Berichte der Flotte von Verdinga im Ozeanienkonflikt, in 2 Akten

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  1. Logbuch des Admiral Eduard Teach, befehlshabender Kapitän auf dem Zerstörer der Imperial-klasse Queen Anne's Revenge.
  2. Logbuch des Konteradmirals Francis Drake, Befehlshabender Kommandant der Vasa und General Henry Morgan, Befehlshaber der Mobilen Gruppen.
Was für ein herrlicher Blick auf die erste Flotte

Leinen Los, 1 Akt. Die Flotte des Imperium-Verdinga sticht in See

18. Juni 2007

Es ist früher Morgen, der Nebel zieht in der Bucht von Navarone auf und ich geniesse meinen Morgengrog auf der Kommandobrücke der Queen Anne's Revenge. Wenn mich mein Vater jetzt sehen könnte, der alte Säufer. "Junge!" hat er immer gesagt. "Junge du bist eine Schande der Familie! Ich schäme mich, dass du aus meinem Samen stammst, ich hätte dich bei Zeiten in die Minen schicken sollen, dass wäre besser gewesen!"
Naja, der alte Kautz hat den Spruch nicht ganz ein Jahr überlebt, dann war ich der Kapitän seines Kaperschiffs. Das ist jetzt 5 Jahre her. 5 Jahre, in denen ich dem Imperium stets reiche Beute geholt habe (Lebertran und Haifischflossen von Dunkeldeutschen Fischtrawlern, die waren nie bewaffnet). 5 Jahre, in denen man meine Leistungen nie gewürdigt hatte und nun mit einem Mal bin ich befördert zum Admiral zur See, Kommandant der 1. Kriegsflotte des Imperiums-Verdinga.

Flottenplan

3 Schiffe der Imperialklasse

IV-stgeorg.jpg
  • Die La Amistad
  • Queen Anne's Revenge
  • La Concorde


5 Schiffe der Senatsklasse

IV-elisabeth.jpg
  • Bounty
  • Whydah
  • Jesus of Lübeck
  • Pasco
  • Pelican


3 Schiffe der Kontinetalklasse

IV-radetzky.jpg
  • Walrus
  • Tanner
  • Gracia Dei

1 Bergungsschiff

  • Marygold


Merkwürdig ist nur, dass der Senat mir nicht die La Amistad zum Flaggschiff gemacht hat, sondern die 4 Jahre ältere Queen Anne's Revenge, aber man meinte, dass ich besser auf einem Schiff mit bewährter Technik aufgehoben sei, als auf einem neuen Prototyp.
Mein Auftrag ist allerdings merkwürdig, ich soll mit der ganzen Flotte an die Küste von Kinderland fahren und ein Wrack heben, was für eine Verschwendung. Was wollen wir mit so einem alten Pott anfangen? Der soll da schon seit über 30 Jahren vor sich hinmodern. Naja, Befehl ist Befehl. Irgendwie werde ich bei der ganze Sache das Gefühl nicht los, dass einige Kapitäne mehr wissen als ich.

19. Juni 2007

Eine Stadt verschwindet im Feuer der Panzerkreuzer

Heute morgen sind wir vor der Stadt Kinderparadies an der Küste von Kinderland angekommen. Der Kapitän des Bergungsschiffs ist an der vom Geheimdienst mit einer Boje markierten Stelle vor Anker gegangen, wo sich das Schiff befinden soll(Das ist ja, als ob man ein Kreuz aus Steinen über einen Schatz auf einer Schatzinsel malt. Wenn ich nach Hause zurückkomme, werde ich mit dem Chef des Geheimdienstes ein paar Wörtchen zu reden haben).
Wir waren gerade so richtig in Stellung gegangen, da begann die La Amistad aus allen Rohren auf die Stadt zu feuern. Benjamin Hornigold, ein dunkelhäutiger Arabertyp mit einer langen Narbe auf der rechten Wange und seines Zeichens Kapitän der La Amistad, erklärte mir später, dass er ein Kind mit einer Waffe am Ufer gesehen hätte und deshalb keine andere Wahl gehabt hätte, als auf diese Provokation gebührend zu antworten. Warum er aber für die 5 Häuser unbedingt die Hälfte der an Bord befindlichen Munition raushauen musste, kann ich einfach nicht verstehen.
Was ich auch nicht verstehe, ist der Befehl des Senats:
Ich soll alle an Bord des Bergungsschiffs befindlichen Rohstoffe auf die La Amistad umladen lassen. (Wofür ist an Bord des Schiffes soviel Uran und Titan?) und dann soll ich mit der Flotte Kurs auf das Kennedy-Reich nehmen.
Das Bergungsschiff soll unbewacht zurückbleiben...
Und Benjamin Hornigold soll ich auchnoch auszeichnen, statt ihn zu degradieren...
mit einem Eisernen Schwert am Band...
Versteh einer den Senat.

22. Juni 2007

Die Flotte ankert vor einer weiteren rauchenden Ruine auf dem Festland von Kinderland. Benjamin Hornigold hat vom Senat den direkten Befehl dazu bekommen, die Stadt als Vergeltung für die Versenkung der Mary Gold zu beschießen. Mir hat der Generalstab erst was mitgeteilt, als die Geschütze der La Amistad schon wieder schwiegen. Wie sehr ich es auch liebe, dem Schauspiel solch geballter Feuerkraft zuzusehen. Ich würde es gerne vorher wissen. Jetzt ist schon wieder eine Uniform mit Kaffee Latte versaut, den ich mir vor Schreck darüber gegossen habe. Benjamin Hornigold ist langsam unerträglich, wenn er nochmal mit diesem breiten Grinsen auf meine Kommandobrücke stolziert kommt und von seinen Heldentaten gegen ein wehrloses unterbemitteltes Schießübungsziel prahlt, dann lasse ich ihn Kielholen unter seiner La Amistad. Auch der Sohn des Imperators geht mir langsam auf den Sack. Heute Abend ist er mit einer meiner Konkubinen von Bord verschwunden und hat sie mit sich auf die Whydah genommen. "Soll ich meinen Vater anrufen?" hat er mich gefragt, als ich ihn zur Rede stellen wollte.

