wurde.