Spiegelwelten:Bewerbung des Franzosébundes um die UM 2012

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Bald ist wieder Universumsfußballmeisterschaft. Das bedeutet, man braucht einen Austragungsort. Ein logistischer Aufwand. Eine Pflicht zur Perfektion. Es verlangt eine autoritäre Führungsriege. Warum nicht der Franzosébundflag.PNG Franzosébund!?

Fünf Staaten, fünf Stadien, ein Ziel

Spiegelwelt
Der Franzosébund
SWMap Franzoséland.png
SWMap PortTrodogne.png

Die fünf Staaten, das KsrFrankreichflagnew.png Franzoséland, Rakete flag mid.png Rakete, Republik Burgen Flag.png Burgen, KsrFrankreichflagnew.png Kopfhaut und KsrFrankreichflagnew.png Port Trodogne, reichen gemeinsam eine Bewerbung ein. Denn wenn es schon eine Universumsfußballmeisterschaft gibt, dann soll gefälligst auch das komplette Universum die große, weite Welt komplett eingebunden werden. Von Ost nach West. Von West nach Ost. Andere Himmelsrichtungen gibt es nicht und/oder sind unwichtig.

KsrFrankreichflagnew.png Franzoséland

Das Land

Für die UM wird gefightet

Man kann sich im Franzoséland nicht einmal fünf Meter vom Flughafen entfernen, ohne gleich von der französischen, wunderschönen Kultur der Straßenkünstler erschlagen zu werden. Hier stehen Maler, dort stehen Pantomimen und an einer anderen Ecke werden Touristen mit Baguette abgeworfen, wenn sie das Brot nicht kaufen wollen. Die Kultur, die Arte immer im Fernsehen sendet, wirkt wie ein Witz dagegen. Jeder Tourist (und natürlich auch Fußballspieler) kann sich in einem der zahlreichen Restaurants in Paris amüsieren und dinnieren. Für Spieler der K.O.-Runde gibt es eine Gratisvorstellung im Moulin Rouge.
Sicherheit wird im Franzoséland auch ganz groß geschrieben. Die Straßenküstler zeichnen jede Bewegung der Touristen auf ein Blatt Papier, um diese dann davon zu überzeugen, dass sie zeichnen können und dann ein Portrait angefordert wird. Dadurch spart die Regierung Videokameras und die Überwachung ist somit um ein Vielfaches kosteneffizienter als die Stasi.

Stade de Franzoséland

Das Stade de Franzoséland (frz. श्तदे दे फ्रन्।ओस्एलन्द्) steht mitten in Paris und stört die Sau Quelle: Internet

Das Stade de Franzoséland fasst 80.000 Personen und wurde bereits hooligangetestet. Nach einer Randale, bei der alle Sitze der Tribüne bis auf zwei ausgerissen und die Kommentatorenkabine angezündet wurde, wurden die Sitze mit einer Plastik-Titanium-Legierung eingeschweißt und die Kommentatorenkabine mit feuerfestem Asbest und Panzerglas ausgestattet.
Jeder Besucher kommt am Stadioneingang zur Begrüßung einen Krug Bier und ein Glas Rotwein in die Hand gedrückt. Die Sitze können für 1,50€ gratis mit Krughaltern ausgestattet werden, falls man das Bier mal abstellen möchte, um zu pissen. Das Stadion ist außerdem halb überdacht; falls es regnet, beibt die eine Hälfte des Stadions dann trocken. Die andere Hälfte wird nass. Ganz zu kann das Stadion leider nicht gemacht werden, weil dann die Frischluftzufuhr unterbrochen wäre und alle an Sauerstoffmangel krepieren würden. True Fact.

Rakete flag mid.png Rakete

Das Land

Rakete ist wohl das Land mit den krassesten Gegensätzen in der Spiegelwelt. Während die Bevölkerungsgruppe der Tennesseer streng religiös leben, beim Essen nie über Politik reden und überhaupt nur drei Wörter pro Stunde labern, ist bei den Kenianern die Liebe und das Leben das A und O. Und es sollte möglichst frei sein. Das heißt, das keiner mehr weiß, wer wessen Mutter oder Vater ist. Ist aber sowieso schnurz, denn die Kenianer sehen sich selbst als eine einzige große Familie.
Die Tennesseer nicht. Das liegt aber vermutlich eher an der Monogamie.

Le Parking

Macht unglaublich Spaß. Besonders im Winter.

