Speermüll

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Sammelbegriff für bestimmte Gebäude, die größtenteils im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Die bekanntesten unter ihnen waren die Neue Reichskanzlei in Berlin und das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Sie zeichneten sich zumeist durch das Beherbergen von Steinadlern aus.

Speermüll ist nicht zu verwechseln mit Sperrmüll.

Eine weitere Form von Speermüll entstand in mittelalterlichen Kämpfen. Da Speere schon immer in Niedriglohnländern produziert wurden, waren sie nicht besonders robust und gingen bei den Kämpfen oft kaputt. Jeder Mann verbrauchte in einem Kampf oft 5...20 Speere. Die Reste von den kaputten Speeren wurden einfach auf den Boden geworfen. Nach der Schlacht wurde dieser sogenannte Speermüll von den Siegern eingesammelt. Die gebrochenen Holzstiele waren eigentlich unbrauchbar, weil man damals noch nicht wusste, wie man Spanplatten herstellen kann.

Aus lang genugen Stücken der Stiele konnte man noch Kinder-Speere bauen. Die zu kurzen Stücke waren nur Brennholz.

Interesanter waren die Metallspitzen: Weil Eisen im Mittelalter sehr wertvoll war, wurden sie eingesammelt und repariert, oder wenn sie total unbrauchbar waren, wurden sie eben zu Kleiderhaken weiterverarbeitet.

Allerdings haben die Speer-Hersteller bald begriffen, dass das Eisen viel zu teuer für ihre Billig-Speere ist. Darum haben sie ihre Speerspitzen bald aus einer Mischung aus 80% Sand, 10% Essensresten und 10% Eisen hergestellt. Diese Zutaten wurden angefeuchtet, befurzt, und dann im Kohlefeuer bei 1500°C geschmolzen. Es entstand eine spröde Masse, aus der dann die Speerspitzen gemacht wurden. Diese Spitzen waren sehr schnell kaputt, wodurch sie eigentlich unbrauchbar waren. Der entscheidende Vorteil war aber, dass der Feind- sollte er die Schlacht gewinnen - kein wertvolles Eisen mehr einsammeln konnte, sondern nur wertlosen Müll. Damit wandelte sich die Bedeutung des Worts "Speermüll": Statt wertvollem Eisen bezeichnete es jetzt nur noch unbrauchbaren Schrott. Mit der Zeit wurde dann aus dem Wort "Speermüll" der Sperrmüll.