23. Juni 2007

Heute bekam ich einen wunderbaren Befehl vom Marinehauptquatier. Die La Amistad wird samt Besatzung ein Geschenk für das Kennedy-Reich, ich bin den arroganten Schnösel los. Sollen die sich mit dem rumärgern. Meine Befehle lauten, ich soll die Flotte weiter Richtung Osten führen zur eventuellen Unterstützung des Kennedy-Reichs. Endlich bekomme ich als erster die Befehle.

24. Juni 2007

12°°Uhr

Seit heute Morgen vermisse ich ein Schiff im Verband: Die Bounty der Senatsklasse, aus mir unverständlichen Gründen war der Kapitän des Schiffes einer der schärfsten Sklavenhalter der Minasinsel. Seit Beginn der Fahrt herrschte Unruhe auf seinem Schiff. Vorgestern Nacht hat er seinen Ersten Steuermann Kielholen lassen. Er hatte angeblich seinen Grog verschüttet auf die Hose des Kapitän. Irgendo am Heck war er dann von den Schrauben in Stücke gehackt worden, sind halt keine der Segelschiffe mehr. Dann hatte er die Überreste, also die 2 Arme des Steuermanns an den ersten Kamin nageln lassen und hatte befohlen, den restlichen Körper mit Kreide dazwischen malen zu lassen, zur Abschreckung, wie er sagte. Dann war das Schiff die ganze Zeit im Zickzack hinter dem Verband hergefahren, weil der neue Steuermann keine Ahnung hatte, was er da tat.
Ich habe dann den 2. Steuermann der La Concorde auf das Schiff versetzt, ein junger Neubürger, den ich selbst vor 3 Jahren in der Hetenbay vor der Küste von Hetenland gefangen genommen habe und der bisher mein persönlicher Diener gewesen war. Danach fuhr das Schiff erst mal wieder geradeaus. Dann letzten Abend muss es zwischen dem Kapitän und meinem Exdiener zu einem Streit gekommen sein, denn der Käpten erzählte mir, dass er den neuen Steuermann zu 1 Tag Kohleschaufeln verdonnert habe.
Draufgekommen, dass da etwas nicht stimmt, bin ich, weil meine Queen Anne's Revenge von dem Versuch des Kapitäns, mit der Bounty beiseitig zu kommen, er einen langen Kratzer auf unserer Schiffswand hinterlassen hat, vom Bug bis zum Heck. Echt talentiert, dass muss ihm erst mal einer nachmachen.
Dann heute Morgen war das Schiff einfach weg. Wahrscheinlich hat sich der Kapitän die Nacht im Dunkeln verfahren. Ich hoffe, dass mein Ex-Diener die verlorene Zeit wieder aufholen kann, dass Schiff alleine ist ja schneller als unser Verband.

22°°Uhr

Es wird dunkel, man kann endlich wieder die Küste Amerikaniens sehen, wir haben die Fontzmeister-Halbinsel erfolgreich umfahren, aber von der Bounty fehlt noch jede Spur. Auch auf meine Funksprüche reagiert sie nicht. Außerdem habe ich den Kontakt zum Oberkommando verloren. Man hatte mir schon gesagt, das die Langwellen-Empfänger keine große Reichweite hätten. Die einzigen Ultralangempfänger waren auf der La Amistad gewesen und die lag jetzt einen Tag hinter uns in einem Amerkanischen Hafen.

25. Juni 2007

IV-novara.jpg

Alles echt toll, dass muss ich schon sagen. Der schlampige Sohn des Imperators hat die Maschine der Whydah zu Klump gefahren. Ich verstehs einfach nicht. Das ist das erste mal, dass ich sehe, dass einer eine Dampfmaschine so schrottet wie er. Nicht nur dass der Backbord-Kessel, als ich an Bord kam, immer noch rotglühend war, sodass man es sogar von außen sehen konnte, nein der Wasserstand im 2. Kessel war auch verdammt niedrig. Er erklärte mir, dass es aufgrund eines technischen Defektes ihm nicht möglich gewesen sei, genug destilliertes Wasser in der Basis aufzunehmen, um so eine lange Reise durchzukommen.

Destiliertes Wasser

Welcher Schwachmat hatte dem Weichei gesagt, dass man die Dampfmaschine nur mit destilliertem Wasser befahren darf?

Auf jedenfall schafft die Whydah nur noch 1 Knoten und ist damit langsamer als ein 1-Mann-Ruderboot. Ich schicke sie zurück. Soll er doch seinem Vater erklären, warum er nicht wie jeder normale Mensch einfach Meerwasser in die Tanks gepumpt hat.

26. Juni 2007

Frühe Morgenstunde

Heute haben wir einen feindlichen Verband am Horizont ausgemacht, zumindest habe ich es mal als solchen deklariert. Warscheinlich ist es nur wieder einer dieser Fischereiverbände aus Dunkeldeutschland. Eine gute Gelegenheit, die Kampfmoral der Mannschaften zu testen und ein bisschen Beute ist auch dabei.

12°°

Der Kampf war kurz und herftig, die Dunkeldeutsche Schiffereiflotte (1x 14m langer Fischkutter) hatte keine Chance, nach dem wir die manschaft übernommen haben und alles brauchbare gerettet hatten, versank das Schiff. Nun Machen wir weiter Fahrt zur Landenge von Hetenland, vielleicht bekommen wir das eine oder andere Schiff von denen in die Finger.

24°°

Feindkontakt.

27. Juni 2007

O Uhr 10

Endlich.

0 Uhr 20

Und was für eine leichte Beute, 3 Frachter und ein Haufen Plesiosauri. Ich schicke die 3 Kreuzer der Kontinentalklasse hin, die werden mit den Wasserbomben mal ein bisschen aufräumen und die Frachter kapern. Das wird ein Fest.

4 Uhr

30 Minuten und 2 Frachter waren versenkt und ein Haufen Plesiosauri dazu, die Wasserbomben zerfetzen ihre Gedärme. Ein nettes Geräusch, erst das kräftige Bumm der Wasserbomben und anschließend die leiseren Pitschs, wenn die Tiere geplatz sind. Das Meer ist rot vom Blut dieser Wesen.
Das letzte Frachtschiff flieht mit beachtlicher Geschwindigkeit rückwärts, wir können kaum folgen.

