Spiegelwelten:Festwoche in Florentia

Aus Stupidedia, der sinnfreien Enzyklopädie!
Wechseln zu: Navigation, Suche

In der vom 16.05.2011 bis zum 23.05.2011 in Florentia stattgefundenen Festwoche trafen sich zahlreiche Herrscher und bedeutende Persönlichkeiten der Länder der Spiegelwelt um den zahlreichen Ereignissen in Florentia beizuwohnen. Florentia repräsentierte und stelle sich der Weltöffentlichkeit einmal genauer vor, nutzte den Anlass aber auch um Freundschaften zu knüpfen, sich für Vergangenes zu entschuldigen und um rituelle Festakte zu vollziehen, wie zum Beispiel die Krönung und Inthronisierung Mascarin XIV. oder seine Hochzeit.

Anlass

Florentia verlor im Kommunistischen Krieg nicht nur seine Autorität und Achtung, sondern wurde durch Besatzung in tiefste Anarchie gestürzt. Das ehemalige theokratische System unter Mascarin II. und Mascarin III. hatte sich zahlreiche Feinde gemacht und konnte erst durch eingreifen der Holländer abgeschafft werden. Nachdem Mascarin XIV. die Macht ergriff und die Monarchie wieder herstellte, wollte er von nun an nicht nur Garant für Sicherheit sein und sich für florentinische Frevel entschuldigen, sondern auch Florentia wieder gut repräsentieren. Um die Monarchie wieder zu festigen und zu institutionalisieren fehlte ihm jedoch noch die Krönung und eine Hochzeit. Genau jene möchte er in der Festwoche nachholen und der Welt die "schönen Seiten Florentias zeigen".
Am 29. April lud Mascarin XIV. dann die Herrscher der anderen Staaten für den 9. Mai ein. Da er jedoch erkrankte, sendete er 7. Mai eine weitere Nachricht und verschob die Festwoche auf den 16.05.2011. Auch wenn anfänglich sich nur wenige Staaten zurück meldeten, nämlich Hinterwald, Animalien, Saga, Electronia, Luxusburg und die USA, erschienen doch mehr Repräsentanten, als erwartet in Florentia. Bisher erschienene Gäste:

16.05.2011

Das Werbeplaktat von Linda Gisela Parvasena

Nachdem die Gäste angereist waren, wurden sie am Morgen durch Mascarin XIV. empfangen. In einer langweiligen Rede, vollgefüllt mit den Floskeln, die geübte Redner zu verwenden pflegen, schläferte er einige Herrscher ein. Als jedoch Sekt serviert wurde, wachten diese schlagartig wieder auf und wurden ihrer Reiseleiterin Linda Gisela Parvasena vorgestellt. Diese florentinische Landadelige begrüßte sie mit den Worten: "Mich freut es dich/sie/euch in Florentia zu begrüßen und damit ich nicht für jeden die passende Anrede finden muss, biete ich ihnen dass sie an. Ich werde sie die nächsten Tage durch Florentia führen und sie in den Florentinischen Ritus und die florentinische Etikette einweisen." Daraufhin schleppte sie die Gäste in den Reisebus und fuhr mit ihnen durch Florentia. So besichtigten sie Florentia, die Kakaoplantagen im Norden, die Mascarinische Brücke, Lyonceaux, Lyoncera, den Lyan und vieles weiteres mehr.

Dann besuchte die Gruppe die Pralinenmanufaktur "Fine Praline" die sie in den konkurs trieb, da jegliche Waren von den Staatsoberhäuptern verzehrt wurden, was nicht nur zum Entsetzen von Linda G. Parvasena führte auch einige besonnene Staatsoberhäuter zeigten sich entrüstet über das Verhalten einzelner, um nicht Lightening zu sagen. Leopold IV. von Animalien tadelte das Verhalten mit den Worten: "Wie könnt Ihr freundschaftliche Gastfreundschaft auf eine solche Weise ausnutzen?"

