Spiegelwelten:New Foundation

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Die New Foundation hat aus ihrer bewegten Vergangenheit gelernt und versucht alles, um es nicht noch einmal zu einem katastrophalem Krieg kommen zu lassen. Eins ist aber sicher: Gewalt kommt nicht in Frage. Niemals. So wurde die NF zu dem was sie heute ist: einer hochentwickelten Wissenschaftsnation, die sich die Perfektion auf die Flagge geschrieben hat.

New Foundation
New Foundation
Wahlspruch: Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen
Kontinent Otrantonien
Amtssprache Neusprech
Hauptstadt Foundation
Regierungssitz Foundation
Staatsform Staatenbund
Regierungsform wissenschaftliche Aristokratie
Staatsoberhaupt Isina Geres
Regierungschef Jovi Arsmio
Pressedienst Richtlinien des Rates (RDR)
Einwohnerzahl 38.010.800
Gründung im Jahr 0 der NF (vor 267 Jahren)
Unabhängigkeit schon immer
Nationalhymne Für einen Neuanfang
Nationalfeiertag Gründung der NF und Jahresbeginn des NF-Jahrs (am 20. Januar im normalen Kalender)
Internet-TLD .nf
Telefonvorwahl +4891
Zusätzliche Infos

Geschichte

Einst lebten auf dem Territorium der New Foundation unzählige, kleine Völker, die mal verfeindet und mal befreundet waren. Es war ein stetiges Hin und Her und Auf und Ab. Gegen externe Feinde entstanden kurzweilige Allianzen. Vor allem die Völker aus dem Norden, wie beispielsweise die Kalmarer, waren sehr gefürchtet. Nach einem verheerenden Überfall, der große Zerstörung hinterließ, war der Weg für eine starke Führungspersönlichkeit frei. Dieser Mann, Nober Schaz, wollte die Völker mit Gewalt vereinen, bzw. alle Völker unter seine Herrschaft bringen, um in seinem Größenwahn den ganzen Kontinent Otrantonien zu unterwerfen. Die, die ihm im Weg standen und Widerstand leisteten wurden öffentlich hingerichtet, in Arbeitslager gesteckt oder gefoltert, bis der Widerstand gebrochen war.

Skrupellose Männer wie Adräas Güt und Wofrang Söna unterstützten ihn blind, genau wie die Völker an der Nordküste, die am meisten durch feindliche Angriffe geschädigt waren. Dem Süden und Osten war die Freiheit das oberste Gut, und so entflammte ein blutiger Krieg, die große Katastrophe, der nie vergessen werden würde. Sogar nach dem Tod von Nober Schaz wurde der Krieg von anderen fortgeführt, zum Teil auch von seinem einzigen Sohn, Jaar Schaz. Es wurde so lange, mit immer besseren Waffen, gekämpft, bis das ganze Land so zerstört war, dass die Menschen dort fast ausgestorben wären und die Kalmarer sich nach Süden erweitert hätten.


Eine mutige Frau, Alaska Green, brachte schließlich die Wende. Sie gründete mithilfe einer kleinen Gruppe von Gleichgesinnten den Wissenschaftsrat Foundation, der namensgebend für den Völkerbund New Foundation mit der Hauptstadt Foundation an der Südküste war. Alaska Green wird seither als Nationalheldin geehrt und der Gründungstag der Foundation ist seither Nationalfeiertag und Beginn der neuen Zeitrechnung. Gerade hat in der New Foundation das 267. Jahr nach der Katastrophe begonnen und man erkennt nur noch einzelne Ruinen als Zeugnis der Vergangenheit. Die streng wissenschaftliche Aristokratie hat es nicht nur geschafft einen Staat neu aufzubauen, sondern ihn technologisch und sozial viel weiter zu entwickeln als irgendein anderer Staat.

Geographie und Geologie

Die New Foundation liegt sehr isoliert hinter einem hohen, jungen Faltengebirge (höchster Gipfel 5.410m NN), das die New Foundation von dem Rest des Kontinents Otrantonien abgrenzt. Vulkanismus ist in der NF nicht existen und geringe seismische Aktivität wird nur in der unmittelbaren Nähe des Gebirges im Norden gemessen, wo die NF-Platte auf die kontinentale Platte trifft. Das Gebirge ist reich an diversen Erzlagerstätten. Das Land ist überwiegend flach, wenn man von den unzähligen Kratern absieht, die der katastrophale Krieg hinterlassen hat. Genauso flach sind die Küsten, da sich dort ein passiver Plattenrand befindet. Deshalb findet man in Küstennähe Erdöl-, Erdgas-, Kohle- und Salzlagerstätten.