6 Uhr

Habe die Walrus vorgeschickt, sie soll erkunden, warum ein Handelsschiff rückwärts schneller ist, als unsere Zerstörer vorwärts. Ich nehme erst mal ein Frühstück ein, das Dunkeldeutsche Schiff hatte ein Köstliches Dunkelbier an Bord, das werde ich mir jetzt erst einmal genehmigen. Die Jesus of Lübeck , die zum Plündern der sinkenden Handelschiffe zurückgeblieben war, meldete , dass man außer einer Ladung Steine nichts gefunden habe. Ja haben die denn in ihrem Land noch Steinschleudern? Da zeigt auf jeden Fall, dass wir ein leichtes Spiel mit ihnen haben werden.

8 Uhr

Funksspruch von der Walrus. Sie hat entdeckt, dass das Frachtschiff von Plesiosaurus rückwärtz geschleppt wird. Weiter vorne in einer Nebelbank wurden noch 2 Komandoschiffe un eine ganze Herde der Plesiosauri gesichtet, alle auf einem Zickzack Fluchtkurs Richtung Oak Island. Ich beordere die Walrus zurück.

14 Uhr

Habe die Planung für den Angriff abgeschlossen. Statt den Handelsschiff weiter auf dem Zickzackkurs zu folgen, laufen wir direkt auf Oak Island zu und versuchen das Komandoschiff zu bekommen. Der Nebel, in dem sie sich schützen, wird auch unser Freund sein.

18 Uhr

Manchmal beglückwünsche ich mich selber. Habe die Pelican mit einer Beute Walfangharpune ausstatten lassen. Heute abend wird Plesiosaurusfleisch auf der Menükarte stehen...

22 Uhr

Grade von der Tafel aufgestanden.So ein Plesiosaurus kann nur empfohlen werden, schmeckt ein wenig wie Wachteln. Dazu das Dunkelbier, da hat es sich schon gelohnt, dass die Flotte wegen der Zubereitung stoppen musste. (im Kessel der Queen Anne's Revenge wurde der Plesiosaurus zubereitet, der Duft gebratenen Fleisches muss die ganze Umgebung eingehült haben) Habe nun befohlen, wieder Fahrt aufzunehmen. Morgen um 6°° werden wir bei Oak Island ankommen.

28. Juni 2007

10 Uhr

Funkkontakt mit dem Kennedy-Reich und eine frohe Nachricht, die Jesus of Lübeck hat in den frühen Morgenstunden den noch flüchtigen Aquaponolischen Frachter gestellt und versenkt. Der Feind hat versucht, das Schiff in einer Nebelbank zu wenden.

30 Tonnen Klopapier, Kistenweise Kondome und 300 Säcke Twinkie Riegel schwimmen jetzt auf den Wogen des Meeres!

Wir haben die Riegel natürlich geborgen, so viel Zeit muss sein. Der Kapitän Jesus of Lübeck der durfte sich einen seiner Untergebenen aussuchen, dem er die Schuld für die Sträfliche versenkung aufs auge drücken durfte. (Wo kommen wir denn dahin? Erst plündern, dann versenken. Das sind die Goldenen Regeln der Verdingalischen Marine seit jeher, nur weil wir jetzt offiziell Krieg haben, werden wir doch nicht von unserern Traditionen abweichen!!). Weil wir keine Zeit für die sonst übliche Zurschaustellung von gewallt haben beliessen wir es mit 30 Schlägen der neuschwänzigen Peitsche und dem anschließnedne Überbord werfen.

12 Uhr

Oak Island ist in Sicht. Nun wissen wir auch, wofür die erstenschiffe Steine geladen hatten, hier hagelts Steine. Irgendwo im Nebel an Land müssen entsprechende Katapulte stehen, die sie blind aufs Meer feuern. Unterdessen wissen wir, dass die Schiffe des Feindes weiter voraus sind und nun Richtung Süden abbiegen. Ich habe den Befehl gegeben, das die Geschütze der Imperialklasse eine Salve Richtung vermuterter Stellung abgeben, damit dieser ruhestörende Lärm endlich aufhört. Bei dem Krach kann ich gar nicht die Leber des Plesosauriers genießen. (Danke für den Tipp, JFK)

18 Uhr

Die Flotte hat gut Fahrt gemacht, wir haben das Kommandoschiff an der Ostspitze des Kennedy-Reichs fast eingeholt. grade entschwindet es unser Blick um die Küstenlinie gleich werden wir sie haben.

29. Juni 2007

12 Uhr

Das hätten wir wohl besser lassen sollen. Diesen hämischen Kommentar war das letzte, was ich von meinem 1. Offizier zu hören bekam. Nun macht er Feindaufklärung auf dem Kommandoschiff des Feindes. Ich habe ihn mit einer vollen Breitseite zusammen rüberschießen lassen, bevor es wieder außer Reichweite war.
Kaum waren wir um die Landecke herum, hatten wir das Gefühl, in einem Wespennest gelandet zu sein. Dort warteten 200 dieser Schwimmenden Bestien auf uns und bewarfen die Flotte mit Feuerquallen. Die voreiligie Jesus of Lübeck rammte durch die Leiber und verharkte sich. Sie wäre beinahe geentert worden, jedoch im letzten Augeblick explodierte sie. Kurz vor der Explosion meldete mir der Ausguck, das die Munitionskammern der Jesus of Lübeck weit aufgestanden hätten. Sie waren wohl gerade dabei, ihre Geschüztze neu zu Munitionieren.
Ich habe befohlen nach überlebenden Ausschau zu halten. Ich werde sie persönlich wegen dieses Fehlverhaltens vor einer Schlacht kielholen, wenn wir sie gerettet haben.
Unsere meisten Geschütze erweisen sich als Wirkungslos. Wir waren nicht in der Lage, auf die Kapp unter der Wasseroberfläche schwimmenden Plesiosaurus zu feuern. Ich gab den Befehl zur vollen Fahrt und ließ sämmtliche Wasserbomben auf die Seeungeheuer abfeuern.
Jetzt ist es Mittag, die Schiffe des Feindes sind außer Sicht. Die Plesiosauruskadaver füllen das Meer um uns. Es ist schwer, festzustellen, wieviel davon tot sind und wieviele nicht, aber es können nicht mehr recht viele sein. Bald aben wir diese See des Todes verlassen.