Abends versammelten sich die Gäste zum Bankett, wo sie feine florentinischen Speisen genossen. Der momentane Präsident Ostfrieslands, der namenlose Hutständer, wurde nicht als Staatsgast behandelt, sondern - logischerweise - als Hutständer. Nachdem unter anderen Napoléon seinen Hut gegen den Ständer schmiss, flippte dieser total aus und fiel mit der Spitze in eine Salatschüssel. Dadurch wurde das wertvolle Buch "Blumenkinder" aus der transvestitischen Bibliothek mit Salatsoße übergossen und vollständig zerstört. Das mehr als einhundert Jahre alte Buch war vom transvestitischen Staatsoberhaupt Hans Meiser als Gastgeschenk an Mascarin XIV. mitgebracht worden. Meiser ging dem Hutständer daraufhin an die Gurgel (wobei fraglich ist, wo der die überhaupt hat). Dieser viel vorne rüber und verpasste Napoléon eine Gehirnerschütterung.
Einen positiven Eindruck erweckte Jesus Christoph, als er Wasser in Wein verwandelte. Dies dauerte zwei komplette Stunden. Kurz danach meldete ein Weinbauer bei der Polizei, dass sein Keller leer geräumt wurde und seine Weinberge plötzlich überflutet gewesen seien.
Nachdem Bankett verkündete Mascarin XIV. wen er zu heiraten gedenke. So wird er Marie Therese Bourbonnais de Chancourt-Lyan Marquise de Lyconfourt à Lyoncera, Comtessa della Fleurisqua-Lyontaudun, Grandesse de l'edesse, Maîtresse de Chombough landaun, Burgin-L'arabe, della Piscana ontana, Fille della domiciale Habsugé-Quelfé-Wittelsbourgé, sorora della Prussina Vanazia, Paedagoga de liberi este [...] Magna Domina Florentianikae to tou legonasia eine florentinische Adelige heiraten. Nach der Verkündung fuhren die Gäste in den Palast von Mascarin XIV., wo sie nächtigen, teils alleine, teils mit Begleitung, teils mit Konkurbine.

17.05.2011

Am Morgen wurden die Gäste dazu eingeladen, bei einer Tjost zuzuschauen oder mitzumachen und fuhren dazu ins kleine Dorf Machiallano. Einige Gäste, wie z.B. der animalische König wollten dem Spektakel aus ethischen Gründen nicht beiwohnen und genossen die Zeit mit viel Muße im Park Florentianikae Irenae. Leider wollten nur wenige Staatsoberhäupter selbst am Turnier teilnehmen. So meldeten sich lediglich Lightening und Levi Schrotspender und daher mussten die freien Plätze mit den örtlichen Requisiten gefüllt werden.
Lightening hält die Lanze zu tief und verliert gegen einen Pfau. Die Damen lieben ihn dennoch

Lightening stellte sich besonders ungeschickt an, da er unter anderem gegen einen Baum, einen Pfau und ein Klo verlor (er hielt die Lanze jeweils so tief, dass er ohne Einwirkung des Gegners vom Pferd fiel, da sich die Lanze in den Boden bohrte). Nach dem Kampf gegen die Toilette musste er sogar mit einem Verdacht auf Armbruch in eine Klinik gefahren werden und musste sich leider von der Gruppe trennen. Zum Dank nahm die Gruppe die Toilette mit und luden ihn als Ehrengast ein. Levi Schrotspender wurde so automatisch Sieger, weil Mascarin XIV. sich weigerte Orden an Toiletten zu verteilen.

Der ebenfalls für diesen Tag geplante Leierwettbewerb musste leider ausfallen, da einmal keine Bewerber eintrafen und auch alle Seiten der königlichen Leier gerissen waren.

Dann trafen sich alle Gäste zum Kaffe-Essen und Kuchen-Trinken im Park vom Palast Mascarin I./II./III. und veranstalteten anschließend ein Ballet. Selbstverständlicher weise gewann Mascarin XIV. ohne nur irgendetwas zu tun. Zum besten Tänzer wurde jedoch der Hutständer gekürt, nachdem er mit einer eindrucksvollen Choreografie alle Staatsoberhäupter begeisterte, die zuvor behaupteten, "Ballet sei schwul". Der Hutständer stellte sich mitten in den Raum und blickte mit einer stoischen Ruhe alle Staatsoberhäupter an, bis er eine imaginäre Piourette nach der anderen auf die Bühne brachte.