Vegetation und Tierwelt

Nach dem großen Krieg war die Vegetation fast vollständig zerstört und viele Tierarten sind ausgestorben. Die Natur hat sich mithilfe des Menschen so regenerier, dass knapp 90% des Landes dicht bewaldet und ausgestorbene Spezies durch Gentechnik wieder hergestellt worden sind. Durch das Gebirge ist das neue, stabile Ökosystem vor kontinetalen Einflüssen weitgehend geschützt. In den alten Ruinen ist Platz für viele ökologische Nischen, vor allem für diverse Vogelarten, Insekten und kleine bis mittelkleine Säuger. Aber auch Bären und Wölfe finden immer häufiger in den verlassenen Ruinenstädten ihr Zuhause.

Die Biodiversität wächst von Jahr zu Jahr, da Forscher fast täglich neue Spezies entdecken oder gentechnisch züchten, wie zum Beispiel stachellose Bienen (lat. Binia Maia), die Ihr Gift durch ihr Mundwerkzeug injizieren, dabei aber nicht mehr so schnell sterben und somit mehr Honig erzeugen können als die gewöhnliche Wildbiene. Da sich die Wildbiene gut mit der neuen verwandten Spezies versteht, so gut, dass es wortwörtlich zu den Bienchen und Blümchen geht, entstanden dadurch Bienen mit giftigem Mundwerkzeug und Stachel. So wird der Natur in der NF freier Lauf gelassen.

Etwa 80% der Landfläche besteht aus verschiedenem Wald, Sumpf und weiterer seit Jahren unberührter Natur, der Rest verteilt sich in gleichen Teilen auf landwirtschaftlich effiziente Monokulturen und bebaute Fläche.

Bevölkerung

Das Bevölkerungswachstum wird staatlich durch künstliche Befruchtung künstlicher Gebärmuttern mit sorgfältig ausgewähltem Genmaterial kontrolliert. Männer und Frauen sind somit unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung komplett gleichgestellt, was durch chemische Sterilisierung, die sexuelle Bedürfnisse unterdrückt, erreicht wurde. Es gibt keine religiösen Institutionen. Große Teile der Bevölkerung glauben allein an die Wissenschaft und den Rat.

Knapp 25% der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt Foundation. Der Rest teilt sich auf Städte in der Peripherie auf. Die nördlichste Stadt, Greentown, befindet sich etwa in der Mitte der NF. Insgesamt wird sehr dicht und hoch gebaut, um möglichst wenig Fläche zu beanspruchen. 60-80 stöckige Häuser sind deshalb keine Seltenheit und im Kern der Hauptstadt gibt es kein Gebäude unter 100 Etagen.

Nebenbei ist die New Foundation das Land mit der höchsten Roboterdichte (1 Roboter pro 4 Menschen (Nanobots, Maschinen und Computer wurden nicht berücksichtigt)) und der geringsten Kriminalitäts- und Arbeitslosenquote (jeweils 0%) überhaupt. Die Roboterindustrie und der stetige Fortschritt schaffen mehr Arbeitsplätzte als sie vernichten. Das Risiko auf psychische und physische Krankheiten wird durch die strenge Auswahl des Erbguts und das Aufwachsen bei speziell ausgebildeten Nachwuchspflegern (NPs) auf ein winziges Restrisiko gesenkt, sodass jeder Bürger der Foundation ein glückliches, gesundes Leben im Sinne der Menschenwürde führen kann.

Jene Bürger, die diese Lebensweise ablehnen, können ihr eigenes Ding durchziehen, entweder in bestimmten Vororten, oder auch mitten in der Gesellschaft, solange man niemanden grob gefährdet. Würde eine Gefahr festgestellt werden, müsste der Rat diesem Menschen empfehlen das Land zu verlassen und sich um Asyl zu bewerben. Dies kam in der Geschichte nur einmal vor, wurde aber als so unbedeutend eingeschätzt, dass niemand sich die Mühe machte Aufzeichnungen anzuvertigen oder zu speichern.

Wirtschaft

Die New Foundation besitzt keine Währung und treibt auch keinen Handel im herkömmlichen Sinn. Güter, die als unbedenklich gelten werden teilweise in unbedenkliche Länder (z.B. Mitglieder der UNOA) exportiert. In Bildung, Forschung und Gesundheit wird am meisten investiert um stetig die Lebensqualität und Nachhaltigkeit zu verbessern. Kohlevorkommen haben für die NF keine Bedeutung; sie werden auch nicht exportiert, da die Verbrennung von Kohle schädlich für den ganzen Planeten wäre und die Klimaexpertin im Rat, Kahasinia Madasa, dies als unverantwortlich und als falsches Signal gegenüber anderen Nationen beurteilt. Ein Binnenmarkt in der NF ist komplett überflüssig, da alle Güter nach den individuellen Bedürfnissen vom Rat verteilt werden, sodass niemand über-, unter-, oder mangelernährt ist. Ebenso verhält es sich mit den Wohnungen, Transportmitteln, ...