13Uhr

Wir danken ihnen für ihren Einsatz

Wir hatten das Feld fast verlassen, da fing die Walrus an, zurück zu bleiben, ausgerechnet unser schnellstest Schiff. Nicht lange und sie fing zudem an einen Bogen Richtung Küste einzuschlagen. Ein Sklave (der 8., die anderen sind auf dem Weg nach unten ertrunken) meldete nach dem Tauchgang dem Kapitän, dass sich ein Plesiosaurus in Schraube und Ruderanlage verklemmt habe.
Ich beschließe die Aufgabe des Schiffes. Wir retten nun was zu retten ist.

17Uhr

Habe den Kapitän und den 1. Offizier der Walrus als Geschenk für die Hebriden angekettet in einem Ruderboot zurückgelassen. Beide hatten bei der Aufgabe, die Walrus durch eine Zeitzündung vor dem Auflaufen auf die Küste zu versenken, nicht erfüllt. Das letzte was der Ausguck von der Walrus sah, war das sie in einem Flusdelta verschwand, von einer Explosion hörten wir nix.
Die Flotte läuft weiter Richtung Newport, werden die Stadt in 2 Stunden erreichen. Von der Resistanze haben wir erfahren, dass die Stadt komplett in Feindeshand ist.

23Uhr30

Außer einer Rauchwolke ist von der Stadt nichts mehr zu sehen

Newburyport vom Feind befreit.
Um 19°°Uhr haben wir planmäßige den Hafen von Newburyport erreicht, schon von weitem konnte man in der Stadt den Abschaum aus den Hebriden in Gruppen durch die Straßen ziehen sehen. Im Hafen lagen einige Schiffe vor Anker und wieder einiger der Plesaurier versperrten die enge Hafeneinfahrt. Wir fuhren erst gar nicht rein. Wie schon vor einigen Tagen im Kinderland ließ ich von der Imperiumsklasse und von der Senatsklasse aus der Entfernung das Feuer auf die Stadt eröffnen, bis kein Stein mehr ungewendet war. Nun sind nicht einmal mehr rauchende Ruinen an der Stelle zu finden, wo einmal Newburyport gewesen ist, und natürlich ist der Ort nun auch von jeglichem Feind befreit. Das Kennedy-Reich hat nun jede Menge Platz für die Erbauung einer neuen Stadt.

30. Juni 2007

12Uhr

Sind heute den ganzen Tag in voller Fahrt gelaufen. Trotz unserer Meldung über die Befreiung von Newburyport ist von der Heimat nichts zu hören. Statt dessen kommen Funkmeldungen von einem Radiosender der Südsee rein. Die geben ein Fest zu ehren einer Wagadingsbums, bei der sie die Herren der Zwölf opfern. Ich habe nicht alles verstanden.
Seit einer Stunde befinden wir uns auf offenenr See und verfolgen den Gegener Richtung Mondreich. Liegt da sein Versteck? Zwichen den hunderten Inseln dieses Reiches? Gott sei dank hatten wir keinen weiteren Feindkontakt, unsere Munitionsvorräte sind doch stark geschrumpft. Mit dem letzten 1/5 werden wir denen im Mondreich noch mal so richtig einheizen. Wenn die Munitionkammern erst mal leer sind, dann fahren die Schiffe auch schneller und wir sind innerhalb von 3 Tagen über die Westroute wieder zuhause. Ich freu mich schon auf die Parade.

16Uhr

Die Küsten Mondreichs sind in Sicht. Rechts von uns glitzert der Master of Clouds mit seinem gigatischen Wolkenturm über der Spitze. Es ist wahr, was alle sagen, dieser Berg ist wirklich der Vater aller Wolken.
Den Master of Clouds sehen und sterben. abgesehen vn dem Sterben stimme ich dem Spruch voll zu.

22Uhr

Endlich ist das Kommandoschiff in Reichweite der Geschütze, sie Feuern nun Salve auf Salve. Der Feind antwortet mit gleicher Härte. Die La Concorde hat Mitschiffs einen direkten Treffer abbekommen, der nur knapp die Kommandobrücke verfehlt hat. Der Kartenraum, der Feuerleitstand und die Funkzentrale nebst Besatzung sind verschwunden. Das Schiff schießt nurnoch äußerst ungenau. Der Kapitän (habe den Namen vergessen, der hat ja auch keine Verwandte im Senat) geht nun auf den Frontalagriff über und nimmt direkten Kurs auf das Komandoschiff.

Unter schwersten eigenen Treffern hat die La Concorde das gegenerische Schiff versenkt.

Der Feind stellt sich, endlich.
Sie warten in breiter Front jenseits einer Meerenge, sie glauben wohl, uns habe der mut verlassen und wir würden das nadelöhr umgehen, aber von diesem Zentralen Punkt aus kann man sich echt aussuchen, welches Ziel man zu erst angreift. Wir werden diesen Strategischen Punkt zügig besetzen.

1. Juli 2007

1Uhr

In der Falle.

Die ganze Meerenge war durchzogen von Seetangfäden, die dich unter der Meeresoberfläche trieben. Die Schiffe haben diese Fäden wie Spinnweben gesammelt, bis sie sich bis zur Unbeweglichkeit darin verfangen haben. Der feige Feind liegt in großer Zahl liegen Schiffe und Plesosaurier gerade außerhalb der Reichweite unserer Geschütze. Ich gebe den Befehl, aufs gerate Wohl zu feuern, aber langsam geht uns die Munition aus.

Wolken verhängen den Himmel. Es ist stockdunkel. Außer den Lichtern der Flotte ist nichts mehr zu erkennen, es sieht aus als ob die Schiffe über einem riesigen dunklen Abgrund schweben, in den sie zu Stürzen drohen. Wir warten.

4Uhr

Eine ander Schrift: Im Tang wartet der Tod auf uns. Den Kapitän und den 1. Leutnant hat irgentwas großes von der Komandobrücke geholt und schreiend unter den Tang gezerrt, gerade als sie dabei waren, Mannschaften auf den Tang abzukommandieren, die die Schiffe freihacken sollten. Seit dem hat sich keiner mehr auf die Decks gewagt. Der Schiffs-zu-Schiffs-Funk ist zusammen gebrochen, auf alle Frequenzen ist nurnoch ein Piepsen zu hören.
Wir wissen nicht wie die Lage auf den anderen Schiffe ist. In der Ferne sehen wir leuchtende Punkte über den Tang hin und her hüpfen. Gerüchte über Klabautermänner machen die Runde.