Tolle Auftritte pflegt man in Florentia mit lyoncerischen Wein zu begießen und deshalb veranstaltete man eine Weinprobe. Da allerdings die meisten Weinstöcke mit ungewöhnlichen Regenmassen zu kämpfen hatten, vertraute man auf die eingelagerten Dessert-Weine. Dieses Trinkgelage ging dann am Ende nahtlos ins Abendessen über, vorrausgesetzt man konnte überhaupt noch die Gabeln von von den Stäbchen unterscheiden. Während dieses Gelages wurden vorallem die freundschaftlichen Bande zwischen den Herrscherdynastien gepflegt und mit der Weltpolitik verbunden. Präsident und Generalfeldmarschall Félix H. Édoussa und Herzog Lord Gordon III. zusammen leerten fast die Hälfte der königlichen Weinvorräte und demonstrieten den anderen Gästen ihre Gesangskünste. Silvia Blocher reagierte sichtlich erzürnt, als Wlogga ihr die letzte 10 Liter Flasche Edelchampagner vor der Nase wegschnappte und vorgab, die sei für WSR-Mitglieder reserviert. Silvia Blocher berichtete dies ihren Mann und beide waren sich einig, dass nur ihr edeler schweizerischer Gaumen Edelchampgner hinunterschlürfen dürfte und drohten Wlogga mit der Vernichtung seines kleinen Staates. Dieser gab denen Wodka und der Zorn war nach der dritten Flasche vergessen. Alkohol macht Freunde! Mascarin XIV. verkündete jedoch, dass die Gäste es doch bitte nicht übertreiben sollen, da um 6:00 des nächsten Tages seine Hochzeit beginnen würde.

18.05.2011

Mascarin XIV. im feierlichen Festornat
Marei Therese im klassischen Hochzeitskleid ihrer Familie
Dieser Tag stellt den ersten Höhepunkt einer neuen florentinischen Monarchie dar. Zum Sonnenaufgang versammelten sich Mascarin XIV. und Marie Therese [...] auf einem Feld auf der Insel Florentia und schauten gen Sonnenaufgang. Sie vollzogen eine rituelle Reinigung und Mascarin XIV. nahm die göttliche Energie der Sonne in sich auf. Die Sonne legitimiert nämlich seine Herrschaft und verkörpert im Allgemeinen die Männlichkeit. Die Gäste, von denen sowieso nur jene erschienen, die am Abend zuvor nicht zu viel getrunken hatten, schauten bei dem Procedere zu fragten sich jedoch, was dieser "Schwachsinn" zu bezwecken hätte. Teile verfielen ins Gelächter, wurden aber durch böse Blicke seitens Linda Gisela Parvasena davon abgehalten, zynische Bemerkungen zu machen. Um 10:00 ging man in die Gärten vom Palast Mascarin I./II./III. und beging dort die sogenannte Blütenzeremonie. Marie Therese und Mascarin setzen sich gegenüber, warfen Tulpen, Orchideen und Lillien in das Wasser eines kleinen Gefäßes. Dieser Vorgang, der nicht nur den Geschlechtsverkehr nachempfindet und ein Fruchtbarkeitssymbol darstellt, ist der Weiblichkeit gewidmet. Daher lassen sich auch Lillie und Sonne im Wappen Florentias finden. Die Gäste, mittlerweile waren es etwas mehr geworden, amüsierten sich köstlich bei dieser Zeremonie, nicht zuletzt deshalb, weil einem Diener der Eimer mit den Tulpen auf den Fuß fiel.