Der Streit zwischen den Tennesseern und den Kenianern dehnte sich sogar bis auf den Stadionbau aus. Die Tennesseer verlangten ein Stadion, welches aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit eine Palme auf der Spitze haben sollte. Idealerweise wäre es gewesen, man hätte eine Kirche gebaut und sich gegenseitig mit Gebeten gebattlet. Wer das Palmen Unser falsch aufsagt und mehr als drei Wörter pro Stunde ausspricht, bekommt die rote Karte und fliegt vom Platz.
Dem setzten sich die Kenianer entgegen und verlangten ein "fettes Stadion mit allem Möglichen drin". Alles mögliche wären zum Beispiel Sex- und Coffeeshops.
Beide Entwürfe trafen auf entgegengesetzter Seite nie auf Zustimmung, sodass man sich nicht auf einen Stadienbau einigen konnte. Nun dient ein alter Parkplatz als Stadion. Die Zuschauerfassung wurde noch nicht getestet; da das Stadion nach außen hin jedoch offen ist, könnten rein theoretisch unendlich viele Leute das Spiel besuchen. Ob sie dann allerdings noch etwas sehen, ist eine andere Frage.

Republik Burgen Flag.png Burgen

Das Land

Propagandaplakat vom Staatsoberhaupt Fritz Fratz: "Auf dem Weg zur UM 2012!"

Burgen ist ein österreichisch-chinesisch-französischer, kommunistischer Staat. Offiziell hat laut dem Staatsoberhaupt Fritz Fratz hier "keiner Zeit für solch einen Unfug [wie die UM], die sollen lieber alle arbeiten". Als Ausrichterland hat man sich aufgrund einer möglichen guten Publicity doch breit schlagen lassen.
Fußball ist in Burgen nicht gänzlich unbekannt, es gibt aber dann doch wichtigere Sportarten wie zum Beispiel das Fahrradfahren. Autos sind in Burgen als "unkommunistisch" verpöhnt und so bekommt jeder Einwohner einen Drahtesel mit einer extra Luftpumpe. Der Tourist sollte sich darauf dringendst einstellen, wenn er zu viele Koffer mit sich nach Burgen schleppt. Der Transport könnte unter Umständen Probleme bereiten.
Das Stadion in Burgen ist aber Gott sei Dank nicht ganz so weit entfernt, sodass man auch durchaus zu Fuß laufen könnte.

Stade du Vélo

Das Fahrradstadion - so gut wie total unüberdacht

Das Stade du Vélo (alternativ auch Stade Vélodrome), auf deutsch Fahrradstadion, ist ein umgebautes Solarkraftwerk. Die Sitze bestehen aus Photovoltaikanlagen, die in alle möglichen Himmelsrichtungen ausgerichtet sind, um außerhalb der Partien noch Nutzen aus dem Stadion zu ziehen und Strom zu produzieren. Dementsprechend ist auch nur die für Photovoltaikanlagen uninteressante nach Norden ausgerichtete Seite überdacht und windgeschützt. Alle anderen sind gnadenlos sämtlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt - "Absicht", heißt es vom Bauunternehmen, damit die Spiele schön spannend werden. Wenn die Pille quer durch das Stadion von einem Tor zum anderen weht, ist es doch viel interessanter, oder?
Durch die umgebauten Photovoltaikanlagen fasst das Stadion knapp 60.000 Zuschauer. Die Stromschläge, die man eventuell durch nicht isolierte Kabel aufgrund von Vandalismus bekommt, sind im Ticket nicht inbegriffen und werden mit 0,50€ mit Verweis auf illegal geklauten Strom in Rechnung gestellt.

KsrFrankreichflagnew.png Kopfhaut

Das Land

Über das Land an sich gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu berichten. Es besteht nahezu vollkommen aus reinen Sumpfgebieten. Das Franzoséland hat es irgendwann annektiert, um einen Platz für die landeseigenen Schwerverbrecher zu haben. Gegen die Annexion hat sich kein einziger Staat ausgesprochen - das Land wollte ursprünglich sowieso keiner haben und leben tat da auch keiner. Außer vielleicht ein paar Krokodile und Krabbelviecher.
Außerdem ist hier auch der Stand des Weltraumbahnhofes der französischen Weltraumorganisation Agence spatiale dû bonde de Françosé. Den darf aus Geheimhaltungsgründen jedoch niemand besuchen.