Wir haben Angst.

Wir sind ganz allein.

5Uhr33

Wir können nicht hinaus, Dämonen sind auf dem Schiff, wir können nicht hinaus.

Trommeln, Trommeln in der Nacht

Sie kommen ....

Epilog

Am Mittag des 1. Juli fand ein junger Elohim eine metallkartusche am Strand der Insel Patrick's Homeland und brachte sie seinem Ältesten. Dieser öffnete sie und fand darin das Logbuch der Queen Anne's Revenge. So blieb es der Nachwelt erhalten, obwohl die Flotte spurlos verschwandt.

Möchten Sie wissen, was der Feind macht?

dann lesen sie Spiegelwelten:Logbuch einer Feindfahrt


Leinen Los, 2 Akt. Auftritt der Vasa

Mittwoch, 18.Juli 2007, frühe Morgenstunden

die Vasa dockt aus

Nach dem es den Techniker endlich gelungen ist, das Schiff für seine eigentliche Bestimmung herzurichten, können wir nun in den Frühen Morgenstunden auslaufen und nehmen Kurs auf die Küste von Kinderland. Dank der diplomatischen Bemühungen, hat uns das Kinderreich eine Durchreisegenehmigung durch sein Land gegeben (lag wohl auch daran, dass wir ihnen 500 Gotschagewehre zur Verfügung gestellt haben, damit sie damit Krieg noch realistischer als mit Nintendo spielen können).
Um unsere Reise dem Blick eventueller Feinde zu entziehen, haben wir eine neue Waffe an Bord, Unterwasser-Nebelwerfer. Seit den frühen Morgenstunden ist die gesamte See zwischen Kinderland und Verdinga tiefschwarz. Und über Wasser verdecken künstliche Nebelbänke die Sicht. Wir danken dem aquanopolitanischen Reich für diese hervorragende Idee.

Mittwoch, 18. Juli 2007, Später Nachmittag

Wir sind weit ins Kinderland eingefahren. Um die Kindern weniger zu belästigen sind wir in den Amazonas (so ähnlich wie der auf der Erde, nur dass an seinem Ende die Hölle warten soll und keine Goldene Stadt) eingefahren. Der Fluss gehört zu den merkwürdigsten Flüssen der Welt: Normalerweise hat ein Fluss irgendwo eine Quelle, wird dann immer breiter und läuft dann zu einem riesigen Delta aus. Der Amazonas hat eine schmale Mündung, wo die Vasa nur so gerade eben durch gepasst hat und das Wasser fließt dort hinein, statt hinaus. Und dann diese Figur, die den Eingang des Flusses markiert, sie ist eine Abscheulichkeit aus einer Zeit, die weit vor unserer Geschichtsschreibung liegt, sodass keiner ihre korrekte Bedeutung mehr kennt.

Das Paar der Turteltäubchen geniesst jede frei Minute die Aussicht auf die herrliche Natur, während der Zwerg an seinen Gitterstäben nagt und wüste Beschimpfungen von sich gibt. Er sollte lieber danken, dass ich von dem Vorschlag der Mannschaft abgesehen habe, ihn zu teeren und zu federn und dann als Galionsfigur an den oberen Bug zu hängen.

Donnerstag, 19.Juli 2007

Kurs vor Hellsfalls geht die Fahrt der Vasa endlich an Land weiter. Die knapp 20km bis zur Grenze waren schnell zurückgelegt. Die Aussichten in Amerikanien waren ein Schock. Weite Teile des Landes sind stark zerstört, überall sind Eisenbahnlinien und Brücken vernichtet, Dörfer dem Erdboden gleich gemacht. Wir fühlen tiefes Mitgefühl mit der betroffenen Bevölkerung. Ein Vorteil haben die zerstörten Brücken jedoch, erlaubt es uns doch mit der Vasa in Flussbetten zu fahren. So richten wir keine größeren Schäden an der Natur von Amerikanien an. Bisher hatte wir noch keinen Feindkontakt, sodass wir zügig die Südküste zu erreichen gedenken. Dort in den flachen Marschen werden wir dann Richtung Brookline abbiegen.

Freitag, 20. Juli 2007

Endlich das Meer erreicht, zur linken Hand liegen nun die flachen Marschen, die es zu überqueren gilt. Werden morgen früh die Bodentruppen ausladen, bevor wir wieder ins Meer fahren. Wir beabsichtigen Brockline von 2 Seiten zu befreien. Es sind laut Geheimdienstberichten ja sowieso nur noch die Hilfstruppen da.

Samstag, 21. Juli 2007

Vasa-detailskizze.jpg
Endlich kann die Vasa mal ihre volle Kraft entfalten. In den weiten Marschen kommen wir nun mit guten 45km/h sehr gut voran, nicht mehr lange und wir haben die Ostküste erreicht und können Richtung Brookline laufen. Bevor wir jedoch aus dem Wasser auftauchen konnten, hatten wir noch eine Begegnung mit dem Feind, zumindest hatten wir das geglaubt. Völlig unnütz haben wir nun unsere neuen Spezialpfeile zur Plesiosauribekämpfung abgeschossen und mussten sie mühsam einsammeln. Es war eine friedliche wildlebende Plesiosauri-Gruppe, die wohl auf Beute aus der Flussmündung wartete. Zumindest haben wir nun neuen frischen Proviant. Auf Dauer sind Dörrfisch und Zwieback doch etwas eintönig.

Vasa-bodentruppen.jpg

Das Ostufer ist erreicht. Noch 100km bis Brooklin. Das Pärchen hält es an Bord nicht mehr aus. Sie möchten den Landweg nehmen, um in die Heimatstadt zu kommen, also haben wir beschlossen, die Landeinheiten schon hier auszuladen:

  • 16 Universaltransporter mit Fächerpfeilwerfer und Maschinengewehren
  • 30 Radläufer mit 2 140mm Kanon
  • 30 Keulenschwinger die auch die Tröge für die Werfereinheiten transportieren
  • 300 Universaltransporter mit je 10 Pinocio-Läufern an Bord
  • 250 Universaltransporter mit Hüpfminen

Was für ein herrlicher Anblick, die Bodentruppe in Schlachtformation zu sehen. Das Pärchen sitzt ganz vorne im Kommandoradläufer zusammen mit General Henry Morgan. Es ist der einzige, der Goldfarben gestrichen ist. Nun gehts auf zur letzten Etappe.