Danach gingen alle in ihre Gemächer um sich ansehnlich herzurichten. Die Gäste gingen um 12:00 in die alte Burg in der Hauptstadt wohin Mascarin und Marie Therese um 13:00, begleitet von einen Triumphzug, nachfolgten. Auch wenn viele Gäste unsicher waren was nun folgen würde (Heirat nach christlichem oder xinokrithanischem Ritus?), blieb das Brautpaar gelassen. Sie knieten vor einem Abbild der Sonne nieder und wie durch Magie schwebte ein Goldenes Band herab, das beide umwickelte. Mit den Magischen Worten Μὴ τὴν ὄψιν καλλωπίζου, ἀλλ᾿ ἐν τοῖς ἐπιτηδεύμασιν ἴσθι καλός wurde ihrer Ehe ein Motto verliehen und die Ehe geschlossen. Daraufhin machte sich Unruhe unter den Gästen breit, denn die einen glaubten nicht, dass die Sonne selbst sie verheiratete, die anderen verstanden kein florentinisch und wieder andere glaubten, dass Mascarin das Motto ehe nicht halten können wird. In einem Triumphzug ging es dann wieder zurück zum Palast wo eine Feier gegeben wurde. Neben Essen, Musik, Tanz und Trank, gaben manche Gäste, stellvertretend für ihr Land, dem Brautpaar Geschenke:

  • Flag of Animalia.png Animalien Das alte, kostbare Schwert "Belgaron" das bereits seit langem zum Eigentum des königlichen Adels gehört. Es soll den Monarchen unterstützen, sollte es irgendwann zu einem Krieg kommen.
  • USA flag invert.jpg United States of America Monatsration Ochsenschwanzsuppe aus Armeebeständen
  • Flagge Luxusburg1.png Luxusburg Echte Knippercher aus Luxusburg
  • Ostfriesenland Flagge.PNG Ostfriesland Leider wurde das Geschenk durchs Klo runtergespült. Da aber nur der Gedanke zählt ist es nicht schlimm. Es wäre ein Wackeldackel gewesen.
  • Sagaflagge.png Saga Ein magischer Ring, der dafür sorgt, dass Männer die das Brautpaar sehen, es sich mit allem Schöntriken können.
  • Hinterwald Flagge Neu.png Hinterwald Pompöse, goldgebundene Erstausgabe von Rainyr Schimmelhausens monströsem Sonettzyklus Das geätzte Gebet von 1651 (18 Bände) und ein Exemplar des Buches, auf dem Apark basiert bzw. in dem es existiert (Borke, Phineas; Randenthaun, Levi; Wortclauber, Barthommed: Apark. Eine Welt hinter den Worten. Itz: Universitätsverlag 2011. 1317 S., Leinenbindung.)
  • ELT Flagge.png Electronia Ein Paar Roboterhunde, die alle 5 Minuten Öl-Pinkeln, und alles beißen, das eine Uniform trägt
  • VKWE.BMP Vereinigtes Königreich Wanne-Eickel Eine leere Sammlung exotischer Bierflaschen aus aller Welt. Ralle ist der Meinung es habe bisher viel zu wenig Alkohol gegeben.
  • Schieberinsel-flagge.JPG Müllschieberinsel Müllsack mit Reis und Konfetti. Soll angeblich Glück bringen.
  • Hzgt. Afrika flag.png Herzogtum Afrika und Flagge der KVA.svg Kommunistische Volksrepublik Afrika Schiffslandung von 1000 Rebellen und Regimekritikern, die als billige Arbeitskräfte verwendet werden können.
  • SW Schweiz Flagge.png Schweiz Ein gigantisches Wandgemälde, das Blocher I. zeigt, wie er sich 1291 auf dem Rütli zum Imperator über die Heilige Allmächtige Schweiz ernennt.
  • KsrFrankreichflagnew.png Franzoséland Ein Wunder frei Haus, leider schon verbraucht (Jesus Christoph), ein Schachbrett (Napoléon)
  • Transvestitien.PNG Transvestitien "Blumenkinder" von Salatsoße durchtränkt.
  • MolldurienFlagge.svg Molldurien CD mit molldurischer Musik

Nachdem Mascarin XIV. alle Geschenke erhalten und sich herzlich bedankt hatte, feierte die Gesellschaft noch den ganzen Abend unter der strengen Aufsicht von Linda Gisela Parvasena, die die strikte Einhaltung des Protokolls prüfte.

