Spiegelwelten:Photos

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Photologie

Dies ist ein Bild von Photos, vom !Mond aus gesehen

Photos ist einer der vierzehn Monde Ozeaniens. Er ist insofern etwas besonderes, weil er der bislang einzige bekannte Trabant ist, der eine Eigenleuchtfähigkeit besitzt. Diese Eigenleuchtfähigkeit wurde nur durch Zufall entdeckt.
Die Bekannte Astronomin S. Tar hat sich im Jahr 1752 (OZR) gefragt, weshalb die Trabanten Ozeaniens alle ihre eigenen Mondphasen (oder !Mondphasen, je nachdem) besitzen, Photos jedoch die Ausnahme bildete. Die Frage ihrer kleinen Tochter S. Tarlet brachte sie schließlich auf die Lösung. Die Frage lautete: "Warum hat die Sonne eigentlich keine Phasen?"
Damit lag die Lösung nahe, warf jedoch neue Fragen auf. Wie konnte ein Trabent, der keine Gaskugel war wie die Sonne, eine Eigenleuchtkraft besitzen?
Erst die neusten Erkenntnisse brachten die Lösung: Das Gestein von Photos wird von Licht durchdrungen, sorgt aber für eine Streuung. Das Licht der Sonne wird von Photos nur zum Teil direkt zurückgeworfen. Ein Teil des Lichtes dringt in den Trabanten ein und wird erst später in irgendeine Richtung reflektiert. Das Licht wird von Photos also stets in alle Richtungen geworfen und deshalb sieht es so aus, als ob Photos tatsächlich selber leuchtet.

Ein weiteres Merkmal von Photos ist auch, dass er Ozeanien immer dieselbe Seite zuwendet. Von der abgekehrten Hälfte gibt es deshalb keine Bilder. Der Grund, weshalb Photos zunächst nicht genau erforscht wurde ist, dass die, von Ozeanien sichtbare Hälfte des Trabanten keine Vegetation aufweist, wobei die abgekehrte Seite, wie vor kurzem vom Observatorium auf dem !Mond bekannt gegeben zummindest in der Nähe des großen Gebirges über eine Tier- und Pflanzenwelt verfügen soll.

Sämtliches Wasser von Photos ist unter der Oberfläche zu finden, was zu beeindruckenden Effekten führt. So wird das Durchfallende Licht gebrochen und Photos strahlt während der Dämmerung in allen Farben des Regenbogens.

Unklar ist zurzeit noch, wie Photos zu seinem Aussehen gekommen ist. Die Theorie von Nobelpreisträger F. Lachmann, Astrophysiker aus Peru:

"Photos war ursprünglich näher an der Sonne und bestand aus Quarzsand. Durch die enorme Hitze wurde aus dem Quarzsand Glas. Der Mond war also aus Glas, bis ihn sich ein vorbeiziehender, riesiger Komet als Ziel aussuchte und aufprallte. Dieser Komet brachte die gute Erde und das Wasser mit, außerdem brachte er Photos aus der Umlaufbahn. Photos zog ein wenig durchs All, bis er auf Ozeanien traf und sich entschied, hier zu bleiben."

Die Ozeanien zugewendete Seite

Dies ist die Südhälfte von Photos. Diese Hälfte ist ein Ödland ohne irgendeine Vegetation und von bizzarren Felsformationen übersäht. Das beständige Leuchten aus dem Inneren des Trabanten vertreibt tierisches Leben gründlich. Die dünne Atmosphäre, die nur wenig der schädlichen Strahlung abhält, tut dabei ihr übriges. Weil der Komet auf der anderen Seite einschlug, und seine gute Erde ablud, ist hier praktisch nur Glasboden.

Die abgekehrte Seite

Diese wird als die Nordhälfte bezeichnet. Das meiste Lichtundurchlässige Gestein findet man am Pol der Nordseite, wo es sich zu einem riesigen Gebirge anhäuft. Um das Gebirge herum besteht die oberste Schicht des Bodens aus Lichtundurchlässiger Erde. Weiter hin zum Äquator beginnt dann aber das Lichtdurchlässige Gestein überhand zu nehmen. Zwar ist die Atmospähre hier auch nicht reicher an Sauerstoff oder schützender, dafür gibt es auf dieser Seite zumindest eine richtige Nacht. Deshalb ist Leben hier möglich.

Flora&Fauna

Die Pflanzen auf Photos sind dämmerungsaktiv, Tagsüber ist die Sonneneinstrahlung zu hell, Nachts gibt es kein Licht und es ist saukalt. Deshalb müssen die Wiederstandsfähigen Pflanzen zu diesen Zeiten die starken Knospen geschlossen halten. Nur zur Dämmerung, wenn das Licht nicht mehr mit voller Kraft brennt, können die Pflanzen ihr empfindliches Inneres Preisgeben und ihre Blüten entfalten, um zumindest noch einen Teil des Lichtes einzufangen. Während Zwielicht vorherrscht, Sehen die Ebenen der Nordhälfte aus wie ein gigantisches Feld von Solarzellen. Die Wurzeln der Pflanzen reichen bis tief in die Erde, um das kostbare Wasser erreichen zu können.