Sonntag, 22. Juli 2007

Erste Bewährungsprobe für die Landeinheiten

Wenn auch nur eine kleine, eine Reiterschar aus 5 Hetenländischen Spähern ist der Landabteilung über den Weg gelaufen, ein guter Test für die Keulenschwingereinheiten. Nach 5 Minuten war alles vorbei und die Einheit des Feindes war am Boden und platt gewalzt. Es ist immer schlecht, im Weg einer vorrückenden Armee zu stehen. Henry Morgan

Montag, 23. Juli 2007

Mittag

Nun noch wenige Stunden und sowohl die Vasa, als auch die Landeinheiten erreichen Brocklin. Außer dem kleinen Vorfall an Land gab es keine Vorfälle mehr. Die Besatzungen sind nicht traurig, kampflos vorzurücken. An Deck der Vasa, die momentan durch die flachen Ufer Amerikaniens fährt, spielen die Manschaften mit den Granaten Groß-Go. Ein Paar der Granaten sind schon über Bord gefallen und mussten wieder eingesammelt werden. Alles lässt sich an wie eine Urlaubsreise in Feindesland. Die Mannschaften denken ernsthaft darüber nach, die Vasa nach dem Krieg zu einem Luxusliner der besonderen Art umzubauen. Wann hat man schon mal das Vergnügen, mit einem Schiff Überland zu fahren? Francis Drake

Abend

Triumphale Ankunft in Brocklin. Das ganze Volk ist auf den Beinen uns friedlich zu begrüßen. Die Vasa steht auf den Resten des Docks, bunt beflaggt. Von Westen rücken die Landeinheiten in die Stadt ein, was für ein Empfang, wo wir doch nichts mehr am Sieg hatten mitwirken können. Auf dem Platz vor dem Weissen Haus übergeben wir dem Präsidenten feierlich den Gefangenen und seine solang vermissten Eheleute. Es ist eine herzerweichende Scene, wie sie sich in Freudentränen gehüllt in den Armen liegen. Ein krönender Abschluss in dieser harten Kriegszeiten.

Dienstag, 24 Juli 2007

8°°Uhr

Die Vasa läuft wieder aus, neues Ziel ist die Hauptstadt Newburyport. Obwohl die geräumigen Hallen des Unterschiffs fast leer sind, befinden sich immer noch einige Güter für Amerikanien im Lager, vor allem Baukräne. Sie waren in den letzten Minuten vor der Abfahrt noch geladen worden und sollen beim Wiederaufbau der Stadt hilfreich sein. Auch befindet sich zusätzliches technisches Gerät an Bord, was bei der Schuttbeseitigung helfen soll. Wir müssen die Schande unserer ersten Flotte wieder gut machen, auch wenn Kennedy nichts in der Hinsicht verlangt hat.

9°°Uhr

Die Radläufer, 2 Universaltransporter und 5 Keulenschwinger ziehen aus, um in der Gegend zu patroullieren. Obwohl der Krieg offiziell vorbei ist, scheint es bei den Hetenländern noch nicht angekommen zu sein. Die führen sich immer noch wie eine Besatzungsarmee auf. Der Haupttrupp hat sich spontan entschlossen, Kennedy den Geleitschutz zu geben. Sie folgt in gebührendem Abstand, um die Pferde nicht nervös zu machen. So zieht ein langer Heerwurm über die Straßen auf Newburyport zu (es reicht ja, dass wir die Stadt planiert haben, das müssen wir ja nicht auch noch mit dem Umland machen. Einheiten aus Pinocios decken den Nachschub, der erfahrungsgemäß immer was hinterherhängt. (Es ist eine Gesetzmäßigkeit in allen Armeen der Welt, der Nachschub ist die Einheit, die für eine normale Strecke die 3fache Zeit braucht. Könnte es daran liegen, dass sie grundsätzlich 5 Pausen zur Erholung pro 20 Kilometer brauchen?)

16°°Uhr

Ohne Zwischenfälle ist der Hafen von Newburyport erreicht, die Vasa legt am Dock an, um die Gerätschaften auszuladen. Als erstes werden alle Benzinvorräte von Bord geschafft und an Land gestapelt, dann folgen die Kräne und das Baumaterial. Bald schon entwickelt sich um die Vasa ein buntes Treiben. Die Bewohner erstaunen sich über die für sie so fremden technischen Gerätschaften.

20,15Uhr

Überraschungsangriff aus dem Hinterhalt, gerade ist mit einem riesen Knall das Benzinlager explodiert und hat viele sich an Land befindliche Gerätschaften zerstört. Noch ist der Admiral etwas unschlüssig, ob es ein Ladefehler ist, da klatschen Feuerquallen schon in mehreren Salven auf das Schiff. Der einseitig von Kennedy ausgerufene Waffenstillstand ist vom Örg gebrochen. Sofort gibt der Admiral den Befehl zur kompletten Abdunklung. Die seeseitige obere Reihe der Kartuschenwerfer feuert Salve um Salve in das Hafenbecken, das sich dank des Tintenfischkonzentrates in eine tiefschwarze undurchsichtige Brühe verwandelt. Zudem kommen nun auch die Dunkelwolkenwerfer zum Einsatz, über der Stadt bildet sich schnell eine Königsgewitterwolke, und es hat den Anschein, es werde Nacht in Newburyport. Die auf dem Kommandodeck installierten Scheinwerfer strahlen mit harten Strahlen aber den Bereich rings um die Vasa.
Alles wirkt nun wie ein höllischer Hexenkessel, in dessen Zentrum die Vasa wie ein Monster aus einer anderen Zeit sitzt. Die Manschaften der Schnetzler kommen nun auf den Plan und besetzen ihre Stationen.