19.05.2011

Mascarin XIV. im prunkvollen Krönungsornat

Während die bisherigen Ereignisse lediglich den Florentinern und den Gästen vorbehalten blieben, so war die Krönung ein Höhepunkt der Festwoche und ein Ereigniss von internationalem Belange, so dass eigens Kameras herangeschafft wurden, damit auch Ausländer die Krönung live miterleben konnten. In der Frühe wurde Mascarin mit Tulpenöl zum König gesalbt und hat den ganzen Tag sammt seiner Gäste Florentia (Isule) umrundet und wurde von einer Militärparade begleitet, die die florentinische Nationalhymmne "König und Florentia ihr gleicht der Sonne!" spielten. Dann ritt er die Promenadenalle in Florentia (Citâudan) entlang und sattelte ab und begrüßt die begeisterten Massen. Nun kniete er vor der Goldenen Sonne nieder, die eigens für die Krönung aufgestellt wurde und dann schwebte die goldene Krone auf das Haupte Mascarin XIV.. Danach rief der Herold "Lang lebe König Mascarin XIV.!" und die Massen erwiederten "Lang lebe König Mascarin XIV.!" und auch die Gäste, zumindest teilweise. Dann setzte er auch seiner Frau die Krone auf und der Herold und die Masse riefen "Heil Dir Königin!". Nun wendeten sich beide zum Volke hin und das Volke rief "Frohlocket, oh! Die Sonne schenket uns unsere Gebieter!". Das Volk kniete sich hin und rief "Ich werde Dir, oh Herr, treue Dienste leisten. Deine Feinde mögen auch meine Feinde sein!". Die Gäste riefen dies natürlich nicht. Nun setzte Mascarin XIV. die Krone ab und positionierte sich, damit Erinnerungsporträts gemalt werden konnten. Mittlerweile hatte er sich auf seinen Thron gesetzt und empfing nun die florentnische Elite bei sich, die vor ihm auf dem Boden fiel, als wolle sie den Boden sauber lecken. Schließlich kamen die Staatsgäste, knieten aber nicht hin, sondern schüttelten Mascarin XIV. freundschaftlich die Hände. Der Abend klang noch mit einem gemütlichen Dinner aus, zumindest für die Herrscher. Mascarin XIV. musste noch stundenlang Glückwünsche empfangen.

20.05.2011

Dieser Tag verlief verhältniss mäßig ruhig und ausgeglichen, nicht nur weil der König und die Gäste sich noch von dem Restalkohol von Mittwoch erholen mussten, nein auch während der Krönung hatten einige kräftig ins Glas geschaut. Da die meisten Gäste kaum in der Lage waren, anständige Sätze zu formulieren, musste der Gedichtewettbewerb auf Sonntag verschoben werden. Da der Leierwettbewerb, der eigentlichfür Dienstag angesetzt war, musste leider ausfallen. Dies mal nicht weil die Seiten gerissen waren, sondern weil kein Gast Leierspielen konnte.
Lediglich der Sieger des Architektur Wettbewerbes konnte bekannt gegeben werden. Louis Le Vau hat mit seinem Entwurf für die Schlossstadt Varsallas einen Vorrat von Pralinen für sein gesammtes Leben erhalten, obwohl er eine Schokoladenallergie hat. Varsallas wird in Zukunft die Residenzstadt Mascarin XIV. sein und eine eigene Provinz im Zentrum Florentias (Isule). Auch wird dort ein neuer Residenzsaal eingerichtet werden. Die Gärten die dort in Zukunft angelegt werden, wurden von Le Notre geplant. Am Abend legte Mascarin XIV. den ersten Stein des Schlosses.

Eine Computeransicht des zukünftigen Schlosses.


21.05.2011

Nach dem strikten Programm der vergangenen Tage, durften die Gäste tagsüber machen "was sie wollen". So hat jeder Gast seine Zeit anders eingeteilt.

Mascarin XIV.

Der neue König war zwar kein Gast von sich selbst, verwendete die Zeit jedoch damit sich von den letzten Tagen zu erholen. Er genoss die Zeit im Park und Begann damit, sein sich im Bau befindenes Schloss zu besichtigen. So richtete er bereits vor der Vollendung den Spiegelsaal ein.


Abends mussten sich die Staatsoberhäupter das Theaterstück Phaeton ansehen, das nicht nur den florentinischen König verzauberte, auch einige Gäste waren so gerührt, dass sie sich das Stück nur mit ausreichend Ethanol ansehen konnten.


