Spiegelwelten:Autonome Teilrepublik Voreifel

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Autonome Teilrepublik Voreifel
Autonome Teilrepublik Voreifel
Wahlspruch: "Voreifel, nicht Eifel!"
Kontinent Eurafrika
Amtssprache Voreifeler Platt
Hauptstadt Zülpich
Staatsoberhaupt und Regierungschef Hepp Overath
(Vorsitzender der Autonomiebehörde)
Pressedienst Voreifeler Rundschau
Fläche 622,96 km²
Einwohnerzahl 193.000
Währung Tengelmann Treueherzen
Nationalhymne Die Zülpiaise
Nationalfeiertag 19. Mai (Unabhängigkeitstag)
Internet-TLD .atv
Telefonvorwahl +909
Nationalgetränk: Cramer Pils
Spiegelwelt
Autonome Teilrepublik Voreifel
SWMap Voreifel.png

Autonome Teilrepublik Voreifel, die
Kleines selbst verwaltetes Gebiet in der ehemaligen kinderländischen Besatzungszone Westfriesland.

Lage

Die Autonome Teilrepublik Voreifel (ehemals Westfriesland) bildet den süd-westlichen Zipfel der friesischen Inseln. Als geneigter und krisenfester Tourist könnte man relativ schnell die ostfriesische Grenze im Nordosten erreichen. Sollte man ein Boot und entsprechende nautische Fähigkeiten mitbringen, bestehen gute Chancen bei einer Fahrt gen Osten im Imperium Verdinga zu enden. Fährt man gut gezielt nach Süden, trifft man auf Kinderland und im Südwesten auf Schwedien. Diese Regionen werden von den Einheimischen auch verächtlich Eifel genannt. Fährt man nur nach Westen, besteht die theoretische Möglichkeit in Saga an Land gehen zu können. Da die Voreifeler allerdings der Lehre des Astrologen Kubis anhängen, geht man davon aus, dass Ozeanien ein Würfel ist. Dies würde bei einer Fahrt gen Westen unweigerlich zum Sturz auf das Spielfeld des Daseins führen.

Geographie

Die Voreifel ist platt. Wie es sich für eine Region auf der friesischen Insel gehört. Ganz im Gegensatz zur Eifel (die südlich der Voreifel liegt), wo es durchaus landschaftliche Erhöhungen geben soll. Die höchste Erhebung in der Voreifel ist die zentrale Müllkippe mit 58m über NN.

Geschichte

ältere Geschichte - Westfriesland (890 - 1801)

Die aktuelle politische Situation der friesischen Insel

Die ehemaligen westfriesischen Gebiete wurden ungefähr zur selben Zeit wie Ostfriesland besiedelt, also um das Jahr 890 nach OZR. Da dort im Vergleich zum Nachbarland eher barbarische Anarchie als parlamentarische Demokratie herrschte, ist aus der frühen Phase kaum näheres bekannt. Als gesichert gilt jedoch, dass kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen westfriesischen Stämmen nicht selten waren.
Wirklich feste politische Bindungen entstanden erst um 1590 herum: Es gab einen festen Ältestenrat als oberstes Gremium und die Wirtschaft florierte. Skrupellose und fragwürdige Immobilienspekulationen der noch unerfahrenen westfriesischen Broker trieben jedoch recht bald den Kaffeepreis derart in die Höhe, dass viele der grenznah beheimateten Stämme versuchten, ihren Kaffeebedarf in den ostfriesischen Coffey-Shops zu stillen. Dies empfand der Nachbarstaat als Provokation und schloss die Grenze. Nach mehr als einem Jahr Isolation vielen ostfriesische Truppen in die bis dahin unabhängigen Gebiete ein und verleibten Westfriesland in ihr Imperium ein.
In dieser ersten Besatzungsphase entwickelte sich die westfriesische GAF (Grüne Armee Fraktion), die mit terroristischen Mitteln die erneute Unabhängigkeit erreichen wollte. Im Jahr 1686 verübten die vier westfriesischen Volkshelden Lasse Schmitz, Heinrich Zerweck, Peter Schüler und der erst 15 jährige Jan Burgsmüller einen Brandanschlag auf das ostfriesische Regierungsgebäude. Der Anschlag wurde vereitelt und die Attentäter zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die westfriesische Bevölkerung reagierte empört. Ein erster von der GAF organisierter Aufstand in der ostfriesischen Hauptstadt Kirchdorf konnte zwar blutig niedergeschlagen werden, jedoch konnte die GAF ein Militärdepot überfallen und viele ostfriesische Waffen erbeuten. Diese Aktion ist noch heute als Sturm auf die Postille bekannt. Die mit diesen Waffen ausgerüstete GAF konnte nun im Bündnis mit den kriegslüsternsten Stämmen Westfrieslands die Ostfriesen in der Zweiten Schlacht von Hochburgen zurückschlagen. Ostfriesland sah sich zu Verhandlungen gezwungen.
Als Ergebnis dieser Verhandlungen wurde Westfriesland als unabhängiger Staat anerkannt, sollte aber im friesischen Bund verbleiben. Dieser Bund sollte bis zum Einmarsch ostfriesischer Truppen am 15. April 1801 unter Gerhard Lubersko Ebel halten.