20,45Uhr

Alarmbotschaft vom Hafen, die Vasa wird angegriffen, der Waffenstillstand, der nun einen Tag in Kraft getreten war, ist gebrochen worden. Der Kommandant besetzt sofort die gut geölten Radläufer und schickt auch ein Paar Kommandotransporter Richtung Hafen, um den Angriff abzuwehren. Er selbst im gut gepanzerten Kommandoläufer beschließt, sich einen höhergelegenen Ort zu suchen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ihm folgen Keulenschwingereinheiten, die mit Trogwerfer-Kommandos beladen sind, für sie ist ein erhobenes Terrain auch von Vorteil. Die restlichen Einheiten gruppieren sich um das Weiße Haus, das in einem bemerkenswert guten Zustand ist. Warscheinlich hat eben dieser Hügel es vor dem letzten Angriff der Verdinga-Flotte geschützt. Nun bilden Einheiten aus Pinocios einen fast undurchdringlichen Wall um das Regierungsgebäude, verstärkt noch durch Amerikanische und dunkeldeutsche Einheiten. Die restlichen Keulenschwingereinheiten patrouillieren durch die Ruinen. Es kann ja nicht sein, dass nur Wassereinheiten die schon am Boden liegende Sadt angreifen, was könnten die noch für zusätzlichen Schaden anrichten, den wir nicht schon vorher verursacht haben?

21°°Uhr

Auf der Vasa sind die Schnetzler in Aktion. Die hochfrequenten Rotationsmesser werden von ihren Katapulten Richtung Wasser abgeschossen und die Stellen, wo sie auftreffen, verwandeln sich sofort in kochendheisse Miniaturmixer. Man kann sagen, wir haben dazugelernt. Kaum eine der Waffen des Feindes konnte die geschlossenen Schotts durchdringen. Auch der mit Panzerglas ausgestattete umlaufende Kommandostand ist gut geschütz. Okay, von Zeit zu Zeit verschwindet mal ein Mann an den Schnetzlern, wenn ein wütender Plesiosaurier an der Bordwand hochspringt. Aber meist sind es nur zuckende Überreste, die in blutigen Fetzen weit zerstreut die Wasseroberfläche wieder erreichen. Die Bordwände sehen schon teilweise so aus, als wenn die Vasa unter der Wasserlinie aus Hackfleisch erbaut wäre.

22°°Uhr

Gefangen, rings um die Vasa wuchert ein dichtes Gespinst aus Korallen empor und nimmt uns die Sicht. Aber der Feind soll ruhig glauben, dass er uns schachmatt gesetzt hat. Die Mechanikereinheiten beginnen mit den Vorbereitungen zum Absenken der Fahrwerke. So wird die Vasa unter dem Panzer ihre Bewegungsfreiheit wieder erlangen und das beste ist, der Feind hat sich mit den Korallen selbst die Sicht versperrt und sieht nicht, was hinter den Korallen passiert. Wieder einmal bin ich froh, den Prototyp des Nuklearantriebs an Bord zu haben. Wenn die Vasa die sonst auf dieser Welt üblichen Dampfantriebe hätte, wären wir schon längst unrettbar verloren. Einer unserer Wissenschaftler hat unterdes festgestellt, dass die Korallen empfindlich auf unser Maschinenfett reagieren, sie werden bröselig und verwandeln sich in schmierige Seife.

22,15Uhr

Der Kommandant trifft am höchsten Punkt von Newburyport unvermittelt auf eine feindliche Gruppe von aquanopolitanischen Kriegern, die irgendwas Unsichtbares an Zügeln halten, sollte sie etwa die von den Scoutopianer gezüchteten Ledermäuse besitzen? Bevor er richtig zum Angriff übergehen kann, verschwinden die Reiter auf ihren unsichtbaren Wesen in der Nacht. Der General gibt eine Alarmmeldung an alle Einheiten raus, der Feind kontrolliert die Luft. Es wird schwer, auf was zu schießen, was man nicht sieht. Vielleicht können die Kübelwerfer was ausrichten, obwohl die Verdinganischen Blutmücken wohl auch nur wenig ausrichten können.
In der Stadt versuchen Einheiten der Keulenschwinger die Dunkeldeutschen davon abzuhalten, einfach alle zu bekämfen, mit wechselndem Erfolg. Es ist immer ärgerlich mit anzusehen, wenn wieder eine Einheit von Dunkeldeutschen von einem Keulenschwinger umgemäht wird, nur weil der Kommandant der Splittereinheiten auf die Idee kommt auf dem Fuße umzudrehen und genau unter die Fahrzeuge zu reiten.
Von den Aufklärereinheiten am Stadtrand kommt die Meldung herein, dass sich auch ein großer Verband an Hetenländern auf das Stadtzentrum zubewegt. Wir werden versuchen, ihn vor der Stadt abzufangen, das Chaos ist hier schon groß genug.

22,35Uhr

Was für ein Timing, genau in dem Moment, als die Aquanopolitanische Flotte in den Hafen einläuft, hat die Vasa ihre Absenkung beendet und die Mannschaften die markanten Stellen des Korallenpanzers eingeschmiert. Wie ein Küken aus dem Ei bricht die Vasa aus dem Panzer hervor, bereit loszuschlagen. Alle Kanonen richten sich auf die einlaufende Flotte... doch was ist das? Sie haben die Weiße Fahne gehisst. Ich lasse befehlen, die vordere Laderampe zu öffnen. Dort sind noch ein paar der Reservewasserbomben und Torpedowerfer installiert, man kann ja nie wissen. Außerdem ist dieser Laderaum recht leer, da hier ursprünglich das Benzin gelagert war. Treffer in diesem Bereich können wir verkraften.

22,45Uhr

Nachrichten von den Randbezirken. Die hetenländische Armee ist erfolgreich aufgehalten. Die Blutmücken haben ganze Arbeit geleistet. Ihrer Reittiere beraubt war es unserer Armee ein leichtes, sie fast ohne Blutvergiessen ein paar Liter als Tribut für die Mücken mussten sie schon lassen komplett festzusetzen.