22.05.2011

Die neue Königsflagge

Der Tag begann damit, dass Mascarin XIV. den neuen Architekten seines Schlosses adelte, bevor er selbst seine eigene Flagge veröffentlichte. Die Königsflagge ist dadurch ebenfalls Nationalsymbol, darf jedoch nur vom König verwendet werden. Auch hat Mascarin XIV. seine Hymmne offiziell eingeführt, die von dem florentinischen Künstler für alls Leonidas Xantharpas angefertigt wurde. Diese Hymmne ließ Mascarin XIV. den ganzen Tag über spielen, obwohl es einigen Kopfschmerzen bereitete. Datei:Koenigshymne.mp3


Am Nachmittag konnte dann endlich jener Gedichtewettbewerb stattfinden, der eigentlich für Freitag geplant gewesen war. Den Beginn machte Hussein Obama, gefolgt von Lightening, dann kam der Schatten, danach Leonidas Xantharpas und am Ende Xaver Süderbit. Die Bewertungen nahmen Mascarin XIV. und seine Frau alleine vor.

Hussein Obama für die USA flag invert.jpg United States of America mit Yes we can!

Pergamentrolle.png

Yes We can

Can we make it?

Can we solve it?
Can we blast it?
Yes we can!

Can we shoot them?
Can we kill them?
Can we rise them?
Yes we can!

Can we eat it?
Can we cook it?
Can we drink it?
Yes we can!

Can we nuke it?
Can we erase it?
Can we burn it?
Yes we can

Bewertungsdialog:

Mascarin XIV.: "Gefällt es uns? Gefällt es uns? Ja tut es!"
Marie Therese: "Nur verstehe ich nicht diese sonderbare Sprache, die ist so anstrengend. Schnell, ich brauche mein Riechfläschchen!"
Mascarin XIV.: "Dennoch könnten wir, stellten wir dieses Gedicht als Sieger vor, so unsere Macht auch literarisch stützen!"
Marie Therese: "Ich habe da so meine Zweifel. Lass uns erst die anderen anhören!"


Lightening für Ostfriesenland Flagge.PNG Ostfriesland mit einem Gedicht

Pergamentrolle.png

Ein Gedicht

Ich bin cool

Du bist nicht cool
Du bist schwul
Ich bin nicht schwul.

Ich rap dich weg
Ich hau dich weg
I am back
Man in Black

Weil ich voll den Anzug trage
Und die Hose auch trage
Weil ich es wage.
Mann, wie vage!

Ich bin der Präsident.
Der Hutständer ist kein Präsident.
Das englische Wort für "Zelt" ist "Tent".
Denn außer dem Wort fällt mir keins ein, was sich auf "Präsident" reimt. Also "Tent".

Scheiße, bin ich gut!

Bewertungsdialog:

Marie Therese: "Twölf Peunts go too Eastfreesland!"
Mascarin XIV.: "Wir dachten ihr verstündet diese Sprache nicht"
Marie Therese: "Tun wir auch nicht. Genauso wenig wie dieses Meisterwek was wir gerade hörten. Wie nennt man diese Kunstrichtung noch gleich?"
Mascarin XIV.: "Aber hat der uns nicht beleidigt? Außerdem haben wir gegen dieses Land letztens erst Krieg geführt!"
Marie Therese: "Da saß aber noch jemand anders auf dem Throne. Jetzt sitzt dort aber jemand, der noch nie jemanden von uns beleidigt hat!"


Der Schatten für Sagaflagge.png Saga mit Ode an die Finsterniss

Pergamentrolle.png

Ode an die Finsternis

Dunkelheit umringet mich,

schlaget finster in mein Gesicht,
ruft ein Lächeln dort hervor,
und ich rufe laut empor:

"Oh ihr Götter, höret mich,
bringt nie mehr zurück das Licht,
tötet alles, was hier scheint,
auf dass das Schwarz für immer bleibt."

Todesengel sollen walten,
über alle Erdgestalten,
und kein Kaiser soll regieren,
sondern mit dem Volke dienen!