Innenpolitik

Die wissenschaftliche Aristokratie hat nur eine Gewalt: Den Rat. Der Rat setzt sich aus den besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen, die Richtlinien erlassen, die das Wohl der Bevölkerung, die innere Sicherheit und vor einem neuen Bürgerkrieg schützen sollen. Bei Handlungen, die den Richtlinien widersprechen erfolgt eine unmittelbare Belehrung durch die Mitbürger und die Wächter des Rates.

Ein Gericht gibt es nicht, da es wegen einem Mangel an Kriminalität und Verstößen gegen die Richtlinien Recourcenverschwendung wäre. Die Richtlinienkompetenz hat der vom Rat im Konsens gewählte Regierungschef, aber jeder Bürger kann Vorschläge für Richtlinien einbringen. Die obersten Richtlinien lauten: Technologie muss zum Wohl der Menschheit eingesetzt werden. Ressourcen dürfen nur sparsam eingesetzt werden. In der Gesellschaft soll das Potential des Einzelnen voll ausgeschöpft werden und kein Nährboden für die Entwicklung des Bösen geboten werden.

Das von Rat gewählte Staatsoberhaupt repräsentiert die Ideale der New Foundation nach außen hin und kontrolliert den Rat und den Regierungschef. Ferner sitzen im Rat keine Parteien, sondern nur Mathematiker, Naturwissenschaftler, ... und der einzige Meister der Psycho-Historie, Hari Seldon. Wann ein Wissenschaftler geeignet ist, in den Rat aufgenommen zu werden, wird vom Rat und externen Experten, die den einzuladenden Wissenschaftler persönlich kennen, beurteilt. In der Regel wird eine Einladung des Rates angenommen. Die erste Ablehnung der Geschichte erfolgte vor sieben Jahren durch Dr. Susan Calvin, der ersten, einzigen und besten Roboterpsychologin des Planeten, mit der begründeten Entschuldigung, sie ertrage die Arbeit mit Menschen nicht lange.

Außenpolitik

Die New Foundation ist Mitglied der UNOA und stets um Frieden und Völkerverständigung bemüht. Sie beansprucht keine Gebiete, außer dem, das ihr momentan gehört. Sie hilft Staaten in Not, jedoch auf keinen Fall militärisch. Im Prinzip gewährt die New Foundation Flüchtlingen gerne lebenslanges Asyl, da sie sich demografisch noch nicht vollends vom katastrophalen Krieg erholt hat, jedoch verlangen die Richtlinien des Rates und die Bevölkerung, dass keine Kriminellen, Gewaltverbrecher oder andere Menschen, die das System gefährden könnten aufgenommen werden.

Bei Krisen verhält sich die New Foundation stets neutral, setzt keine Gewalt ein sondern versucht zwischen den verfeindeten Parteien zu vermitteln und hält immer einen neutralen Tisch für Diplomatie frei. Sie wird Brücken bauen und selber dafür bezahlen, weil der NF der Frieden und der damit zusammenhängende Wohlstand mehr wert ist als alles andere.

Die NF ist an keiner Erkundung des Weltraums interessiert, da sie ihre Recourcen lieber für die Bevölkerung der Orbis Alius einsetzt und nicht nach den Sternen greifen möchte, wenn sie alles was sie braucht schon auf diesem wunderbaren, lebensfreundlichen Planeten findet. Astrophysiker und Mathematiker haben mithilfe von künstlicher Intelligenz die Planeten und Monde im gesamten Sternensystem bestimmt, auf denen sich Leben entwickelt haben könnte. Die Ergebnisse sind streng geheim und werden durch den Tod jener involvierten Menschen und Maschinen in Vergessenheit geraten, das ist laut Hari Seldons psycho-historischer Berechnungen das Beste für alle.

Nationalhymne

Für einen Neuanfang

Technologie und Kraft und Menschlichkeit für ein neues, einiges Land,

Danach lasst uns alle streben, gemeinschaftlich mit Fleiß und Verstand!

Technologie und Kraft und Menschlichkeit sind des Guten Unterpfand -

Erblüh in Freude, dieses Guten, erblüh im guten Neuanfang.

Erstark im Glanze, dieses Guten, erstarke friedlicher Neuanfang.