23,30Uhr

Ereignisreiche 45 Minuten liegen hinter uns. Die drei wichtigsten Führer des Aquanopolitanischen Reiches waren bei uns an Bord, ein wichtiger Vertrauensbeweis. Wie sich herausstellte, war der Angriff aufgrund von fehlerhafter Kommunikation des Feindes verursacht worden. Nicht gerade gut, aber das kann schon mal in den Wirren des Krieges passieren. Der Chefmechaniker hatte sofort Ingenieur Sax unter Beschlag genommen und ihn quasi entführt, um ihm unseren Antrieb zu zeigen, sein persönliches Meisterwerk. Durch das Lob des Ingeneurs schien er (ein 2m Bär von einem Mann) ab da um ein ganzes Stück gewachsen, was dazu führte, dass seine Untergebenen anfingen zu witzeln, dass man die nächste Vasa doppelt so groß bauen müsste, nur damit er auch noch durch die Türen passt.
In der Zwischenzeit laufen überall auf dem Schiff die Nachrichtenkristalle heiss. Befehl werden ausgegeben, der Kommandant der Landstreitkräfte berichtete, dass man den Dunkeldeutschen erst mal die Pferde hatte abnehmen müssen, damit sie Ruhe gaben. Auf dem Boden "gefangen" sind diese Babaren aus dem Norden nämlich viel friedlicher als auf den Rücken der Pferde, da geht mit ihnen der Beserker durch und sie kennen weder Freund noch Feind.
Die vor dem Weissen Haus aufgestellten Einheiten meldeten bisher keine besonderen Vorkommnisse. Kein Angreifer hatte versucht, durch die Reihen zu brechen, quasi mit der Tür in Haus zu fallen. Nur die überall in der Stadt rumfliegenden Blutmücken stellten ein Ärgernis da. Sie begannen sich auf die frei sichtbare Bevölkerung zu konzentrieren. Die gut geschützen Verdingaeinheiten hatte sich nie Gedanken darüber gemacht, dass, wenn sie nach einem Sieg aus ihren Gefährten ausstiegen, sie sich auch mit ihrer eigenen Waffe konfrontiert sehen könnten.

23,55Uhr

Freund und Feind in gemeisamer Arbeit vereint. Während die Kommandierenden sich ihres Friedens mit einem Gelage erfreuen, löschen die Truppe und Hilftruppe gemeinsam das Materiallager am Hafen und retten, was noch zu retten ist. Gott sei Dank hat es an Metall in Verdinga nie einen Mangel gegeben, weshalb wahrscheinlich alle Baufahrzeuge den Angriff aufgrund ihrer massiven Bauart überlebt haben. Nur ein paar Teile aus Gummi und Kautschuk werden neu geordert werden müssen. Eine entsprechende Botschaft ist schon nach Verdinga unterwegs. Kurz vor Mitternacht erreichte uns ein Lichtspruch aus der Heimat. Morgan Freemann nebst Gattin ist auf dem Weg nach Newburyport. Ihre Ankunft wird per Scoutopianischem Luftschiff gegen Mittag des nächsten Tages erwartet. Dank des Schiffes ist auch nicht damit zu rechnen, dass sie mit irgentwelche fehlgeleiteten Reststreitkräfte in Kampfhandlungen verstrickt werden, der Unsichtbarkeit sei dank.

Mittwoch, 25 Juli 2007

1°°Uhr nachts

Das Gelage hatte seinen Höhepunkt erreicht, als Fancis rief, dass man unbedingt auch JFK mit einbeziehen sollte. Da sowieso schon alle möglichen Teilnehmer sich in dem ach so gesicherten geheimen Aufenthaltsort eingefunden hatten (der dunkeldeutsche Kommandant, der das Starkbier beisteuerte, ein paar Hetenländer mit hebridischem Wein, 2 Hebriden mit einem Braten, bei dem keiner zu fragen wagte, was er vor dem braten mal gewesen war, Verdinger mit Plesosaurierkeulen, Amerikaner, denen ein Dunkeldeutsches Pferd zum Opfer gefallen ist) beschloss man, sich in einem offenen Festzug zum Weißen Haus zu begeben um dort hoch offiziell den neuen Frieden zu feiern, mit allen Beteiligten.
Gesagt getan ging es zu Fuß durch die Straßen und immer mehr bunt gemischtes Volk schloss sich an und bald befand sich eine riesige Menschenmenge auf dem Weg zum Weißen Haus. Die Soldaten vor dem Weißen Haus wussten erst nicht wie sie reagieren sollten. In dem ganzen Trubel hatte man vergessen, sie zu informieren. Als jedoch das erste Kind Blumen in den Pistolenlauf eines der Pinocios drückte, war ihnen klar, das sich da keine Fußarmee zusammenrottete. Endgültig klar wurde es, als Örg und Drake laut ein unanständiges Lied von sich gebend Arm in Arm auf den Platz getorkelt kamen, gefolgt von vielen ebenso besoffenen Kommandanten der unterschiedlichen Führungsstäbe.
Alle begaben sich nun auf direktem Wege zum Portal des Weißen Hauses. Dieses war scheints von Innen verrammelt, außerdem war lautes Kampfgeräusch zu hören. Potzblitz, das halbe Zwölfdutzend ist da drin! entfuhr es Agaton Mars. Die müssen wir aufhalten! Gemeinsam brachen sie das Tor auf.
Der Anblick, der sich nun bot, war ein Bild für die Götter, das Dali nicht besser hinbekommen hätte. Die Vorhalle war über und Über mit bunt beschmierten Menschen und Zwergen gefüllt, die in den groteskesten Posen ineinander verhakt waren. Alle waren erstarrt und blickten zum Eingang, wo Drake, Örg, der Kommandant der Dunkeldeutschen, ein paar Zwergklone, ein paar Verdinganische Fußsoldaten, der eine oder andere Bürger von Newburyport und der Chefingenieur der Vasa standen.
Dieser war es auch der erste, der die gespannte Ruhe brach. Die sehen ja alle gleich aus rief er und begann glucksend zu lachen. Das Lachen war ansteckend und bald lachten alle, die Neuankömmlinge, die Kampfzwerge, die Kennedyfamilie, selbst Grumbartsch und JFK konnten nun nicht mehr an sich halten.
Und das Beste:
Keiner dachte mehr daran, weiter zu kämpfen. Der Krieg war nun endgültig zu ENDE!

Möchten Sie wissen, was der Feind macht?

dann lesen sie Spiegelwelten:Zwölf Dutzend suchen Einen

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Dieser Artikel aus den Namensräumen „Diverses“ oder auch „Spiegelwelten“ besitzt aufgrund seiner Qualität die Urkunde „Schatzkistentauglich“ und wird daher im Portal Rumpelkiste gelistet.
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Der Ozeanienkonflikt

Von Zwergen, Sauriern, Präsidenten, Fanatikern und wie sowas von sowas kommt!
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In Ozeanien bricht der Krieg aus!