"Oh ihr Götter, schützet mich,
vor dem hellen Sonnenlicht,
denn es störet meine Haut,
wenn das UV sich an mich traut!

Bewertungsdialog:

Marie Therese: "Braveux! Braveux! Wir brauchen unser Riechfläschchen! So hohe Lyrik!!"
Mascarin XIV.: "Ist zwar ein wahrliches Meisterwerk, doch untergraben wir so nicht unsere von der Sonne gegebene Macht?"
Marie Therese: "Das stimmt allerdings. Auch haben wir antinmonarchistische Tendenzen erkannt!"
Mascarin XIV.: "Höchst seltsam. Was ist der Schatten überhaupt? Egal, wenn das Volke auf Ideen käme, dann müssten wird ja das Motto von so einem seltsamen Typen befolgen, der gesagt hat: Gegen Demokraten helfen nur Soldaten! Aber lass uns ersteinmal weiterhören.!"


Leonidas Xantharpas für FlaggeFlorentia.png Florentia mit Heil dir Florentia

Pergamentrolle.png

Heil dir Florentia

Heil dem Reich der Güte,

Heil dem König der Sonne,
Heil dem Volk der Wonne,
Heil dem sanften Gemüte,
Heil dem Glück, der Eudaimonia,
Heil dem Schmuck, der Schokolade,
Heil den Tulpen und der Ballade,
Heil dir Florentia!

Bewertungsdialog:

Mascarin XIV.: "Das ist etwas nach meinem Geschmack, das untermauert meine Politik!"
Marie Therese: "Grausam! Metrum völlig missachtet, scheußlich!"
Mascarin XIV.: "Mein Persönlicher Sieger!"
Marie Therese: "Auf keinen Fall. Lass uns erst die anderen anhören!"


Xaver Süderbit für ELT Flagge.png Electronia mit Atemlos und Selbstgesteuert

Pergamentrolle.png

Atemlos und selbstgesteuert

Abgestumpft und sorgenlos

Ich spür mich selbst nicht mehr,
denn ich bin ein Roboter
Ich kann aus 15 Metern,
ins Säurebad reinspringen,
damit ich bald merk,
dass ich nicht lebend bin!
Ich geh nach vorn,
bis zum Rand
und überblick mein Robo-Land!
Ich puste Gas und lass mich fallen,
Ich spüre jedes Teil von mir!
Elektrisches Gefühl!
Ich bin 20 Tonnen schwer!
Elektrisches Gefühl!
Ich lauf auf Kernenergie!
Elektrisches Gefühl!
Und die SMS die mir sagt:
"Du hast den Masterplan!"


Bewertungsdialog:

Mascarin XIV.: "Ganz nett, aber naja!"
Marie Therese: "Das hat den Zeug für einen electronischen Nationalepos!"
Mascarin XIV.: "Ja das stimmt!"
Marie Therese: "Ok, dann müssen wir nun eine Rangfolge aufstellen!"


Eine Stunde später als ursprünglich geplant, verkündeten das Herrscherehepaar das Ergebniss der Gedichtewettbewerbs, bevor sie die Festwoche mit einem großen Feuerwerk zu Ende brachten.
1. Hussein Obama
2. Leonidas Xantharpas
3. Der Schatten
4. Lightening
4. Xaver Süderbit

Nachdem Feuerwerk gingen die Gäste in die Unterkunft und plünderten die Minibar. Von dann an war ihnen freigestellt, was sie noch tun wollten. Die meisten jedoch fuhren nach Hause.

Auswirkungen

Aus florentinischer Sicht war die Festwoche ein Erfolg. Zwar gab man viele Floranten aus (die Summe beläuft sich auf 15 Floranten) aber man konnte die Monarchie mit Hymmne, Hochzeit, Flagge, Krönung und Schlossbau genug stärken, dass sie einer Zukunftsträchtigen Zukunft entgegen blicken wird. Zwar wurde eine Pralinenmanufaktur zum Konkurs gezwungen, die florentinischen Alkoholvorräte komplett geleert, ein Weinberg hatte mit Erosion auf Grund des Wassers zu kämpfen und man fürchtete in ganz Florentia die Horden ausländischer Staatsgäste.