mittlere Geschichte - Friesland (15. April 1801 - 18. April 1801)

Am 15. April 1801 vielen ostfriesische Truppen in das westfriesische Gebiet ein. Zeitgleich organisierte der Ostfriesland freundlich gesinnte Stammesabgesandte Karsten Burta einen Aufstand im westfriesischen Ältestenrat, um eine schnelle politische und militärische Reaktion zu verhindern. Innerhalb kürzester Zeit wurde das gesamte Staatsgebiet weitgehend widerstandslos eingenommen. Gegen Abend erklärte der Diktator Ebel beide Länder als wiedervereinigt. Der Staat Friesland wurde ausgerufen, das Friesenbündnis war gebrochen.
Ebels Expansionsdrang war damit jedoch nicht befriedigt. Zunächst erklärte Friesland Lupercania den Krieg, um dann am Morgen des 08. April 1801 Schwedien zu überrennen. Am 12. April begannen die ersten Angriffe auf das Lupercanische Festland, wo die friesischen Truppen zunächst große militärische Erfolge erringen konnten. Die Offensive geriet jedoch ins Stocken und die lupercanischen Truppen konnten die Invasoren zurück ins Meer drängen.
Die Entscheidungsschlacht des Ostfrieslandkrieges fand dann in der Nähe der friesischen Hauptstadt statt und ging als Schlacht in Kirchdorf in die Geschichte ein. Die Truppen der A-A-A und Kinderlands drängten die Friesen in einem zwei Tage dauernden epischen Gemetzel in die Enge und gingen schließlich als Sieger hervor. Ebel wurde gefangen genommen und in Kirchdorf inhaftiert.

junge Geschichte - kinderländische Besatzung (19. April 1801 - 19. Mai 1801)

Zum Ende des Ostfrieslandkrieges wurde das damalige Friesland in vier Besatzungszonen eingeteilt. Während die drei nordöstlich gelegenen Zonen sich aufgrund der engen Zusammenarbeit der dortigen Besatzungsmächte nach wenigen Tagen wiedervereinigten, blieb die südwestliche Zone durch die kinderländische außenpolitische Einstellung weitgehend isoliert, der im Innern der Zone schwelende Konflikt der Bevölkerung mit den Besatzern wurde kaum wahrgenommen.
Da kinderländische Truppen nach wie vor wild marodierend durch die Straßen der weitgehend ländlich geprägten Provinz zogen entwickelte sich erneut eine Widerstandsgruppierung, angetrieben durch führende Würdenträger aus den Dörfern im äußersten Süden, welche zum Teil schon in der GAF aktiv waren.
Diese Region im Süden wurde von den einheimischen Dorfbewohnern Voreifel genannt. Der Grund für diese Bezeichnung ist das dort vorherrschende Weltbild. Man fühlte sich unter der ostfriesischen Verwaltung stets als diskriminierte Minderheit, da die Mehrheit der friesischen Bevölkerung sie nur als Bauern und Hinterwäldler wahrnam. Aus diesem Grund wollten die Einwohner sich nicht als Friesen bezeichnen. Da die Menschen in der Region jedoch nicht besonders interessiert am Rest Ozeaniens waren, sah der dort vorherrschende Dialekt nur ein anderes Wort als Friesland bzw. Ostfriesland für die umgebenden Regionen vor: Eifel. Da dieses Wort jedoch eher abschätzig genutzt wurde, nannten die Menschen ihre Region schlicht Voreifel. Der Rest der Ostfriesischen Bevölkerung nutzte diesen Begriff selbstverständlich nicht, weshalb die ostfriesischen Chroniken die Region bis zum Ende des Ostfrieslandkrieges weitgehend ignorierten.
Im Zentrum der neuen Widerstandsgruppe stand der Großgrundbesitzer Hepp Overath, ein eher grobschlächtiger Mann mit teils sehr extremen Ansichten. Unter seiner Führung radikalisierte sich die Bewegung und schreckte zuletzt auch nicht vor Mord zurück. Immer wieder wurden Kuhbomben vor den Amtsstuben der Besatzer gezündet und viele entführte kinderländische Soldaten kehrten Tage später zutiefst traumatisiert zu ihren Stützpunkten zurück. Was sie während Ihrer Abwesenheit erlebt haben weiß bis heute niemand. Die Kinder waren zu schwach, um sich solcher Gewalt zur Wehr zu setzen, bei der Schlacht in Kirchdorf und im Fernsehen war es so leicht, aber hier... So zogen sie sich in einer Nacht- und Nebelaktion aus der Zone zurück.
Overath beriet sich mit seinen Getreuen, ob man sich Ostfriesland wieder anschließen solle, doch die aufgeheizte Stimmung in der Bevölkerung ließ eine solche Lösung nicht zu. Stattdessen nutzte man die sich aus den Kriegswirren ergebende Chance. Am Morgen des 19. Mai 1801 rief Overath vom Balkon des Zülpicher Rathauses die Gründung der Autonomen Teilrepublik Voreifel aus. Die Regierungsaufgaben sollten bis zur Durchführung freier Wahlen von einer Autonomiebehörde geführt werden, zu deren Vorsitzenden er sich im Anschluss von seinen Mitstreitern wählen ließ.