Die Tierarten

Dieses süsse Tier ist ein Schmetterlingsdrache

Es gibt nur einige wenige Arten, die in dieser Umgebung überleben können.

Der Schmetterlingsdrache ist die einzige tagaktive Art auf Photos. Sie sind nur in seltenen Fällen am Äquator anzutreffen, auf die Südhälfte trauen sie sich auch nicht. Diese Tiere sind praktisch wehrlos, zumindest gegenüber den anderen Arten auf Photos. Das kommt daher, dass sie nur ca. 20 cm groß werden. Da sie sich jedoch zum größten Teil von Sonnenlicht ernähren, und kaum Pflanzen benötigen, können sie sich vom Pol fernhalten.
Im Profil gesehen, gleichen sie stark dem Buchstaben S. Ihre Haut ist von Schuppen und Knochenplatten übersäht, jedoch von der unbarmherzigen Sonne schwarzgebrannt. Dank 3 Flügelpaaren, sowie einem sehr leichten Körperbau, sind sie in der Lage, selbst in der dünnen Atmosphäre von Photos über kurze Strecken zu fliegen. Damit können sie im Notfall Jägern entkommen. Die Augenlider sind mit einer dicken Hornhaut überzogen, um garantiert kein Sonnenlicht durchzulassen, dadurch sehen die Schmetterlingsdrachen allerdings immer aus, als ob sie böse wären.

Und dieses "süsse" Tierchen ist ein Robustosaurus

Das Genaue Gegenteil der Schmetterlingsdrachen sind die Robustosaurier. Gross wie ein Baum, schwer wie ein LKW und gepanzert wie sonstwas, stellt diese Art die mit Abstand widerstandsfähigste dar. Die Robustosaurier sind Dämmerungsaktiv, die Herrscher des Zwielichtes, während dieser Zeit sollten keine andern Tiere ihre Kreise stören. Da jedoch zu dieser Zeit die meisten Pflanzen essbar sind, ohne sie mit Krallen aufschlitzen zu müssen, gleicht diese Tageszeit am ehesten der Wildnis. Territoriumskämpfe zwischen den Robustosauriern und allen andern Pflanzenfressern sind deshalb an der Tagesordnung. Die Robustosaurier sind unheimlich kräftig, aber dafür asozial. Deshalb kann ein Rudel anderer Pflanzenfresser einen Robustosaurus schon in Schwierigkeiten bringen.
Diese Tiere haben eine Schulterhöhe von gut 10m und können bis zu 18 Tonnen schwer werden. Das Leder ist derweil so widerstandsfähig, dass es nach der richtigen Verarbeitung kugelsicher ist. Die Hörner des Robustosaurus sind nicht zur Zierde oder zum Kampf gedacht, ihr einziger Zweck besteht darin, ihre verwundbare Stelle am Kopf zu schützen. Anders dagegen sind die Stosszähne, die perfekt zum aufschlitzen gemacht sind.
Die Robustosaurier dienen den Photonen, den einzigen intelligenten Lebensformen von Photos, als Nahrungsquelle und Kleiderlieferant. Aus den Knochen und Hörnern wird Schmuck hergestellt, die Milch der Robustosaurier wird getrunken oder zu Käse verarbeitet. Eigentlich gibt es nichts an den Robustosauriern, das nicht verwendet wird.

Die Photonen (die-zum-Licht-streben) sind die intelligenten Bewohner von Photos. Ursprünglich waren sie die einzige nachaktive Lebensform, die "Dunkeler". Deshalb mussten sie eine Möglichkeit finden, trotz der harten Schale der Pflanzen, an das begehrte Innere heranzukommen (und das ziemlich schnell). Die ersten Dunkeler bekannen, scharfkantige Steine als Werkzeuge zum knacken der Schalen zu benutzen. Bald merkten sie, dass sie auch die Panzerung der Robustosaurier mit den Werkzeugen zu knacken vermochten. Die Dunkeler rotteten sich zusammen und wurden zu einem Rudel, aus welchem sich über Generationen die zivilisierteren Photonen entwickelten.

Geschichte von Photos

  1. Ziemlich lange her: ein Komet trifft den Glasmond und bringt gute Erde und Gestein mit, die ein Leben auf Photos möglich machen
  2. nicht ganz so lange her: erste Lebensformen bilden sich
  3. 1752: Entdeckung der Eigenleuchtfähigkeit
  4. ferne Zukunft: Einige der zivilisierten Staaten Ozeaniens sollen daran sein, eine Expedition nach Photos zu planen.

Besonderheiten