Stade de la Bastille

Voll überdacht - gemütliche Atmosphäre

In einer Strafkolonie liegt es relativ nah, dass das Stadion auch in einem Gefängnis ist. Dadurch erinnert das knapp 5.000 Gefangene Zuschauer fassende Stade de la Bastille auch eher an ein Gefängnis als an ein Stadion. Es IST im Grunde auch ein Gefängnis, aber die Sträflinge werden für die Dauer der UM ins Wasser zwangsumgesiedelt. Nach der darwinistischen Theorie müssten sie sich dann an die neuen Lebensumstände anpassen oder sterben. Man vermutet ersteres.
Das Stade de la Bastille erinnert daher auch mehr an Hallenfußball denn an ein richtiges Stadion mit Rasen. Außerdem wird das Gefängnis vor jedem Anpfiff einmal inspiziert, da die Gefangenen gerne mal irgendwo Klappmesser oder Drogen vor den Aufsehern verstecken. Auch, wenn sich dann mal womöglich während des Spiels trotzdem etwas Illegales findet, ist es trotzdem gegen die Regeln, es während der Spielzeit auch wirklich zu benutzen - während des Spiels mit einer losen Eisenstange herumfuchteln und die elf Gegner niederstrecken ist also nicht erlaubt, selbst, wenn sie Stange da einfach nur herumlag.

KsrFrankreichflagnew.png Port Trodogne

Das Land

Das Port Trodogne ist eine kleine Stadt im Staat Transvestitien.PNG Transvestitien - und das Monte Carlo der Welt. Ein Steuerparadies, welches ihresgleichen sucht. Von den ganzen Casinos und zwielichtigen Spelunken mal abgesehen.
Mit knapp acht Millionen Touristen ist der Tourismus an sich die Haupteinnahmequelle von Port Trodogne - mehr gibt es dazu eigentlich nicht wirklich zu sagen, denn das Land ist wirklich klein. Also, wirklich, wirklich klein. Da kann der Vatikan einpacken.

Port Trodogne

Die Atmosphäre ist grenzunabhängig vorhanden

Von daher ist das Stadion so gebaut worden, dass die eine Hälfte in Transvestitien liegt und die andere in Port Trodogne. Es war einfach nicht mehr genügend Platz im Port Trodogne, um das Stadion vollständig innerhalb der Grenzen zu bauen. Die Mittellinie bildet hierbei auch die Grenze zwischen Transvestitien und Port Trodogne. Glücklicherweise wurde für Fußballspiele das Stadion zu einer Sonderzone erklärt, sodass die Spieler, sollten sie mit dem Ball die Mittellinie überqueren, keinen Zoll für die Pille bezahlen müssen. Dasselbe gilt für Getränke oder Futtermittel Essen, welches von den Zuschauern auf der Tribüne über die Grenze geschmuggelt wird und gegen die Einfuhrbestimmungen verstößt.
Das Stadion hat Plätze für knapp 40.000 Zuschauer und 1.355 einarmige Banditen, falls ein Zuschauer und/oder Spieler plötzlich die Lust bekommen sollte, Geld zu gewinnen. Vielleicht hat man ja gerade Glück, das weiß man ja nie...

Sonstige Gründe

Saufservice

Sollte man nach diesem Hammer an atemberaubenden Informationen immer noch nicht überzeugt sein, dass der Franzosébund die Ausrichtung der Spiele verdient hätte, helfen vielleicht noch folgende Tatsachen:

  • Für Leute, die nicht betrunken sein können, gibt es einen Saufservice. Sie schließen das Bier direkt an die Venen des Touristen an und machen ihn innerhalb kürzester Zeit betrunken.
  • Die Polizisten sind mit umweltfreundlichen, da elektrischen Segways unterwegs.
  • Auf Hawaii bekommt man Blumenketten zur Begrüßung. Hier wird man mit Fröschen und Schnecken beworfen - eine landestypische Delikatesse. Mjam!
  • Paris ist die Stadt der Liebe. Wenn es also im Liebesleben nicht mehr richtig läuft, hilft vielleicht ein Ticket für ein Spiel der UM in Paris - damit die Ehe gerettet ist! Keine Garantie
  • In Port Trodogne kann man mit mehr Geld wieder nach Hause kommen, als man vorher hatte - die zahlreichen Spielhallen machen es möglich (am wahrscheinlichsten ist es jedoch, dass die Touristen alles Geld verlieren und letztendlich auch ihr Haus verzocken)!


Der Franzosébund - fünf Staaten, fünf Stadien, ein Ziel!
Die UM 2012