Gesellschaft

Detaillierte Karte der Autonomen Teilrepublik Voreifel mit den wichtigsten Orten, Hauptverkehrswegen und der höchsten Erhebung

Da die Voreifel eher ländlich strukturiert ist, zeichnen sich die Einwohner durch eine landwirtschaftlich geprägte Grobschlächtigkeit aus. Die männlichen Exemplare sind kräftig gebaut, haben Unterarme so dick wie Traktorreifen und haben von ihrem Lieblingstier (friesisches Mähnenrind) den prächtig ausgeprägten Stiernacken übernommen. Die Frauen sind meist etwas kleiner, stehen nach Gewicht dem männlichen Pendant allerdings in nichts nach. Wie alle Friesen fallen auch die Voreifler im Ausland leicht durch ihr blondes Haar auf, welches gerade die Frauen gerne offen tragen.
Im Gegensatz zu den östlichen Nachbarn wird hier allerdings nur wenig Tee getrunken. Vielmehr erfreut sich das Bier pilsener Brauart der Zülpicher Zentralbrauerei Cramer äußerster Beliebtheit.
Politisch ist die Voreifel noch aus alter westfriesischer Tradition als Stämmedemokratie organisiert. Jedes Dorf bzw. jeder Stamm hat das Recht den Dorf- oder Stammesältesten zum wöchentlich stattfindenden Ältestenrat zu beordern, wo über neue Gesetze und Verordnungen entschieden wird, die dann für alle Stämme bindend sind. Um maximale Gleichberechtigung zu erreichen wird jedes Jahr ein Vorsitzender gelost, welcher den Rat und das Land nach Außen hin repräsentiert. Aufgrund der derzeit sehr angespannten Sicherheitslage ist diese traditionelle Verfassung jedoch außer Kraft gesetzt. Die Staatsgeschäfte werden bis auf Weiteres von der Voreifler Autonomiebehörde unter der Führung des Landwirts Herbert Peter Overath, genannt Hepp geführt. Sobald sich die Lage wieder normalisiert hat soll der alten Verfassung wieder gefolgt werden.

Wirtschaft

Die Voreifel lebt zu 90% von der Landwirtschaft und dem Export der eigenen Erzeugnisse. Einer der Hauptabnehmer ist das Imperium Verdinga, aber auch Handelsschiffe aus Schwedien und Scoutopia liegen häufig vor der Küste.
Neben der Landwirtschaft existieren noch einige verwandte Wirtschaftszweige wie Landmaschinenbau, Handel mit Saatgut und verschiedene verarbeitende Gewerbe. In alten Zeiten war Tourismus ein wichtiger Faktor, doch seit Beginn der Krise ist das Land trotz seiner wunderschönen Strände für ausländische Gäste uninteressant geworden.

Terrorismus

Ein schwieriges Thema in der Voreifel. Seit der Zeit der GAF ist die Bevölkerung gegenüber dem Terrorismus stark polarisiert. Einige, meist gebildete Einwohner sind strikte Gegner der verschiedenen, nun in der Widerstandsbewegung vereinigten GAF-Splittergruppen, die meisten Voreifler aber feiern die Kämpfer als Helden und die gefallenen als Märtyrer. Aus dieser tiefen Verehrung rekrutieren die verschiedenen Führer der einzelnen Gruppierungen immer wieder ihren Nachwuchs, so dass die Bewegung wohl von keiner Armee der Welt endgültig zerschlagen werden könnte. Ein weiterer Grund für die große Beliebtheit ist wohl auch, dass die Freiheitskämpfer es bisher geschafft haben, ihre Anschläge und Aktionen so gut vorzubereiten, dass Opfer auf Seiten der eigenen Bevölkerung völlig vermieden werden konnten. Zudem sind die Gruppen seit dem plötzlichen Abzug der kinderländischen Truppen durch die zurückgelassenen Arsenale mit neuen High-Tech-Waffen ausgerüstet. Ein Albtraum für jeden Besatzer und ein nicht kalkulierbares Risiko für zukünftige Aggressoren.

Sport

Von der einst großen Sportnation Westfriesland ist nicht mehr viel übrig geblieben. Da die Bevölkerung aber nichts mehr liebt als sportliche Wettkämpfe wird auf Seiten der Autonomiebehörde fieberhaft an dem Aufbau eines Voreifeler Sportbundes gearbeitet. Welche Sportarten dort gefördert werden sollen ist jedoch noch nicht bekannt.

Siehe auch